Kuba Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 12/2006
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Erfahrungsbericht von klassenallerbester
Mojito, Guantanamera, Che, Regenwald - ein Karibischer Traum
Pro:
Vielseitige Landschaften, Paradies auf Erden, das ganze Jahr lang tolles Wetter, Heimat von Rum, Zigarren und guter Musik
Kontra:
Weit weg; teurer Dollar, aber billiges Einkaufen
Empfehlung:
Ja
Liebe Reisefreunde,
wer träumt nicht von dem Paradies aus der \"TUI\" Werbung, wer hat nicht beim Spiel \"Tropico\" oder \"Port Royal\" das bedürfniss gehabt einfach in das hell-türkis blaue Wasser zu springen, und wer wollte noch nie einfach aus dem verregneten kalten Deutschland in die Wärme der Karibik entfliehen???
Wer all diese Fragen mit \"Nein\" beantworten kann, der sollte besser nicht weiterlesen (oder sich von mir überzeugen lassen ;). Aber im Ernst, ich bin damals einfach ins Flugzeug gestigen und endlich nach 10 Stunden Flug (die Machiene musste noch über England einen zwischenstopp einlegen und über Grönland, wegen Turbulenzen über dem Atlantik, fliegen.) Stand ich dann auf Kuba.
Unterkünfte gibt es ausreichend viele, doch die Bettenburgen und Nobel Hotels wird man auf Cuba vermissen. Außer ein paar Ausnahmen wie dem Hotel National. Am angenehmsten sind noch die Ferienparcks, die zum Großteil auf Varadero, der Turi-halbinsel angesiedelt wurden. Dort gibt es wie auch auf Malle (eigentlich liegt es mir fern Cuba mit Malle zu vergleichen...) Swimming Pools und Hotelbars. Alles normal und anständig (je nach Reiseanbieter). Aber, ich glaube gerade deswegen, waren wir nur selten dort anzutreffen.
Sehr interessant war die Rundreise, von der ich jetzt berichten werde: Wir starteten wie gesagt in Varadero und zogen alle paar Tage immer weiter.Begonnen haben wir mit Havanná, der Hauptstadt. Dies war die erste Gelegenheit die Kubaner etwas besser kennenzulernen. Auf den ersten Blick sind sie sehr arm. Farbe fehlt an den Häusern und wenn man die Autos sieht, fühlt man sich zurückversetzt in die \"guten alten Jahre\". In Havanna wurde uns dann auch der historische Hafen, den bestimmt jeder schon mal im TV gesehen hat und der Markt gezeigt. Den Rest durften wir (zum Glück) selbst erkunden. Nun will ich aber nicht zuviel von Havanna erzählen, denn 1. gibt es eine eigene Spalte und 2. gab es viel Interessantere Städtchen auf Cuba.
Kommen wir gleich zu dem,was mich am meisten beeindruckt hat: die Rambo Tour. Jeder der in Geographie gut aufgepasst hat weiß: Auf Cuba gibt es Regenwald! Und genau den galte es bei der \"Rambo Tour\" zu erforschen. Nachdem wir gegen morgen aus unserer Unterkunft gestiegen waren, erwartete uns schon Rambo 1: eine Fahrt auf der Lagerfläche alter Russischer Armeefahrzeuge. Mit diesen recht unbequemen gefährten zogen wir durch den hügeligen Teil Cubas. So manches mal konnte man den freien Fall auf den Brummis erleben. Nach etwa 1 Stunde waren wir dann endlich am Ende des \"Weges\" angekommen. Gleich ging es weiter mit Rambo 2: die Wanderung durch den Regenwald, obwohl von Regen keine Spur war. Die Wanderung war wegen der hohen Temperaturen recht anstrengend, doch immer noch gut machbar. Noch war unsere Gruppe mit unseren Führern vollzählig. Unterwegs folgten wir immer dem Pfad entlang eines breiteren Flusses, den wir auch gelegentlich überquerten. Wir entdeckten viele exotische Pflanzen, aber Tiere (außer ein paar nervigen Mücken) haben wir nicht entdecken können.
Endlich kamen wir unserem unseem Ziel dem Anfang von Rambo 3 näher. Bald standen wir dann vor einem kleinem See, in den ein ebensokleiner Wasserfall reindonnerte. Kaum jemand war bei der Affenhitze noch zu halten, und so waren wir alle bald unter dem Wasserfall versammelt. Nun konnte Rambo 3 losgehen, doch wir stiegen nicht etwa aus dem Wasser, wir blieben drin und folgten jetzt einem anderen Fluss. Das Wasser war einfach herrlich klar und frisch.
Auch ein paar Fische, die ich aus meinem Aquarium kannte entdeckten wir. Am Ende standen wir dann irgendwo (dort verliert man leicht die Orientierung) wieder vor einem Wasserfall. Dies war dann leider schon (abgesehen von der Rücktur mit den Brummies) das Ende der Rambo Tour, für die man unbedingt einen ganzen Tag einplanen sollte.
Ein weiteres Traumhaftes Erlebniss gesch an meinem Geburtstag. Die Gang hatte ein größeres Segelboot nebst Kapitän und Chefkoch gemietet.Wir segelten in Richtung einer kleinen neben Insel Cubas. Auch an diesem Tag schien, wie fast die ganzen 2 Wochen lang, die Sonne. Bald hielten wir für ein besonderes Erlebniss: Hummer-tauchen. Mit einem Haken bewaffet stürtzden wir uns in den Atlantik und schon bald lagen 7 Hummer an Board, über die sich gleich der Koch hermachte. Dann erreichten wir Das kleine Ei-Land. Außer dem weißen Sand schien es dort nicht wirklich viel zu geben. Ein paar Palmen und das wars. Aber mehr brauch man auch nicht zum rundumglücklich sein. Tschüss verregnetes Deutschland, wir waren im Paradies.
Außerdem besuchten wir noch Zigarren fabriken, Krokodilfarmen, Rumbrennereien, Tabakplantagen, Delphinschwimmen oder Zuckerrohplantagen. Auf Anfrage erzähle ich auch dazu noch mal mehr. Aber die Kubaner lernt man am besten weit ab von dem Turrirummel kennen. Die einfache und doch bezaubernde, glückliche Lebensart der Menschen ging uns zu Herzen. Viele von ihnen sind Musiker. Denn die Cubaner haben bekanntlich die Musik im Blut. Neben dem bekannten Quantanamera ist uns besonders noch der \"Chan\", der von Cheguevara erzählt, aufgefallen. Che` ist auf Cuba sowieso ein eigenes Kapitel. Überall sieht man sein Gesicht. Viva la revolution!
Zwar ist der Dollar noch nicht offizielles Zahlungsmittel (nähmlich die Pesos oder Pesetas), doch trotzdem sei jedem empholen den Dollar in der Tasche zu haben, denn ohne ihn geht für Turis auf Cuba gar nichts. Die Cubaner sprechen hauptsächlich Spanisch, einige auch Englisch, fast keine Deutsch.
So jetzt will ich aber doch noch mal erklären, was ein Mojito ist. Also der Mojito ist ein Kubanisches Getränk. Es wird aus: Minzeblättern, Braunem Rohrzucker, Limettensirup, Wasser und nach belieben weißen Havanna Club gemacht. Die Minzeblätter in ein Glas geben (so ne Handvoll reicht.) Einen kräftigen Schluck Limettensirup dazugen und auch 1 bis 2 Teelöffel braunen Rohrzucker. Ohne Wasser wird das jetzt erstaml mit einem Stößel oder Mörser durchgemanscht. Dann das Wasser und den Rum dazugen (das Glas nicht vollmachen). Wenn möglich sollte man noch Gecrashtes (Eiscrasher gibt es billig zu haben) Eis hinzugeben. Echt lecker!
FAZIT:
Cuba ist vielseitig! Ob in der Natur oder von den Menschen: für jeden sollte etwas dabei sein. Und Cuba hat unmengen von Facetten. Wer die weite Reise nicht Scheut, wird von Cuba bestimmt nicht enttäuscht sein (zumindest wenn man keine Bettenburgen erwartet.) Wir sind damals im Winter geflogen und haben den frühzeitigen Sommer genossen. Aber auch viele andere Sachen kann man auf Cuba genießen. Finden sie es heraus. Cuba ist es wert!
wer träumt nicht von dem Paradies aus der \"TUI\" Werbung, wer hat nicht beim Spiel \"Tropico\" oder \"Port Royal\" das bedürfniss gehabt einfach in das hell-türkis blaue Wasser zu springen, und wer wollte noch nie einfach aus dem verregneten kalten Deutschland in die Wärme der Karibik entfliehen???
Wer all diese Fragen mit \"Nein\" beantworten kann, der sollte besser nicht weiterlesen (oder sich von mir überzeugen lassen ;). Aber im Ernst, ich bin damals einfach ins Flugzeug gestigen und endlich nach 10 Stunden Flug (die Machiene musste noch über England einen zwischenstopp einlegen und über Grönland, wegen Turbulenzen über dem Atlantik, fliegen.) Stand ich dann auf Kuba.
Unterkünfte gibt es ausreichend viele, doch die Bettenburgen und Nobel Hotels wird man auf Cuba vermissen. Außer ein paar Ausnahmen wie dem Hotel National. Am angenehmsten sind noch die Ferienparcks, die zum Großteil auf Varadero, der Turi-halbinsel angesiedelt wurden. Dort gibt es wie auch auf Malle (eigentlich liegt es mir fern Cuba mit Malle zu vergleichen...) Swimming Pools und Hotelbars. Alles normal und anständig (je nach Reiseanbieter). Aber, ich glaube gerade deswegen, waren wir nur selten dort anzutreffen.
Sehr interessant war die Rundreise, von der ich jetzt berichten werde: Wir starteten wie gesagt in Varadero und zogen alle paar Tage immer weiter.Begonnen haben wir mit Havanná, der Hauptstadt. Dies war die erste Gelegenheit die Kubaner etwas besser kennenzulernen. Auf den ersten Blick sind sie sehr arm. Farbe fehlt an den Häusern und wenn man die Autos sieht, fühlt man sich zurückversetzt in die \"guten alten Jahre\". In Havanna wurde uns dann auch der historische Hafen, den bestimmt jeder schon mal im TV gesehen hat und der Markt gezeigt. Den Rest durften wir (zum Glück) selbst erkunden. Nun will ich aber nicht zuviel von Havanna erzählen, denn 1. gibt es eine eigene Spalte und 2. gab es viel Interessantere Städtchen auf Cuba.
Kommen wir gleich zu dem,was mich am meisten beeindruckt hat: die Rambo Tour. Jeder der in Geographie gut aufgepasst hat weiß: Auf Cuba gibt es Regenwald! Und genau den galte es bei der \"Rambo Tour\" zu erforschen. Nachdem wir gegen morgen aus unserer Unterkunft gestiegen waren, erwartete uns schon Rambo 1: eine Fahrt auf der Lagerfläche alter Russischer Armeefahrzeuge. Mit diesen recht unbequemen gefährten zogen wir durch den hügeligen Teil Cubas. So manches mal konnte man den freien Fall auf den Brummis erleben. Nach etwa 1 Stunde waren wir dann endlich am Ende des \"Weges\" angekommen. Gleich ging es weiter mit Rambo 2: die Wanderung durch den Regenwald, obwohl von Regen keine Spur war. Die Wanderung war wegen der hohen Temperaturen recht anstrengend, doch immer noch gut machbar. Noch war unsere Gruppe mit unseren Führern vollzählig. Unterwegs folgten wir immer dem Pfad entlang eines breiteren Flusses, den wir auch gelegentlich überquerten. Wir entdeckten viele exotische Pflanzen, aber Tiere (außer ein paar nervigen Mücken) haben wir nicht entdecken können.
Endlich kamen wir unserem unseem Ziel dem Anfang von Rambo 3 näher. Bald standen wir dann vor einem kleinem See, in den ein ebensokleiner Wasserfall reindonnerte. Kaum jemand war bei der Affenhitze noch zu halten, und so waren wir alle bald unter dem Wasserfall versammelt. Nun konnte Rambo 3 losgehen, doch wir stiegen nicht etwa aus dem Wasser, wir blieben drin und folgten jetzt einem anderen Fluss. Das Wasser war einfach herrlich klar und frisch.
Auch ein paar Fische, die ich aus meinem Aquarium kannte entdeckten wir. Am Ende standen wir dann irgendwo (dort verliert man leicht die Orientierung) wieder vor einem Wasserfall. Dies war dann leider schon (abgesehen von der Rücktur mit den Brummies) das Ende der Rambo Tour, für die man unbedingt einen ganzen Tag einplanen sollte.
Ein weiteres Traumhaftes Erlebniss gesch an meinem Geburtstag. Die Gang hatte ein größeres Segelboot nebst Kapitän und Chefkoch gemietet.Wir segelten in Richtung einer kleinen neben Insel Cubas. Auch an diesem Tag schien, wie fast die ganzen 2 Wochen lang, die Sonne. Bald hielten wir für ein besonderes Erlebniss: Hummer-tauchen. Mit einem Haken bewaffet stürtzden wir uns in den Atlantik und schon bald lagen 7 Hummer an Board, über die sich gleich der Koch hermachte. Dann erreichten wir Das kleine Ei-Land. Außer dem weißen Sand schien es dort nicht wirklich viel zu geben. Ein paar Palmen und das wars. Aber mehr brauch man auch nicht zum rundumglücklich sein. Tschüss verregnetes Deutschland, wir waren im Paradies.
Außerdem besuchten wir noch Zigarren fabriken, Krokodilfarmen, Rumbrennereien, Tabakplantagen, Delphinschwimmen oder Zuckerrohplantagen. Auf Anfrage erzähle ich auch dazu noch mal mehr. Aber die Kubaner lernt man am besten weit ab von dem Turrirummel kennen. Die einfache und doch bezaubernde, glückliche Lebensart der Menschen ging uns zu Herzen. Viele von ihnen sind Musiker. Denn die Cubaner haben bekanntlich die Musik im Blut. Neben dem bekannten Quantanamera ist uns besonders noch der \"Chan\", der von Cheguevara erzählt, aufgefallen. Che` ist auf Cuba sowieso ein eigenes Kapitel. Überall sieht man sein Gesicht. Viva la revolution!
Zwar ist der Dollar noch nicht offizielles Zahlungsmittel (nähmlich die Pesos oder Pesetas), doch trotzdem sei jedem empholen den Dollar in der Tasche zu haben, denn ohne ihn geht für Turis auf Cuba gar nichts. Die Cubaner sprechen hauptsächlich Spanisch, einige auch Englisch, fast keine Deutsch.
So jetzt will ich aber doch noch mal erklären, was ein Mojito ist. Also der Mojito ist ein Kubanisches Getränk. Es wird aus: Minzeblättern, Braunem Rohrzucker, Limettensirup, Wasser und nach belieben weißen Havanna Club gemacht. Die Minzeblätter in ein Glas geben (so ne Handvoll reicht.) Einen kräftigen Schluck Limettensirup dazugen und auch 1 bis 2 Teelöffel braunen Rohrzucker. Ohne Wasser wird das jetzt erstaml mit einem Stößel oder Mörser durchgemanscht. Dann das Wasser und den Rum dazugen (das Glas nicht vollmachen). Wenn möglich sollte man noch Gecrashtes (Eiscrasher gibt es billig zu haben) Eis hinzugeben. Echt lecker!
FAZIT:
Cuba ist vielseitig! Ob in der Natur oder von den Menschen: für jeden sollte etwas dabei sein. Und Cuba hat unmengen von Facetten. Wer die weite Reise nicht Scheut, wird von Cuba bestimmt nicht enttäuscht sein (zumindest wenn man keine Bettenburgen erwartet.) Wir sind damals im Winter geflogen und haben den frühzeitigen Sommer genossen. Aber auch viele andere Sachen kann man auf Cuba genießen. Finden sie es heraus. Cuba ist es wert!
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