Krankheiten und Beschwerden Testbericht

No-product-image
Leider kein Preis
verfügbar
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003

Erfahrungsbericht von mickey73

Potenzstörungen - Kein Tabuthema

Pro:

keine

Kontra:

es geht nichts mehr, Probleme in der Beziehung tauchen auf, Psyche leidet

Empfehlung:

Nein

Potenzstörungen sind ein weitverbreitetes Problem unserer Gesellschaft. Obwohl wir bereits im 21. Jahrhundert leben, ist es nach wie vor ein Tabuthema, über das nur sehr ungern gesprochen oder aber ganz geschwiegen wird.

50 % der über 40-jährigen leiden an Potenzstörungen.

Ursachen:
- psychische Faktoren
- innere Erkrankungen
- Hormonstörungen
- Nervenschädigungen
- Medikamente

Meist sind es körperliche Ursachen, die zu Potenzstörungen führen, aber die dann letztlich auch zu psychischen Problemen führen.

Nur genaue Untersuchungen können abklären, welches die Ursache der Potenzstörung bei einem Mann ist. Deshalb ist der Gang zum Arzt auch besonders wichtig. Doch meist leidet der Mann stillschweigend vor sich hin, statt mit dem Arzt über seine Sorgen und Ängste diesbezüglich zu sprechen.

Dabei gibt es heutzutage gute Therapiemöglichkeiten. Eine Therapie beruht auf:

- psychologische Betreuung
- erektionsfördernde Mittel (Spritzen, Tableten, mechanische Hilfsmittel, Harnröhrenapplikator)

Potenzstörung ist aber nicht gleich Potenzstörung. Auch hier gibt es eine regelrechte Artenvielfalt.

Bei der \"erektilen Dysfunktion\" z. B. besteht das Unvermögen eine Gliedversteifung zu erreichen und lang genug aufrecht zu erhalten, um den Penis in die Vagina einzuführen.

Dies ist aber nur eine Möglichkeit der Potenzstörung. Um das genaue Problem festzustellen, sollte man einen Arzt aufsuchen.

Eine Medikamenteneinnahme gegen Potentstörungen sollte nur unter Aufsicht eines Arztes erfolgen, da die Gegenanzeigen und Nebenwirkungen nur so unter Kontrolle gehalten werden können.

Diabetes kann ebenfalls zu Potenzstörungen führen. 50 % der Männer, die an Diabetes leiden, haben häufiger Potenzstörungen als gesunde Männer. Der Grund dafür, sind Schädigungen der Blutgefäße und Störung der Nerven. Welcher Grund dafür vorliegen könnte, ist allerdings abhängig von dem Typ der Diabetes.

Ein gut eingestellter Blutzuckerspiegel ist also die beste Vorbeugung gegen Potenzstörungen.

Mittlerweile geht der Fortschritt ja nun auch in die Richtung, die Probleme der Männer erkannt zu haben und ihnen Ärzte zur Verfügung zu stellen, die sich auf \"Männerheilkunde\" spezialisieren, sogenannte Andrologen.

Ich bin der Auffassung, dass Männer genauso wie Frauen (bei der Frau ist es ja der Gynäkologe) einen ärztlichen Ansprechpartner für ihre sexuellen Probleme benötigen. Wie sich ja nun herausgestellt hat, kommen auch Männer in die Wechseljahre, zwar langsamer als Frauen, aber auch ihre Hormone verändern sich. Von daher wäre es Arzt, der sich auf Männer spezialisiert unbedingt von Nöten.

30 Bewertungen