Kroatien Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von CocoK
Ein Geheimtipp?
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Endlich eine leere Autobahn. Nachdem wir die deutschen bzw. österreichischen Fernstraßen verlassen haben, lichtet sich der Verkehr. Und nun sind es auch nur noch wenige Stunden Fahrt in die kroatischen Urlaubsregionen. Die bekanntesten von ihnen sind wahrscheinlich die Halbinsel Istrien und die Inselgruppe der Kvarner Bucht. Insgesamt bieten sich dem Touristen hier über 1000 km Küste mit Felsen-, Kiesel- und auch Sandstränden.
Seit einigen Jahren hat der internationale Tourismus diese Regionen wiederentdeckt. Das spürten wir auch deutlich auf unserer diesjährigen Wohnmobilreise in die Kvarner Bucht. Während wir vor 2 Jahren auf Istrien fast nur halbvolle Campingplätze oder aber auch Restaurants vorgefunden hatten, war es in diesem Jahr teilweise schwierig, einen geeigneten Stellplatz zu finden. Einmal trafen wir sogar auf einen Campingplatz, der ausgebucht war. Dies erlebt man sonst nur in Südfrankreich, Spanien oder in den italienischen Touristenhochburgen.
Wir entschieden uns, in einem kleinen Küstenort vor der Insel Krk unsere erste Station zu machen. Hier machten wir Erfahrungen, die sich während der nächsten Wochen unseres Urlaubs immer wieder bestätigten:
Landschaft, Meer und Klima bieten all das, was wir gestresste, urlaubsreife Mitteleuropäer suchen. Bei angenehmen 25 Grad Wassertemperatur können wir uns im superklarem Wasser erfrischen oder allen anderen wassersportlichen Aktivitäten nachgehen. Zwar stoßen wir immer wieder auf \"gut besuchte\" Strände, trotzdem gibt es aber auch überall die Möglichkeit, ein ruhiges Plätzchen zu finden, wenn man sich denn nicht vor ein paar Minuten Fußweg scheut.
Natürlich treffen wir immer wieder auf andere deutsche Touristen, doch sind sie bei weitem nicht in der Überzahl wie in vielen Gebieten Spaniens oder Italiens. Auch abends beim Schlendern durch das Fischerdörfchen, das trotz der attraktiven Lage nicht durch \"Bettenburgen\" glänzt, vermissen wir die vielerorts schon fast selbstverständlichen Hinweisschilder \"Deutsches Bier vom Fass\", \"Haxe mit Kraut\" oder \"Grillhähnchen\" in keinster Weise. Sehr angenehm!
Auf kulinarische Genüsse braucht man natürlich nicht zu verzichten. In vielen landestypischen Lokalen kann man hervorragend speisen (vorzugsweise natürlich Fisch), bekommt einen ausgezeichneten Service und fühlt sich wegen der noch günstigen Preise nicht \"ausgenommen\". Immer mehr versuchen die Kroaten, auch in der Kreation ihrer Speisen einen eigenen Weg zu gehen und sich abzugrenzen von der ehemals jugoslawischen Einheitsküche mit Raznjici und Cevapcici. Spezialitäten wie dalmatischer Schinken, Trüffel oder Käse von der Insel Pag gehören zu den zugegebenermaßen auch nicht preiswerten Köstlichkeiten.
Ab und zu spürt man bei den Menschen noch die sozialistische Erziehung, doch bemüht man sich größtenteils um einen freundlichen Umgang mit den Touristen, die ja nun auch das Geld in die Kassen bringen sollen. Den verschiedenen Kulturen, die sich im Laufe der Jahrtausende auf diesen Gebieten abgewechselt haben, begegnet man immer wieder.
Da auch das Hinterland einige sehenswerte Nationalparks bietet, können wir unseren dreiwöchigen Urlaub sehr abwechslungsreich gestalten. Auch die Städte in den Küstenregionen haben ihren besonderen Reiz, da sie noch viel von ihrer Ursprünglichkeit mit ins 21ste Jahrhundert gebracht haben, obwohl gerade hier natürlich der Tourismus allgegenwärtig ist.
Vielleicht waren die Kriegswirren während der 90iger Jahre ein Glück für das Land, besser natürlich für die Wirtschaft des Landes, so makaber sich das auch anhört. Durch die doch eher mäßige Frequentierung durch den Tourismus in den letzten Jahren ist es von den \"Baulöwen\" und \"Ausschlachtern\" verschont geblieben. Vielleicht lernt man ja auch durch die Fehler, die andernorts gemacht wurden, und Kroatien bleibt so attraktiv wie es derzeit ist. Noch ist es sehr zu empfehlen, obwohl in diesem Jahr schon eine Zunahme von 30% zu verzeichnen war.....
Seit einigen Jahren hat der internationale Tourismus diese Regionen wiederentdeckt. Das spürten wir auch deutlich auf unserer diesjährigen Wohnmobilreise in die Kvarner Bucht. Während wir vor 2 Jahren auf Istrien fast nur halbvolle Campingplätze oder aber auch Restaurants vorgefunden hatten, war es in diesem Jahr teilweise schwierig, einen geeigneten Stellplatz zu finden. Einmal trafen wir sogar auf einen Campingplatz, der ausgebucht war. Dies erlebt man sonst nur in Südfrankreich, Spanien oder in den italienischen Touristenhochburgen.
Wir entschieden uns, in einem kleinen Küstenort vor der Insel Krk unsere erste Station zu machen. Hier machten wir Erfahrungen, die sich während der nächsten Wochen unseres Urlaubs immer wieder bestätigten:
Landschaft, Meer und Klima bieten all das, was wir gestresste, urlaubsreife Mitteleuropäer suchen. Bei angenehmen 25 Grad Wassertemperatur können wir uns im superklarem Wasser erfrischen oder allen anderen wassersportlichen Aktivitäten nachgehen. Zwar stoßen wir immer wieder auf \"gut besuchte\" Strände, trotzdem gibt es aber auch überall die Möglichkeit, ein ruhiges Plätzchen zu finden, wenn man sich denn nicht vor ein paar Minuten Fußweg scheut.
Natürlich treffen wir immer wieder auf andere deutsche Touristen, doch sind sie bei weitem nicht in der Überzahl wie in vielen Gebieten Spaniens oder Italiens. Auch abends beim Schlendern durch das Fischerdörfchen, das trotz der attraktiven Lage nicht durch \"Bettenburgen\" glänzt, vermissen wir die vielerorts schon fast selbstverständlichen Hinweisschilder \"Deutsches Bier vom Fass\", \"Haxe mit Kraut\" oder \"Grillhähnchen\" in keinster Weise. Sehr angenehm!
Auf kulinarische Genüsse braucht man natürlich nicht zu verzichten. In vielen landestypischen Lokalen kann man hervorragend speisen (vorzugsweise natürlich Fisch), bekommt einen ausgezeichneten Service und fühlt sich wegen der noch günstigen Preise nicht \"ausgenommen\". Immer mehr versuchen die Kroaten, auch in der Kreation ihrer Speisen einen eigenen Weg zu gehen und sich abzugrenzen von der ehemals jugoslawischen Einheitsküche mit Raznjici und Cevapcici. Spezialitäten wie dalmatischer Schinken, Trüffel oder Käse von der Insel Pag gehören zu den zugegebenermaßen auch nicht preiswerten Köstlichkeiten.
Ab und zu spürt man bei den Menschen noch die sozialistische Erziehung, doch bemüht man sich größtenteils um einen freundlichen Umgang mit den Touristen, die ja nun auch das Geld in die Kassen bringen sollen. Den verschiedenen Kulturen, die sich im Laufe der Jahrtausende auf diesen Gebieten abgewechselt haben, begegnet man immer wieder.
Da auch das Hinterland einige sehenswerte Nationalparks bietet, können wir unseren dreiwöchigen Urlaub sehr abwechslungsreich gestalten. Auch die Städte in den Küstenregionen haben ihren besonderen Reiz, da sie noch viel von ihrer Ursprünglichkeit mit ins 21ste Jahrhundert gebracht haben, obwohl gerade hier natürlich der Tourismus allgegenwärtig ist.
Vielleicht waren die Kriegswirren während der 90iger Jahre ein Glück für das Land, besser natürlich für die Wirtschaft des Landes, so makaber sich das auch anhört. Durch die doch eher mäßige Frequentierung durch den Tourismus in den letzten Jahren ist es von den \"Baulöwen\" und \"Ausschlachtern\" verschont geblieben. Vielleicht lernt man ja auch durch die Fehler, die andernorts gemacht wurden, und Kroatien bleibt so attraktiv wie es derzeit ist. Noch ist es sehr zu empfehlen, obwohl in diesem Jahr schon eine Zunahme von 30% zu verzeichnen war.....
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