Küchentipps Testbericht
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Erfahrungsbericht von canadian121
Sehr wichtig!!!!!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Guten Tag, Liebe Leser und Leserinnen!
Was kann „sehr wichtig“ wohl bedeuten? Der Reifenwechsel oder ein neues Waschmittel? Nein, es geht um eine ganz alltägliche Situation. Das Essen! In diesem Bericht möchte ich Ihnen das korrekte Verhalten am Tisch näher bringen! Ich Bitte sie sich diesen Bericht sehr zu Herzen zu nehmen, denn es sieht in den Küchen der Deutschen oft anders aus! Zudem warne ich Sie, meine Meinung ZU ERNST zu nehmen! Viel Spaß beim Lesen!
Im Bericht, werde ich nicht nur das Verhalten am Esstisch beschreiben, sondern auch andere Kleinigkeiten, die man beachten sollte.
===(Allgemeines)===
Es ist außerordentlich wichtig, dass die tägliche Nahrung nicht hastig, unwillig oder gar in ungepflegter Umgebung, sondern mit innerer und äußerer Ruhe eingenommen wird. Aus diesem Grund soll der Tisch stets und nicht nur dann, wenn Gäste zu erwarten sind, sorgfältig gedeckt werden, so dass sich jeder gern und mit Appetit an seinen Platz setzt, Um ungehindert essen zu können, wird für jede Person eine Breite von wenigstens 60 cm am Tisch berechnet. Ein zu dichtes Beieinandersitzen stört die Behaglichkeit der Mahlzeit.
===(Das Tischtuch)===
Im Hinblick auf die Farbe sind die Sitten nicht mehr so streng wie einst, da das weiße Tischtuch beinahe obligatorisch war. Zwar wird das weiße Tuch mit den dazu passenden Servietten noch immer für eine ausgesprochene Festtafel bevorzugt, aber beim Decken kleinerer Tische gefallen heute auch zartfarbene Tücher! Im Alltag bewähren sich die durchsichtigen Kunststofftücher, die über das Tischtuch kommen. Sie sind leicht sauber zu halten und helfen Wäsche sparen. Sind kleine Kinder am Tisch, so kann deren Platz damit gesichert werden. Das Tischtuch sollte nach Möglichkeit immer auf einem Fries oder einer anderen Schutzdecke liegen, damit klappernde Geräusche beim Aufstellen des Geschirrs und Beschädigungen der Tischplatte vermieden bleiben. Das faltenlose Tischtuch muss ringsum gleichmäßig lang über die Tischkante hängen. Sets- das sind kleine Einzeldeckchen- lassen größere Teile der Tischplatte frei. Sie können deshalb nur dann aufgelegt werden, wenn diese Platte gepflegt und einwandfrei ist.
===(Das Geschirr)===
In jedem Haushalt wird es nach wie vor erstrebenswert sein, ein Essgeschirr und ein Kaffeegeschirr zu besitzen. Es ist immer ein wenig unangenehm, Geschirr aus einem anderen Haushalt zu leihen, weil gegebenenfalls Schwierigkeiten beim Ersetzten zerbrochener Teile eintreten können. Mit einem Kaffee- und Essgeschirr, die im Dekor möglichst gut zueinander passen, lässt sich viel kombinieren. Große Teller werden so aufgesetzt, dass sie den Tischrand nicht überragen, kleinere Teller sollen etwa 2 cm von der Tischkante entfernt stehen. Salatteller werden rechts oberhalb des Tellers aufgestellt. Sind aber Gläser vorgesehen, so stehen diese kleinen Teller links oben, weil Gläsern und Tassen der Platz rechts oben vorbehalten ist. Beim Kaffeetisch wird der kleine Kuchenteller ebenfalls in die Mitte jedes Tischplatzes gestellt, und rechts oben daneben steht die Tasse. Die Kaffe- oder Teekanne sollte wegen Ihres Umfanges wegen auf einem herangerückten Teewagen oder Tischchen ihren Platz finden, damit sie keinen Tischgast in seiner Bewegungsfreiheit behindert.
===(Bestecke)===
Das Messer liegt- mit der Schneide nach innen- stets rechts vom Teller, die Gabel links mit den Zinken nach oben. Eine Gabel findet nur dann rechts vom Teller ihren Platz, wo sonst das Messer liegt, wenn das Gericht allein mit der Gabel und ohne Messer gegessen wird. Der Suppenlöffel gehört stets rechts neben das Messer, und der Kompottlöffel liegt oberhalb des Tellers, mit dem Griff nach rechts. Anstelle eines Fischbesteckes lassen sich zwei Gabeln verwenden. Obstmesser können, sofern kein Kompottlöffel da liegt, entweder oben quer oder auf dem Obstteller liegen. Sind für eine Speisenfolge mit mehreren Gängen verschiedene Bestecke vorzusehen, so muss dasjenige außen liegen, was zuerst gebraucht wird. Der Kaffee- oder Teelöffel wird auf die rechte Seite der Untertasse gelegt, die Kuchengabel findet jeweils rechts neben dem kleinen Kuchenteller ihren Platz.
===(Gläser)===
Die Gläser werden oberhalb der Messer aufgestellt. Sind mehrere Sorten Wein vorgesehen (zum ersten Gang Rotwein, zum zweiten Gang Weißwein und als Abschluss Sekt) , dann wird am weitesten Rechts das Rotweinglas, links daneben das Weißweinglas und wiederum links daneben das Sektglas stehen. Mehr als 3 Gläser sollen bei einer Speisefolge nicht aufgestellt werden, sie sind gegebenenfalls nachzureichen. Alle Bechergläser sind auf passenden Untersetzern aufzustellen.
===(Servietten)===
Die Servietten oder Mundtücher liegen jeweils links neben dem Teller. Am Familientisch werden sie nicht nur einmal benutzt und deshalb durch unterschiedliche Ringe gekennzeichnet. Beim festlich gedeckten Tisch, kann die Serviette auch auf dem Teller liegen oder in einfacher Faltung darauf stehen. Das für die Suppe oder eine Vorspeise bestimmte Brötchen findet häufig auf der Serviette, sonst auch auf einen kleinen Teller seinen Platz. Ein kompliziertes knicken von Servietten zu kunstvollen Formen ist nicht mehr üblich, da solche Mundtücher hygienisch nicht einwandfrei sind. Zu Kaffee- oder abendlichen Einladungen werden auch gern Papierservietten verwendet. Zum Dreieck gefaltete Papierservietten können unter die Gebäcktellerchen geschoben werden, sofern diese beim Kaffee- oder Teetisch aus Glas sind.
===(Tischschmuck)===
Der Beliebteste Tischschmuck sind Blumen. Auch auf dem alltägliche Familientisch sollte diese kleine Freunde nicht fehlen, solange es die Jahreszeit erlaubt. Bei einer festlichen Tafel ist der Blumenschmuck unerlässlich und muss dem besonderen Anlass angepasst sein. Damit für keinen Gast die Sicht behindert ist, soll jeder Blumenschmuck niedrig gehalten werden. Stark duftende Blumen sind als Tischschmuck ungeeignet, auch hingestreute Blüten, die ohne Wasser rasch verwelken und dann einen traurigen Anblick bieten. In der Weihnachtszeit lässt sich der Blumenschmuck durch Tannengrün, bei Kinderfesten durch feststehende Blumentöpfchen, in denen Zweige mit Bonbons stecken, ersetzen. Wichtig ist, dass aller Tischschmuck zusammen mit Tischwäsche und Geschirr ein harmonisches Ganzes bildet.
===(Tischordnung)===
Als Ehrenplätze gelten die Sitze am oberen Ende eines langen Tisches und die Mittelplätze am Quertisch einer hufeisenförmigen Tafel. Bei einem runden oder ovalen Tisch sind es die Plätze neben dem Gastgeber bzw. der Gastgeberin. Werden sich mehr als 4 Personen am Tisch befinden, so soll die Sitzordnung gut überlegt werden. Lange Erklärungen in diesem Zusammenhang erübrigen sich, wenn die einzelnen Plätze durch Tischkarten gekennzeichnet sind. Die Gestaltung der Tischkarten wird nicht nur durch die Art der Festlichkeit bestimmt, sondern auch von Form und Farbe des Geschirrs und der übrigen Dekoration abhängen. Bei größeren Festessen soll diese Karte den vollen Namen es Tischgastes tragen, innerhalb eines vertrauten Kreises genügen die Vornamen. Die Tischkarten stehen im allgemeinen oberhalb des Tellers, sie können aber auch auf der Serviette liegen.
===(Gemeinsam am Tisch)===
Harmonisch kann eine Tischrunde nur sein, wenn die Umgangsformen eines jeden so sind, dass keiner den anderen stört. Das gilt für die häusliche Gemeinschaft ebenso wie für den geselligen Kreis am Esstisch des Betriebes, in der Gaststätte oder an einer festlichen Tafel. Aber nur Übung macht den Meister und deshalb kann bei einem Menschen nicht früh genug damit begonnen werden, ihn auf gute Tischsitten aufmerksam zu machen und schlechte Gewohnheiten erst gar nicht aufkommen lassen. Ich fasse nun kurz zusammen, was zu beachten ist, um sich am Tisch sicher zu fühlen.
Saubere Hände und eine einwandfreie Kleidung seinen Selbstverständlichkeiten für jeden, der eine Mahlzeit einnehmen will! Gibt es keine im voraus festgelegte Tischordnung, so wird sich jeder nach Möglichkeit mit einem Bekannten zusammen setzten- doch immer erst dann wenn die Gastgeberin sich gesetzt hat. Bereitliegende Servietten werden vor Beginn des Essens auseinandergefaltet und auf den Schoss gelegt. Dabei ist es meist günstig, wenn das Mundtuch am Gürtel oder in einem Knopfloch ( nicht jedoch im Halsausschnitt) befestigt wird; denn das Aufheben heruntergefallener Servietten stört immer. Mit dem Essen sollte nicht eher begonnen werden, als bis alle Tischgäste zugelangt haben.
Die Unterhaltung am Tisch soll aufgeschlossen sein, aber von allein in zurück haltender Form geführt werden. Es ist völlig unpassend dem Gespräch durch unnötiges hantieren mit dem Besteckteilen Nachdruck zu verleihen. Werden die Speisen nicht vorgelegt, sondern langt jeder Gast selber zu; so ist das Stück zu nehmen, was am nächsten ist bzw. oben drauf liegt. Dazu gehören selbstverständlich Vorlegegabeln oder Löffel, sodass niemand gezwungen ist, die eigenen Bestecke zu nutzen. Die Speisen sind stets von der linken Seite anzubieten, weil so das zulangen für den Tischgast einfacher ist. Eingeschenkt wird dagegen von rechts, wo ja auch das Glas oder die Tasse steht. Das benutzte Geschirr wird ebenfalls von der rechten Seite weggenommen! Will der Gast beim einschenken behilflich sein, so kann er die Tasse auf der Untertasse stehend entgegenreichen. Gläser bleiben Grundsätzlich auf dem Tisch stehen, nur Bier und Sektgläser können von demjenigen hochgenommen werden, der einschenkt. Das für eine Brühe oder Suppe gereichte Brötchen wird nicht vom ganzen Stück gegessen, sondern auseinandergebrochen. Heiße Gerichte sollen langsam vom Rande des Tellers her gegessen werden. Es ist nicht angebracht sie schwungvoll umzurühren oder sogar anzublasen, damit sie schneller abkühlen. Auf den Suppenlöffel darf tatsächlich nur so viel kommen, dass nichts herunter läuft, wenn der Löffel zum Mund und nicht der Mund zum Löffel geführt wird. Bei Gerichten, die mit Messer und Gabel zu essen sind, darf nicht alles zugleich kleingeschnitten werden, so dass die Speise unansehnlich auf dem Teller liegt. Mit dem Messer in der rechten und der Gabel in der linken Hand, werden immer nur die Stücke mundgerecht abgeschnitten, die sofort gegessen werden. Bei weichen Speisen- Hackbraten, Beefsteak, Eiergerichte, Kartoffeln, Klößen, Gemüse, Reis und Teigwaren- dient das Messer nur zum Nachhelfen, nicht zum zerschneiden. Fisch erfordert entweder ausgesprochene Fischbestecke oder jeweils zwei Gabeln. Nur Heringsgerichte dürfen mit Messer und Gabel gegessen werden. Bei Geflügel ist es nicht immer leicht, das Fleisch vom Knochen zu lösen. Im häuslichen Kreis dürfen deshalb die Knochen zuletzt in die Hand genommen werden, worauf an einer festlichen Tafel lieber verzichtet werden sollte. Knochen oder Gräten sind mit der Gabel, möglichst unauffällig auf den Tellerrand oder in ein dafür bestimmtes Schälchen zu bringen. Wird frisches Stein- oder Kernobst aufgetragen, so benötigt jeder Gast dafür ein Obstmesser oder ein Desserttellerchen. Torte oder nasser Kuchen werden mit einer Kuchengabel oder dem kleinen Löffel gegessen. Alles trockene Gebäck kann, möglichst noch einmal zerkleinert, mit der Hand zum Mund geführt werden. Vor dem Trinken aus den Gläser ist es zu raten, die Lippen abzutupfen, damit am Glas kein Fettrand sichtbar wird. Das Weinglas soll nicht am Kelch, sondern am dafür vorhandenen Stiel angefasst werden. Dann gibt es auch beim Anstoßen einen hellen Klang. Tischreden, die gern bei größeren Festlichkeiten gehalten werden, sollten kurz und inhaltsreich sein. Wiederholungen, also Gedanken, die bereits der Vorredner zum Ausdruck brachte, sind unzweckmäßig. Es ist geschickter, eine Rede abzulesen, als stecken zu bleiben oder kein Ende zu finden.
Rauchen ist am Esstisch nur gestattet, wenn alle Gäste mit dem Essen fertig sind. Es ist die Angelegenheit des Gastgebers, für Tabakwaren zu sorgen! Die Gäste werden aber nicht eher zulangen, bis sie dazu ausdrücklich aufgefordert worden sind. Stehen weder Aschenbecher noch Tabakwaren bereit, so ist ersichtlich, dass in diesem Haus das Rauchen nicht erwünscht ist, und dieser Forderung wird sich ein Gast unter allen Umständen zu fügen wissen. Tellerchen, Untersetzer und ähnliches ersetzen keinen Aschenbecher!
===(Mein Kommentar)===
Es hat mir viel Freude bereitet, diesen Bericht zu verfassen, da es ein wirklich nützlicher Bericht ist. Auch nach meinem verfassten Bericht bin ich der Meinung, dass dieses Thema sehr wichtig ist. Es sollte viel öfter angesprochen werden, denn an Deutschen Tischen sieht es meist anders aus- bei mir auch!
Ich hoffe, dass Ihnen mein Bericht gefallen hat.
Ich bitte Sie um ehrliche Kommentare und Bewertungen!
Vielen Dank
Marcel Klitzsch
Was kann „sehr wichtig“ wohl bedeuten? Der Reifenwechsel oder ein neues Waschmittel? Nein, es geht um eine ganz alltägliche Situation. Das Essen! In diesem Bericht möchte ich Ihnen das korrekte Verhalten am Tisch näher bringen! Ich Bitte sie sich diesen Bericht sehr zu Herzen zu nehmen, denn es sieht in den Küchen der Deutschen oft anders aus! Zudem warne ich Sie, meine Meinung ZU ERNST zu nehmen! Viel Spaß beim Lesen!
Im Bericht, werde ich nicht nur das Verhalten am Esstisch beschreiben, sondern auch andere Kleinigkeiten, die man beachten sollte.
===(Allgemeines)===
Es ist außerordentlich wichtig, dass die tägliche Nahrung nicht hastig, unwillig oder gar in ungepflegter Umgebung, sondern mit innerer und äußerer Ruhe eingenommen wird. Aus diesem Grund soll der Tisch stets und nicht nur dann, wenn Gäste zu erwarten sind, sorgfältig gedeckt werden, so dass sich jeder gern und mit Appetit an seinen Platz setzt, Um ungehindert essen zu können, wird für jede Person eine Breite von wenigstens 60 cm am Tisch berechnet. Ein zu dichtes Beieinandersitzen stört die Behaglichkeit der Mahlzeit.
===(Das Tischtuch)===
Im Hinblick auf die Farbe sind die Sitten nicht mehr so streng wie einst, da das weiße Tischtuch beinahe obligatorisch war. Zwar wird das weiße Tuch mit den dazu passenden Servietten noch immer für eine ausgesprochene Festtafel bevorzugt, aber beim Decken kleinerer Tische gefallen heute auch zartfarbene Tücher! Im Alltag bewähren sich die durchsichtigen Kunststofftücher, die über das Tischtuch kommen. Sie sind leicht sauber zu halten und helfen Wäsche sparen. Sind kleine Kinder am Tisch, so kann deren Platz damit gesichert werden. Das Tischtuch sollte nach Möglichkeit immer auf einem Fries oder einer anderen Schutzdecke liegen, damit klappernde Geräusche beim Aufstellen des Geschirrs und Beschädigungen der Tischplatte vermieden bleiben. Das faltenlose Tischtuch muss ringsum gleichmäßig lang über die Tischkante hängen. Sets- das sind kleine Einzeldeckchen- lassen größere Teile der Tischplatte frei. Sie können deshalb nur dann aufgelegt werden, wenn diese Platte gepflegt und einwandfrei ist.
===(Das Geschirr)===
In jedem Haushalt wird es nach wie vor erstrebenswert sein, ein Essgeschirr und ein Kaffeegeschirr zu besitzen. Es ist immer ein wenig unangenehm, Geschirr aus einem anderen Haushalt zu leihen, weil gegebenenfalls Schwierigkeiten beim Ersetzten zerbrochener Teile eintreten können. Mit einem Kaffee- und Essgeschirr, die im Dekor möglichst gut zueinander passen, lässt sich viel kombinieren. Große Teller werden so aufgesetzt, dass sie den Tischrand nicht überragen, kleinere Teller sollen etwa 2 cm von der Tischkante entfernt stehen. Salatteller werden rechts oberhalb des Tellers aufgestellt. Sind aber Gläser vorgesehen, so stehen diese kleinen Teller links oben, weil Gläsern und Tassen der Platz rechts oben vorbehalten ist. Beim Kaffeetisch wird der kleine Kuchenteller ebenfalls in die Mitte jedes Tischplatzes gestellt, und rechts oben daneben steht die Tasse. Die Kaffe- oder Teekanne sollte wegen Ihres Umfanges wegen auf einem herangerückten Teewagen oder Tischchen ihren Platz finden, damit sie keinen Tischgast in seiner Bewegungsfreiheit behindert.
===(Bestecke)===
Das Messer liegt- mit der Schneide nach innen- stets rechts vom Teller, die Gabel links mit den Zinken nach oben. Eine Gabel findet nur dann rechts vom Teller ihren Platz, wo sonst das Messer liegt, wenn das Gericht allein mit der Gabel und ohne Messer gegessen wird. Der Suppenlöffel gehört stets rechts neben das Messer, und der Kompottlöffel liegt oberhalb des Tellers, mit dem Griff nach rechts. Anstelle eines Fischbesteckes lassen sich zwei Gabeln verwenden. Obstmesser können, sofern kein Kompottlöffel da liegt, entweder oben quer oder auf dem Obstteller liegen. Sind für eine Speisenfolge mit mehreren Gängen verschiedene Bestecke vorzusehen, so muss dasjenige außen liegen, was zuerst gebraucht wird. Der Kaffee- oder Teelöffel wird auf die rechte Seite der Untertasse gelegt, die Kuchengabel findet jeweils rechts neben dem kleinen Kuchenteller ihren Platz.
===(Gläser)===
Die Gläser werden oberhalb der Messer aufgestellt. Sind mehrere Sorten Wein vorgesehen (zum ersten Gang Rotwein, zum zweiten Gang Weißwein und als Abschluss Sekt) , dann wird am weitesten Rechts das Rotweinglas, links daneben das Weißweinglas und wiederum links daneben das Sektglas stehen. Mehr als 3 Gläser sollen bei einer Speisefolge nicht aufgestellt werden, sie sind gegebenenfalls nachzureichen. Alle Bechergläser sind auf passenden Untersetzern aufzustellen.
===(Servietten)===
Die Servietten oder Mundtücher liegen jeweils links neben dem Teller. Am Familientisch werden sie nicht nur einmal benutzt und deshalb durch unterschiedliche Ringe gekennzeichnet. Beim festlich gedeckten Tisch, kann die Serviette auch auf dem Teller liegen oder in einfacher Faltung darauf stehen. Das für die Suppe oder eine Vorspeise bestimmte Brötchen findet häufig auf der Serviette, sonst auch auf einen kleinen Teller seinen Platz. Ein kompliziertes knicken von Servietten zu kunstvollen Formen ist nicht mehr üblich, da solche Mundtücher hygienisch nicht einwandfrei sind. Zu Kaffee- oder abendlichen Einladungen werden auch gern Papierservietten verwendet. Zum Dreieck gefaltete Papierservietten können unter die Gebäcktellerchen geschoben werden, sofern diese beim Kaffee- oder Teetisch aus Glas sind.
===(Tischschmuck)===
Der Beliebteste Tischschmuck sind Blumen. Auch auf dem alltägliche Familientisch sollte diese kleine Freunde nicht fehlen, solange es die Jahreszeit erlaubt. Bei einer festlichen Tafel ist der Blumenschmuck unerlässlich und muss dem besonderen Anlass angepasst sein. Damit für keinen Gast die Sicht behindert ist, soll jeder Blumenschmuck niedrig gehalten werden. Stark duftende Blumen sind als Tischschmuck ungeeignet, auch hingestreute Blüten, die ohne Wasser rasch verwelken und dann einen traurigen Anblick bieten. In der Weihnachtszeit lässt sich der Blumenschmuck durch Tannengrün, bei Kinderfesten durch feststehende Blumentöpfchen, in denen Zweige mit Bonbons stecken, ersetzen. Wichtig ist, dass aller Tischschmuck zusammen mit Tischwäsche und Geschirr ein harmonisches Ganzes bildet.
===(Tischordnung)===
Als Ehrenplätze gelten die Sitze am oberen Ende eines langen Tisches und die Mittelplätze am Quertisch einer hufeisenförmigen Tafel. Bei einem runden oder ovalen Tisch sind es die Plätze neben dem Gastgeber bzw. der Gastgeberin. Werden sich mehr als 4 Personen am Tisch befinden, so soll die Sitzordnung gut überlegt werden. Lange Erklärungen in diesem Zusammenhang erübrigen sich, wenn die einzelnen Plätze durch Tischkarten gekennzeichnet sind. Die Gestaltung der Tischkarten wird nicht nur durch die Art der Festlichkeit bestimmt, sondern auch von Form und Farbe des Geschirrs und der übrigen Dekoration abhängen. Bei größeren Festessen soll diese Karte den vollen Namen es Tischgastes tragen, innerhalb eines vertrauten Kreises genügen die Vornamen. Die Tischkarten stehen im allgemeinen oberhalb des Tellers, sie können aber auch auf der Serviette liegen.
===(Gemeinsam am Tisch)===
Harmonisch kann eine Tischrunde nur sein, wenn die Umgangsformen eines jeden so sind, dass keiner den anderen stört. Das gilt für die häusliche Gemeinschaft ebenso wie für den geselligen Kreis am Esstisch des Betriebes, in der Gaststätte oder an einer festlichen Tafel. Aber nur Übung macht den Meister und deshalb kann bei einem Menschen nicht früh genug damit begonnen werden, ihn auf gute Tischsitten aufmerksam zu machen und schlechte Gewohnheiten erst gar nicht aufkommen lassen. Ich fasse nun kurz zusammen, was zu beachten ist, um sich am Tisch sicher zu fühlen.
Saubere Hände und eine einwandfreie Kleidung seinen Selbstverständlichkeiten für jeden, der eine Mahlzeit einnehmen will! Gibt es keine im voraus festgelegte Tischordnung, so wird sich jeder nach Möglichkeit mit einem Bekannten zusammen setzten- doch immer erst dann wenn die Gastgeberin sich gesetzt hat. Bereitliegende Servietten werden vor Beginn des Essens auseinandergefaltet und auf den Schoss gelegt. Dabei ist es meist günstig, wenn das Mundtuch am Gürtel oder in einem Knopfloch ( nicht jedoch im Halsausschnitt) befestigt wird; denn das Aufheben heruntergefallener Servietten stört immer. Mit dem Essen sollte nicht eher begonnen werden, als bis alle Tischgäste zugelangt haben.
Die Unterhaltung am Tisch soll aufgeschlossen sein, aber von allein in zurück haltender Form geführt werden. Es ist völlig unpassend dem Gespräch durch unnötiges hantieren mit dem Besteckteilen Nachdruck zu verleihen. Werden die Speisen nicht vorgelegt, sondern langt jeder Gast selber zu; so ist das Stück zu nehmen, was am nächsten ist bzw. oben drauf liegt. Dazu gehören selbstverständlich Vorlegegabeln oder Löffel, sodass niemand gezwungen ist, die eigenen Bestecke zu nutzen. Die Speisen sind stets von der linken Seite anzubieten, weil so das zulangen für den Tischgast einfacher ist. Eingeschenkt wird dagegen von rechts, wo ja auch das Glas oder die Tasse steht. Das benutzte Geschirr wird ebenfalls von der rechten Seite weggenommen! Will der Gast beim einschenken behilflich sein, so kann er die Tasse auf der Untertasse stehend entgegenreichen. Gläser bleiben Grundsätzlich auf dem Tisch stehen, nur Bier und Sektgläser können von demjenigen hochgenommen werden, der einschenkt. Das für eine Brühe oder Suppe gereichte Brötchen wird nicht vom ganzen Stück gegessen, sondern auseinandergebrochen. Heiße Gerichte sollen langsam vom Rande des Tellers her gegessen werden. Es ist nicht angebracht sie schwungvoll umzurühren oder sogar anzublasen, damit sie schneller abkühlen. Auf den Suppenlöffel darf tatsächlich nur so viel kommen, dass nichts herunter läuft, wenn der Löffel zum Mund und nicht der Mund zum Löffel geführt wird. Bei Gerichten, die mit Messer und Gabel zu essen sind, darf nicht alles zugleich kleingeschnitten werden, so dass die Speise unansehnlich auf dem Teller liegt. Mit dem Messer in der rechten und der Gabel in der linken Hand, werden immer nur die Stücke mundgerecht abgeschnitten, die sofort gegessen werden. Bei weichen Speisen- Hackbraten, Beefsteak, Eiergerichte, Kartoffeln, Klößen, Gemüse, Reis und Teigwaren- dient das Messer nur zum Nachhelfen, nicht zum zerschneiden. Fisch erfordert entweder ausgesprochene Fischbestecke oder jeweils zwei Gabeln. Nur Heringsgerichte dürfen mit Messer und Gabel gegessen werden. Bei Geflügel ist es nicht immer leicht, das Fleisch vom Knochen zu lösen. Im häuslichen Kreis dürfen deshalb die Knochen zuletzt in die Hand genommen werden, worauf an einer festlichen Tafel lieber verzichtet werden sollte. Knochen oder Gräten sind mit der Gabel, möglichst unauffällig auf den Tellerrand oder in ein dafür bestimmtes Schälchen zu bringen. Wird frisches Stein- oder Kernobst aufgetragen, so benötigt jeder Gast dafür ein Obstmesser oder ein Desserttellerchen. Torte oder nasser Kuchen werden mit einer Kuchengabel oder dem kleinen Löffel gegessen. Alles trockene Gebäck kann, möglichst noch einmal zerkleinert, mit der Hand zum Mund geführt werden. Vor dem Trinken aus den Gläser ist es zu raten, die Lippen abzutupfen, damit am Glas kein Fettrand sichtbar wird. Das Weinglas soll nicht am Kelch, sondern am dafür vorhandenen Stiel angefasst werden. Dann gibt es auch beim Anstoßen einen hellen Klang. Tischreden, die gern bei größeren Festlichkeiten gehalten werden, sollten kurz und inhaltsreich sein. Wiederholungen, also Gedanken, die bereits der Vorredner zum Ausdruck brachte, sind unzweckmäßig. Es ist geschickter, eine Rede abzulesen, als stecken zu bleiben oder kein Ende zu finden.
Rauchen ist am Esstisch nur gestattet, wenn alle Gäste mit dem Essen fertig sind. Es ist die Angelegenheit des Gastgebers, für Tabakwaren zu sorgen! Die Gäste werden aber nicht eher zulangen, bis sie dazu ausdrücklich aufgefordert worden sind. Stehen weder Aschenbecher noch Tabakwaren bereit, so ist ersichtlich, dass in diesem Haus das Rauchen nicht erwünscht ist, und dieser Forderung wird sich ein Gast unter allen Umständen zu fügen wissen. Tellerchen, Untersetzer und ähnliches ersetzen keinen Aschenbecher!
===(Mein Kommentar)===
Es hat mir viel Freude bereitet, diesen Bericht zu verfassen, da es ein wirklich nützlicher Bericht ist. Auch nach meinem verfassten Bericht bin ich der Meinung, dass dieses Thema sehr wichtig ist. Es sollte viel öfter angesprochen werden, denn an Deutschen Tischen sieht es meist anders aus- bei mir auch!
Ich hoffe, dass Ihnen mein Bericht gefallen hat.
Ich bitte Sie um ehrliche Kommentare und Bewertungen!
Vielen Dank
Marcel Klitzsch
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