Silent Hill 3 (PS2 Spiel) Testbericht

Silent-hill-3-ps2-spiel
ab 17,13
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Auf yopi.de gelistet seit 03/2012
5 Sterne
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4 Sterne
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Summe aller Bewertungen
  • Grafik:  sehr gut
  • Sound:  sehr gut
  • Bedienung:  sehr einfach
  • Wird langweilig:  nach wenigen Monaten
  • Suchtfaktor:  sehr hoch
  • Spielanleitung:  sehr gut

Erfahrungsbericht von Superbiene20000

*Sinfonie des Grauens*

5
  • Grafik:  sehr gut
  • Sound:  sehr gut
  • Bedienung:  sehr einfach
  • Wird langweilig:  nach wenigen Wochen
  • Suchtfaktor:  sehr hoch
  • Spielanleitung:  sehr gut
  • Altersbeschränkung:  ab 18 Jahren
  • Schwierigkeitsgrad:  Fortgeschrittene

Pro:

Grafik, Sound, atmospärische Dichte,

Kontra:

nix

Empfehlung:

Ja

Liebe Leserinnen und Leser,

so oder ähnlich hätte man durchaus eine Untertitelung von Konamis neustem Adventure "Silent Hill 3" vornehmen können da dieses Game nur so vor Schockeffekte strotzt. 54,99 Euro wurden bereits vor knapp 4 Wochen investiert um mir und meiner Frau einige gemütliche Abende zu gönnen. Um die düstere Atmosphäre auch richtig geniessen zu können rate ich zu folgenden Vorbereitungen:

1.Zimmer abdunkeln bzw. warten bis es richtig dunkel ist

2.Alle Lichter löschen

3.PSX 2 möglichst an eine Dolby Surround-Anlage anschließen

4.Kinder unter 16 Jahren ns Bett schicken

Erstmal was zur Story:
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Hat man die nötigen anfänglichen Einstellungen wie den Schwieriggrad von Action bzw. der Rätsel eingestellt folgt unweigerlich der schon fast übliche Vorspann der die Story einläutet.

Heather, mittlerweile 17 Jahre alt (im ersten Teil war sie ein Kind) hat im Lakeside Amusement Park in einem Bistro sitzend einen fürchterlichen Alptraum. Hierbei bereits greift der Gamer innerhalb des Traumes ein wobei das arme Mädchen allerdings das Zeitliche segnet und just in diesem Moment wieder erwacht.

Nachdem sie völlig verwirrt ihren Vater angerufen hat wird sie von einem Privatdetektiv verfolgt den sie nur in der Toilette abschütteln kann. Dieser hätte angeblich den Auftrag sie zu suchen...soviel bekam Heather auf der Flucht vor ihm noch mit. Jetzt steigt Ihr als Gamer vollends in das Game ein und versucht die dunklen und düsteren Vorfälle zu klären die Euch mit Heather als Spielfigur durch etliche,verschiedene Szenarien wie den U-Bahn Bahnhof, ein Krankenhaus sowie einigen anderen Orten führt.

Weitere Spielinfos:
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Mächtig geklotzt haben die Entwickler mit der Auswahl der Waffen: Neben Messer, Schlagrohr und Pistole stehen ua.ein Schrotgewehr, eine Maschinenpistole, ein Morgenstern sowie ein Katana-Schwert zur Verfügung. Die Pistole findet Heather bereits am Anfang des Games, die anderen Waffen müßen erstmal gesucht und gefunden werden.Allerdings sollte man mit der Munition der gefundenen Schusswaffen spärlich umgehen, denn diese ist im ganzen Spiel sehr rar.

Genauso wie die Anzahl der Waffen hat sich auch die Menge an Monster und Mutanten deutlich erhöht. Neben mutierten Hunden mit gespaltenem Schädel trefft Ihr ua. auch auf Zombie-Krankenschwestern von denen einige auch mit einer Pistole bewaffnet sind. Am komischsten sehen allerdings die dicken, aufgequollenen Mutanten aus die etliches einstecken können..mehr verrat ich allerdings nicht.

Natürlich dürfen neben etlichen Zahlenrätseln auch nicht die Kombirästel fehlen...was mach ich zb. mit dem gefundenen Fön, mit Tarotkarten oder was hat es mit der Sofortbildkamera auf sich. Nun, all diese kleinen Rätseleinlagen sind zumindest im mittleren Schwierigkeitsgrad ohne große Probleme zu lösen.

Zur Grafik:
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Das Spiel besitzt eine äusserst detaillierte Grafik welche einen großen Anteil an der atmosphärischen Dichte des Spiels hat. Die dreckigen und versifften Räume werden sehr gut dargestellt und auch die Hauptfigur Heather wurde aus meiner Sicht sehr gut dargestellt. Nicht nur das...besonders die Mimik in den Gesichtern von Heather und anderen Personen hinterlassen einen phänomenalen und sehr realistischen Eindruck den ich so bisher auf keiner meiner beiden Konsolen erlebt habe.

Klasse auch die Idee der Entwickler das man blutige Fußspuren hinterlassen kann wenn zb. durch den verlorenen Lebenssaft eines kurz zuvor erledigten Monsters watet.Das sind zwar nur kleine Dinge die allerdings den Spielspass deutlich erhöhen.


Zum Sound:
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Der Sound bietet genau das was ich von einem Adventure erwarte...nämlich eine Geräuschkulisse die einem im Dunkeln den Angstschweiß auf die Stirn treibt und feuchte Hände verursacht. Dank des eingeschalteten Radios wird man allerdings auf drohende Gefahren in Form diverser Monster und Mutanten hingewiesen.

Schuss und Schlaggeräusche sind ebenfalls vom feinsten was sich besonders bei der Anwendung des Knüppels äussert. Denn bei der Anwendung der Waffe stöhnt nicht nur Heather vor Anstrengung sondern auch das potenzielle "Opfer" welches mit etlichen Schreien aufwarten kann während ihm der Schädel zertrümmert wird.


Zur Steuerung:
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Nun, ich hab das Game mit dem Saitek PX 5000 gespielt und demzufolge die mir am besten gefallende Steuerungsart eingestellt. Mit dem herkömmlichen Sony-Pad wird die Hauptfigur mittels Richtungstasten oder dem linken "Joystick" gesteuert. Zum Kämpfen werden auch die L1 und R 1 Tasten benötigt die in Zusammenarbeit mit den rechtliegenden 4 Tasten den Monstern den Garaus machen.

Allgemeines Fazit:
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Starke Leistung von Konami die mit Silent Hill 3 zumindest aus meiner Sicht ein Klasse Game auf den Markt brachten. Ambiente und Feeling des Spiels sind besonders im Dunkeln einzigartig und bringen voll die Atmosphäre herrüber wobei besonders Mutige auch Heathers Taschenlampe ausschalten können um den Horror noch vollendeter geniessen zu können.

Ob nun die Resident Evil Reihe oder die drei Silent Hill-Games besser sind will ich an dieser Stelle nicht entscheiden. Auf jedenfall bekommt man für den Preis von knapp 55 Euro ein Klassespiel mit Spitzen Grafik und Sound so das ich hier volle 5 Sterne verleihen kann.

Verwunderlich ist allerdings die USK-Freigabe ab 16 Jahren ,denn wenn es ein Game gibt welches man ab 18 Jahren frei geben sollte dann ist es Silent Hill 3.

Eure Superbiene

51 Bewertungen