Kiona Cremeseife Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
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Summe aller Bewertungen
- Geruch:
- Verträglichkeit:
Erfahrungsbericht von aroza
Leicht, cremig, gut und gar nicht mal so lecker...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Dieser Bericht enthält:
Nicht, dass ich hier wieder bloß eine zwei bekomme, bloß, weil ich beim Aufsetzen des Aufsatzes die Gliederung vergessen habe!
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1. Intro
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Heute soll es bei mir – nachdem ich doch glatt ein paar Tage mal mit Berichten pausiert habe, um einen fiesen Schrank aufzubauen, eine fiese Vorlesung vorgelesen zu bekommen und eine fiese Brennnesselsuppe zu kochen – um – wie ließe sich in dieser Rubrik auch anders vermuten – um das herrliche Aldiprodukt „Kiona Creme Seife Aloe vera“ gehen.
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2. Technische Details
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Zunächst möchte ich Euch einmal ein wenig mit ein paar technischen Details langweilen. Wie gesagt gibt es dieses Spitzenerzeugnis der kosmetischen Industrie in den von mir hoch geschätzten Hallen von Aldi-Nord (und wohl auch bei Aldi-Süd). Der Preis für die in einer PET-Flasche (mit Pumpe) angebotene Flüssigseife betrug für 500ml 1,99 DM, nehme also an, jetzt 0,99 €. Hergestellt wird das ganze in Stolberg im Rheinland, und zwar aus: Aqua, Sodium Laureth Sulfate, Cocamidopropyl Betaine, Sodium Chloride, Sodium Benzoate, Citric Acid, Glyceryl Oleate, Parfum, Potassium Sorbate, Aloe Barbadensis, Butyloctanol, Dilinoleic Acid, Lauryl Methyl Gluceth-10 Hydroxypropyldimonium Chloride, Cl 42090, Cl 47005. Bei den ersten dieser herrlichen Ingredenzien komme ich ja noch ganz gut mit, ich habe auch nichts gegen die englische Sprache, aber ab einem gewissen Punkt weiß ich nicht mehr, was das eigentlich alles so sein soll, was uns da „Wohlstand, Schönheit und Reichtum“ verspricht (Ulbricht über die chemische Industrie). Aber irgendwann, irgendwann, da werde ich dem noch auf die Schliche kommen und das Geheimnis hier breit tratschen!
Vom Layout her macht es sich ein bisschen schlecht, dass die Schrift weiß ist. Kann man nämlich vor dem seifigen Hintergrund kaum sehen. Ist ja aber vielleicht Sinn und Zweck der Sache.
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3. Geruch und Geschmack
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Für eine Seife ist dieses Produkt gar nicht einmal schlecht, denke ich so. Die Parfümierung ist in Ordnung für meinen Geschmack ein wenig zu blumig, gar nicht so wie ich mir eine wüstlingshaft stachelnde Aloe Vera vorstelle. Apropos Geschmack – der ist am Anfang salzig-blumig und hat einen scharfen Abgang. Ist aber nicht ganz so schlimm wie gerade bei vielen Festseifen. In diesem Zusammenhang möchte ich auch dringend vor dem Verzehr von Seifen mit Putzkörpern warnen, das knirscht immer so ekelhaft zwischen den Zähnen. Nach meinem Selbstversuch möchte ich aber jedenfalls dringend davon abraten, diese Seife in Ermangelung von Salz und Pfeffer in der Küche zu verwenden. Geht dann doch lieber zu den Nachbarn und borgt Euch ein Tässchen des gewünschten Produktes. Habe ja gehört, dass man von Seifen lustige Blasen erbrechen kann. Erzählt man sich so...
Aber zurück zum Geruch. Der ist – wie bereits erwähnt – etwas blumig, im Großen und Ganzen aber o.k. und m.E. für beiderlei Geschlecht anwendbar. Auf der Flasche steht: „Der inspirierend-frische Duft rundet die Körperpflege ab.“ Naja, ein wenig hochtrabend.
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4. Nutzung
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Ich möchte den lieben Leserinnen und Lesern in unserem Forum jetzt die langweiligen Beschreibungen beim Auftragen von Seife auf die Haut ersparen. Vielmehr soll es ja in einem Meinungsforum um die eigene Meinung gehen. Meine Meinung jedenfalls ist, dass diese Seife rundum zu empfehlen ist. Will heißen zur äußeren Anwendung mit Hand und Fuß, Bauch und Gesicht, Genital-, Brust und Schulterbereich. Und natürlich Arme und Beine. Hab ich was vergessen? Eigentlich nicht. Auf jeden Fall behauptet das ja die Seife auf der Flasche von sich selbst auch. Dass sie universal anwendbar sei.
Woher ich das weiß? Ganz einfach, ich nutze diese Seife recht häufig, wenn ich in der Nähe der Dusche gerade mal nix anderes find und zu faul bin, loszulaufen und etwas anderes holen, was den Ansprüchen in Hygiene und Ästhetik in diesem Maße gerecht werden könnte.
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5. Allgemeine Creme-Seifen-Kritik
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Wo ich doch gerade beim Beschreiben einer Seife bin, muss ich mich aber an dieser Stelle auch einmal über eine Gemeinheit von der kosmetischen Industrie beschweren. Wie kommen die eigentlich darauf, von einer CREME-Seife zu sprechen. Ein bisschen irreführend ist das schon. Der Herr Brockhaus schreibt beispielsweise über Creme: 1.) sahnige Süßspeise, Tortenfüllung; 2.) salbenartiges Hautpflegemittel (Öl-in-Wasser- oder Wasser-in-Öl-Emulsion. Ersteres konnte ich ja schon mit dem Geschmackstest eindeutig ausschließen. Wenn ich mir die Ingredenzien anschaue, ist das aber auch nix von einer derartigen Emulsion zu sehen. Wie auch. Öl ist ja ein Fett, und das wird ja von der Seife gelöst. Eine Crem-Seife ist also im Prinzip das Auftragen von Fett auf die Haut bei gleichzeitiger Entfernung selbigen? So zu sagen das gleichzeitige Einschänken und Austrinken von Bier (ohne Zuhilfenahme eines Strohhalmes)? So ein Humbug! Für diesen Betrug bekommt diese Seife stellvertretend für die Kosmetik- und Werbeindustrie ein Sternchen abgezogen. Ätsch!
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6. Fazit
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Die positiven Aspekte überwiegen entscheidend. Angesichts der Vorteile von Flüssigseife allgemein in der Handhabung (keine Gefahr des Ausgleitens auf verloren gegangenen Seifenstücken, keine übermäßige Schweinerei am Waschbecken etc.) hat sie im Speziellen trotz zweier Kirikpunkte eine gute Benotung verdient.
(Diesen Bericht habe ich auch bei Ciao veröffentlicht.)
- 1. Intro
- 2. Technische Details
- 3. Geruch und Geschmack
- 4. Nutzung
- 5. Allgemeine Creme-Seifen-Kritik
- 6. Fazit
Nicht, dass ich hier wieder bloß eine zwei bekomme, bloß, weil ich beim Aufsetzen des Aufsatzes die Gliederung vergessen habe!
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1. Intro
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Heute soll es bei mir – nachdem ich doch glatt ein paar Tage mal mit Berichten pausiert habe, um einen fiesen Schrank aufzubauen, eine fiese Vorlesung vorgelesen zu bekommen und eine fiese Brennnesselsuppe zu kochen – um – wie ließe sich in dieser Rubrik auch anders vermuten – um das herrliche Aldiprodukt „Kiona Creme Seife Aloe vera“ gehen.
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2. Technische Details
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Zunächst möchte ich Euch einmal ein wenig mit ein paar technischen Details langweilen. Wie gesagt gibt es dieses Spitzenerzeugnis der kosmetischen Industrie in den von mir hoch geschätzten Hallen von Aldi-Nord (und wohl auch bei Aldi-Süd). Der Preis für die in einer PET-Flasche (mit Pumpe) angebotene Flüssigseife betrug für 500ml 1,99 DM, nehme also an, jetzt 0,99 €. Hergestellt wird das ganze in Stolberg im Rheinland, und zwar aus: Aqua, Sodium Laureth Sulfate, Cocamidopropyl Betaine, Sodium Chloride, Sodium Benzoate, Citric Acid, Glyceryl Oleate, Parfum, Potassium Sorbate, Aloe Barbadensis, Butyloctanol, Dilinoleic Acid, Lauryl Methyl Gluceth-10 Hydroxypropyldimonium Chloride, Cl 42090, Cl 47005. Bei den ersten dieser herrlichen Ingredenzien komme ich ja noch ganz gut mit, ich habe auch nichts gegen die englische Sprache, aber ab einem gewissen Punkt weiß ich nicht mehr, was das eigentlich alles so sein soll, was uns da „Wohlstand, Schönheit und Reichtum“ verspricht (Ulbricht über die chemische Industrie). Aber irgendwann, irgendwann, da werde ich dem noch auf die Schliche kommen und das Geheimnis hier breit tratschen!
Vom Layout her macht es sich ein bisschen schlecht, dass die Schrift weiß ist. Kann man nämlich vor dem seifigen Hintergrund kaum sehen. Ist ja aber vielleicht Sinn und Zweck der Sache.
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3. Geruch und Geschmack
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Für eine Seife ist dieses Produkt gar nicht einmal schlecht, denke ich so. Die Parfümierung ist in Ordnung für meinen Geschmack ein wenig zu blumig, gar nicht so wie ich mir eine wüstlingshaft stachelnde Aloe Vera vorstelle. Apropos Geschmack – der ist am Anfang salzig-blumig und hat einen scharfen Abgang. Ist aber nicht ganz so schlimm wie gerade bei vielen Festseifen. In diesem Zusammenhang möchte ich auch dringend vor dem Verzehr von Seifen mit Putzkörpern warnen, das knirscht immer so ekelhaft zwischen den Zähnen. Nach meinem Selbstversuch möchte ich aber jedenfalls dringend davon abraten, diese Seife in Ermangelung von Salz und Pfeffer in der Küche zu verwenden. Geht dann doch lieber zu den Nachbarn und borgt Euch ein Tässchen des gewünschten Produktes. Habe ja gehört, dass man von Seifen lustige Blasen erbrechen kann. Erzählt man sich so...
Aber zurück zum Geruch. Der ist – wie bereits erwähnt – etwas blumig, im Großen und Ganzen aber o.k. und m.E. für beiderlei Geschlecht anwendbar. Auf der Flasche steht: „Der inspirierend-frische Duft rundet die Körperpflege ab.“ Naja, ein wenig hochtrabend.
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4. Nutzung
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Ich möchte den lieben Leserinnen und Lesern in unserem Forum jetzt die langweiligen Beschreibungen beim Auftragen von Seife auf die Haut ersparen. Vielmehr soll es ja in einem Meinungsforum um die eigene Meinung gehen. Meine Meinung jedenfalls ist, dass diese Seife rundum zu empfehlen ist. Will heißen zur äußeren Anwendung mit Hand und Fuß, Bauch und Gesicht, Genital-, Brust und Schulterbereich. Und natürlich Arme und Beine. Hab ich was vergessen? Eigentlich nicht. Auf jeden Fall behauptet das ja die Seife auf der Flasche von sich selbst auch. Dass sie universal anwendbar sei.
Woher ich das weiß? Ganz einfach, ich nutze diese Seife recht häufig, wenn ich in der Nähe der Dusche gerade mal nix anderes find und zu faul bin, loszulaufen und etwas anderes holen, was den Ansprüchen in Hygiene und Ästhetik in diesem Maße gerecht werden könnte.
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5. Allgemeine Creme-Seifen-Kritik
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Wo ich doch gerade beim Beschreiben einer Seife bin, muss ich mich aber an dieser Stelle auch einmal über eine Gemeinheit von der kosmetischen Industrie beschweren. Wie kommen die eigentlich darauf, von einer CREME-Seife zu sprechen. Ein bisschen irreführend ist das schon. Der Herr Brockhaus schreibt beispielsweise über Creme: 1.) sahnige Süßspeise, Tortenfüllung; 2.) salbenartiges Hautpflegemittel (Öl-in-Wasser- oder Wasser-in-Öl-Emulsion. Ersteres konnte ich ja schon mit dem Geschmackstest eindeutig ausschließen. Wenn ich mir die Ingredenzien anschaue, ist das aber auch nix von einer derartigen Emulsion zu sehen. Wie auch. Öl ist ja ein Fett, und das wird ja von der Seife gelöst. Eine Crem-Seife ist also im Prinzip das Auftragen von Fett auf die Haut bei gleichzeitiger Entfernung selbigen? So zu sagen das gleichzeitige Einschänken und Austrinken von Bier (ohne Zuhilfenahme eines Strohhalmes)? So ein Humbug! Für diesen Betrug bekommt diese Seife stellvertretend für die Kosmetik- und Werbeindustrie ein Sternchen abgezogen. Ätsch!
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6. Fazit
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Die positiven Aspekte überwiegen entscheidend. Angesichts der Vorteile von Flüssigseife allgemein in der Handhabung (keine Gefahr des Ausgleitens auf verloren gegangenen Seifenstücken, keine übermäßige Schweinerei am Waschbecken etc.) hat sie im Speziellen trotz zweier Kirikpunkte eine gute Benotung verdient.
(Diesen Bericht habe ich auch bei Ciao veröffentlicht.)
17 Bewertungen, 2 Kommentare
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20.05.2002, 14:19 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichSehr informativer Bericht! gruß mickey73
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20.05.2002, 14:15 Uhr von unauffaellig007
Bewertung: sehr hilfreichschöner ausführlicher Bericht
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