Metal Gear Solid 2: Sons Of Liberty (PS2 Spiel) Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 11/2010
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Summe aller Bewertungen
- Grafik:
- Sound:
- Bedienung:
- Wird langweilig:
- Suchtfaktor:
- Spielanleitung:
Erfahrungsbericht von chabo
Wie ein Actionfilm in dem man selbst mitspielen kann ...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hi Community,
ich habe mir vor einigen Tagen das von mein Freunden achso tolle Metal Gear Solid 2 gepriesene, gekauft um der Sache mal auf den Grund zu gehen und mich selbst von Spiel zu überzeugen. Darim möchte ich euch natürlich teil haben lassen ...
Handlung:
Und spielerisch? Soviel vorab, auch in dieser Beziehung überzeugt das Game. Wir haben es wie schon im ersten Teil mit einer ziemlich komplizierten und verworrenen Handlung zu tun. Der schon bekannte Solid Snake ist bei einem Privatunternehmen beschäftigt und soll von der legendären Kampfmaschine Metal Gear auf einem Tanker Fotos besorgen, die beweisen, daß die Technologie auch von der Marine genutzt wird. Dann kapern Russen das Schiff, Finstermann Revolver Ocelot taucht auf und schließlich geht der Pott nebst unserem Helden unter.
An dessen Stelle taucht zwei Jahre später an gleichem Ort ein Blondschopf namens Raiden auf, der außer dem VR-Training (gab´s als Zusatz-Game zum ersten Teil) noch keine Erfahrung hat. Er soll den Präsidenten retten, der auf einer Bohrinsel namens Shell Gefangener der Terrororganisation Sons of Liberty ist.
Neben verschiedenen persönlichen Verquickungen die den Handlungsstrang ziemlich undurchsichtig machen, ist dies der Plot zum Game.
Als Solid Snake oder später Raiden muß nun der Spieler, angeleitet wie gehabt per Funk, verschiedene Zwischenziele erfüllen. Der stete Mangel an Berechtigungskarten führt später dann mehrmals rund um die Bohrinsel, die aber so gigantisch ist, daß es nicht langweilig wird.
Wie sollte es auch, denn das Verhalten des Protagonisten gleicht dem echter Agenten: Laufen, Kriechen, neu nun Hangeln, an der Wand entlang schleichen, Tauchen, Schwimmen, sich in Kisten oder Schränken verstecken, mit fremden Uniformen tarnen - alles wird geboten. Damit bleibt der prinzipielle Lösungsweg jedem selbst überlassen. Zwar herrscht an Waffen kein Mangel, aber die Rambo-Schiene ist eher ungeeignet. Schleichen und höchstens mal die Betäubungspistole einsetzen erwies sich als sicherste Methode. Denn die Feinde sind schlau. Sie reagieren auf optische und akustische Reize. Aber nicht nur das Eintreten in Gegners Sichtfeld macht ihn aufmerksam, auch Fußspuren oder Blutflecke lassen die Terroristen per Funk Berstärkung rufen.
Die Grafik:
All dies hört sich nicht nur sehr realistisch an, sondern wurde in Sachen Animation auch perfekt umgesetzt. Einzelne Personengruppen zeigen entsprechend ihrer Stellung und den aktuellen Umständen unterschiedliche Verhaltensstrukturen. So bewegt sich ein Wachposten meist etwas gebeugt, vernimmt aber Ungewöhnliches, richtet er die Statur leicht auf. Dabei haben die Programmierer die einzelnen Figuren sehr detailliert gestaltet. Das gilt, mit leichten Abstrichen auch für Wand- und Bodentexturen, uneingeschränkt für Lichteffekte. So wird Solid Snake im ersten Bosskampf von einem Scheinwerfer geblendet, der tatsächlich auf den Spieler die gleiche perfekt Wirkung hat. Trotz des ansatzweisen Comicstils in der Grafik kommen auch Kleinigkeiten wie Regentropfen oder Atem in kalter Luft sehr wirklichkeitsnah rüber. Dazu unterscheidet sich die Ingame-Grafik kaum von den geränderten Video-Zwischensequenzen, was für die Game-Grafik und nicht gegen die Videos spricht.
Apropos: Sein besonderes Flair bezieht \"MGS: Sons Of Liberty\" in hohem Maße aus der verwobenen Geschichte, die immer wieder durch Videos - z.T. mit Rückblenden aus dem Spiel - ergänzt wird. Man hat immer mehr den Eindruck, nicht in einem Spiel, sondern in einem interaktiven Spielfilm zu sein. Dabei dauern die Sequenzen bis zu zehn Minuten. Werden diese dann noch von den nicht gerade leichten Rätseleinlagen gefolgt, droht zuweilen die Action ein wenig kurz zu kommen. Auch weil die Gespräche über das Funksystem Codec dazu sehr lang sind.
Den wahren Metal-Gear-Solid-Fan wird dies jedoch nicht stören. Denn aus den Zwischengesprächen ergeben sich interessante, wenn auch nicht spielbestimmende Unterhandlungen.
Fazit:
Dermaßen Komplexität sucht man im Gamebereich bisher vergebens. Zusammen mit der inteligente Steuerung, der nahezu perfekten Grafik, dem nicht zu vergessenen Dolby-Digital-5.1-Sound und dem ungeheueren Suchtpotential ergibt das das wohl beste Spiel diese Genres. Für Ballerfreunde ist das Game allerdings nicht empfehlenswert, da darauf in dem Game weniger wert gelegt wurde.
Wenn ihr lustig seid könnt ihr auch noch meine anderen PS2 Spieleberichte lesen ... würde mich freuen !!!
Chabo
ich habe mir vor einigen Tagen das von mein Freunden achso tolle Metal Gear Solid 2 gepriesene, gekauft um der Sache mal auf den Grund zu gehen und mich selbst von Spiel zu überzeugen. Darim möchte ich euch natürlich teil haben lassen ...
Handlung:
Und spielerisch? Soviel vorab, auch in dieser Beziehung überzeugt das Game. Wir haben es wie schon im ersten Teil mit einer ziemlich komplizierten und verworrenen Handlung zu tun. Der schon bekannte Solid Snake ist bei einem Privatunternehmen beschäftigt und soll von der legendären Kampfmaschine Metal Gear auf einem Tanker Fotos besorgen, die beweisen, daß die Technologie auch von der Marine genutzt wird. Dann kapern Russen das Schiff, Finstermann Revolver Ocelot taucht auf und schließlich geht der Pott nebst unserem Helden unter.
An dessen Stelle taucht zwei Jahre später an gleichem Ort ein Blondschopf namens Raiden auf, der außer dem VR-Training (gab´s als Zusatz-Game zum ersten Teil) noch keine Erfahrung hat. Er soll den Präsidenten retten, der auf einer Bohrinsel namens Shell Gefangener der Terrororganisation Sons of Liberty ist.
Neben verschiedenen persönlichen Verquickungen die den Handlungsstrang ziemlich undurchsichtig machen, ist dies der Plot zum Game.
Als Solid Snake oder später Raiden muß nun der Spieler, angeleitet wie gehabt per Funk, verschiedene Zwischenziele erfüllen. Der stete Mangel an Berechtigungskarten führt später dann mehrmals rund um die Bohrinsel, die aber so gigantisch ist, daß es nicht langweilig wird.
Wie sollte es auch, denn das Verhalten des Protagonisten gleicht dem echter Agenten: Laufen, Kriechen, neu nun Hangeln, an der Wand entlang schleichen, Tauchen, Schwimmen, sich in Kisten oder Schränken verstecken, mit fremden Uniformen tarnen - alles wird geboten. Damit bleibt der prinzipielle Lösungsweg jedem selbst überlassen. Zwar herrscht an Waffen kein Mangel, aber die Rambo-Schiene ist eher ungeeignet. Schleichen und höchstens mal die Betäubungspistole einsetzen erwies sich als sicherste Methode. Denn die Feinde sind schlau. Sie reagieren auf optische und akustische Reize. Aber nicht nur das Eintreten in Gegners Sichtfeld macht ihn aufmerksam, auch Fußspuren oder Blutflecke lassen die Terroristen per Funk Berstärkung rufen.
Die Grafik:
All dies hört sich nicht nur sehr realistisch an, sondern wurde in Sachen Animation auch perfekt umgesetzt. Einzelne Personengruppen zeigen entsprechend ihrer Stellung und den aktuellen Umständen unterschiedliche Verhaltensstrukturen. So bewegt sich ein Wachposten meist etwas gebeugt, vernimmt aber Ungewöhnliches, richtet er die Statur leicht auf. Dabei haben die Programmierer die einzelnen Figuren sehr detailliert gestaltet. Das gilt, mit leichten Abstrichen auch für Wand- und Bodentexturen, uneingeschränkt für Lichteffekte. So wird Solid Snake im ersten Bosskampf von einem Scheinwerfer geblendet, der tatsächlich auf den Spieler die gleiche perfekt Wirkung hat. Trotz des ansatzweisen Comicstils in der Grafik kommen auch Kleinigkeiten wie Regentropfen oder Atem in kalter Luft sehr wirklichkeitsnah rüber. Dazu unterscheidet sich die Ingame-Grafik kaum von den geränderten Video-Zwischensequenzen, was für die Game-Grafik und nicht gegen die Videos spricht.
Apropos: Sein besonderes Flair bezieht \"MGS: Sons Of Liberty\" in hohem Maße aus der verwobenen Geschichte, die immer wieder durch Videos - z.T. mit Rückblenden aus dem Spiel - ergänzt wird. Man hat immer mehr den Eindruck, nicht in einem Spiel, sondern in einem interaktiven Spielfilm zu sein. Dabei dauern die Sequenzen bis zu zehn Minuten. Werden diese dann noch von den nicht gerade leichten Rätseleinlagen gefolgt, droht zuweilen die Action ein wenig kurz zu kommen. Auch weil die Gespräche über das Funksystem Codec dazu sehr lang sind.
Den wahren Metal-Gear-Solid-Fan wird dies jedoch nicht stören. Denn aus den Zwischengesprächen ergeben sich interessante, wenn auch nicht spielbestimmende Unterhandlungen.
Fazit:
Dermaßen Komplexität sucht man im Gamebereich bisher vergebens. Zusammen mit der inteligente Steuerung, der nahezu perfekten Grafik, dem nicht zu vergessenen Dolby-Digital-5.1-Sound und dem ungeheueren Suchtpotential ergibt das das wohl beste Spiel diese Genres. Für Ballerfreunde ist das Game allerdings nicht empfehlenswert, da darauf in dem Game weniger wert gelegt wurde.
Wenn ihr lustig seid könnt ihr auch noch meine anderen PS2 Spieleberichte lesen ... würde mich freuen !!!
Chabo
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