Krokus Testbericht

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Erfahrungsbericht von Anonym126

Sie sind wieder da !

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Nach der langen Winterzeit sehnt sich das Auge nach dem ersten frischen Grün. So spaziere ich schon seit einiger Zeit regelmässig durch unseren Garten und halte Ausschau nach den ersten grünen Spitzen. Die ersten Frühjahrsblüher sind die Schneeglöckchen, doch dann kommen sie schon an die Reihe, die aparten Krokusse. Im Augenblick kann ich sie nur an ihren spitzen, dunkelgrünen Blättchen erkennen. Die Blätter sind sehr schmal und man muss schon genau hinsehen, um sie zu entdecken. In den Blumengeschäften und Gärtnereien werden jetzt aber bereits hübsche Blumengestecke mit bunten Krokussen angeboten. Sie wurden in Treibhäusern vorgezogen und blühen natürlich viel früher als meine Freilandkrokusse.

Aussehen:
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Krokusse gehören zu den Zwiebelgewächsen. Sie werden ungefähr 10-15 cm hoch. Ihre Blätter sind dunkelgrün und sehr schmal. Krokusse gibt es in den Farben gelb, weiss, orange und sogar gestreift. Die Blüte ist ziemlich groß und oval. Die Blütenblätter öffnen sich weit bei Sonnenlicht und schliessen sich bei Dunkelheit wieder.

Das Pflanzen und Blütezeit:
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Um sich im Frühjahr an Krokussen erfreuen zu können, müssen sie im Herbst gesetzt werden. Ich kaufte in der Gärtnerei eine Großpackung mit Krokusszwiebeln, farblich gemischt. Man kann auch nur gelbe oder lilafarben Krokusse bekommen. Doch ich mag es gern bunt. Krokusse mögen keinen schweren Boden. Ist das Erdreich schwer und feucht, sollte etwas Sand in das ausgehobene Pflanzloch gegeben werden, das mögen die Krokusse lieber. Die Zwiebeln sollten in zweifacher Höhe mit Erde bedeckt werden, ein wenig andrücken und wenn die Erde zu trocken ist, etwas giessen. Krokusse gedeihen in der Sonne, wachsen aber auch im Halbschatten sehr gut.

In Nachbargärten habe ich oft gesehen, dass die Krokusse in Reih\' und Glied standen, eine Blume neben der nächsten, wie aufgereiht. Das sieht etwas mickrig aus, finde ich und die Schönheit der Krokusse kommt nicht richtig zur Geltung. Hübscher ist es, Krokusszwiebeln in kleinen Gruppen zu pflanzen. Sie fallen später besser auf, denn sie wirken durch ihre Dichte. Dabei sehen auch unterschiedliche, miteinander kombinierte Farben sehr hübsch und fröhlich aus, passend zu unseren Frühlingsgefühlen.

Mit den ersten grünen Spitzen ist schon Anfang bis Mitte Januar zu rechnen. Doch ihre Blüte entwickeln sie erst, wenn es etwas wärmer geworden ist. Im März und April hat der Krokus seine beste Blütezeit. Dann kann man überall die kleinen bunten Farbflecken sehr deutlich erkennen. Man kann die Krokusse auch im Herbst mit in die Wiese einarbeiten, was natürlich im Frühjahr sehr attraktiv auf dem Rasen aussieht. Nur sollte man nicht zu voreilig den Rasen mähen wollen, sonst ist es mit der bunten Pracht schnell vorbei oder man mäht um die Krokusse herum. Das habe ich in anderen Gärten schon gesehen. Es sieht etwas lustig aus.*g*

Die Pflege:
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Krokusse sind pflegeleichte Pflanzen, die auch treu sind und in jedem Jahr wieder kommen, es sei denn, Mäuse und andere Nager haben sich die kleinen Zwiebeln als Winterfutter geholt. Wenn die Pflanze die Kraft verliert, die Blüte aufrecht zu erhalten, neigt sich diese langsam zur Seite und wird welk. Das ist der Zeitpunkt, um die Blüte zu entfernen. Das Blattgrün sollte ruhig stehenbleiben. Es nimmt schon wieder Nährstoffe für das nächste Frühjahr auf. Die Blätter werden nach und nach gelb, verrotten von allein, oder können, wenn sie ganz gelb sind, leicht abgenommen werden.

Damit meine Krokusse nicht von Unkraut erstickt werden, halte ich die kleinen grünen Spitzen schon ziemlich zeitig unkrautfrei. Auch sind die bunten Farbkleckse dadurch viel besser zu erkennen. Krokusse müssen bei Trockenheit gewässert werden. Doch das haben sie mit den meisten anderen Pflanzen gemein.Wenn die Blüten von Jahr zu Jahr kleiner werden, kann man die Zwiebeln im Sommer herausnehmen. Bis dahin haben sich nämlich kleine Brutzwiebeln gebildet. Die kleinsten entfernt man einfach und lagert die großen Zwiebeln an einem kühlen Ort, bis zur Pflanzzeit. Ich mache das allerdings nicht so. Es ist mir etwas zu umständlich. Bis jetzt sind die meisten Krokusse immer wieder gekommen und wenn sich doch mal im Frühjahr die Zahl zu sehr reduziert hatte, pflanzte ich im Herbst einfach neue Zwiebeln nach.

Kombination mit anderen Pflanzen:
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Nun habe ich nicht nur Krokusse als Frühjahrsblüher in meinem Garten sondern auch noch andere Pflanzen. Besonders hübsch sehen die Krokusse in Kombination mit Zwerghyazinthen aus, die klein, lila und traubenförmig sind. Große Hyazinthen und Osterglocken passen auch sehr gut dazu. Nur muss man daran denken, Pflanzen mit höherem Wuchs in den Hintergrund zu setzen, damit sich die Blumen nicht gegenseitig verdecken.

Krokusse bringen auch sehr viel Farbe und Fröhlichkeit in die Wohnung. Sind sie hübsch in Schalen oder Töpfen eingepflanzt, möglichst noch zusammen mit anderen Gewächsen, ist solch ein Arrangement ganz bestimmt ein farbenfroher Blickfang in unseren Räumen.

Fazit:
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Mit den Krokussen beginnt für mich schon der Frühling, obwohl er ja eigentlich noch einige Wochen entfernt ist. Krokusse sind bescheidene Pflanzen, die nicht viel Pflege benötigen und doch jedes Jahr treu wieder wachsen und uns mit ihren fröhlichen und leuchtenden Farben erfreuen.

Liebe Grüße


Catty

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