Kümmerling Kräuterlikör Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
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Summe aller Bewertungen
- Geschmack:
- Geruch:
- Wirkungsgrad:
- Nachwirkungen:
Erfahrungsbericht von Anonym126
Kummer nicht ausgeschlossen
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Kümmerling, was für ein Wort für einen Kräuterlikör. Wie soll ich das interpretieren. Ich versuche es mal so. Der Kümmerling kümmert sich um mein Wohlbefinden, genauer gesagt um das Wohlbefinden meines Magens nach einem fettigen Essen. Damit ich mit demselbigen keinen Kummer kriege, soll ich einen Kümmerling zu mir nehmen. Gut. Der Name könnte aber auch aussagen, dass man, sollte man sich zu liebevoll um die vielen Kümmerlinge gekümmert haben, also bei zu großem Kümmerling - Genuss, am nächsten Tag enormen Kummer kriegen könnte und sich nur noch um Kopf und Magen kümmern muss.
Warum kaufte ich den Likör? Nun ich kaufte ihn das letzte Mal zum Karnevalsumzug. Nicht freiwillig, es war ein Auftrag. Mit einigen Bekannten waren wir unterwegs und einige meinten, ohne Kümmerling ginge das nicht. Ich war zwar anderer Ansicht, aber was soll’s. So kaufte ich einfach einige Fläschchen.
Die Kümmerlinge:
_________________
12 kleine Kümmerling - Fläschchen mit je 0,02l Inhalt, davon 35% Alkohol, waren abgepackt in einem kleinen Pappkarton, der in Klarsichtfolie eingeschweißt war. “Der sanfte Bitter“ wird der Kümmerling genannt. Es ist eigentlich ein Magenbitter, dem viele Kräuter zugefügt wurden. Was genau in dem Kümmerling ist, bleibt ein Betriebsgeheimnis. Der Preis für 12 kleinen Kümmerlinge liegt bei 4,99 Euro. Es gibt den Kümmerling auch in einer 0,5Litermenge und dann ist er schon für 4,99 Euro zu haben.
Meine Kümmerling_- Erfahrung:
_____________________________
Die 12 kleinen, leicht eckigen Fläschchen stehen in Dreierreihen in dem Karton und sehen recht vielversprechend aus. Das grün-weiße Etikette passt gut zum Likör. Geöffnet wird jedes Fläschchen durch einen schraubbaren, runden Metalldeckel. Das Flaschenglas ist durchsichtig und lässt einen Blick auf den Inhalt zu. Der hat eine hellbraune Farbe und zusammen mit dem frischen Aufdruck, kann man schnell den Eindruck gewinnen, hier handele es sich um ein gesundes Naturprodukt. Erst die 35% Alkohol bringen einen schnell auf den Boden der Tatsachen zurück. Dieses Likörchen hat es in sich, vor allem für ungeübte Konsumenten, wie ich z.B. einer bin. Deshalb begegne ich diesen netten, kleinen Portionen immer mit dem nötigen Respekt und genieße sie nur gelegentlich in kleinen Mengen.
Der Geruch des Kräuterlikörs ist etwas stechend. Der hohe Alkoholgehalt kommt stark durch und auch die diverse Kräutermischung ist dem Getränk ganz deutlich zu entnehmen. Allerdings schmeckte ich kein spezielles Kraut heraus. Es ist eine Geschmackskomposition, die leicht süßlich ist aber auch die nötige Herbe eines Kräuterlikörs besitzt. Der Geruch und auch der Geschmack erinnern mich jedes Mal sehr stark an Medizin. Deshalb bin ich auch kein allzu großer Liebhaber solcher Liköre. Wenn er mir gegen Völlegefühl hilft, ist das eine gute Sache, doch einfach nur so kann ich ihn nicht trinken. Dafür schmeckt er mir nicht gut genug. Ich habe meine Bekannten wirklich bewundert, mit welchem Vergnügen und mit welcher Unbekümmertheit sie den Kümmerling tranken. So ein Fläschchen war ruckzuck geköpft und der Inhalt wurde in einem Zug getrunken. Ich nippte nur an meiner Portion und spürte bereits bei diesen kleinen Schlucken schon eine Wirkung.
Also, der Geschmack ist würzig, bitter, etwas süß aber alles in allem recht scharf und streng. Das hat zur Folge, dass sich in meinem Hals ein leichtes Brennen bemerkbar machte, das sich bis in die Speiseröhre und den Magen fortsetzte. Im Magen allerdings breitete sich nach wenigen Sekunden eine wohltuende Wärme aus. Das kann ich nicht bestreiten. Die nachträgliche Wirkung ist angenehm, und wärmend. Das ist bei mir aber nicht alles. Mir steigen so hochprozentige Liköre sofort in den Kopf. Dadurch fühle ich mich leicht und unbekümmert. Nach einem kalorienreichen Mahl schwören viele Mitmenschen auf solch einen „Magenaufräumer“. Also versuchte ich es natürlich auch und hoffte, nach der Speisenfolge, das unangenehme Völlegefühl verjagen zu können. Ich weiß nicht, weshalb das anscheinend bei allen anderen klappt und nur bei mir nicht. Ich kann wirklich nicht sagen, dass ich, außer der angenehmen Wärme im Magen, eine neue Leichtigkeit oder Unbeschwertheit verspürte. Scheinbar bin ich nicht die geborene Kümmerling - Trinkerin.
Über die Auswirkungen eines übereifrigen Kümmerling- Konsums kann ich aus persönlicher Sicht nichts sagen, da ich es so weit nie kommen ließ. Von einigen Bekannten allerdings erfuhr ich später, dass der Tag „danach“ nicht gerade einer der angenehmsten war. Der Kümmerling zeigte sein wahres Gesicht. Sicher waren an dem schlechten Wohlbefinden auch noch andere alkoholische Getränke schuld, doch der Kümmerling gehörte dazu.
Fazit:
______
Der Kümmerling ist ein bitterer, leicht süßer und würziger Kräuterlikör, den man mögen muss, um ihn wirklich zu genießen. Dann verspürt man sicher auch die wohltuende und magenfreundliche Wirkung.
Liebe Grüße
Catty
Warum kaufte ich den Likör? Nun ich kaufte ihn das letzte Mal zum Karnevalsumzug. Nicht freiwillig, es war ein Auftrag. Mit einigen Bekannten waren wir unterwegs und einige meinten, ohne Kümmerling ginge das nicht. Ich war zwar anderer Ansicht, aber was soll’s. So kaufte ich einfach einige Fläschchen.
Die Kümmerlinge:
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12 kleine Kümmerling - Fläschchen mit je 0,02l Inhalt, davon 35% Alkohol, waren abgepackt in einem kleinen Pappkarton, der in Klarsichtfolie eingeschweißt war. “Der sanfte Bitter“ wird der Kümmerling genannt. Es ist eigentlich ein Magenbitter, dem viele Kräuter zugefügt wurden. Was genau in dem Kümmerling ist, bleibt ein Betriebsgeheimnis. Der Preis für 12 kleinen Kümmerlinge liegt bei 4,99 Euro. Es gibt den Kümmerling auch in einer 0,5Litermenge und dann ist er schon für 4,99 Euro zu haben.
Meine Kümmerling_- Erfahrung:
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Die 12 kleinen, leicht eckigen Fläschchen stehen in Dreierreihen in dem Karton und sehen recht vielversprechend aus. Das grün-weiße Etikette passt gut zum Likör. Geöffnet wird jedes Fläschchen durch einen schraubbaren, runden Metalldeckel. Das Flaschenglas ist durchsichtig und lässt einen Blick auf den Inhalt zu. Der hat eine hellbraune Farbe und zusammen mit dem frischen Aufdruck, kann man schnell den Eindruck gewinnen, hier handele es sich um ein gesundes Naturprodukt. Erst die 35% Alkohol bringen einen schnell auf den Boden der Tatsachen zurück. Dieses Likörchen hat es in sich, vor allem für ungeübte Konsumenten, wie ich z.B. einer bin. Deshalb begegne ich diesen netten, kleinen Portionen immer mit dem nötigen Respekt und genieße sie nur gelegentlich in kleinen Mengen.
Der Geruch des Kräuterlikörs ist etwas stechend. Der hohe Alkoholgehalt kommt stark durch und auch die diverse Kräutermischung ist dem Getränk ganz deutlich zu entnehmen. Allerdings schmeckte ich kein spezielles Kraut heraus. Es ist eine Geschmackskomposition, die leicht süßlich ist aber auch die nötige Herbe eines Kräuterlikörs besitzt. Der Geruch und auch der Geschmack erinnern mich jedes Mal sehr stark an Medizin. Deshalb bin ich auch kein allzu großer Liebhaber solcher Liköre. Wenn er mir gegen Völlegefühl hilft, ist das eine gute Sache, doch einfach nur so kann ich ihn nicht trinken. Dafür schmeckt er mir nicht gut genug. Ich habe meine Bekannten wirklich bewundert, mit welchem Vergnügen und mit welcher Unbekümmertheit sie den Kümmerling tranken. So ein Fläschchen war ruckzuck geköpft und der Inhalt wurde in einem Zug getrunken. Ich nippte nur an meiner Portion und spürte bereits bei diesen kleinen Schlucken schon eine Wirkung.
Also, der Geschmack ist würzig, bitter, etwas süß aber alles in allem recht scharf und streng. Das hat zur Folge, dass sich in meinem Hals ein leichtes Brennen bemerkbar machte, das sich bis in die Speiseröhre und den Magen fortsetzte. Im Magen allerdings breitete sich nach wenigen Sekunden eine wohltuende Wärme aus. Das kann ich nicht bestreiten. Die nachträgliche Wirkung ist angenehm, und wärmend. Das ist bei mir aber nicht alles. Mir steigen so hochprozentige Liköre sofort in den Kopf. Dadurch fühle ich mich leicht und unbekümmert. Nach einem kalorienreichen Mahl schwören viele Mitmenschen auf solch einen „Magenaufräumer“. Also versuchte ich es natürlich auch und hoffte, nach der Speisenfolge, das unangenehme Völlegefühl verjagen zu können. Ich weiß nicht, weshalb das anscheinend bei allen anderen klappt und nur bei mir nicht. Ich kann wirklich nicht sagen, dass ich, außer der angenehmen Wärme im Magen, eine neue Leichtigkeit oder Unbeschwertheit verspürte. Scheinbar bin ich nicht die geborene Kümmerling - Trinkerin.
Über die Auswirkungen eines übereifrigen Kümmerling- Konsums kann ich aus persönlicher Sicht nichts sagen, da ich es so weit nie kommen ließ. Von einigen Bekannten allerdings erfuhr ich später, dass der Tag „danach“ nicht gerade einer der angenehmsten war. Der Kümmerling zeigte sein wahres Gesicht. Sicher waren an dem schlechten Wohlbefinden auch noch andere alkoholische Getränke schuld, doch der Kümmerling gehörte dazu.
Fazit:
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Der Kümmerling ist ein bitterer, leicht süßer und würziger Kräuterlikör, den man mögen muss, um ihn wirklich zu genießen. Dann verspürt man sicher auch die wohltuende und magenfreundliche Wirkung.
Liebe Grüße
Catty
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