Kuba Testbericht
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Erfahrungsbericht von Jatue
Kuba - nicht für Jede/ n - aber schon ne Reise wert
Pro:
eines der letzten Länder die das sozialistische Experiment durchführen - also Anschauungsunterricht
Kontra:
kein Urlaub im herkömmlichen Sinne, keine pure Erholung möglich
Empfehlung:
Ja
Wundert euch nicht, wenn Kuba- Berichte von Person zu Person sehr kontrovers sein können - ich habe sowohl Leute erlebt die enthusiastisch waren als auch Leute die ihren Urlaub depressiv gestimmt erlebten und froh waren wieder heimzukommen. Kuba ist eines der letzten Länder die ein sozialistisches System haben. Oft erinnert ein Aufenthalt dort deshalb auch an die DDR.
folgende Gliederung werde ich vornehmen:
Insel
Politik
Route
Geld
Essen
Verkehr
Sicherheit
Fidel Castro
Zu einzelnen Zielen
Anmerkung
Zur Insel: Kuba ist ca. 800 km lang, viele Touristen unterschätzen die Größe der Insel, also 4 Wochen sollte man/frau sich schon Zeit lassen um die Insel von West nach Ost ( oder umgekehrt) zu erfahren.
1492 landete Kolumbus hier und meinte es sei " das schönste Land auf das je eines Menschen Auge gefallen ist". In der Folgezeit war es spanischer Besitz. Viele Sklaven wurden nach Kuba gebracht, die ursprünglich indianische Bevölkerung ausgerottet.
Havanna liegt ziemlich im Westen, Santiago de Cuba ganz im Osten. Allgemein wird der Osten als ärmer erlebt, Santiago hat eine eher afrikanische , temperamentvolle Atmosphäre.
Viele Touris kommen nach Varadero. Varadero liegt im Norden, etwas östlich von Havanna und ist abgeriegelt. Es dient Fidel als Deviseneinnahmequelle. Einheimische können dort nur zum Arbeiten hin. Wer also nur Varadero bucht, wird zwar einen schönen Urlaub erleben, mit Kuba hat das alles aber nicht viel zu tun.
Politik: auch für politisch uninteressierte sind folgende Wissens-Grundlagen notwendig: Kuba hatte 1959 eine Revolution. Die Insel war vorher ein Urlaubsparadies für reiche US-Amerikaner, diente auch der Mafia als Geldwaschanlage. Spielcasinos, Prostitution -all das, was in den moralischen USA verpönt war, trieb die Amis nach Kuba. Einer bezeichnete die Insel wohl auch als " den Puff Amerikas". Fidel Castro und einer Handvoll Guerilla-Kämpfer ( Bekanntester davon der Argentinier Che Guevara) gelang dann der Umsturz. Das verhasste Batista- Regime flüchtete und mit ihm in den nächsten Jahren und Jahrzehnten ca. 1 Million Kubaner.
Schweinbucht-Invasion: 1962 gab es einen Versuch der Exilkubaner in Kuba zu landen und eine Konterrevolution zu machen. Dieser durch die USA unterstützte Umsturzversuch wurde von Castro vereitelt , wird bis heute den USA als verlorene Schlacht angerechnet und dient als Symbol der Stärke Kubas.
Guantanamo: 1901 wurde ein Abkommen mit den Amerikanern über die Einrichtung eines US- Stützpunktes in Guantanamo getroffen, der im Wesentlichen besagt, daß nur in gegenseitigem Einverständnis dieser Vertrag geändert werden kann. Deshalb sind die allgegenwärtigen Fahnen auf Kuba auch immer eine Handbreit unter der Mastspitze, eben um darauf hinzuweisen, daß nicht ganz Kuba frei ist. Heute ist ja auf Guantanamo das menschenrechtswidrige Gefängnis der Bush-Regierung untergebracht
Blockade: Kuba wird von der US-Regierung schon seit Jahrzehnten blockiert. Spielt in der politischen Diskussion Kubas immer wieder eine Rolle und dient Fidel Castro auch als Begründung für die Mangelwirtschaft, die es überall gibt. Ich kann mir aber nicht vorstellen, daß sich viel ändern würde, wenn die Blockade aufgehoben wird, da z.B. Produkte der EU überall anzutreffen sind. Auch China springt zunehmend auf den kubanischen Markt an. Nein, das Land ist einfach zu arm um sich international viel leisten zu können...
Aber die Auswirkungen sind zu beobachten: so trafen wir Amerikaner die nicht wollten, daß wir sie fotografieren, da sie Angst haben, daß z.B. Bilder im Internet veröffentlicht werden und ihre Regierung so mitkriegen kann, daß sie auf Kuba waren. Sie müssten dann 15 .000 Dollar Strafe bezahlen. US-Bürger reisen nach Cuba über Canada oder Mexiko oder die Bahamas ein. Wir haben allerdings recht wenige getroffen.
Seitdem sich die UdSSR aufgelöst haben (um 1990) fällt für Kuba ein wichtiger Garant weg. Zunächst in große Schwierigkeiten gekommen, öffnete sich Castro dem Tourismus - wohl deshalb können wir nun auch dorthin reisen. Das heißt aber nicht, daß der Tourist nun sehr willkommen ist. Er ist in erster Linie Devisenbringer, es könnte ja auch sein, daß Castro irgendwann wieder "zumacht".
Venezuela/Chavez: Im Moment begegnet einem in Cuba die venezuelanische "Revolution" VON Hugo Chavez auf Schritt und Tritt: Hugo liefert jeden Tag 2 Mio. Liter Öl, Fidel schickte ihm dafür 26tausend Ärzte ins Land. Sollte Chavez straucheln hätte CAstro wieder ein Riesenproblem. Viele Venezuelaner lassen Augenoperationen auf Kuba (kostenlos) durchführen, geschieht kostenlos und oft begegneten uns die Busse " Operacion Milagro".
Soweit zur Politik.
Route: wir landeten in Havanna, blieben dannn drei Tage in der Hauptstadt und sind dann von einem Deutschen der bei Trinidad lebt abgeholt worden. er betreibt dort ein "Casa Particular" , vermietet also eine Ferienwohnung . Die Zulassung von Casa Partuculares sind ein erfolgreicher Versuch den Tourismus anzukurbeln. Im Moment ist unklar wie lange dies noch gehen kann, Castro schraubt die Casas im Moment eher wieder zurück. Wir haben 10 Tage in und um Trinidad erlebt, sind noch drei Tage im Escambray-Gebirge am Hanabanilla-Stausee gewesen und dann wieder zurück nach Havanna, mit einem Abstecher (Tagesausflug) ins Vinales- Tal.
Wir sind mit MARTINAIR hingeflogen, eine holländische Gesellschaft die Kuba oft anfliegt, Condor, Iberia, AirFrance.... sind aber genausogut, einfach zeitig nachschauen wo es gerade günstige Tickets gibt ( um die 600.- eur ist günstig). Dazu kommen die Touristenvisas die für 20.- eur erworden werden müssen und eine Ausreisesteuer von 25.- euro pro Person. Hier wirds schon deutlich: Fidel kassiert ab wo es möglich ist. Tourismus ist seit dem Wegfall der Unterstützung durch die Sowjetunion eine Haupteinnahmequelle des Staates. (Nicht vergessen: eine sonstrige Haupteinnahmequelle ist die Unterstützung durch die Exil-Kubaner in Florida).
Geld:
Abgerechnet wird für Touris alles in CUC, einer Art künstlicher Währung die eingeführt wurde als der Doller verboten worden ist. Der Tourist tauscht also die Devise in CUC ( fast gar 1: 1) und bezahlt auch so. Einheimische bezahlen in Pesos, wobei 1 CUC ca. 25 Pesos entspricht. In Museen z.B. bezahlen die einheimischen sehr viel weniger als wir, eben weil in zwei Währungen gerechnet wird. Nahezu unmöglich ist es, von einer Währung in die andere zu wechseln. Das mag vielleicht mal gehen, wenn am Strassenrand Bananen eingekauft werden, aber grundsätzlich gilt: Touristen in CUC, Kubaner in Pesos. ( Gibt auch das Gefühl, als Tourist kräftig
gemolken zu werden).
Bedacht werden sollte dabei, daß auch Kubaner ohne CUC nicht auskommen: so sind notwendige Lebensmittel ( z.B. Öl) nur für CUCs zu haben. Der Staat sammelt auf diese Art die CUCs wieder ein, da er die ja für seine Außengeschäfte braucht.
Achso, das sollte kurz erwähnt werden: die Kubaner bekommen (umgerechnet) etwa 20 - 25 CUC im Monat als Grundgehalt und da dies zu einem ordentlichen Leben hinten und vorne nicht reicht, versucht jeder darüberhinaus noch etwas zu verdienen. Deshalb freuen ( und erwarten) Kubaner auch immer ein Trinkgeld, sind aber auch sonst außerordentlich geschäftstüchtig.
Essen: Kuba ist kein kulinarisch lohnenswertes Ziel! Das Essen ist mittelmässig bis schlecht, selten gut. An was genau es liegt blieb uns verschlossen. Ich denke mir , daß es am Mangel an guten Köchen liegen wird : z. T. findet man nämlich , selbst in der Wildnis, ausgesprochen gut gemachte einfache Gerichte, oft ist Essen aber lieblos zusammengepanscht bzw. schlicht nicht richtig gebraten oder gekocht. Ich bestellte einmal in einem Hotel (!!) zwei Hotdogs, das eine war dann lauwarm, das andere Würstchen noch gefroren.
Salat ist Mangelware. Ich bekam die ganzen drei Wochen nur Tomaten und etwas Kraut.
Nix mit üppigem Früchten, wie sonst in den Tropen üblich.
Hähnchen überall.
Verkehrsverbindungen:
wir sind ja von unserem deutschen Gastgeber gefahren worden. Viele Touristen mieten Autos, ist wohl weiter auch kein Problem. Der Verkehr ist schwach. Trotzdem sollte sehr vorsichtig gefahren werden, nachts würde ich mich gar nicht trauen zu fahren. Die Strassen sind in erbärmlichem Zustand und plötzlich auftretende Schlaglöcher, z.T. von Badewannengröße, kosten die Achse und Ölwanne , wenn man unbedacht hineinrauscht. Auch muß, selbst auf der Autobahn, immer wieder mit Hindernissen gerechnet werden, Vieh, Pferdekutschen, Radfahrer, Hähnchen- Knoblauch- Zwiebelverkäufer, die auch mal (fast) mitten auf der Fahrbahn stehen.
Privatautos gibt es ganz wenige - handelbar sind nur die Autos, die vor 1959 auf der Insel waren - das erklärt auch die Vielzahl der Oldtimer die immer und überall anzutreffen sind und sicher einen Tel des Flairs von Kuba ausmachen. Alle neueren Autos werden vom Staat zugeteilt und der der eines hat bezahlt dann eine Miete dafür ( in CUC natürlich!).
In den Städten läft der öffentliche Verkehr über Taxis, Fahrrad-Rikschas( Bici-Taxis), Motorroller ( Coco- Taxis) oder öffentliche Busse. In Havanna sieht man oft sogenannte "Kamele", das sind dann Lastwagen die einen 6-achsigen Aufleger voller Menschen hinter sich herziehen, meistens gestopft voll.
Überlandfahrten gehen gut in klimatisierten Bussen , auch sind die wichtigsten Städte mit Flugzeugen verbunden.
Kuba hat wenig Busse für den öffentlichen Nahverkehr, deshalb eine "kubanische Lösung": an den Zufahrten zu größeren Strassen wurden Sammelpunkte eingerichtet. Wer mitfahren will, stellt sich dort an. Gelbgekleidete Angestellte halten nun LKWs an , die ja dem Staat gehören, und stellen einfach Reisende hinten drauf. So kann man plötzlich einen Lastwagen vor sich haben, der bis zu 30 Leute hinten draufstehen hat ( "als Flasche fahren" nennt das dann der Volksmund)
Sicherheit: Kuba gilt als das sicherste Reisland der Karibik und Lateinamerikas. Die Polizei ist allgegenwärtig. Trotzdem wurde mir nachts auf der Strasse in Havanna der Fotoapparat entrissen. Die Polizei war dann sofort mit 10 Mann zur Stelle, palaverte rum, tat enorm wichtig, quäkte in die Walkie-Talkies, natürlich ohne irgendwas zu bewirken. Als ich dann eine Bescheinigung des Vorfalles wollte ( für die Versicherung), wurde es albtraumhaft für mich. Ich wurde von einer Polizeiwache zur nächsten verwiesen, keiner wollte scheinbar den Diebstahl in seinem Bezirk haben. Dumme Poizisten transportierten mich wie einen Gefangenen ( hinten bei Bruthitze in einem Polizeiauto, ohne Möglichkeit die Tür zu öffnen) von Revier zu Revier, bis ich schließlich aufgab...
Ich habe noch von zwei anderen Touristen über ähnliche Vorfälle gehört.
Wir haben uns in Havanna auch öfters mit Einheimischen eingelassen und dabei feststellen müssen, dass diese dann auch kontrolliert wurden, eben weil sie mit Touristen spazierten ( " ER tut dies nur zu eurer Sicherheit"). Als wir dann einmal mit Raul eine Pizza essen gegangen sind hielt plötzlich ein LKW neben uns, Raul wurde überprüft, durchsucht wie ein Drogendealer , auf den LKW gepackt und weggefahren. Andere Reisende hatten ähnliche Erlebnisse....
Eigentlich sind dies je genau die zwei Seiten eines Polizeistaates. Viel Polizei zur Sicherheit - aber auch viel Kontrolle.
Fidel Castro: ist allgegenwärtig. Mal als Sperrholzkamerad mit Tornister am Strassenrand, mal als Wandgemälde an ner Hauswand mit irgendeiner Durchhalteparole ("Vamos bien" - Uns gehts gut!), mal Stundenlang auf allen Kanälen im Fernsehen wenn er seinen Landsleuten was zu sagen hat. Und dann in den Gesprächen mit den Kubanern: " Er" will, Er meint, Er möchte..... gar nie, wie wohl bei uns üblich, "unsere Regierung". Ist komisch, etwa so, wie wenn ein Deutscher sagen würde: "Sie sorgt sich um die Sicherheit der Touristen" und damit Angela Merkel meint. Fidel wird nun 80, wirkt aber sehr sportlich und frisch für sein Alter. Sein Vater soll 104 geworden sein.....naja, ob ihm ( und den Kubanern) das alle wünschen?
Che Guevara: ist auch allgegenwärtig .Wird verehrt, fast heilig scheint er zu sein. Und das, obwohl er ja Argentinier war. An jeder Strassenecke sein Bild, oft sieht man ihn auch in Wohnzimmern neben Fidel Castro oder Camillo Cienfuegos, einem anderen Combattante. An allen Andenkenständen Postkarten von ihm, oder T-Shirts. Che Guevara als Redner, Reiter, Golfspieler, Havanna-Raucher. Er sah ja auch wirklich gut aus. Ist wohl einfach zu jung gestorben um Fehler zu machen. Fidel wird wohl nicht so arg gehuldigt werden, wenn er mal nicht mehr sein wird, denke ich.
Noch kurz zu den Tourzielen selbst, ich finde diese Infos aber nicht so wichtig, da sie in jedem Reisehandbuch nachgelesen werden können:
Havanna - unglaublich anders als andere Städte, der Zerfall der Stadt scheinbar unaufhaltsam, macht das Ganze dann schon wieder sehenswert und gibt einen melancholisch- romantischen Touch. Das Strassenleben dort, aber auch die Museen
( Revolutionsmuseum, Rummuseum, Tabakmuseum, Luftfahrtmuseum), der Friedhof Colon, die Festungen an der Hafeneinfahrt sind sehenswert.
Santa Clara: für Che Guevara - Anhänger natürlich ein MUSS: Che-Memorial mit den Gebeinen des Revolutionärs außerhalb der Stadt. Sehr würdevoll.
Der stählerne Zug - ein entgleister Militärzug als Gedenkstätte des entscheidenden Kampfes gegen das Battista-Regimes. Außerdem viele Häuser und Statuen in und um die Stadt, die alle irgendwas mit Che zu tun haben.
Trinidad: farbige Stadt im Kolonialstil - immer viel los, v.a. Abends: Musik vor der Casa de la Musica, eine sehenswerte Disco "Las Cuevas" in einer tiefen, riesigen alten Höhle( oberhalb der Sadt, hinter der Eremiten-Kirche), schöne sehenswerte Museen.
Trinidads Bevölkerung trägt übrigens die Vögel spazieren. Also wundert euch nicht, wenn überall Männer mit Vogelkäfigen rumlaufen - gewöhnungsbedürftig, aber wieso soll ich mit meinem Vogel nicht dasselbe tun wie mit dem Hund? Auch der Vogel will ja schließlich mal was anderes sehen....
Dampfzug ins Tal de los Ingenios: Wildwest pur! Der Zug hält bei Bedarf an und gibt einen guten Einblick ins alltägliche Leben in abgeschiedenen Gegenden. Dauert so 5 Stunden ( inkl. Aufenthalt auf einer Hazienda), Fährt jeden Morgen um 9.30 Uhr los.
Geführte Ausritte um Trinidad auf den allgegenwärtigen kleinen Pferden sind möglich und sind eine gute Möglichkeit die Natur rund um den Ort zu erleben.
Inseln vor Trinidad: wir sind mit einem Katamaran von Playa Ancon ( Hotel) aus rausgefahren, kostete 40 CUC / Person. Die 2 stündige Überfahrt ( und natürlich wieder zurück) , ein Tauchgang in Korallenbänken ( inkl. Ausrüstung) und ein Essen inklusive. Auf der Insel Mangrovenwald, überall große Leguane und etwa bibergoße Nagetiere (Hutiacongas / Baumratten). Schöner Ausflug, aber wir waren dann total verbrannt. Die Sonne wird leicht unterschätzt, auch weil oft ein wohltuender Wind weht.
Hanabanilla-Stausee: touristisch unerschlossen, ca. 40 Jahre alter riesiger Stausee im Escambray-Gebirge, umgeben von Dschungel. Wir haben uns ein Boot organisiert und uns zu verschiedenen Wasserfällen fahren lassen. Viele Geier, Seeadler, Wasserschildkröten , der Stausee ist auch ein klasse Angelgebiet. Das Hotel ist gewöhnungsbedürftig, war zu unserer Zeit nur per Schiff zu erreichen, da die Strasse überflutet war, und es hat eine mässige bis schlechte Küche, auch die Zimmer eerinnern an 60er Jahre DDR.
Absolut toll: El Nicho-Wasserfall, Baden in einem kristallklaren kalten Fluß inmitten einer Dschungelvegetation.Als wir da waren waren wir die Einzigen weit und breit - unglaublich schön. Der Fluß kommt aus einer Tropfsteinhöhle, die auch auf eigene Faust begangen und entdeckt werden kann.
Schweinebucht/ La Giron: hier war 1961 der Versuch der Invasion. An der Straße Playa Giron - Playa Larga die Gräber der Helden. in Playa Giron ein Museum zur Sache.
In Playa Larga eine Krokodilfarm ( Fleischproduktion ) und ein Indianerdorf zu welchem man mittels kleiner Schnellboote gefahren wird- schöner Naturpark mit Seeadlern - überhaupt ist der Naturpark Ciénaga de Zapata sicher einen längeren Abstecher wert (Krokodile, Flamingos, Ibisse , Seekühe,...)
Vinales- Tal: romatische Gegend, Mogotes ( Kalksteinhügel), die sich unvermittelt aus der Landschaft erheben, Tabakanbau, schöne schlichte Architektur, Höhlen ( u.a.El Palenque de los Cimarrones, Cueva del Indio), sicher sehr schön, wenn man dort länger bleiben kann und die verschiendenen Tageszeiten mitbekommt. In den Führern sieht man immer Fotos von Nebel zwischen den Mogotes am frühen Morgen....
Anmerkung: unser Aufenthalt war geprägt durch den 10tägigen Aufenthalt bei einer deutsch-kubanischen Familie. Dadurch hatten wir Gelegenheit Dinge zu diskutieren und die kubanischen Argumente in unsere Wahrnehmung miteinfliessen zu lassen. Viele Probleme wurden so auch vermieden, viele Tipps für richtiges Verhalten gegeben. In und um Trinidad bekamen wir so auch viele gute Hinweise für Unternehmungen.
Ohne Spanischkenntnisse bzw. zuverlässigen Dolmetscher ist Kuba schwierig zu bereisen. Aber es geht....
Ich glaube auch, daß die politische Einstellung des Reisenden maßgeblich sein kann über das Gelingen einer solchen Reise. Zumindest die Bereitschaft sich dem kubanischen Weg zu stellen sollte vorhanden sein. Vieles kann " so oder so" beurteilt werden.
Ich bin mir ja letztlich nicht sicher ob wir jetzt unseren Urlaub im größten Gefängnis der Welt gemacht haben oder ob Fidel für seine Landsleute wirklich das Beste tut und eben den Lebensstandart im Moment nicht höherschrauben kann.
Ich möchte aber keinen Tag dieses Urlaubes missen und werde die Entwickjlung dieser wunderschönen Insel nun sehr im Auge behalten.
Wer nähere Angaben über unsere Unterkunft bei Trinidad möchte kann ruhig mailen. Auch sonstige Nachfragen beantworte ich gerne...
39 Bewertungen, 22 Kommentare
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13.05.2006, 11:10 Uhr von blackangel63
Bewertung: sehr hilfreich..(* " "*)...(* " "*).. <br/>.( ='o'= ).( ='o'= ). <br/>- (,,)-(,,) - (,,)-(,,)-...LG Anja :-)
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18.04.2006, 12:18 Uhr von Lotosblüte
Bewertung: sehr hilfreichIst ein seltsames Land... <br/>lg
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05.04.2006, 05:13 Uhr von HIlbs
Bewertung: sehr hilfreichsh + lg +
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28.03.2006, 13:52 Uhr von sunflower76
Bewertung: sehr hilfreichsehr guter Bericht, habe ich grade schon bei Ciao gelesen, lG, Dani
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28.03.2006, 01:16 Uhr von Suggababe2
Bewertung: sehr hilfreichLG :-) Micha
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28.03.2006, 00:05 Uhr von darras76
Bewertung: sehr hilfreichDa will ich auch hin,lg,Daniela
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27.03.2006, 23:22 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichsh
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27.03.2006, 23:19 Uhr von Kranich
Bewertung: sehr hilfreichsh *lg und danke für gute rückbewertungen* ;-))
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27.03.2006, 22:36 Uhr von kesseKirsche
Bewertung: sehr hilfreichschöner Bericht ++++ SH ++++ Lg Nicole
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27.03.2006, 22:17 Uhr von PoisonAngel
Bewertung: sehr hilfreichSH!!! LG, Nicole
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27.03.2006, 21:43 Uhr von schlabbersack
Bewertung: sehr hilfreichsh <br/>Gegenlesung wäre nett
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27.03.2006, 21:41 Uhr von star87
Bewertung: sehr hilfreichSehr hilfreicher Bericht... und denk dran 4 Lesungen= 4 Gegenlesungen also 10 Lesungen= 10 Gegenlesungen ;) LG jenny
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27.03.2006, 21:40 Uhr von Django006
Bewertung: sehr hilfreichein Top Reisebericht, ausführlich beschrieben und Deine Fotos unterstützen den Bericht noch. lg Alan
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27.03.2006, 21:35 Uhr von angeltearz82
Bewertung: sehr hilfreichsh und liebe Grüße, Angel
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27.03.2006, 21:28 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreich**sh & lg** Christina :)
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27.03.2006, 21:13 Uhr von Sayenna
Bewertung: sehr hilfreichsh......toller Bericht und sehr informativ, supy .......:-) LG Ela
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27.03.2006, 21:04 Uhr von Mogry1987
Bewertung: sehr hilfreichSH von mir ;) LG Mogry :) PS: GL wäre sehr nett :)
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27.03.2006, 21:04 Uhr von Hylobates
Bewertung: sehr hilfreichKlasse Bericht über ein interessantes Land. Über Gegenlesungen freu ich mich natürlich. mfG FLO
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27.03.2006, 21:01 Uhr von henna82
Bewertung: sehr hilfreichsh, greetz henna82!
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27.03.2006, 20:59 Uhr von Löwin49
Bewertung: sehr hilfreichein suer bericht bei Ciaoo wärs ein "bh"... <br/>liest sich gut und macht Lust auf Kuba... <br/>*G* <br/>Leonie
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27.03.2006, 20:58 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreich***SH und LG***
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27.03.2006, 20:56 Uhr von Mieze83
Bewertung: sehr hilfreich***lg***
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