Kuba Testbericht

Kuba
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Erfahrungsbericht von chaosleo

Unsere Kühe sind Kriegsreserve!!!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Nur einer der etwas verwunderlichen Sprüche, die einem auf Kuba entgegengeworfen werden.

Da es hier keine entsprechenden Ortskategorien auf Kuba gibt, um meine Urlaubserfahrungen genau darstellen zu können, schreibe ich jetzt eben drei Berichte. Der erste über Kuba allgemein folgt nun hier. Der zweite wird dann speziell die Insel Cayo Coco vor Kuba betreffen und der dritte über die Landschaft Jibacoa sein.

Ich möchte Euch nicht mit Längen- und Breitenangaben nerven, die kann man in jedem Atlas oder beim auswärtigen Amt bequem und genau nachlesen, mir ist es wichtig, Euch das Land und die Kultur nahezubringen. Soweit man das als Ausländer aus einem Urlaub heraus überhaupt kann.

Daher möchte ich diesen Bericht auch aufteilen, in Dinge, die man als Tourist wissen sollte und Dinge, wie sie tatsächlich sind.

Ich werde auch nicht über Havanna und Santiago de Cuba berichten, da es hier um Kuba allgemein gehen soll und nicht um einzelne Städte.

Zunächst einmal wissen wir fast alle, dass auf Cuba eine sozialistische Regierung nach einem Putsch vor ca. 50 Jahren (oder die Revolution wie es auf Cuba genannt wird) durch Fidel Castro erhalten hat. Wir wissen auch, dass Che Guevara als Erretter auf der Insel gefeiert wird, aber eigentlich ist Che Guevara an diesen Ruf vor allem dadurch gekommen, da er einen Märtyrrertod im Auftrag Fidels erleiden musste (erzählen sich die Cubaner gerne, wer es genau war, weiss keiner). Wir wissen auch, dass es auf Cuba Rum in Fülle gibt, genauso wie Zigarren (auch der Marke Cohiba, die unser derzeitiger Bundeskanzler so liebt), genauso dass es alte Autos gibt und Armut. Havanna ist weltbekannt, weniger Santiago de Cuba (laut der Cubaner die eigentliche Hauptstadt). Bekannt ist wohl auch die Armut auf Cuba, das karibische Meer, das Embargo der USA, der Verfall der Bauten, vielleicht noch der Billigtourismus in Varadero und evt. das Nationalgetränk - der Mojito!

Was wissen wir noch?

Viel mehr müssen wir nicht wissen, denn wir sind nur Touristen, deutsche Touristen und diese kennen den Sozialismus und dessen Folgen in vielen Einzelheiten aus der eigenen Geschichte. Ganz so ist es aber doch nicht, zumindestens nicht nach meiner Meinung.
Denn größtenteils herrschen über Kuba Meinungsverschiedenheiten, keiner weiss etwas genaues, vielleicht interessiert es auch keinen so genau.

Mich schon!

So habe ich Kuba zwar auch \"nur\" als Pauschaltourist erlebt, aber ich habe einfach mal versucht hinter die Kulissen zu schauen.

Die Natur:
Unabänderliche, unverfälschte Fakten. Denn das ist das was ich gesehen habe.
Kuba ist aufgrund seiner beeindruckenden Strände bei Pauschaltouristen aus Canada, Deutschland, England und Italien beliebt. Aber auch viele Südamerikaner haben in ihren eigenen Ländern diese reinen und wunderschönen Strände nicht und reisen deshalb nach Kuba. Die Strände sind in vielen Fällen wie ein Postkartenidyll. Schneeweiss, menschenleer und sehr sauber (abgesehen von Varadero, da sind sie nicht menschenleer). Für Schnorchler, Taucher, Wassersportler und Badegäste ein absolutes Paradies. das Meer ist bei gutem Wetter so klar, wie das Wasser in unserer Badewanne und man darf sich nicht wundern, wenn massenweise Fischschwärme in Strandnähe um die eingenen Beine schwimmen. Dieses klare und artenreiche Meer ist in meinen Augen fast einzigartig (ich hab noch nicht die ganze Welt gesehen, es könnte noch einen ähnlichen Fleck auf der Erde geben) und es ist das ganze Jahr hindurch bei mind. 25 Grad. In der Regenzeit kann es gelegentlich zu Anschwemmungen von Algen oder Pflanzenresten kommen, aber das wirklich nur sehr selten.
Die gesamte kubanische Insel ist von regenwaldähnlicher Bepflanzung, daher ist die Insel selbst bei den größten Trockenzeiten sehr grün. Besonders häufig sind natürlich Kokonusspalmen und Bananenbaume. Angebaut wird auf Kuba besonders Tabak und Reis, früher gab es noch die Zuckerplantagen. Allerdings sind letztere mit Auflösung der Sowjetunion (Hauptlieferant der Maschinen und erster Abnehmer des Zuckerexports) nur noch auf den Eigenverbrauch beschränkt worden.
Die Artenvielfalt ist auf Kuba immens. Wir haben alleine (ohne wirklich Abenteuertouren unternehmen zu müssen) Pelikane, Echsen, Kraken, Krebse, Spinnen, Schlangen und hundert Arten von Echsen gefunden. Von den Fischen im Meer nicht zu sprechen, die man in Strandnähe beim Tauchen beobachten kann.

Von der natürlichen Umgebung her ist Kuba ein Paradies für jedermann.

Das Leben:
Das Leben auf Kuba ist für Kubaner mit Sicherheit nicht einfach. Am Besten geht es denjenigen, die in den ausländischen Hotels (größtenteils Spanier) arbeiten können. Arbeitslosigkeit gibt es auch im kommunistischen Kuba, viele versuchen sich mit Tagelöhnerjobs und eigenständig für den Tourismus (beispielsweise in Havanna und Varadero). Manche Familien sind so arm, dass sie betteln. Das ist für Kubaner aber sehr untypisch, da es ihnen ihr Stolz verbietet. Bettelnde Kubaner findet man eigentlich nur an Touristenpunkten, wie in Havanna und Varadero, vereinzelt auch in Santiago und Trinidad. Was den Kubanern aber das Leben lebenswert macht, ist ihre absolute Lebensfreude, ihre Musik und ihr Temperament. Kubánische Menschen (soweit ich sie kennengelernt habe) sind fröhlich, höflich, freundlich und absolut uneigennützig. Wie immer sieht das in Touristengebieten anders aus. Aber auf dem Land ist es keine Seltenheit zum Essen oder zum Rum eingeladen zu werden. Die Kubaner müssen allerdings immer aufpassen, wenn sie mit Touristen etwas zu tun haben. So gibt es eigene Touristentaxen, eigene Restaurants und die Pflicht für Kubaner Ausländer dorthin zu führen. Tun sie es nicht und lassen Ausländer bei sich wohnen und essen und werden erwischt, kann es Probleme geben.
Verwunderlich ist auch, dass manche Kubaner (gerade in den größeren Städten) in vergitterten Hochhausgettos wohnen müssen (die Gitter vor den Fenstern ersetzen die Klimaanlage) und andere in kleinen Einfamilienhäusern. Die letzteren sind Mitglieder der Partei.

Essen:
Das kubanische Essen ist mit dem creolischen gleichzusetzen. In fast jedem Gericht finden sich Ananas oder gebackene Bananen, oftmals gibt es auch eine Art Minestrone als Vorspeise. Fleisch wird selten gereicht, da nur Schweinefleisch verarbeitet werden darf. Rinderfleisch wird hauptsächlich für Touristen importiert, obwohl es genügend Rinder auf der Insel gibt. Die Rinder dürfen aber nicht geschlachtet werden, selbst wenn eines verendet muss es dem Staat übergeben werden (alle Rinder werden gekennzeichnet und einmal jährlich wird das überprüft), warum? Naja, Castro will so im Falle eines Krieges eine Reserve haben.
Die Nachspeisen sind grundsätzlich extrem süss, zu süss, das hat vermutlich auch damit zu tun, dass es Zucker immer im Überfluss gab.

Getränke:
Alles mit Rum, Rum ist Hauptnahrungsmittel. Tatsächlich würden wir viele Kubaner als Alkoholiker bezeichnen, denn Rum wird immer konsumiert. Er ist halt billig und unterstützt die Kubaner bei ihrem Lebensstil. Das bekannteste Getränk ist zweifelsohne der Mojito (mit Lemon und Minzblatt), aber auch ein Daiquiri und andere südamerikanische Coctailversionen mit Rum werden angeboten. Bier sowie Wein sind auf Kuba nach meiner Ansicht nicht geniessbar. Die einzige Brauerei \"Cristal\" bringt 3 Sorten heraus, die helle ist einfach nur laff, der Rest (dunkles) geht einigermassen. Kubanischer Wein ist nicht geniessbar, da Trauben auf Kuba nicht angebaut sondern importiert werden. Wert auf ordnungsgemäße Weinherstellung legt man hier traditionell nicht.

Sonstiges:
Strassen und Wege auf Kuba sind katastrophal, mehr Schlagloch als Strasse. Vielfach werden auf Kuba Pferdewagen und Vespa als Fortbewegungsmittel genutzt. Man darf sich auch nicht wundern, wenn ein URALT-Pick-up mit dreizig Leuten auf der Ladefläche als Bus verkehrt, auch Fahrräder sind Gang und Gäbe.
Mit diesen reist man durch Kuba, hoppelig und ängstlich (als Tourist wenigstens) und wundert sich über die vielfachen Werbeplakate, die eigentlich keine sind. Wer des spanischen mächtig ist, wird sich nach kurzer Zeit fragen, ob der Kommunismus hier eine gewisse Freiwilligkeit mit sich bringt. Denn auf fast jedem dieser hunderte Plakate stehen Sprüche wie \"Komm ins Kombinat - sei mutig\", \"Vaterland oder Tod\", \"Du bist Cuba, wir alle sind eins\" und so weiter. Warum Werbung, wenn sowieso alle dabei sein müssen?
Man sieht auch viele Kirchen, völlig heruntergekommen. Das liegt daran, dass der Kommunismus mit Religion nichts zu tun hat. Nach dem Besuch des Papstes 1997 wurden manche Kirchen renoviert und viele Kubaner konnten in die katholische Kirche eintreten. Taten sie auch, daher wird seit 1997 erstmals wieder Weihnachten auf Cuba gefeiert.

So, mehr Äusserungen über die Politik, das Land und einzelne Städte folgen in den nächsten zwei Berichten, \"stay tuned\"....Ich muss jetzt hier Schluss machen, da sonst der Text zu lang wird.


Fazit:
Allgemein kann ich Kuba als Urlaubsland nur empfehlen, sehenswert ist es allemal. Von den Kubanern wird man begeistert sein, und der Kommunismus ist nicht überall zu sehen. Frustriert wird man höchstens auf Touren durch die bekannten altertümlichen Städte, denn alles ist fast zerstört.
Übrigens, auf Kuba gibt es keinerlei Indianer mehr - alle wurden von den Eroberern (Conquistadores) in der Stadt Matanzas ermodert (Matanzas=Massaker). Nachfahren sind lediglich der Sklaven zu finden.

Ende des ersten Teils und hoffentlich erste Lichtblicke über dieses beliebte Urlaubsland!


Viele Grüße
Leo

----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-08-23 14:39:02 mit dem Titel Das muss das Paradies sein......

Hallo, liebe Leser!

Hier folgt nun Cuba-Bericht Teil 2. und der Teil 3 folgt dann bald auch...

Aber nun erstmal zu diesem Fleckchen Erde - das atemberaubendeste, welches ich je gesehen habe.....

Cayo Coco, eine der kleinen Inseln vor Cuba, ein Naturschutzgebiet mitten im Herzen der Karibik.

Wir sind im letzten Jahr (August 2001) für 2 Wochen in unseren Urlaub nach Cuba gestartet. Problemlos war die Anreise von Frankfurt/Main mit Condor bis zu unserem Zielflughafen Ciego de Avila. Wobei Flughafen hier vielleicht einwenig hochtrabend ist, besteht er doch eigentlich nur aus einem kleinen Hauptgebäude, ein paar Landebahnen und einer kleinen Abfertigungshalle, aber er erfüllt als internationaler Flughafen allemal die cubanischen Sicherheitsvorschriften. Und die sind wesentlich strenger als bei uns. Also muss man sich schon am Anfang auf eine sehr genaue und penible Sicherheitskontrolle und Passkontrolle gefasst machen.
Hat man das endlich hinter sich gelassen, erwartet den Pauschaltouristen auch schon der klimatisierte Reisebus, der einen nochmal 1,5 Stunden durch die Landschaft bis auf die Insel Cayo Coco fährt.

Die Strecke ist eigentlich relativ uninteressant. Man erspäht vielleicht hier und da mal ein paar Kühe, ein paar Hütten und jede Menge Reisfelder, aber viel zu sehen gibt es in der ersten Stunde Busreise nicht gerade.
Interessant wird es erst, wenn der Bus die Schranke passieren darf und auf den Deich fahren darf. Man kann sich die Fahrt nach Cayo Coco vorstellen, wie eine Reise nach Sylt. Es gibt nur diesen Deich und daneben ist eine Art flaches und ruhiges \"Watt\". Diese Strecke lässt einen aber schon ahnen, was auf Cuba mit einem Naturschutzgebiet gemeint ist. Das Wasser ist auf den ersten Blick unglaublich klar, kein Unrat (nicht mal Algen) sind am Ufer zu entdecken - dafür aber Unmengen von Flamingos! Die stehen da einfach rum und schauen gemütlich den Bus an. Von Scheu keine Spur - und es sind soviele, dass das Meer an diesen Stellen schon rosafarben glänzt.
Dieses Bild werde ich nie vergessen. Es war wie in einem gigantischen Zoo!
Wenn man dann nach kurzer Zeit mit dem Bus von diesem Deich heruntergefahren ist, kann man sich auf einige unfreiwillige Zwischenstops einstellen, denn auf Cayo Coco (auf Cuba auch nur da) gibt es wilde Zwergschweine! Und auch diese gibt es in Massen. Da sie normalerweise nicht sehr häufig durch Menschen oder Automobile gestört werden, interessiert es sie auch nicht. Sie laufen einfach durch und rennen auch nicht weg.
Nach kurzer Zeit passiert man auch den \"Flughafen\" von Cayo Coco. Dieser war zu unserer Zeit noch nicht für internationale Flieger ausgerichtet, sollte aber ein Jahr später (also heute) freigegeben werden. Ich habe ihn selbst betreten und kann mir nicht vorstellen, wie das funktionieren soll - aber dazu später.
Es gibt (vielmehr gab es als wir da waren)lediglich drei Hotels auf der Insel alle mit einem ähnlichen Namen und auch ähnlicher Ausstattung. Alle drei sollen eine absolute Luxusausstattung haben. Bei unserem kann ich das nur bestätigen (Sol Club Cayo Coco). Unser Hotel lag direkt zwischen grünen Bergen und dem Meer, so dass die natürliche Umgebung schon faszinierend war. Der Strand war schneeweiss und das Wasser klar und - natürlich - türkis. Die totale Postkartenidylle. Am Strand direkt befinden sich nur sehr vereinzelt Felsen und Korallen, daher sind fast alle Fische in Schwärmen direkt am Ufer zu bewundern. Einige fanden das wohl nicht so toll, denn sie liefen schreiend aus dem Wasser als ein kleiner Fischschwarm gefolgt von einem größeren um ihre Beine schwomm.
Ich fand es allerdings klasse.
Besonders wenn gleichzeitig noch wie selbstverständlich Kolibris direkt neben einem schwirren.....
Wie gesagt - Zoo pur!

Für Unternehmungslustige ist die Insel allerdings nicht so besonders geeignet. Die Hotels bieten zwar allerhand Touren und auch Mietwagen an, allerdings ist alles sehr teuer. Die berühmten Touren nach Havanna kann man nur als Drei-Tages Bustour buchen oder Eintages Tour mit Flugzeug. Beides sehr teuer und mit dem Flugzeug muss man extrem mutig sein. Ich war so mutig, allerdings eher unfreiwillig. Dazu gleich mehr.
Hat man sich entschieden, ein Auto zu mieten (relativ preisgünstig) muss man Mautgebühren einplanen, um die Insel verlassen zu können. Und man muss einen Nachweis bei sich tragen, in welchem Hotel man wohnt, damit man wieder auf die Insel darf. Alles sehr stressig und am Ende auch wieder teuer.
Empfehlenswert sind hier aber dennoch Abenteuertouren mit Pferd oder Jeep, die auf der Insel preisgünstig angeboten werden. Auch eine Tour nach Santiago de Cuba kann man machen, da Santiago näher ist und preislich so akzeptabel ist.

Bleibt man allerdings im Hotel braucht man auf Unterhaltung nicht zu verzichten. Am Strand haben sich einige \"Unternehmer\" versammelt (die allesamt dem Hotel bekannt sind und überprüft werden) um Touristen Fahrten mit Booten, Hochseeangeln, Bananenfahrten, Tauchen, Fallschirmspringen, Paragliding usw. schmackhaft zu machen. Natürlich gegen Cash!!!!
Harte Dollar zählen auch hier wie überall auf Cuba.

Ich musste allerdings nicht bezahlen, denn ich sollte eine Promosprung vor dem Hotel machen. Womit hatte ich mit meinem grandiosen Spanisch wohl etwas missverstanden, denn ich dachte, es handelte sich um Paragliding. Am Flughafen angekommen, und vor dem alten russischen Doppeldecker stehend, wusste ich, dass ich mich aus einem FLUGZEUG fallen lassen würde. Daher auch meine Warnung bzgl. der Touren mit dem Flieger auf Cuba - die Dinger sind hundsalt und kaum gewartet - besonders wenn es sich um russische Exemplare handelt. Der Zustand ist so schlimm, dass ich weniger Angst hatte, aus dem Ding rauszuspringen, als damit weiterzufliegen. Und da es mein erster Sprung war, dürfte jeder wissen, was ich meine.
Den Flughafen auf Cayo Coco durfte ich bei dieser Gelegenheit auch erleben - ein Rollband (passt gerade ein Koffer drauf), ein Kiosk, eine Passkontrolle und Toiletten - das war´s. Vielleicht gibt es heute mehr dort, aber so können sie mit Sicherheit keinen vollbesetzten Ferienflieger abfertigen.

Wem diese Aktionen dann schon wieder zu wagemutig oder zu teuer sind (so ein Fallschirmsprung kostet immerhin 180 Dollar, genauso wie in Deutschland), der hat immerhin noch das Hotelpersonal, welches unaufdringlich Bogenschiessen, Luftpistolenschiessen, Billiard, Tischtennis, Tennis, Minigolf usw. anbietet. Also langweilig wird es einem in diesem kleinen Paradies auch nicht.

Mein Tip ist hier aber ganz klar, ein Fahrrad oder Mofa zu mieten und die Insel auf eigene Faust (oder innerhalb einer Tour) zu erkunden. Solange man nicht von der Insel herunterwill, ist es günstig und von der Landschaft und der Artenvielfalt einfach atemberaubend. Ich kann es kaum ausdrücken, aber hier ist die Natur wirklich noch in Ordnung und hat sich entwickelt wie SIE es wollte.

Der Nachteil an der Insel ist leider, dass man überhaupt gar keinen Kontakt zu Einheimischen hat (abgesehen vom Hotelpersonal). Auf Cayo Coco lebt keiner, und die Angestellten müssen abends die Insel verlassen - nur wenige dürfen in den Hotels übernachten. Da es ein Naturschutzgebiet ist, verbietet der Staat die Besiedelung rigoros, daher würde es mich auch wundern, wenn dort jetzt mehr als drei Hotels wären.

Fazit:

BUCHEN - HINFAHREN - STAUNEN!
Diese Insel ist einmalig und wunderschön. Wer mehr Wert auf Landschaft und Artenvielfalt legt, als auf Rummel und Sehenswürdigkeiten, kann hier den schönsten Urlaub erleben. Für Wassersportler, Familien und Singles gleichermassen zu empfehlen, allerdings muss man sich klar darüber sein, etwas \"ab vom Schuss\" zu sein und nicht so einfach da weg zu kommen. Aber insgesamt nur empfehlenswert. Auch unser Hotel kann ich jedem nur empfehlen, das Essen war gut, der Service einmalig, das Umfeld stimmte und Freizeitangebote gab es en masse. Auch das Preis-Leistungsverhältnis war absolut top.
Also von mir alle Sterne die es gibt!

PS.: Ich habe über Cuba selber (Kommunismus, Zigarren usw.) nichts geschrieben, da ich denke, dass es hier nicht hin gehört. Ausserdem wäre dieser Bericht als zweiter Teil einer kleinen Reihe dann sicherlich viel zu lang geworden. Das passt dann eher in die Kategorie \"Allgemeines zu Cuba\".

Viele Grüße y muchos besos

Leonie

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