Fast geschenkt (Taschenbuch) Testbericht

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Erfahrungsbericht von Vividia
Fast geschenkt - Sophie Kinsella
Pro:
- einfallsreich - witzig - spritzig - einfach zum todlachen
Kontra:
??
Empfehlung:
Ja
Da bin ich wieder...
So, heute stelle ich euch ein weiteres Buch von Sophie Kinsella vor.
Der Titel heißt "Fast geschenkt"
Kurzbeschreibung
Rebecca Bloomwood, ihres Zeichens Finanzexpertin aus London und unheilbarer Shopaholic, soll nach New York umziehen. Ein toller Job lockt sowie jede Menge Sehenswürdigkeiten wie Tiffany, Bloomingdales und Dutzende Designerläden. Leider endet ihre Karriere schlagartig, als über die Medien ganz Amerika von ihrem Schuldenberg erfährt, und auch ihre Beziehung gerät in die Krise. Ernüchtert kehrt Rebecca nach England zurück und nimmt einen neuen Anlauf. Es gilt, ihre Arbeit, ihr Liebesleben und ihr Konto wieder in den Griff zu bekommen ...
Wer Becky bereits kennt, weiß, dass das Chaos bedeutet.
Auch dieses Mal rutscht die liebenswert-naive Hauptdarstellerin Rebecca Bloomwood von einem Unglück ins andere. Für ein Wochenendtrip mit ihrem Liebsten versucht Sie einen Koffer !sparsam! zu packen. Aus Platzmangel im Auto (ein geliehenes Cabrio) endet die Aktion schließlich damit, daß sie sich haufenweise Gepäck per Kurier nachschicken lässt. Mit ihrem Einkaufsrausch in New York bringt sich Rebecca - sie kauft alles was ihr in die Finger kommt, von der Kitschpostkarte bis hin zum Pullover mit zwei Halsausschnitten (angeblich der letzte Schrei) in ernstliche Schwierigkeiten. Die Bank rückt ihr wieder auf den Leib mit Drohbriefen, ihre Karriere bei morning coffee ist gefährdet etc.
Leseprobe
Seite 193-195
Mann, war das peinlich. Als ich mich geduscht und umgezogen auf den Weg ins Foyer mache, um mich dort mit der Stadtrundganggruppe zu treffen, bin ich immer noch ganz schlapp. Vielleicht hat Luke Recht. Vielleicht ist das rasante Tempo hier in New York nichts für mich. Vielleicht ist es keine so gute Idee, mit ihm hierher zu ziehen.
Einige Touris haben sich bereits versammelt - die meisten sind älter als ich - und lauschen einem eifrigen jungen Mann, der etwas über die Freiheitsstatue erzählt. "Hallo!", unterbricht er seinen Vortrag, als ich mich nähere. "Möchten Sie auch an dem Stadtrundgang teilnehmen?"
"Ja, bitte. "Ihr Name?" "Rebecca Bloomwood", sage ich und erröte leicht, als sich die anderen nach mir umdrehen. "Ich habe schon bezahlt."
"Na, dann, herzlich willkommen, Rebecca!" Der Mann hakt etwas auf seiner Liste ab. "Ich bin Christoph. Haben Sie bequeme Schuhe an?"
Er wirft einen Blick auf meine Stiefel (knalllila, Barockabsätze, Ausverkauf bei Bertie letztes Jahr) und sein strahlendes Lächeln erstirbt.
"Sie sind sich darüber im Klaren, dass die Tour drei Stunden dauert, ja? Und dass wir zu Fuß gehen?"
"Ja, natürlich", erwidere ich überrascht. "Darum habe ich ja die Stiefel an."
"Aha", sagt Christoph nach einer Pause. "Na - okay." Er sieht sich um. "Ich glaube, wir sind vollzählig. Dann kann es ja losgehen!"
Er geht uns voran aus dem Hotel auf die Straße. Alle anderen folgen ihm strammen Schrittes, während ich wie ein Hans-guck-in-die Luft langsam hinterher schlendere. Es ist ein herrlicher Tag, die Luft ist frisch und klar und die Sonne lässt Bürgersteige und Gebäude leuchten, dass einem die Augen wehtun. Ehrfürchtig sehe ich mich um. Diese Stadt ist wirklich unglaublich. Ich meine, natürlich wusste ich, dass es hier vor Wolkenkratzern nur so wimmelt. Aber es wird einem dann doch erst bewusst, wie... ja, wie riesig die tatsächlich sind, wenn direkt vor ihnen steht. Ich lege den Kopf in den Nacken, um die obersten Stockwerke gegen den blauen Himmel zu sehen, bis mir der Nacken wehtut und mir etwas schwindelig wird. Dann lasse ich den Blick Etage für Etage zu den unteren Stockwerken wandern, bis er die Schaufenster erreicht.
Und da bleibt er an zwei Wörtern hängen: "Prada" und "Schuhe". Oooh. Prada Schuhe. Direkt vor meiner Nase.
Da muss ich eben mal einen Blick riskieren. Die anderen marschieren weiter, doch ich stelle mich vor das Schaufenster und sehe mir ein Paar dunkelbraune Pumps an. Sind die toll! Wie viel die wohl kosten? Wer weiß, vielleicht ist Prada hier viel billiger als bei uns. Vielleicht sollte ich eben schnell reingehen und -
"Rebecca?"
Ich zucke zusammen und drehe mich um. Meine Stadtrundganggruppe ist etwa zwanzig Meter weiter stehen geblieben und glotzt mich an.
"Sorry", sage ich und reiße mich nur ungern von diesem Schaufenster los. "Komme schon".
"Später ist noch genug Zeit zum Einkaufen", informiert Christoph mich fröhlich.
"Ich weiß", sage ich und lache ganz entspannt. "Tut mit Leid." "Schon okay."
Er hat natürlich Recht. Später ist noch genug Zeit zum Einkaufen. Mehr als genug.
Gut. Dann konzentriere ich mich jetzt auf unsere Tour.
"Also, Rebecca", spricht Christoph mich gut gelaunt an, als ich wieder zur Gruppe aufschließe.
"Ich habe den anderen gerade erzählt, dass wir uns auf der East 57th Street in Richtung Fifth Avenue bewegen, die wohl berühmteste Straße in New York City!
ISBN: 3-442-4503-4
Erschienen im Goldmann Verlag
Titel: Fast geschenkt
Kosten: 8,90 EUR
So, heute stelle ich euch ein weiteres Buch von Sophie Kinsella vor.
Der Titel heißt "Fast geschenkt"
Kurzbeschreibung
Rebecca Bloomwood, ihres Zeichens Finanzexpertin aus London und unheilbarer Shopaholic, soll nach New York umziehen. Ein toller Job lockt sowie jede Menge Sehenswürdigkeiten wie Tiffany, Bloomingdales und Dutzende Designerläden. Leider endet ihre Karriere schlagartig, als über die Medien ganz Amerika von ihrem Schuldenberg erfährt, und auch ihre Beziehung gerät in die Krise. Ernüchtert kehrt Rebecca nach England zurück und nimmt einen neuen Anlauf. Es gilt, ihre Arbeit, ihr Liebesleben und ihr Konto wieder in den Griff zu bekommen ...
Wer Becky bereits kennt, weiß, dass das Chaos bedeutet.
Auch dieses Mal rutscht die liebenswert-naive Hauptdarstellerin Rebecca Bloomwood von einem Unglück ins andere. Für ein Wochenendtrip mit ihrem Liebsten versucht Sie einen Koffer !sparsam! zu packen. Aus Platzmangel im Auto (ein geliehenes Cabrio) endet die Aktion schließlich damit, daß sie sich haufenweise Gepäck per Kurier nachschicken lässt. Mit ihrem Einkaufsrausch in New York bringt sich Rebecca - sie kauft alles was ihr in die Finger kommt, von der Kitschpostkarte bis hin zum Pullover mit zwei Halsausschnitten (angeblich der letzte Schrei) in ernstliche Schwierigkeiten. Die Bank rückt ihr wieder auf den Leib mit Drohbriefen, ihre Karriere bei morning coffee ist gefährdet etc.
Leseprobe
Seite 193-195
Mann, war das peinlich. Als ich mich geduscht und umgezogen auf den Weg ins Foyer mache, um mich dort mit der Stadtrundganggruppe zu treffen, bin ich immer noch ganz schlapp. Vielleicht hat Luke Recht. Vielleicht ist das rasante Tempo hier in New York nichts für mich. Vielleicht ist es keine so gute Idee, mit ihm hierher zu ziehen.
Einige Touris haben sich bereits versammelt - die meisten sind älter als ich - und lauschen einem eifrigen jungen Mann, der etwas über die Freiheitsstatue erzählt. "Hallo!", unterbricht er seinen Vortrag, als ich mich nähere. "Möchten Sie auch an dem Stadtrundgang teilnehmen?"
"Ja, bitte. "Ihr Name?" "Rebecca Bloomwood", sage ich und erröte leicht, als sich die anderen nach mir umdrehen. "Ich habe schon bezahlt."
"Na, dann, herzlich willkommen, Rebecca!" Der Mann hakt etwas auf seiner Liste ab. "Ich bin Christoph. Haben Sie bequeme Schuhe an?"
Er wirft einen Blick auf meine Stiefel (knalllila, Barockabsätze, Ausverkauf bei Bertie letztes Jahr) und sein strahlendes Lächeln erstirbt.
"Sie sind sich darüber im Klaren, dass die Tour drei Stunden dauert, ja? Und dass wir zu Fuß gehen?"
"Ja, natürlich", erwidere ich überrascht. "Darum habe ich ja die Stiefel an."
"Aha", sagt Christoph nach einer Pause. "Na - okay." Er sieht sich um. "Ich glaube, wir sind vollzählig. Dann kann es ja losgehen!"
Er geht uns voran aus dem Hotel auf die Straße. Alle anderen folgen ihm strammen Schrittes, während ich wie ein Hans-guck-in-die Luft langsam hinterher schlendere. Es ist ein herrlicher Tag, die Luft ist frisch und klar und die Sonne lässt Bürgersteige und Gebäude leuchten, dass einem die Augen wehtun. Ehrfürchtig sehe ich mich um. Diese Stadt ist wirklich unglaublich. Ich meine, natürlich wusste ich, dass es hier vor Wolkenkratzern nur so wimmelt. Aber es wird einem dann doch erst bewusst, wie... ja, wie riesig die tatsächlich sind, wenn direkt vor ihnen steht. Ich lege den Kopf in den Nacken, um die obersten Stockwerke gegen den blauen Himmel zu sehen, bis mir der Nacken wehtut und mir etwas schwindelig wird. Dann lasse ich den Blick Etage für Etage zu den unteren Stockwerken wandern, bis er die Schaufenster erreicht.
Und da bleibt er an zwei Wörtern hängen: "Prada" und "Schuhe". Oooh. Prada Schuhe. Direkt vor meiner Nase.
Da muss ich eben mal einen Blick riskieren. Die anderen marschieren weiter, doch ich stelle mich vor das Schaufenster und sehe mir ein Paar dunkelbraune Pumps an. Sind die toll! Wie viel die wohl kosten? Wer weiß, vielleicht ist Prada hier viel billiger als bei uns. Vielleicht sollte ich eben schnell reingehen und -
"Rebecca?"
Ich zucke zusammen und drehe mich um. Meine Stadtrundganggruppe ist etwa zwanzig Meter weiter stehen geblieben und glotzt mich an.
"Sorry", sage ich und reiße mich nur ungern von diesem Schaufenster los. "Komme schon".
"Später ist noch genug Zeit zum Einkaufen", informiert Christoph mich fröhlich.
"Ich weiß", sage ich und lache ganz entspannt. "Tut mit Leid." "Schon okay."
Er hat natürlich Recht. Später ist noch genug Zeit zum Einkaufen. Mehr als genug.
Gut. Dann konzentriere ich mich jetzt auf unsere Tour.
"Also, Rebecca", spricht Christoph mich gut gelaunt an, als ich wieder zur Gruppe aufschließe.
"Ich habe den anderen gerade erzählt, dass wir uns auf der East 57th Street in Richtung Fifth Avenue bewegen, die wohl berühmteste Straße in New York City!
ISBN: 3-442-4503-4
Erschienen im Goldmann Verlag
Titel: Fast geschenkt
Kosten: 8,90 EUR
15 Bewertungen, 6 Kommentare
-
07.03.2006, 15:23 Uhr von boergy
Bewertung: sehr hilfreich...und wie fandest du das Buch?
-
05.03.2006, 22:34 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreich...sh...*g*...Lg, Christina
-
05.03.2006, 16:50 Uhr von Elfe1988
Bewertung: sehr hilfreich*+*SH*+* freuemich über Gegenlesungen und lese natürlich auch IMMER gegen. LG
-
04.01.2006, 23:13 Uhr von LiLaLaunemonster
Bewertung: sehr hilfreichh.... MFG LiLa
-
04.01.2006, 22:34 Uhr von Lidlefood
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
-
04.01.2006, 22:26 Uhr von chelsea
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich

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