Kuba Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 12/2006
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Erfahrungsbericht von Gleichgewicht
Cuba einmal anders....
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hallo an alle Reiselustigen,
hier ein kleiner Bericht über Kuba, einer der für mich am schönsten und freundlichsten Gegenden auf der Welt. Wer möchte Kuba mal richtig entdecken? Wer hat Lust an verborgenen Traumstrände zu liegen? Wer ist bereit Abenteuer auf sich zu nehmen? Dieser Bericht erzählt von den Casa Particular - von Einheimischen vermietete Zimmer inmitten der Familie.
Casa Particular sind eine super alternative zu den von Touristen überfüllten Hotels. Familien stellen Reisenden Zimmer in ihrer eigenen Wohnung zur Verfügung. Die Casas sind an einem roten oder blauen A auf der Haustür zu erkennen. Größe, Komfort und Preis können variieren. Meine Freundin und ich waren zu zweit unterwegs und wir haben in einem grossen Zimmer bis hin in einer eigenen kleinen Wohnung (2 Zimer, Küche, Bad) gewohnt. Keine Übernachtung hat uns mehr als 20 Dollar (für beide) gekostet. Man kann natürlich auch Frühstück, Mittagessen und Abendessen bestellen. Was uns die Einheimischen auf den Tisch gestellt haben, war um Ecken besser als das Hotelessen. Zum Frühstück wurden Massen an Früchten gereicht, auf Wunsch gab es auch Toast, Eier - einfach alles nach dem man gefragt hat. Wir haben uns meist Früchte (Bananen, Ananas, Papaya, Mango, Orangen, Melonen...) bestellt, die einfach zuckersüss in diesem Land schmecken. Oft haben wir es nicht geschafft die aufgetürmten Früchtberge ganz zu verspeisen. Von den Casas aus haben wir dann mit dem Auto unsere Ausflüge unternommen, nur mit den Badeklamotten, dem Fotoapparat, der Strassenkarte, ein paar Spanischvokabeln und ein bisschen Geld ausgerüstet. Wer auf seinen gewohnten Luxus (Pool, Klimaanlage, immer warmes fliessendes Wasser) nicht verzichten kann, der sollte lieber im Hotel bleiben. Es ist auf jeden Fall Abenteuer und eine Menge Spass dabei. Wer zuhause dann auch mal richtige Geschichten erzählen möchte, anstatt nur vom Hotelalltag, dem sei geraten, sich Kuba durch die Casa Particular zu erschliesen. In den drei Wochen haben wir bestimmt an die 60 Menschen mitgenommen die per Anhalter reisen. In Kuba gibt es überfüllte Busse und Bahnen, und viele Menschen stehen einfach an Kreuzungen trampen. An manchen Kreuzungen stehen 30-40 Leute.
Wir sind meist 2-3 Tage in einer Casa geblieben bevor wir weitergefahren sind. Bei abendlichen Unterhaltungen mit den Leuten der Casa, hatten wir Gelegenheit unsere Erfahrungen mit ihnen auszutauschen. Wir wollten viel über Kuba, Che und dem heute noch regierenden Fidel wissen, und sie wollten über Deutschland und unsere Kultur etwas erfahren. Bei der Abreise wurden wir jedesmal gefragt wohin wir denn jetzt fahren. Und egal welchen Ort wir genannt haben, die Leute hatten immer einer oder mehrere Visitenkarten von einer anderen Casa in unserem Zielort parat -- Sehr praktisch.
Es ist auch zweimal vorgekommen, das die Casa in der nächsten Stadt schon belegt war. Aber kein Grund zur Sorge. Jugendliche auf Fahrrädern haben uns dann von einer zu anderen Casa geführt, bis eine frei war oder uns zugesagt hatte.
Wir haben auch ein paar mal im Auto geschlafen, wenn wir einen so schönen Strand gefunden hatten der auch noch menschenleer war. Störend sind nur die Moskitos.
Insgesamt sind wir drei Wochen mit dem Auto quer durch Kuba gefahren und haben etwa 4300 Km zurückgelegt. Hier auch noch mal ein Dank an Micar, die unser kleines Auto (Fiat Uno) vermietet haben, super Service. Die Strassenverhältnisse abseits der Autobahn sind nicht immer einfach!!! Platte Reifen wegen Schlaglöchern und spitzen Steinen oder einfach mal im Schlamm steckenbleiben mitten im Busch. Und unser Dank gilt natürlich auch allen Casa Particular in denen wir übernachten haben. So nette, freundliche und offene Menschen haben wir selten auf unseren Reisen getroffen.
hier ein kleiner Bericht über Kuba, einer der für mich am schönsten und freundlichsten Gegenden auf der Welt. Wer möchte Kuba mal richtig entdecken? Wer hat Lust an verborgenen Traumstrände zu liegen? Wer ist bereit Abenteuer auf sich zu nehmen? Dieser Bericht erzählt von den Casa Particular - von Einheimischen vermietete Zimmer inmitten der Familie.
Casa Particular sind eine super alternative zu den von Touristen überfüllten Hotels. Familien stellen Reisenden Zimmer in ihrer eigenen Wohnung zur Verfügung. Die Casas sind an einem roten oder blauen A auf der Haustür zu erkennen. Größe, Komfort und Preis können variieren. Meine Freundin und ich waren zu zweit unterwegs und wir haben in einem grossen Zimmer bis hin in einer eigenen kleinen Wohnung (2 Zimer, Küche, Bad) gewohnt. Keine Übernachtung hat uns mehr als 20 Dollar (für beide) gekostet. Man kann natürlich auch Frühstück, Mittagessen und Abendessen bestellen. Was uns die Einheimischen auf den Tisch gestellt haben, war um Ecken besser als das Hotelessen. Zum Frühstück wurden Massen an Früchten gereicht, auf Wunsch gab es auch Toast, Eier - einfach alles nach dem man gefragt hat. Wir haben uns meist Früchte (Bananen, Ananas, Papaya, Mango, Orangen, Melonen...) bestellt, die einfach zuckersüss in diesem Land schmecken. Oft haben wir es nicht geschafft die aufgetürmten Früchtberge ganz zu verspeisen. Von den Casas aus haben wir dann mit dem Auto unsere Ausflüge unternommen, nur mit den Badeklamotten, dem Fotoapparat, der Strassenkarte, ein paar Spanischvokabeln und ein bisschen Geld ausgerüstet. Wer auf seinen gewohnten Luxus (Pool, Klimaanlage, immer warmes fliessendes Wasser) nicht verzichten kann, der sollte lieber im Hotel bleiben. Es ist auf jeden Fall Abenteuer und eine Menge Spass dabei. Wer zuhause dann auch mal richtige Geschichten erzählen möchte, anstatt nur vom Hotelalltag, dem sei geraten, sich Kuba durch die Casa Particular zu erschliesen. In den drei Wochen haben wir bestimmt an die 60 Menschen mitgenommen die per Anhalter reisen. In Kuba gibt es überfüllte Busse und Bahnen, und viele Menschen stehen einfach an Kreuzungen trampen. An manchen Kreuzungen stehen 30-40 Leute.
Wir sind meist 2-3 Tage in einer Casa geblieben bevor wir weitergefahren sind. Bei abendlichen Unterhaltungen mit den Leuten der Casa, hatten wir Gelegenheit unsere Erfahrungen mit ihnen auszutauschen. Wir wollten viel über Kuba, Che und dem heute noch regierenden Fidel wissen, und sie wollten über Deutschland und unsere Kultur etwas erfahren. Bei der Abreise wurden wir jedesmal gefragt wohin wir denn jetzt fahren. Und egal welchen Ort wir genannt haben, die Leute hatten immer einer oder mehrere Visitenkarten von einer anderen Casa in unserem Zielort parat -- Sehr praktisch.
Es ist auch zweimal vorgekommen, das die Casa in der nächsten Stadt schon belegt war. Aber kein Grund zur Sorge. Jugendliche auf Fahrrädern haben uns dann von einer zu anderen Casa geführt, bis eine frei war oder uns zugesagt hatte.
Wir haben auch ein paar mal im Auto geschlafen, wenn wir einen so schönen Strand gefunden hatten der auch noch menschenleer war. Störend sind nur die Moskitos.
Insgesamt sind wir drei Wochen mit dem Auto quer durch Kuba gefahren und haben etwa 4300 Km zurückgelegt. Hier auch noch mal ein Dank an Micar, die unser kleines Auto (Fiat Uno) vermietet haben, super Service. Die Strassenverhältnisse abseits der Autobahn sind nicht immer einfach!!! Platte Reifen wegen Schlaglöchern und spitzen Steinen oder einfach mal im Schlamm steckenbleiben mitten im Busch. Und unser Dank gilt natürlich auch allen Casa Particular in denen wir übernachten haben. So nette, freundliche und offene Menschen haben wir selten auf unseren Reisen getroffen.
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