Krügerol Halsbonbon Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
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Summe aller Bewertungen
- Geschmack:
- Geruch:
- Grad der Süße:
- Suchtfaktor:
- Anhalten der Frische nach Öffnen:
- Aus biologischer Erzeugung:
Erfahrungsbericht von Corni
Nostalgischer Rachenputzer
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
"Nimm Krügerol zur rechten Zeit, bei Husten und bei Heiserkeit" - das ist der berühmte Werbeslogan zum über 130 Jahre alten Halsbonbon Krügerol, ein überaus beliebter ostdeutscher Hustenkiller.
Ich bin mit Krügerol geradezu aufgewachsen; ich mochte diesen feinen Geschmack nach Menthol, Eukalyptus, Pfefferminze, Salbei und Thymian. Die Bonbons ließen sich - entgegen aller Zahnarztwarnungen - auch ganz prima kauen. Zu Hause wurden bei den ersten Anzeichen von Halsentzündungen oder Husten Krügerol "verordnet", die unglaublich schnell wohltuend wirkten. Man konnte einige Bonbons auch in heißer Milch auflösen und hatte eine besonders leckere Halsarznei, die als solche eigentlich nie empfunden wurde. Damit wir nicht laufend Halsbonbons naschten, wurden diese nur bei Bedarf gekauft.
Besonders "ergiebig" dagegen waren die Ferienbesuche bei meiner lieben und geschätzten Oma, die in der geräumigen Schublade ihres Küchentisches stets einen nicht geringen Vorrat an Krügerol-Bonbons aufbewahrte und diesen regelmäßig vor meinen Besuchen aufstockte - wohlwissend, dass dieser nach Ferienende auf ein Nichts zusammengeschrumpft sein würde...
Der Erfinder dieses genialen Halsbonbons war Richard Krüger, der vor über 130 Jahren in Leipzig mit der Herstellung begann. Krügerol wurde schnell beliebt und begehrt und trat seinen Siegeszug quer durch das Land an.
Bis 1990 wurde die heißbegehrten Krügerols produziert, danach kam erst einmal das AUS - ich konnte dazu leider keine Details in Erfahrung bringen. Auf der http://www.klosterfrau.de/-Seite fand ich folgenden Satz: Zitatanfang>
Die Geschichte hat aber doch noch so etwas wie ein Happy-End: nach einer langen Durststrecke von fast 4 Jahren, wurde Krügerol in Leipzig wieder produziert. Nach dem alten Rezept hergestellt und in fast den gleichen Tüten kam Krügerol wieder auf den Markt, auch der Preis (50 g unter 1,- DM) stimmte. Nun, ich habe mich - Entzugserscheinungen ade - gleich darauf gestürzt! Aber irgendwas war anders. Es schmeckte nicht mehr so wie früher und kaute sich auch nicht mehr so fein. Nein, diesen "alten" Geschmack hatte ich noch genau auf der Zunge. Nach Jahren des exzessiven Genusses von Krügerol möge man mir das glauben, auch wenn es nur meine subjektive Meinung ist.
Ich bin so recht schnell von meiner "Sucht" losgekommen, habe aber noch verfolgt, was aus Krügerol geworden ist, und habe bei http://www.klosterfrau.de folgendes gefunden: Zitatanfang>
Warum ich das jetzt trotzdem alles geschrieben habe? Die Grippe hatte mich toll erwischt, in der Apotheke sah ich meine ehemals geliebten Krügerol liegen, habe mich verführen lassen und dieselben genossen, denn die Wirkung, die ist die gleiche geblieben. Und irgendwie schmecken sie mir sogar wieder....Zu schade, um in Vergessenheit zu geraten... (Tipp: eine liebevoll gestaltetet Krügerol-Seite gibt's unter www.kruegerol.de)
(c) Corni
Ich bin mit Krügerol geradezu aufgewachsen; ich mochte diesen feinen Geschmack nach Menthol, Eukalyptus, Pfefferminze, Salbei und Thymian. Die Bonbons ließen sich - entgegen aller Zahnarztwarnungen - auch ganz prima kauen. Zu Hause wurden bei den ersten Anzeichen von Halsentzündungen oder Husten Krügerol "verordnet", die unglaublich schnell wohltuend wirkten. Man konnte einige Bonbons auch in heißer Milch auflösen und hatte eine besonders leckere Halsarznei, die als solche eigentlich nie empfunden wurde. Damit wir nicht laufend Halsbonbons naschten, wurden diese nur bei Bedarf gekauft.
Besonders "ergiebig" dagegen waren die Ferienbesuche bei meiner lieben und geschätzten Oma, die in der geräumigen Schublade ihres Küchentisches stets einen nicht geringen Vorrat an Krügerol-Bonbons aufbewahrte und diesen regelmäßig vor meinen Besuchen aufstockte - wohlwissend, dass dieser nach Ferienende auf ein Nichts zusammengeschrumpft sein würde...
Der Erfinder dieses genialen Halsbonbons war Richard Krüger, der vor über 130 Jahren in Leipzig mit der Herstellung begann. Krügerol wurde schnell beliebt und begehrt und trat seinen Siegeszug quer durch das Land an.
Bis 1990 wurde die heißbegehrten Krügerols produziert, danach kam erst einmal das AUS - ich konnte dazu leider keine Details in Erfahrung bringen. Auf der http://www.klosterfrau.de/-Seite fand ich folgenden Satz: Zitatanfang>
Die Geschichte hat aber doch noch so etwas wie ein Happy-End: nach einer langen Durststrecke von fast 4 Jahren, wurde Krügerol in Leipzig wieder produziert. Nach dem alten Rezept hergestellt und in fast den gleichen Tüten kam Krügerol wieder auf den Markt, auch der Preis (50 g unter 1,- DM) stimmte. Nun, ich habe mich - Entzugserscheinungen ade - gleich darauf gestürzt! Aber irgendwas war anders. Es schmeckte nicht mehr so wie früher und kaute sich auch nicht mehr so fein. Nein, diesen "alten" Geschmack hatte ich noch genau auf der Zunge. Nach Jahren des exzessiven Genusses von Krügerol möge man mir das glauben, auch wenn es nur meine subjektive Meinung ist.
Ich bin so recht schnell von meiner "Sucht" losgekommen, habe aber noch verfolgt, was aus Krügerol geworden ist, und habe bei http://www.klosterfrau.de folgendes gefunden: Zitatanfang>
Warum ich das jetzt trotzdem alles geschrieben habe? Die Grippe hatte mich toll erwischt, in der Apotheke sah ich meine ehemals geliebten Krügerol liegen, habe mich verführen lassen und dieselben genossen, denn die Wirkung, die ist die gleiche geblieben. Und irgendwie schmecken sie mir sogar wieder....Zu schade, um in Vergessenheit zu geraten... (Tipp: eine liebevoll gestaltetet Krügerol-Seite gibt's unter www.kruegerol.de)
(c) Corni
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