Ravensburger Kuhhandel Testbericht
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Summe aller Bewertungen
- Präsentation:
- Spielanleitung:
Erfahrungsbericht von dynahsl
Wer blufft, gewinnt!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Quartett spielt man mit 12, ja? Nein, jedenfalls nicht dieses. Richtig, Kuhhandel ist eine Art Quartett, doch nichts eines von der Sorte, wie man sie für gewöhnlich kennt. Hierbei geht es nicht darum zu wissen, welches Auto am meisten PS hat oder welches Pferd am schnellsten läuft, hier geht es um Geld, viel Geld, Betrug, List und Gaunerei - eben um Verteigerungen.
Inhalt:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
- 40 Tierkarten
10 Quartette (Hähne, Gänse, Katzen, Hunde, Schafe, Ziegen, Esel, Schweine, Kühe, Pferde)
- 55 Geldkarten mit den Werten 0, 10, 50, 100, 200 und 500
Die Tierquarttete besitzen Werte zwishcen 10 und 1000, die auf den Karten stehen. Diese Werte sind erst bei der Punktewertung am Schluß wichtig.
Spielvorbereitung:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Die Tierkarten werden gut gemischt auf einen Stapel in der Mitte des Tisches gelegt. Die Geldkarten werden an die Spieler ausgeteilt. Jeder Spieler erhält 1 x 50, 4 x 10 und 2 x O Geld. Die 0-wertigen Karten bekommen im Laufe des Spieles noch Bedeutung.
Die Geldkarten hält man geheim, seine Tiere, die man im Laufe des Spiels bekommt, legt man offen vor sich auf den Tisch.
Spielablauf:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Der Spieler, der beginnt, deckt die erste Tierkarte um. Die restlichen Spieler können jetzt ihre Gebote dafür abgeben. Primär hat hierbei der Wert der Tierkarte nichts zu bedeuten. Wenn keiner mehr das Höchstgebot überbietet, dann bekommt er das Tier und der Spieler, der das Tier umgedeckt hat, das Geld.
Der Goldesel sorgt hierbei für richtig viel Kohle. Dreht man ihn um, so bekommt jeder Spieler Geld von der Bank. Beim ersten Esel 50, beim zweiten 100, dann 200 und der letzte bringt 500. Anschließend wird er ganz normal versteigert.
Bei der Versteigerung gibt es ein paar Dinge, die man beachten sollte:
- Will der Versteigerer das Tier selber behalten, so bezahlt er dem Höchstbietenden den gebotenen Betrag und bekommt das Tier. Das kann durchaus sehr amüsant werden, wenn man weiß, dass jemand dieses Tier unbedingt haben will.
- Man kann mehr bieten, als man eigentlich besitzt. So kommt es schon mal vor, dass man 2 O-wertige Karten und eine 10 besitzt und ganz selbstverständlich auf 190 steigert, nur um seine Mitbieter zu verärgern. Auffliegen tut der Schwindel allerdings dann, wenn das Höchstgebot vom Schwindler kommt. Dieser muss dann nämlich offenbaren, wieviel Geld er tatsächlich hat. Die Versteigerung beginnt von vorne.
- Gewechselt wird nicht. Wer den gebotenen Betrag nicht genau hat, der muss eben mehr zahlen. Dies wird schon mal zum Brüller, wenn jemand das Höchstgebot von 90 bietet und nur eine 500 Karte in der Hand hat.
Versteigert werden alle Tierkarten. Während der Versteigerung wird jeder darauf achten, möglichst ein Paar oder gar einen Drilling zu erhalten. Denn sobald 2 Spieler ein Paar besitzen, kann Kuhhandel betrieben werden.
Der Kuhhandel
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Vorraussetzung dafür ist wie gesagt, dass 2 Spieler ein Tierpaar besitzen. Ist nun ein beliebiger Spieler an der Reihe, so kann er, anstatt ein Tier zur Versteigerung anzubieten, auch einen Kuhhandel vorschlagen. Hierbei sagt es dem Spieler, mit dem er den Handel eingehen will, welches Tier er von ihm möchte. Er selber muss auch mindestens eine solche Tierkarte besitzen.
Besitzt einer der Händler nur 1 Karte, so wird auch nur um eine gehandelt. Besitzen aber beide 2 Karten, so geht der Handel um die beiden.
Der Spieler, den den Kuhandel vorgeschlagen hat, macht ein verstecktes Gebot. Hierbei werden jetzt die 0-wertigen Karten wichtig. Laut Spielregel versteckt man die Karten unter der Hand, die man auf den Tisch legt. Doch wer mit Kindern oder Leuten mit eher kleinen Händen spielt, wird schnell merken, dass das nicht einfach ist. Wir lassen die Regel deswegen einfach weg. Man hat ja die 0 Karten.
Wieviele Karten man bietet und welche Wertigkeit sie haben ist frei wählbar. Nachdem ein Gebot gemacht wurde, hat der andere Händler 2 Möglichkeiten:
- er akzeptiert das Gebot und gibt sein(e) Tier(e) her oder
- er macht ein verstecktes/verdecktes Gegengebot. In diesem Falle sehen sich beide Händler das Gebot des anderen an. Das Geld wechselt die Besitzer. Das Tier bekommt derjenige mit dem höheren Gebot.
Nachdem alle Karten versteigert wurden, besteht nur noch die Möglichkeit zum Kuhhandel. Beendet ist das Spiel dann, wenn alle Quartette gebildet sind.
Punktewertung:
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Jedes Quartett zählt die Punkte, die auf den Karten stehen (zwischen 10 und 1000 also). Jeder Spieler addiert die Punkte seiner Quartette und multipliziert sie mit der Anzahl der Quartette, die er hat. Der Spieler mit den meisten Punkten hat gewonnen.
Durch dieses System kann auch der Gockel mit seinen 10 Punkten ganz schön wertvoll werden.
Was daran so witzig ist
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Kuhhandel ist durchaus nicht nur für Kinder gedacht. Feilschen bis die Balken brechen wird vor allem dann zur Lachnummer, wenn man genau weiß, einer braucht das Tier um ein Paar oder gar ein Quartett zu bekommen. Gehäßigkeit und Schadenfreude dominieren.
Und gerade der Kuhhandel birgt die größten Lacher. So steht man doch immer vor der Entscheidung: biete ich jetzt hoch dagegen, damit ich es auch wirklch bekomme oder liegt da etwa nur wenig Geld?
So kommt es schon mal vor, dass man 900 dagegen bietet und das Gebot doch eigentlich nur aus 0 Karten bestand. Einer wird sich über das Geld freuen, ein anderer sich in den Allerwertesten beißen.
Ein guter Verlieren sollte man allerdings schon sein, denn ansonsten können solche Niederlagen schon deprimierend sein.
Nachteile:
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Nachteile gibt es eigentlich keine. Wie schon im Text geschrieben mußten wir eine kleine Regel ändern um es Erwachsenen und Kinder gleichermaßen möglich zu machen, ein Gebot abzugeben.
Vorteile:
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Abgesehen von der Tatsache, dass es einfach urkomisch ist, ist das Spiel auch handlich und überall dabei. Es besteht ja nur aus ein paar Karten und kann auch ohne feste Unterlage überall gespielt werden. Man sollte nur beachten, dass man lärmgewappnete Nachbarn hat, denn so ein Martkgeschrei durchtönt auch Betonwände.
Sollte man wirklich mal eine Karte verlieren, so sind im Lieferumfang 2 Blankokarten enthalten, die man kurz beschriftet als Ersatz einsetzen kann.
Um wirklich gut spielen zu können benötigt man mindestens 3 Spieler. Maximal können 5 Spieler spielen.
Da hierbei nicht unbedingt Intelligenz sondern viel Glück und List entscheidend sind, können Erwachsene und Kinder problemlos zusammen spielen. Denn wer denkt, er wäre als Erwachsener im Vorteil, der hat noch nie mit meiner hinterlistigen kleinen Schwester gespielt!
Viel Spass beim Spielen
lg dynah
Inhalt:
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- 40 Tierkarten
10 Quartette (Hähne, Gänse, Katzen, Hunde, Schafe, Ziegen, Esel, Schweine, Kühe, Pferde)
- 55 Geldkarten mit den Werten 0, 10, 50, 100, 200 und 500
Die Tierquarttete besitzen Werte zwishcen 10 und 1000, die auf den Karten stehen. Diese Werte sind erst bei der Punktewertung am Schluß wichtig.
Spielvorbereitung:
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Die Tierkarten werden gut gemischt auf einen Stapel in der Mitte des Tisches gelegt. Die Geldkarten werden an die Spieler ausgeteilt. Jeder Spieler erhält 1 x 50, 4 x 10 und 2 x O Geld. Die 0-wertigen Karten bekommen im Laufe des Spieles noch Bedeutung.
Die Geldkarten hält man geheim, seine Tiere, die man im Laufe des Spiels bekommt, legt man offen vor sich auf den Tisch.
Spielablauf:
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Der Spieler, der beginnt, deckt die erste Tierkarte um. Die restlichen Spieler können jetzt ihre Gebote dafür abgeben. Primär hat hierbei der Wert der Tierkarte nichts zu bedeuten. Wenn keiner mehr das Höchstgebot überbietet, dann bekommt er das Tier und der Spieler, der das Tier umgedeckt hat, das Geld.
Der Goldesel sorgt hierbei für richtig viel Kohle. Dreht man ihn um, so bekommt jeder Spieler Geld von der Bank. Beim ersten Esel 50, beim zweiten 100, dann 200 und der letzte bringt 500. Anschließend wird er ganz normal versteigert.
Bei der Versteigerung gibt es ein paar Dinge, die man beachten sollte:
- Will der Versteigerer das Tier selber behalten, so bezahlt er dem Höchstbietenden den gebotenen Betrag und bekommt das Tier. Das kann durchaus sehr amüsant werden, wenn man weiß, dass jemand dieses Tier unbedingt haben will.
- Man kann mehr bieten, als man eigentlich besitzt. So kommt es schon mal vor, dass man 2 O-wertige Karten und eine 10 besitzt und ganz selbstverständlich auf 190 steigert, nur um seine Mitbieter zu verärgern. Auffliegen tut der Schwindel allerdings dann, wenn das Höchstgebot vom Schwindler kommt. Dieser muss dann nämlich offenbaren, wieviel Geld er tatsächlich hat. Die Versteigerung beginnt von vorne.
- Gewechselt wird nicht. Wer den gebotenen Betrag nicht genau hat, der muss eben mehr zahlen. Dies wird schon mal zum Brüller, wenn jemand das Höchstgebot von 90 bietet und nur eine 500 Karte in der Hand hat.
Versteigert werden alle Tierkarten. Während der Versteigerung wird jeder darauf achten, möglichst ein Paar oder gar einen Drilling zu erhalten. Denn sobald 2 Spieler ein Paar besitzen, kann Kuhhandel betrieben werden.
Der Kuhhandel
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Vorraussetzung dafür ist wie gesagt, dass 2 Spieler ein Tierpaar besitzen. Ist nun ein beliebiger Spieler an der Reihe, so kann er, anstatt ein Tier zur Versteigerung anzubieten, auch einen Kuhhandel vorschlagen. Hierbei sagt es dem Spieler, mit dem er den Handel eingehen will, welches Tier er von ihm möchte. Er selber muss auch mindestens eine solche Tierkarte besitzen.
Besitzt einer der Händler nur 1 Karte, so wird auch nur um eine gehandelt. Besitzen aber beide 2 Karten, so geht der Handel um die beiden.
Der Spieler, den den Kuhandel vorgeschlagen hat, macht ein verstecktes Gebot. Hierbei werden jetzt die 0-wertigen Karten wichtig. Laut Spielregel versteckt man die Karten unter der Hand, die man auf den Tisch legt. Doch wer mit Kindern oder Leuten mit eher kleinen Händen spielt, wird schnell merken, dass das nicht einfach ist. Wir lassen die Regel deswegen einfach weg. Man hat ja die 0 Karten.
Wieviele Karten man bietet und welche Wertigkeit sie haben ist frei wählbar. Nachdem ein Gebot gemacht wurde, hat der andere Händler 2 Möglichkeiten:
- er akzeptiert das Gebot und gibt sein(e) Tier(e) her oder
- er macht ein verstecktes/verdecktes Gegengebot. In diesem Falle sehen sich beide Händler das Gebot des anderen an. Das Geld wechselt die Besitzer. Das Tier bekommt derjenige mit dem höheren Gebot.
Nachdem alle Karten versteigert wurden, besteht nur noch die Möglichkeit zum Kuhhandel. Beendet ist das Spiel dann, wenn alle Quartette gebildet sind.
Punktewertung:
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Jedes Quartett zählt die Punkte, die auf den Karten stehen (zwischen 10 und 1000 also). Jeder Spieler addiert die Punkte seiner Quartette und multipliziert sie mit der Anzahl der Quartette, die er hat. Der Spieler mit den meisten Punkten hat gewonnen.
Durch dieses System kann auch der Gockel mit seinen 10 Punkten ganz schön wertvoll werden.
Was daran so witzig ist
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Kuhhandel ist durchaus nicht nur für Kinder gedacht. Feilschen bis die Balken brechen wird vor allem dann zur Lachnummer, wenn man genau weiß, einer braucht das Tier um ein Paar oder gar ein Quartett zu bekommen. Gehäßigkeit und Schadenfreude dominieren.
Und gerade der Kuhhandel birgt die größten Lacher. So steht man doch immer vor der Entscheidung: biete ich jetzt hoch dagegen, damit ich es auch wirklch bekomme oder liegt da etwa nur wenig Geld?
So kommt es schon mal vor, dass man 900 dagegen bietet und das Gebot doch eigentlich nur aus 0 Karten bestand. Einer wird sich über das Geld freuen, ein anderer sich in den Allerwertesten beißen.
Ein guter Verlieren sollte man allerdings schon sein, denn ansonsten können solche Niederlagen schon deprimierend sein.
Nachteile:
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Nachteile gibt es eigentlich keine. Wie schon im Text geschrieben mußten wir eine kleine Regel ändern um es Erwachsenen und Kinder gleichermaßen möglich zu machen, ein Gebot abzugeben.
Vorteile:
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Abgesehen von der Tatsache, dass es einfach urkomisch ist, ist das Spiel auch handlich und überall dabei. Es besteht ja nur aus ein paar Karten und kann auch ohne feste Unterlage überall gespielt werden. Man sollte nur beachten, dass man lärmgewappnete Nachbarn hat, denn so ein Martkgeschrei durchtönt auch Betonwände.
Sollte man wirklich mal eine Karte verlieren, so sind im Lieferumfang 2 Blankokarten enthalten, die man kurz beschriftet als Ersatz einsetzen kann.
Um wirklich gut spielen zu können benötigt man mindestens 3 Spieler. Maximal können 5 Spieler spielen.
Da hierbei nicht unbedingt Intelligenz sondern viel Glück und List entscheidend sind, können Erwachsene und Kinder problemlos zusammen spielen. Denn wer denkt, er wäre als Erwachsener im Vorteil, der hat noch nie mit meiner hinterlistigen kleinen Schwester gespielt!
Viel Spass beim Spielen
lg dynah
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