Kroatien Testbericht

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Erfahrungsbericht von rofis

Ein Seitensprung...

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Etwa 50 km nördlich von Dubrovnik zweigt die Straße nach Orebic von der Magistrala ab und führt uns auf die Halbinsel Peljesac, die zweitgrößte Halbinsel Kroatiens nach Istrien, wie ich gelesen habe.

Das rechterhand gelegene Ende der Bucht, deren eine Begrenzung Peljesac ist, wird bestimmt von zahlreichen Austernbänken, das Wasser hier hat offenbar die Qualität, die Austern zum Gedeihen brauchen.

Nach wenigen km erreichen wir den Flecken Mali Ston, malerisch am Fuße eines Berges gelegen, der von einer Festung beherrscht wird. Viel Interessantes gibt es hier nicht zu sehen, allein die Landschaft macht einen Stopp empfehlenswert. Und wer es nicht erwarten kann: natürlich kann man hier die ausgezeichneten Meeresfrüchte der Region genießen, von denen mein Freund Zoran aus Korcula sagt, es seien die besten Kroatiens. Und wo er Recht hat, hat er Recht...

Einen recht guten Namen hat das Restaurant des Hotels „Villa Koruna“, benannt nach der Festung des Berges direkt am Meer gelegen. Wir haben uns darauf beschränkt, die Speisekarte einzusehen, die Preise schienen uns angemessen (Sommer 2001) für ein Lokal mit gutem Ruf.

Am Berg kann man schon die ersten Teile der berühmten „chinesischen Mauer“ von Ston sehen, ein gewaltiges Bauwerk mit insgesamt fast 6 km Mauern, die bis hinauf zur Festung reichen und auf der anderen Seite wieder den Berg hinunter führen bis zur Stadtmauer von Veliki Ston.

Obwohl es noch recht früh am Tage ist, sind die Parkplätze schon mit allerlei Bussen aus der ferneren Umgebung gut belegt und die Menschenmassen wälzen sich durch die Gassen hin zur etwa 1 km langen, in der Form eines (nicht regelmäßigen) Fünfecks angelegten Stadtmauer, von der ein Teil begehbar ist.

Wir waren in den Jahren vor dem Krieg schon dort , kennen die wunderschöne Aussicht, haben keine Lust auf Gedränge und verzichten daher heute auf einen Rundgang. Auch nach Kirchen ist uns gerade nicht zu Mute, wir wollen lieber weiter fahren.

Die weiterführende Straße war früher eng und reich an Schlaglöchern, das hat sich geändert. Kurz hinter Ston beginnt die recht neu ausgebaute Strecke, führt uns zwischen Meer und Bergen dahinmäandernd mal an der Küste entlang, mal ein Berglein hoch, durch Weinberge, die eher an Laubwälder erinnern als an Weinberge, vorbei an den Überresten früherer Waldbrände, die jetzt langsam wieder von der lebenden Natur zurückgewonnen werden.

Dennoch erwecken die schwarzen Stummel, die klagend zum Himmel zeigen und die Folgen schwerer Feuersbrünste überdeutlich vor Augen führen, immer wieder unsere Bestürzung über das Ausmaß der Zerstörung, das vielleicht eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe oder eine Glasscherbe auslösen können.

Kleine Orte säumen den Weg, die meisten machen keinen besonders interessanten Eindruck. Alles geht hier seinen ruhigen, geregelten Gang, man lässt sich auch durch die vorbeirauschenden Autos nicht aus der Ruhe bringen.

Wir sind mal wieder über einen Berg gefahren, sehen das offene Meer und ein kleines Kaff malerisch unten in einer Bucht liegen: Trstenik. Vor dem Krieg legt hier die Fähre nach Mljet ab, heute gibt es wohl noch eine Schiffsverbindung, aber die Fähre verkehrt jetzt zwischen Mljet und Dubrovnik. Wahrscheinlich ist die Anreise über Trstenik zu langwierig gewesen.

Weiter trägt uns die Straße wieder in die Berge Der nächste erwähnenswerte Ort ist Potomje, etwas ab von der Hauptstraße, bekannt durch seinen Wein, den „Postup“, ein recht schwerer, trockener und teurer Rotwein. Hier sehen dann die Weinberge auch eher aus wie Weinberge, klar, der hier produzierte Wein ist ein Qualitätswein höchster kroatischer Klasse, und da kann man nicht einfach wuchern lassen...

Noch berühmter als der Postum ist allerdings der Dingac, nach dem kleinen Dörfchen Dingac benannt, ein paar km von Potomje entfernt und durch einen engen Tunnel zu erreichen.

Wer sich traut, wird mit einem wunderschönen Blick über die Adria belohnt, der allein schon den Abstecher wert ist. Ansonsten gibt es in Dingac nicht viel zu sehen.

Der tiefdunkle Rotwein - Dingac - ist sehr teuer und sehr bekannt. Er ist trocken, aber recht fruchtig und hat oft einen charakteristischen bitteren Beigeschmack, der aber nicht unangenehm auffallen sollte.

So langsam nähern wir uns der Kreuzung, an der die Straße von Trpanj zu uns stößt. Wer den Umweg durch die Neretva-Mündung und über Ston scheut, der kann ab Ploce mit einer Fähre nach Trpanj übersetzen und dann über den Berg zur Hauptstraße weiter fahren. Ab hier sind wir vor über 30 Jahren zu Fuß weiter gelaufen, weil wir - mit dem Rucksack unterwegs - die Fähre benutzt hatten und sicher waren, dass es einen Bus nach Orebic gibt. Leider war dem nicht so, wir durften ab der Kreuzung tippeln, etwa 15 km weit.

Die ersten paar km sind ja landschaftlich sehr reizvoll, aber mit etlichen Kilos am Buckel lässt dieser Reiz ziemlich schnell nach und man sehnt sich nur noch danach, endlich am Ziel anzukommen...

Heute haben wir es etwas komfortabler und genießen die Landschaft, den Moment, in dem die Straße aus dem „Hinterland“ zur Küste durchbricht und den Blick frei gibt auf das korculanische Archipel, eine Landschaftskulisse, die das Prädikat „allererste Sahne“ verdient.

Das alte Kapitänsstädtchen Orebic, zu Füßen des „Sveti Ilija“ gelegen, ist heute ein touristisches Zentrum mit etlichen Hotels und die Anlaufstelle für die Fähre nach Korcula.

Wer die Anstrengung nicht scheut, kann das auf etwa 150m Höhe gelegene Franziskanerkloster besuchen (Achtung, der Fahrweg bietet keinen, der Fußweg wenig Schatten). Er wird belohnt durch einen wieder phantastischen Rundblick über die Inselwelt rund um Korcula und kann sich zudem im kleinen Museum noch über die Geschichte des Klosters informieren.

Vor dem Krieg gab es noch zwei Mönche dort oben, die Trauben kauften und daraus ihren eigenen Wein kelterten. So manches Mal saßen wir zusammen an den alten Holztischen, haben ein Schlückchen getrunken (gegen eine mehr oder weniger kleine Spende...) und über die Probleme des Ordens in der Tito-Zeit palavert. Heute sitzt ein junges Mädchen an der Kasse, die diese Zeit wohl nur aus Erzählungen und höchstens schwachen Erinnerungen kennen dürfte.

Die Straße führt noch etwas weiter nach Süden, es gibt dort noch ein paar kleinere Orte, deren Namen sich mir nicht eingeprägt haben (einer heißt wie ich meine „Loviste“). Man sagt, dass es sich dort trefflich surfen lässt. Ich glaube das sofort, habe aber nicht vor, mich übermäßig sportlich zu betätigen.

Wir setzen mit der Fähre über nach Korcula, alte Freunde besuchen, die wir seit dem Krieg nicht mehr gesehen haben.

Aber darüber gibt's einen eigenen Bericht.

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-02-12 10:14:20 mit dem Titel Traumstraße

Ich rede von der „Jadranska Magistrala“, die entlang der kroatischen, bosnischen und montenegrinischen Adriaküste führt und Rijeka im Norden mit Bar bzw. Ulcinj im Süden verbindet.
Die Kroaten sehen ihre Straße etwas kürzer: für sie reicht die Verbindung nur bis Dubrovnik.
Wir wollen den größten Teil dieser Straße abfahren, haben uns sogar nach Montenegro gewagt, um die teils halsbrecherisch in den Berg gehauene Straße wenigstens in der Umgebung von Budva erleben zu können.

Wie eine Barriere baut sich das Gebirge hinter Budva auf, trennt die Küste vom Inneren des Landes. Eine Straße windet sich den Berg hinauf zur ehemaligen Haouptstadt Cetinje. Wer die Fahrt wagt, der wird durch phantastische Blicke über die Bucht von Budva reichlich belohnt dafür. Und Cetinje selbst mit seinem alten Königspalast (der eher einem großen Bürgerhaus gleicht denn einem Palast unserer Vorstellung) und seinem trutzigen Kloster, ist durchaus auch einen Besuch wert. Einmalig, wenn auch nicht gerade einfach, ist die Fahrt von Cetinje über den Lovcen-Pass nach Kotor.

Wir fahren aber jetzt die Magistrale in Richtung Norden, überblicken nochmal die Bucht von Budva und schlängeln uns am Hang des Gebirges entlang in Richtung der Ebene von Tivat. Der dortige Flughafen macht einen etwas verschlafenen Eindruck - viel scheint hier nicht los zu sein. Endlich erreichen wir die Bucht von Kotor, die man ganz umfahren kann. Wer sich die Zeit nimmt und auf die Überfahrt mit der Fähre bei Kamenari verzichtet, der gönnt sich ein gemütliches Stück Weg, kann die alte Stadt Kotor mit ihrer hoch in den Berg gebauten Stadtmauer besuchen und sich von der harmonischen Schönheit dieser Stadt, die zum Welt-Kulturerbe der Menschheit zählt, in Bann schlagen lassen.

Weiter führt uns die Straße über zahllose Windungen durch immer neue Seitenbuchten durch kleine Dörfer und Städtchen, wir sehen die Inseln gegenüber der Stadt Perast, die Arnold Böcklin zu seinem Bild „Totensinsel“ inspiriert haben sollen, sehen den engsten Teil der Bucht vor uns, den wir aber erst nach längerer Fahrt wirklich erreichen werden.

Vorbei an Herceg Novi und Igalo, mit einem letzten Tankstop des Preises wegen, fahren wir zur Grenze, die uns nach Kroatien hinüber bringt. Die Grenzformalitäten sind kein Problem.

Die Straße führt uns durch das Konavle-Gebiet, ein fruchtbares Tal, dessen Folklore auch heute noch eine Touristenattraktion ist. Am Ende des Tales, bei Cavtat, befindet sich der Flughafen von Dubrovnik, einst Ziel zahlloser Chartermaschinen, heute etwas ruhiger geworden.

Wir passieren die bekannten Badeorte der „Riviera von Dubrovnik“ - Mlini, Srebreno, Plat und nähern uns dem absoluten Highlight Süddalmatiens, der Stadt Dubrovnik. Die Straßenführung am Hang entlang, hoch oberhalb der Altstadt, bietet uns häufig Gelegenheit, das Fotoalbum zu füllen. Diese Stadt ist einen längeren Aufenthalt wert (siehe Bericht „Symphonie in Stein“).

Hinter der Stadt erhebt sich ein neues, noch im Entstehen begriffenes Bauwerk in den Himmel: eine Brücke wird gebaut, eine Brücke, die den kilometerlangen Weg am Ombla-Fluß mit seinen alten Patrizierhäusern entlang, vom Verkehr befreien soll. Eigentlich schade um die schöne Fahrt, aber wenn man´s eilig hat, bringt die Brücke dann schon einen Zeitgewinn.

Die alte Platane bei Trsteno steht noch, der Blick auf die vorgelagerten Inseln Kolocep, Lopud, Sipan verwöhnt das Auge wie eh und jeh. Die Bucht von Slano, es herrscht rege Bautätigkeit um das ehemalige kleine Hotel „Admiral“ herum, das ehemalige FKK-Hotel „Osmine“ ist jetzt eine „all inclusive“-Anlage. So entwickelt die zeit verschlafene Örtchen...

Einige km weiter die Abzweigung der Straße nach Orebic, die vorbei an Ston mit der sogenannten „chinesischen Mauer“, einer Stadtmauer, die hoch über den Berg führt , über die Halbinsel Peljesac, durch vom Feuer gebeutelte Gegenden, durch Weinberge, die teils eher Laubwäldern gleichen, durch Täler und über Höhen mit Ausblicken, wie es sie an der ganzen Adriaküste zuhauf gibt, und doch immer wieder neu, immer ein bißchen anders, immer faszinierend. Ein Abstecher ist durchaus lohnend, schon allein der Insel Korcula wegen, die man über diese Strecke erreicht. (siehe Bericht „Korkyra melaina“).

Wir fahren auf der Magistrale weiter nach Norden, erreichen nach einigen Kilometern die Grenze nach Bosnien-Hercegowina. Ein etwa 10 km langes Stück der Magistrale, bei der Stadt Neum mit ihren Villen, gehört zu Bosnien, bietet den „Großkopfeten“ die Gelegenheit, im eigenen Land am Meer Urlaub machen zu können.

Hier ist wieder mal das Benzin billiger als in Kroatien, also wird der Tank bis zum Rand gefüllt. Bezahlt wird natürlich in DM, die Umrechnungskurse in andere Währungen (z. B. Kuna) wirken eher abschreckend.

Die Bosnier haben ihre Grenzstationen nicht besetzt, aber die Kroaten kontrollieren eifrig die zahlreichen Fahrzeuge, die diesen Abschnitt der Straße bevölkern. Na ja, auch für Kroaten ist´s hier billiger als zuhause...

Kurze Zeit später entfernen wir uns wieder von der Küste, biegen hinein in das fruchtbare Tal der Neretva-Mündung, in dem die Straße gesäumt ist von unzähligen Verkaufsständen, die frisches Obst, mit Neretva-Wasser gekühlte Getränke und kalte Wassermelonen anbieten.

Von hier aus könnten wir einen Abstecher nach Mostar machen, eine Stadt, die iwr früher immer wieder besucht hatten. Aber die Aussicht auf eine Altstadt, die nicht mehr von der berühmten Steinbrücke dominiert wird, von der mutige Jungen und Mädchen gegen ein Trinkgeld in das kalte Wasser der Neretva gesprungen sind, läßt uns auf diesen Ausflug verzichten. Wir wollen hier lieber die Erinnerung behalten...

Bei Gradac beginnt wieder ein spektakulärer Abschnitt der Küstenstraße, an den Hängen des Biokovo-Gebirges entlang, vorbei an den malerisch gelegenen Badeorten wie Makarska, Baska Voda, Omis, erreichen wir schließlich Split, die alte Kaiserstadt. Die Straße führt hinter der Stadt vorbei, bietet abstossende Bilder eintöniger Plattenbauten, verdeckt so den durchaus vorhandenen Charme der Altstadt mit dem Diokletian-Palast und den engen Gässchen. Hier sollte man sich nicht von der Straße beeindrucken lassen und mitten hinein fahren in die auf einer Halbinsel erbaute Stadt, allem Verkehrsgewühl zum Trotz.

Weiter führt uns die Straße, vorbei am Flughafen und einigen malerisch gelegenen Dörfchen und Buchten bis Primosten, einem alten Dorf, auf einer Halbinsel ins Meer hinein gebaut, massiv bedroht von der gegenüberliegenden Hotelfront (deren Zimmer dafür einen wirklich schönen Blick auf den alten Teil Primostens bieten). Hier ist unsere Fahrt jäh zu Ende, die Straße ist gesperrt, ein Unfall. Die Polizei leitet uns durch das Hinterland um in Richtung Sibenik, auf einer Straße, die das plötzliche Verkehrsaufkommen kaum mehr bewältigen kann. Heute findet nämlich in Split ein Fußballspiel des dortigen Vereins „Hajduk Split“ statt und die Fans strömen uns in Heerscharen entgegen, fahneschwenkend und laut im Auto singend.

Auf diesem kleinen Umweg erreichen wir schließlich Sibenik, die Stadt, die Ausgangspunkt ist für einen Ausflug auf dem Fluss Krka, entlang seiner zerklüfteten Ufer, hin zu den Wasserfällen, bei denen sich der Fluß über 17 Stufen von bis zu 47 m Höhe in die Tiefe stürzt. Ein Bad im Becken unterhalb der letzten Stufe bietet Schwimm- und Duschvergnügen gleichzeitig. )Man kann natürlich auch per Auto zu den Wasserfällen fahren, aber die Bootsfahrt ist doch um einiges erlebnisreicher.)

Hinter Sibenik wird die Landschaft langsam eintöniger, die Berge ziehen sich von der Küste zurück, die Straße führt unspektakulär in Richtung Zadar, vorbei an den Touristenorten Vodice, Biograd na moru und anderen. ein kleiner Warnhinweis: wir haben in Biograd übernachtet. Es wäre besser gewesen, wir wären weiter gefahren. An Privatzimmern gab es nur noch Zimmer der 2. Kategorie, indiskutabel. Das Hotel „Albamare“, immerhin ein ***-Haus, hatte allerdings noch freie Zimmer.
Das, was uns da für 170 DM geboten wurde, grenzt allerdings schon fast an Frechheit: kein Balkon, eine unvollständig ausgestatte Dusche, keine Klima-Anlage, kein Aufzug. In diesem Moment haben wir es stark bereut, nicht in Vodice geblieben zu sein...

Am nächsten Morgen fahren wir weiter, zunächst in Richtung auf Zadar. Ein Rundgang in der Altstadt, die innerhalb ihrer alten Stadtmauern den römischen Stadtplan erhalten hat, gleicht fast einer Pilgertour von Kirche zu Kirche.

Die Magistrale biegt kurz vor Zadar scharf ab, führt uns wieder auf die Berge zu, die wir nach kurzer Zeit erreichen. Ab hier wird die Straßenführung wieder interessant, zum Teil halsbrecherisch schmiegt sich die Straße an die zerklüftete Küste, trotzt dem Widerstand der Berge, an denen sie sich entlangwindet. Malerische Ortschaften wie Starigrad, Karlobag, Senj laden zu einer kurzen (oder auch längeren) Pause ein. Bekannte Badeorte wie Novi Vinodolski und Crikvenica haben sich noch einen Rest kaiserlichen Charmes bewahrt.

Bald danach erreichen wir die Region von Rijeka, die Schlote der Fabriken und Raffinerien übernehmen das Kommando über eine Landschaft, die eigentlich schön wäre.

Wir umfahren Rijeka auf der Autobahn, entgehen so dem Gestank der Stadt, und bereiten uns darauf vor, die Magistrale und Kroatien wieder zu verlassen.

Wir sind an diesem Tag noch bis Postojna gefahren und haben dort im Hotel Jama übernachtet. Das Hotel ist zwar allses andere als schön, aber als Zwischenstopp ist es durchaus empfehlenswert. Die Übernachtung im Doppelzimmer kostete uns etwas weniger als 100 DM, die Zimmer (mit Balkon) waren zwar einfach, aber doch besser als in dem Hotel in Biograd.

Direkt am Hotel befindet sich der Eingang zur berühmten Höhle von Postojna (Adelsberger Grotte), deren phantastische Tropfsteinformationen man auf einer etwa 1,5-stündigen Tour für 20 DM besichtigen kann (warm anziehen, in der Höhle ist es sehr frisch!) - eigentlich ein „Muss“, wenn man in der Gegend ist.

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