Kuba Testbericht
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Erfahrungsbericht von Magayla
Erinnerungen an unseren Kubaurlaub
Pro:
wunderschönes Reiseziel mit viel Kultur
Kontra:
etwas teurer in der Planung, lange Flugzeit
Empfehlung:
Ja
Aber ich weiß es! Kuba gehört zu den Antillen, sie ist die größte Antilleninsel.
Sie umfasst eine Größe von 111000 km², 1250 km lang und hat eine Breite von 50 km an der schmalsten Stelle, an der breitesten Stelle 200 km.
1492 von Kolumbus entdeckt.
Vom 09.04.2004 bis 24.04.2004 hatten wir Urlaub.
Als Reiseziel haben wir uns für Kuba entschieden.
Gebucht haben wir über Thomas Cook eine Woche Rundreise und eine Woche in Varadero als Badeaufenthalt.
Dieser Bericht enthält keine Hotelbewertungen, oder eine Bewertung des Reiseveranstalters, bzw. der Fluglinie, das erfolgt dann mal in einem speziellen Bericht.
Mit diesem Bericht möchte ich einige Eindrücke über das Land und einige Sehenswürdigkeiten geben, verbunden mit allgemeinen Infos.
Ich möchte hier nicht einen kompletten Reiseführer ersetzen und habe auf einige geschichtliche Angaben verzichtet, meiner Meinung nach würde das den Rahmen sprengen.
Hat jemand spezielle Fragen, kann er mich gerne über das Gästebuch kontaktieren.
**** Die Rundreise ****
Wenn wir eine Fernreise tätigen, wollen wir immer mehr erleben, als nur am Strand zu liegen.
Bei unserer Buchung im Reisebüro entschieden wir uns für die Große Kuba-Rundreise, zu finden im Thomas-Cook Katalog, oder auch bei Neckermann.
Ausschlaggebend für die Buchung dieser Rundreise war das man von Havanna bis Santiago de Cuba komplett über die Insel kam und wir hofften so das meiste zu sehen.
Der Vorteil war hier, das man von Westen (Havanna) bis zum östlichsten Punkt (Santiago de Cuba) und zurück kommt. Es ist nicht möglich so viel zu sehen wenn man einen Hotelaufenthalt bspw. in Varadero plant und jeden Tag einen Ausflug ins Land plant.
Was haben wir alles gesehen ?
Zunächst muß man hier erst mal ein großes Lob und Dank an unsere Reiseleitung aussprechen, Maria-Viktoria, die uns die 8 Tage sehr gut begleitet hat und uns mit Freude eine Vielzahl von Informationen und Eindrücken übermittelte.
Organisiert wurde die Rundreise von cubatur, einem kubanischen Veranstalter in Verbindung mit Neckermann/Thomas Cook .
Hierbei handelte es sich um eine Busrundreise in einem komfortablen klimatisierten Bus inkl. eines Inlandfluges. Besonders gut fand ich, das uns zwischen der Strecke Santiago de Cuba-Varadero ständig zwei Busfahrer begleiteten, wo findet man das heute bei allen Sparmassnahmen in Deutschland noch ?
Bei dieser Rundreise handelte es sich um die Komfortrundreise des Veranstalters, man hatte auch die Möglichkeit eine günstigere Standardrundreise zu buchen. Der Unterschied lag nur bei der Unterbringung in den Hotels.
Komfort beinhaltete 4-5 Sterne Hotels, absolut empfehlenswert.
-Havanna
Das ganze startete in Havanna.
Untergebracht waren wir im Occidental Miramar Hotel. Das Hotel lag nicht in der schönen Altstadt von Havanna, sondern eher ausserhalb im Nobelviertel Miramar der Stadt, wo auch viele Regierungsgebäude, Auslandsvertretungen zu finden sind. Früh wurden wir in unserem Hotel mit dem Bus abgeholt und nun folgte die Stadtbesichtigung. Hätte gar nicht gedacht wie groß doch diese Stadt ist. und welche Unterschiede hier vorzufinden sind, zwischen dem historischen Havanna und der Moderne. Mit dem Bus Richtung Altstadt sahen wir zunächst das Castillo del Morro eine Festung zum Schutze Havannas erbaut. Am sehenswertesten natürlich die Altstadt. Ausgangspunkt war hier das Castillo de la Real Fuerza, die älteste Befestigungsanlage Havannas. Errichtet wurde sie zum Schutz des Hafens und auf einem der Festungstürme findet man das Wahrzeichen Havannas "Die Giraldilla", einer Figur die ca. 2m hoch ist. Wir gingen ein kleines Stück weiter und waren auf dem Plaza de Armas, einem Waffenplatz, schauen konnten wir auf einem alten Ceibabaum , dahinter fanden wir das Gebäude El Templete (innen war glaube ich eine Bilderausstellung zu finden).
Direkt daneben das Gebäude Palacio del Conde de Santovenia. Sehr schön auch der Palast der Generalkapitäne mit seinen vielen Säulen. Es folgten Paläste und mehrere Museen im Umkreis. Zwischendurch versuchten Einheimische mit gezeichneten Porträts Geld zu verdienen, oder baten um einen kleinen Obulus, was aber nicht aufdringlich war. Wir gingen weiter in Richtung des Plaza de la Catedral.
Auf dem Hauptplatz natürlich die Kathedrale, die auf vielen Postkartenmotiven zu finden ist, soll auch der schönste Platz Havannas sein.
Geht man durch eine kleine Seitenstrasse, gelangt man zur Hemnigway-Bar, der Bar wo Hemnigway sein Lieblingsgetränk eingenommen haben soll, ziemlich klein und eng, auf zwei Etagen. welches Getränk es war, kann ich nicht sagen, mein Favorit war der Mojioto, ein Getränk mit Rum/Zucker/Wasser/Lemon und einem frischen Pfefferminzzweig, evtl auch weitere Zutaten.
Es folgten wieder einige Paläste und viele sehenswerte Gebäude.
Über einzelne Museen oder Paläste gibt jeder Reiseführer bestimmt besser Auskunft.
An vielen Stellen könnte Havanna schöner hergerichtet werden, die Armut im Lande ist hier an vielen Stellen zu merken.
Sehr lohneswert war auch die TropicanaShow. Eine weltberühmte Show die es seit 50Jahren gibt. Kostet zwar pro Person 75US$, Fotografieren 5 US$, Filmen 15US$. Geboten wird eine Revue aus Show und Tanz in Glitzerkostümen und einer Livekapelle. Eine Akrobatikaufführung runden das Programm ab.
Im Preis sind 0,5 L Rum und 0,33 Cola, sowie ein kleiner Imbiss inklusive. Die Show wird tgl. ab 21 Uhr 30 dargeboten und dauert ca. 90 Minuten.
-Vinales Tal
Von Havanna aus gestartet besuchten wir die Provinz Pinar del Rio mit dem Vinales Tal.
Ein Tag war hierfür fast schon zu kurz, so viel gab es hier zu sehen, alleine vom landschaftlichen her.
Das Vinales Tal ist die Region, wo der kubanische Tabak angebaut wird.
Tabakplantagen findet man im Tal von Vinales, wir konnten im April die Plantagen nicht mit Tabakpflanzen bewundern, da die Ernte im März schon erfolgt ist.
Auf den Feldern konnte man nun Bananenstauden begutachten.
Typisch hier sind viele Gebirgszüge, vorgelagert sind die Tabakplantagen.
Vom Gebirge sind am sehenswerten die Mogotes, das sind Kegelfelsen die vor 150mio Jahren entstanden sind.
In dieser Gegend findet man viele Holzhäuser, deren Dächer aus Palmenblättern gedeckt sind, den Wohnhäusern der Tabakbauern.
Fensterlose Gebäude sind die Trockenschuppen für den Tabak .
Hier findet man die typischen Bilder, die in jedem Reiseführer zu finden sind, weitläufiges Land, Palmen, Felsen....... .
In der Nähe von Vinales konnten wir die Cueva del Indio Höhle bewundern.
Hierbei handelt es sich um eine Indiohöhle, wo einst Indianer gelebt haben sollen.
Teils haben wir diese Höhle zu Fuß erkundet, teils mit dem Boot, da ab der Mitte der Höhle der Höhlenfluß zum Ausgang führt.
Mit einem Motorboot wurden wir transportiert.
Am Ausgang konnte man entweder Zuckerrohrschnaps probieren, oder frisch gepressten Zuckerrohrsaft, den man sich mit Rum mischen konnte, oder im Restaurant typische kubanische Speisen probieren, wir hatten allerdings ein anderes Restaurant im Rundreiseprogramm.
Dann ging es mit dem Bus zum Restaurant in der Nähe von Vinales.
Außer kubanischer Musik und kreolischer Küche hatte man einen Blick auf Berge mit einer zunächst eigenartigen Wandmalerei, es lässt die Entwicklung vom Menschen erkennen und stammt vom Maler Gonzales Morillo.
-Santiago de Cuba
Mit Aero Carribean wurden wir von Havanna nach Santiago de Cuba geflogen.
Flugzeit ca. 2 Stunden in einer Probellermaschine.
Sehenswert hier das Castillo del Morro mit einem Piratenmuseum. Hier gibt es sehr viele schöne Ecken mit Blick auf Meer und man erhält sehr viele Infos in bildlicher Form oder Gegenständen aus der Piratenzeit. Einheimische versuchen gegen Trinkgeld eigenständige Führungen zu machen.
Der Friedhof Cementerio Santa Ifigenia zeigt einmal das Grabmal Jose Marti (Freiheitsheld).
Dieses Grabmal wurde bewacht und in regelmäßigen Abständen konnte man eine Wachablösung beobachten. Ausserdem findet man hier Gräber der Familie Bacardi. Viel schöner fand ich den Parque Cespedos, das Zentrum von Santiago. Hier findet man einen großen Platz mit vielen Bänken, rundrum findet man eine Kathedrale, Rathaus. Das Rathaus ist berühmt, weil hier Fidel Castro die Revoluition
1959 verkündete.Gesehen habe wir noch u.a.
die Moncada-Kaserne, mit Einschusslöchern in der Hauswand aus dem Angriff des Unabhängigkeitskampfs.
In der Nähe wurde noch ein Park besucht, in dem man aus Stein die Evolution bewundern konnte. Neandertaler, Dinosaurier, Elefanten.....,
alles aus Stein in enormer Größe.
-Trindidad
Ein Highlight während der Rundreise sollte Trinidad sein.
Auch in den Reiseführern wird Trinidad als eine Hauptattraktion erwähnt.
Mir gefiel Cinefingos schon besser, auch wenn
Trinidad das eine oder andere Gebäude aus der Kolonialzeit vorzuweisen hatte.
Man hatte hier den Eindruck, das hier die Armut mehr verbreitet ist, als in anderen Städten Kubas.
Viele Kinder und Ältere bettelten um Seife und baten um Kugelschreiber.
Auffallend an Trinidad ist das Kopfsteinpflaster auf den Strassen und die vielen hellbunt gestrichenen Häuser.
Der Markt zwischen den Strassen bietet eine Vielzahl von Holzschnitzereien und vielfach werden hier Tischdecken, Basttaschen und Häkelarbeiten sehr günstig angeboten.
Die koloniale Lebensweise konnten wir anhand der Gebäude rund um den Plaza Mayor begutachten.
An den Fenstern sieht man viele Eisengitter, hinter denen entweder Kinder anzutreffen sind, die für ein Bonbon oder Kugelschreiber dankbar sind, oder aber ältere Leute in ihren Schaukelstühlen.
Auch Zuckerpaläste findet man hier, Kirchen und Museen. Die meisten Geschäfte hatten wenig Ware anzubieten .
Die kubanische Bevölkerung erhält Lebensmittelkarten.
Selbst Hygieneartikel werden nur rationalisiert abgegeben.
Bspw. bekommt eine Familie pro Monat 1 Stück Seife zugeteilt, falls es dann keine Seife gibt, muß man sehen wie man dran kommt, oder US$ haben.
Es gibt Läden in denen kann man nur mit Peso,
oder der Lebensmittelkarte Waren bekommen, oder aber Läden in denen man mit dem US$ alles bekommen kann.
Vieles wir auch auf dem Schwarzmarkt vertrieben.
Sehr viel zu sehen gibt es rund um den Plaza de Mayor, hier zu finden sind viele Museen ( Museo de Arquitectura Trinitaria, Museo Romantico, Museo de Arqueologia Guamuhaya, Museo municipal u.a. ), oder auch die Kirche Santisima Trinidad.
Bei den Museen handelt es sich meistens um
die früheren Stadtpaläste der reichsten Familien Trinidads.
In der Nähe auch zu finden das Franziskanerkloster ( Museo de la Lucha
Contra Bandidos ), hier findet man eine Ausstellung , die den Kampf konterrevolutionärer Gruppen dokumentiert.
Sehenswert auch das Tal der Zuckermühlen
( Valle de los Ingenios ) mit seinem Sklaventurm, dem Torre de Iznaga.
Man muß 1 US$ bezahlen, damit man diesen Turm, der siebenstöckig ist und über
alte Holztreppen verfügt, besteigen kann.
Obwohl ich schon mal Probleme mit Höhen habe, war das für mich kein Problem. Sehr lohnenswert, da man von der obersten Plattform eine Übersicht über das gesamte Tal hat.
Früher wurden hier die Sklaven auf den umliegenden Feldern bewacht.
Um dem Turm herum findet man viele Möglichkeiten Tischdecken zu kaufen oder auch Ketten, die aus Obstkernen hergestellt wurden.
( Decken ab 4 US$, Ketten fünf Stück 1 US $).
-Camaguey
Wir wurden von Trinidad aus nach Camaguey transferiert.
Ein Ort den ich nicht als unbedingt sehenswert einstufen würde.
Das Hotel in dem wir untergebracht wurden, war
auch das schlechteste in der gesamten Rundreise.
Dabei handelte es sich um das Gran Hotel, sehr
viele bessere Hotels hat der Ort wahrscheinlich nicht zu bieten.
Nun ja, für eine Nacht ging es, aber vom Lärm her hätte man auch am Bahnhof übernachten können.
Während der Stadtbesichtigung haben wir uns in sehr engen Strassen fortbewegt.
Vom Hotel aus ging es in Richtung eines
Kolonialplatzes, dem Plaza san Juan de Dios.
Drumherum konnte man einige Kirchen besichtigen und Gebäude, die nicht sehr
nennenswert sind.
-Cienfuegos
Nun erreichten wir Cienfuegos, eine der
schönsten Städte dieser Rundreise, meiner Meinung nach.
Wir wurden untergebracht im Hotel La Union, das ca.1890 erbaut wurde und nun komplett restauriert ist.
Das Hotel liegt mitten im Zentrum dieser Hafenstadt.
Im Zentrum zu finden sind viele Geschäfte und Bars.
In der Nähe (Avenida 54/56 ) findet man den schönen Platz Parque Marti, auf dem ein Musikpavillion zu finden ist, Konzerte finden zeitweise statt.
Um den Platz findet man das Theater Teatro Terry und das wunderschöne Gebäude Casa de Cultura.
Beide Gebäude gehörten einst Zuckermillionären und sind heute vorbildlich restauriert.
Im Casa de Cultura finden zeitweise Konzerte statt.
Das Teatro Terry soll auch von innen sehr sehenswert sein (nicht besichtigt), Caruso soll hier schon aufgetreten sein und AIDA war 1895 die Uraufführung zur Einweihung des Theaters.
Außerdem findet man an der östlichen Seite des Platzes eine Kathedrale.
Gäste der Standardreise wurden im Hotel Jagua untergebracht, vom Zentrum her mehr entfernt, dafür aber in Hafennähe und in Nähe der Halbinsel Punta Gorda auf der alte Holzhäuser zu finden sind.
Gegenüber des Hotels Jagua findet man das Gebäude Palacio Valle, ein Palast in rosafarben.
Leider gehört die Stadtbesichtigung nicht zum Programm der Rundreise und man muß sich diese selbst organisieren, unsere Reiseleitung hatte dies jedoch kurzfristig mit eingeplant.
Auf jeden Fall absolut sehenswert!!
Die Stadt ist übrigens in Form eines Schachbretts erbaut und zu finden sind viel prächtige elegante Stadtvillen.
-Varadero
Nach der Rundreise haben wir unseren Badeaufenthalt in Varadero verbracht.
Varadero ist ein Touristenort für den Strandurlauber und verfügt über einen 20 km
langen Traumstrand. Varadero liegt auf der Halbinsel Hicacos und besteht überwiegend aus sehr vielen Hotelanlagen, in Varadero selbst findet man einige Einkaufsmöglichkeiten und Märkte, kann dazu aber nichts sagen, da wir uns während der Rundreise alles besorgt hatten.
Bei der Auswahl eines Hotels in Varadero sollte man drauf achten, das dieses Hotel nicht zu alt ist, da sehr viele Hotelanlagen einen Renovierungsstau vorweisen ( lt. Mitreisender der Rundreise und Informationen aus dem Reisebüro ). Untergebracht waren wir im Maritim Varadero Beach Resort, früher LTI-Hotel. Das Hotel befindet sich am Ende der Landzunge und hier findet man nur noch zwei weitere Hotels.
Für den Urlauber der es etwas ruhiger mag und
abends nicht unbedingt ausserhalb noch etwas trinken muß absolut empfehlenswert. (Hotelbericht erfolgt separat)
Man badet hier übrigens im Atlantik, möchte man im karibischen Meer baden, sollte man in Trinidad Urlaub machen. Das Meer ist angenehm warm, sehr sauberes Wasser, in dem auch schon mal kleine Fische zu sichten waren und der Strand lädt zu ausgiebigen Spaziergängen ein.
Ab Varadero kann man auch eine Tropicana Show in Mantanzas besuchen, ähnlich wie die in Havanna, aber nicht das Original, Transfer ca. 1 Stunde. Es besteht auch die Möglichkeit in der Nähe eine Delphinshow zu besuchen und für einen kurzen Moment mit Delphinen schwimmen zu können.
Varadero ist halt nicht das typische Kuba, eher für den Urlauber der einen schönen Strand bevorzugt und sauberes Meerwasser haben möchte. In Varadero verkehrt ein Touristenbus,
mit dem man für 5Us$ den ganzen Tag über fahren kann, zwischendurch mal auststeigen kann um mit dem nächsten Bus weiterzufahren. Alle Hotels werden ca. stündlich angefahren.
**** Flug ****
Kuba müßte 6 Flugplätze haben. ( Havanna, Varadero, Holguin, Cayo Largo, Camaguey , ciego de Avilo) für die Anreise aus Deutschland.
In Santiago de Cuba gibt es auch einen Flughafen, allerdings nur für Inlandsflüge.
Möchte man Urlaub in Varadero machen kann man Varadero anfliegen, Transfer zu den Hotels in Varadero 30 Minuten, man kann auch Havanna
anfliegen, der Transfer verlängert sich auf 2,5-3 Stunden. Die Zollabwickulng soll in Havanna umständlicher sein ( kann ich bestätigen ) als in Varadero. Flugzeit von Deutschland zwischen 10 und 11 Stunden.
**** Währung ****
Zahlungsmittel auf Kuba ist der kubanische Pesos, der allerdings nur von der Bevölkerung dort benutzt wird. Es gibt dort noch den Touristenpesos, eine Währung die nur auf Kuba Gültigkeit hat. 1 Touristenpeso = 1 US $, man kann ihn in Deutschland nicht zurücktauschen, hat hier keinen Wert, muß vor Ausreise zurückgetauscht werden. Viel einfacher ist es mit dem US$ zu bezahlen und in Varadero selbst wird sogar der Euro akzeptiert in Münzen und Noten.
Persönlich würde ich generell den US $ empfehlen, möglichst in kleiner Stückelung. Allerdings müßte sich das geändert haben, 2004 ging das problemlos, meiner Meinung nach soll der US $ nicht mehr akzeptiert werden, daher vorher im Reisebüro informieren,
Kreditkartenakzeptanz in den Hotels problemlos.
(Mastercard)
Möchtet ihr Reiseschecks mitnehmen unbedingt darauf achten, das diese nicht von einer amerikanischen Bank ausgestellt sind, wie z.B.
bei American Express, die werden nicht akzeptiert.
**** Wetter ****
In der Zeit vom 09.04.-24.04. hatten wir durschnittlich immer 29 Grad gehabt. Einen halben Tag Regen mal in Trinidad.
Eigentlich ist hier ständig über das ganze Jahr Sonne angesagt. Trockenzeit November bis April, Regenzeit Mai bis Oktober, Ende August bis Okt. können schon mal Wirbelstürme aufkommen, in Varadero ist es meist etwas windig am Strand.
**** Sonstiges ****
Die Musik spielt auf.
Wo man hin kommt, ob zum Essen, oder beim Flughafeneinchecken, oder auf Märkten, 3-8 Leute bieten Gesang und instrumentale Darbietungen.
Erwartet wird hier, daß man 1US$ als Trinkgeld gibt.
Zigarren und Rum kauft man am besten in Havanna oder Trinidad.
Möglichst keine Zigarren auf dem Schwarzmarkt kaufen, da diese bei der Ausreise zu Problemen führen können. Außerdem läuft man Gefahr Zigarren aus Bananenblättern zu kaufen.
Pro Person dürfen 50 Zigarren und 1 Liter Rum ausgeführt werden.
Holzschnitzarbeiten sind hier sehr günstig zu haben.
Urlaubskarten haben wir keine geschrieben, da die Postlaufzeit bis zu sechs Wochen beträgt und eine Karte inkl. Marke ca. 1,50 US $ kostet.
Für die Einreise wird, wie bei allen anderen Ländern ein Reisepass benötigt, der noch mind.
6 Monate gültig ist. Außerdem wird eine Touristenkarte benötigt, die man mit den Reiseunterlagen übersandt bekommt. Bei der Einreise wird ein Teil der Touristenkarte behalten, und den anderen Teil darf man bis zur Ausreise nicht verlieren. Bei der Ausreise wird eine Gebühr von 20 US $ fällig, es sei denn diese ist vom Reiseveranstalter bereits entrichtet.
**** Fazit ****
Kuba als Urlaubsziel ist unbedingt zu empfehlen und ich würde jederzeit noch mal Urlaub dort machen. Wer gerne vom Land was sehen möchte, sollte unbedingt eine Rundreise mit einplanen, da sonst die Transferzeiten zu lang sind. Die Bevölkerung ist sehr freundlich und nicht aufdringlich. Man sollte unbedingt eine Vielzahl von 1US $ Noten mitnehmen, viele Kugelschreiber, Seifen, Bonbons, Dinge die uns sehr wenig kosten, mit denen man aber dort eine große Freude bereiten kann. Im Hotel sollte man auch bei AllInclusive ab und zu mal etwas Trinkgeld geben und man wird noch zuvorkommender bedient. Auf der Rundreise selbst hätte ich mir vielleicht noch die eine oder andere Freizeit gewünscht, wo man sich selbst mal einiges hätte anschauen können. Hier war man doch sehr oft an die Gruppe gebunden.
Ich fand die Rundreise durch das viele Programm auch etwas anstrengend, das man im Anschluss sich einen Badeaufenthalt gönnen sollte. Möchte man weitab von den Touristenhochburgen sein, sollte man einen Aufenthalt in Cayo Lago einplanen, einer kleinen Insel, auf der nur 5 Hotels zu finden sind.
Mit unserer Hotelwahl in Varadero sind wir sehr zufrieden gewesen, zum einen ruhig, aber mit der Möglichkeit mehr zu erleben.
Mit der Reiseleitung von Thomas Cook sind wir auch sehr zufrieden gewesen. Während der Rundreise wurde sich auch intensiv um die Gäste gekümmert, insbesonders bei kleineren Erkrankungen. Magenprobleme sind bei uns keine aufgetreten und das Essen, ob landestypisch während der Rundreise, oder im Hotel, würde ich als gut verträglich bezeichnen.
Wer jetzt noch Bilder sehen möchte, müßte mich bei ciao unter gleichem Nick besuchen, dort sind einige eingestellt.
Magayla für ciao und yopi
48 Bewertungen, 4 Kommentare
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28.04.2006, 02:44 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichSEHR schöööön! *schwärm* <br/> Da möchte ich auch mal hin...
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27.08.2005, 02:48 Uhr von nickvonzoehner
Bewertung: sehr hilfreichIch war leider noch nie in Kuba, aber dort muss ich unbedingt einmal hin, ich denke dass das Land sicherlich wunderbar sein muss, zumindest die Tourismusziele, aber auch das Leben, der normalen Bevölkerung würde mich interessieren. Den Kubanern g
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04.05.2005, 11:22 Uhr von Vicma
Bewertung: sehr hilfreichschwelg.... summvormichhin...
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03.05.2005, 02:29 Uhr von falke
Bewertung: sehr hilfreichmal wieder erste Sahne dein Bericht! Ich war zwar nie auf Kuba, und ich werde es wohl auch nie sein, aber dein Bericht ist absolut Top! Deshalb lese ich deine Berichte so gerne. Da spricht der Fachmann...! Viele Grüße, Falke (alias Ralf).
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