Metal Gear Solid 2: Sons Of Liberty (PS2 Spiel) Testbericht

ab 15,57
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Summe aller Bewertungen
  • Grafik:  sehr gut
  • Sound:  sehr gut
  • Bedienung:  sehr einfach
  • Wird langweilig:  nach wenigen Monaten
  • Suchtfaktor:  hoch
  • Spielanleitung:  sehr gut

Erfahrungsbericht von DDeluXxe

MGS 2: Wird es dem Hype gerecht?

Pro:

Sehr gute Grafik, toller Sound, gute Steuerung

Kontra:

viel zu schnell durchgespielt, zu lange Squenzen

Empfehlung:

Ja

Kaum ein Spiel wurde so heiß erwartet wie Metal Gear solid 2. Schon die ersten Trailer stellten alles bisherige (zumindest grafisch) in den Schatten. Nun ist es schon seit einer Weile auf dem deutschen Markt (es wurde verschoben nach den tragischen ereignissen des 11. Septembers). Doch die Meinungen teilen sich:
Einige nannten es DAS fantastische Meisterwerk überhaupt und andere empfanden es als \"interaktivien Kinofilm\" der nur kurz spielbar ist.

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Die Story:
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Im ersten Teil der (auf PLaystation) erschienen MGS-Teile, musste man als Solid Snake im Alleingang eine von Terroristenbesetzte Basis in der Antarktis infiltrieren. Dort wurde eine nukleare reptilienartige Kampfmaschiene entwickelt, namens Metal Gear. Nach diesem Shadow-Moses-Einsatz landeten die Pläne Metal Gears auf dem Schwarzmarkt und wurden dort verkauft. Nun besitzt jede Nation ihren eigenen Metal Gear. Sie müssen in der Rolle Solid Snakes Beweise für die Entwicklung des neuen Metal Gears auftreiben. Dieser wird anscheinend auf dem Öltanker \"Discovery\" der US-Marines transportiert. Snake kommt mit seiner Ausrüstung (darunter eine Betäubungs Pistole und Codec-Funkgerät), auf dem Tanker an, als eine Terroristen Gruppe das Schiff einnimmt und die Beatzung tötet. Dies alles spielt nun 2 Jahre vor der eigentlichen Story...

Die Discovery wurde von den Terroristen in die Luft gejagt. Die Regierung errichtete sofort Barrieren zur Verhinderung einer riesigen Umwelt-Katastrophe vor Manhatten. Inmitten dieser Barrieren wurde die Reinigungsanlage \"Big-Shell\" errichtet.
Am 29. April, 2 Jahre nach dem Tankerunglück, wurde nun die Big Shell von einer Terroristengruppe eingenommen namens \"The Dead Cell\". Der amerikanische Präsident der zum Inspektionsbesuch auf der Big Shell war wurde als Geisel gefangen genommen. Sie lenken nun Raiden auf dieser riesigen Reinigungsanlge. Doch nichts ist so wie es scheint...

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Meine Meinung: Die Story ist allgemein betrachtet zwar sehr interessant, doch sie wurde leider ein wenig dick aufgetragen. Überraschende Wendungen gibt es zu Hauf und diese sind teilweise auch sehr verwirrend (Es kommt ein Mister X vor im Ninja-Anzug, eine unverletzbare Frau mit ihrem Vampier Diener etc.). Hier hätte man ein wenig sparen können zumal die Wendungen in der Story gegen Ende des Spiels immer drastischer zunehmen und am Schluß ein einziges Durcheinander sind. Die Story wird meistens durch Sequenzen und lange Dialoge voranngeführt. Ich finde allgemein schöne Sequenzen und gute Dialoge sehr gut, doch was will man mit 25 Minuten Sequenzen und ewiglangen, Buchfüllenden Dialogen? Zwar kann man dies jeder Zeit abbrechen, doch erfährt man so nicht viel über die spannende Story (was ja nicht im Sinne des spielers ist).


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Die Charaktere:
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Solid Snake: Er ist DIE Legende. In der früheren Outer-Heaven Krise stellte er bereits seine Fähigkeiten unter Beweis und besiegte Big Boss (seinen Vater) und die Kampfmaschiene Metal Gear. Dort erhielt er den Codenamen Snake.
Einige Jahre später kämpft er in Sansibar erneut gegen Metal Gear und Big Boss. Doch leider ist er gezwungen seinen ehemaligen Kamerade Gray Fox und seinen Vater auszuschalten.
Später kommt Snake erneut zum Einsatz, diesmal in Alaska. Eine Geiselnahme unter der Führung seines Bruders Liquid Snake. Er verhindert das die Terroristen die Kampfmaschiene für ihre terroristischen Pläne missbrauchen. Nach dieser Shadow-Moses-Mission gründet Snake zusammen mit Hal Emmerich (Otacon - Bekannt aus Metal Gear Solid 1 (PSX)) eine Organisation gegen Metal Gears, genannt \"Philtrophy\". Sie suchen Beweise gegen die Entwicklung eines neuen Metal Gears unter der Leitung der US-Marine.

Otacon (Hal Emmerich):

Otacon ist nur der Spitzname des bürgerlich Hal Emmerich heißenden Wissenschaftlers. Er ist ein begeisterter Anime- und Roboter Fan. Er war schon als Kind begeister für Roboter aller art. Doch er wurde mit seiner Faszination ausgenutzt um die Entwicklung Metal Gear Rex möglich zu machen. Nachdem Snake ihn über die Massenvernichtungswaffe und Gefahr Metal Gears aufgeklärt hatte, half Otacon Solid Snake bei dem Kampf gegen die Metal Gears. Er hilft ihm per Codec ( Funk-Verbindung) und gibt ihm gerne Ratschläge. Ausserdem ist er ein fantastischer Hacker und kann gut an streng geheime Informationen herankommen.

Raiden (Jack):

Anfangs trug Jack (bürgerlicher Name) noch den Codenamen Snake. Doch die Ereignisse auf der Big Shell erfordern einen neuen Namen. Der Anführer der Terroristen soll nämlich Solid Snake höchstpersönlich sein! Jack erhält also den Codenamen Raiden. Er hat keine Kampferfahrung, denn er übte bisher nur in virtuellen Trainingseinheiten der US-Armee. Er trägt einen besonderen Schutzanzug der ihn vor gefährlichen Substanzen schützt. Er wird bei seinem Top-Secret Einsatz auf der Big Shell nur per Codec-Funk von seinem kommandierenden Offizier und von einer Analystin unterstützt.


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Das Gameplay:
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Die Steuerung ist sehr gut und einfach ausgefallen. Sie gleicht der Steuerung des ersten Teils auf der PSX, allerdings sind nun einige Dinge hinzugekommen: Man kann sich nun auch übergeländer schwingen, man kann mit Solid Snake eine Rolle machen und mit Raiden später dann ein Rad, man kann um die Ecke schauen und auch schießen sodas man blitzschnell wieder schutzholen kann, man kann von hinten anschleichen um Gegner zu bedrohen, damit sie die Hände hochnehmen und man sie ausrauben kann. Es gibt jetzt auch eine Ego Perspektive. Diese ist sehr wichtig da es auch entscheidend ist in welches Körperteil man schießt. So sinkt eine Wache bei einem Kopfschuß sofort zu Boden, bei einem Arm-Schuß allerdings ist sie nur leicht verletzt. Im allgemeinen lenkt man die Spiel-Protagonisten allerdings aus der schräg-Vogelperspektive. Getötete oder eingeschläferte Wachen müssen sorgfältig in Spinden oder ähniches versteckt werden, da die anderen Wachen sosnt verdacht schöpfen. Auch gibt es Wachen die mit anderen in Funkkontakt steht. Wurde so eine Wache also niedergeschoßen und die anderen Wachen bekommen keine Antwort mehr von ihr, wird sofort eine Gruppe von soldaten ausgeschickt um zu sehen was dort los ist. Man kann auch überall speichern, was die Sache sehr erleichtert. Es gibt 4 schwierigkeits Stufen, die sich alle in der Gegenstand- und Gegnerzahl unterscheiden. Auch hören die Gegner bei einer schweren Stufe Geräusche viel besser. Also dürfte das Spiel für alle Spieler, von Anfänger bis Prfie geeignet sein.

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Grafik und Sound:
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Fantastisch! Sowas wurde bis dahin noch nie geboten! Die Details sind alle ganz genau ausgearbeitet und Slowdowns und Popups sind im ganzen Spiel nichz zu finden. Die Atmosphäre kommt bei jeder Szene fantastisch rüber und auch die Animationen der Figuren sind sehr gut gemacht. Hier kann man sich wirklich nicht beschweren. Die Sequenzen laufen fast alle in Spielgrafik ab, was dem Spielfluss allerdings sehr gut tut. Sehr viel gibt es bei der Grafik nicht zu sagen.
Der Sound gefällt mir auch sehr gut. Der Titelsong ist sehr schön und Soundeffekte wenn du von allen Seiten beschoßen wirst sind super gemacht. Die Musik wurde unter der Leitung Herry Gregson Williams gemacht.

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Sonstiges:
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Sonst wäre noch zu sagen das das Spiel nicht geschnitten wurde! Es gibt also genug rotes Blut (das man im Spiel dann aber umfärben kann wenn man will).
Es wird nur englisch gesprochen, allerdings ist alles deutsch unteritelt. Ich finde es sehr gut das nur englisch gesprochen wird, da so die Atmosphäre weit aus beklemmender ist.

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Zusammenfassung:
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Das Spiel bietet eine fantstische Grafik, guten Sound und gutes gameplay. Allerdings sind die ewiglangen Dialoge sehr störend und auch die manchmal über 20 minütigen Sequenzen sind übertrieben lang. Ich hatte das Spiel nach ca. 12 Stunden durchgespielt und davon waren vielleicht rund 7 Stunden spielbar! Gut, beim 2. Durchspielen kann man dann die Sequenzen und Dialoge ruhig überspringen da man ja schon alles kennt, allerdings spielt man da dann vieleicht nur noch 5 Stunden, was eindeutig zu kurz ist.
Schön fand ich allerdings das nach dem ersten durchspielen diverse Modi freigeschaltet wurden:

Boss-survival: Besige alle Endgegner nach einander. Die Zeit wird am Ende gespeichert.

Theater-mode: Sehe einige Szenen und Sequenzen mit anderen (beliebig wählbaren) Charakteren. So kann man den letzten Kampf z.B. mit einer japanisch Sekretärin sehen.

Trotz der super Grafik und dem guten gameplay kann ich nicht empfehlen 59 € in das Spiel zu investieren (wenn es in Platinum erhältlich ist schon eher). Lieber sollte man es bei einem Freund ausleihen und dann einfach durchzocken und zurückgeben, es dauert ja nicht allzulange...



Anmerkung:
Ich werde diesen Artikel bei www.ciao.com sowie bei www.dooyoo.de und www.yopi.de veröffentlichen.

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