Kruse - Frottee - Bär Testbericht

Kruse-frottee-baer
ab 15,21
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Erfahrungsbericht von Hopsten

Schön kuschelig

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Jedes Kind besitzt Kuscheltiere. Sie bevölkerten bei uns die Fensterbank, den Schrank und die kuscheligstens von ihnen durften im Kinderbett sitzen. Sie durften sogar mit meiner Tochter zusammen schlafen und oft fragte ich mich, wo meine Tochter noch Platz finden sollte, so voll war es bereits in ihrem Bettchen. Eines dieser Kuscheltiere war ein etwa 30cm großer Bär von Käthe Kruse, der sich immer noch bei meiner Tochter befindet, die jetzt aber schon erwachsenen ist. Der Bär hat immer noch, mit einigen anderen liebgewonnenen Genossen, einen Platz auf ihrem Bett.

Heute sieht er nicht mehr so neu aus. Er wurde in der Kinderzeit meiner Tochter sehr beansprucht und hat einige Blessuren davon getragen. Doch wie sieht er aus, dieser kleine Bär? So richtig klein ist er mit seinen knapp 30cm Größe ja nicht, doch da er eine sehr weiche Füllung hat, und auch nicht bis aufs Äusserste ausgestopft wurde, ist er auch für die kleinen Kinderhände geeignet. Er lässt sich zusammendrücken und knuddeln und ist sogar an Armen und Beinen beweglich. Unser Käthe Kruse Bär wurde ganz aus weichem Frottestoff hergestellt. Das Innere der Ohren war aus blauem Stoff, genau wie die Füße und Pfoten. Alles andere war in braunem Stoff genäht worden. Um den Hals trug er einen weissen Kragen, der aber heute nicht mehr existiert. Irgend wann ist er wohl abhanden gekommen. Gekostet hat der Bär vor vielen Jahren um die 30DM.

Das Gesicht wurde mit dunklem Garn aufgestickt. Auf Knopfaugen oder eine Perlennase, wie es andere Stofftiere oft haben, wurde bei diesem Bär verzichtet. Das ist aber typisch für die Produktion von Käthe Kruse. Auch die Puppen von ihr, haben nette aufgestickte Gesichter. Der Bär ist bei 30° in der Waschmaschine waschbar und kann sogar in den Trockner gesteckt werden, was ich sehr oft tun musste. Da meine Tochter mit ihren Kuscheltieren nicht besonders sanft umging, zeigte sich nach einiger Zeit der erste Verschleiß. So lösten sich aus der aufgestickten Nase Fäden und ich musste die Nase nachnähen. Man sieht es natürlich, denn ich traf nicht das Originalgarn, obwohl ich lange nach dem Passenden suchte. Auch die Ohren begannen an den Seiten einzureißen und ich nähte sie wieder an. Der Bär ist heute keine Schönheit mehr. Ich weiss, dass alte Bären von Markenherstellern wie Steiff oder Käthe Kruse, bei Liebhabern recht hohe Kaufpreise erzielen. Doch da unser Bär schon sehr beansprucht aussieht und ausserdem ein langjähriger, treuer Freund meiner Tochter ist, kommt es natürlich überhaupt nicht in Frage, einen Verkauf in Erwägung zu ziehen. Auch ich erfreue mich jedes Mal, wenn ich ihn sehe und denke dann etwas wehmütig an vergangene Zeiten zurück.


Hopsten

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