Kyocera FS-680 Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Druckqualität:
- Geschwindigkeit:
- Betriebskosten:
- Installation:
- Support & Service:
Erfahrungsbericht von ambradar
Unermüdliches Arbeitstier im Büroalltag
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Wer auf der Suche nach einem kostengünstigen Arbeitstier in Sachen schwarz/weiß-Druck ist, sollte sich meiner Meinung nach nicht bloß auf Produkte von HP oder Brother konzentrieren. Gerade etwas abseits der Mainstreamhersteller gibt es meiner Erfahrung nach sehr gute Qualität zu unschlagbar günstigen Preisen.
An meinem Arbeitsplatz arbeite ich seit ca. 1,5 Jahren mit einem Laserdrucker der Firma Kyocera, genauer gesagt mit dem Kyocera FS-680. Bisher hat mich dieser Drucker vollkommen überzeugt, da er sowohl extrem zuverlässig, sehr günstig, als auch mit durchaus akzeptabler Qualität seinen Dienst verrichtet.
Neu wird der FS-680 zwar nicht mehr so leicht zu bekommen sein, dafür gibt es z.B. bei Ebay Angebote für unter 500,- DM ("Sofort kaufen"). Als Auslaufmodell sollte der Preis nicht über 800,- DM liegen (wenn man ihn überhaupt noch bekommt).
_____ A u s s t a t t u n g
Der Kyocera FS-680 erreicht nicht die technischen Werte eines aktuellen Neudruckes, trotzdem kann sich eine Auflösung von 600 dpi (Punkte pro Inch) und 8 Seiten Druckgeschwindigkeit pro Minute auch heute noch sehen lassen. Die standardmäßigen vier Megabyte Speicher lassen sich über ein einzelnes SIMM (altes Speichermodul) auf bis zu 36 Megabyte erweitern. Überzeugender klingt da schon die Kyocera-Belichtungstrommel, die eine Lebensdauer von 100.000 Drucken haben soll, was ich nach 1,5 Jahren Dauereinsatz nur bestätigen kann, da ein Ausstausch bisher nicht nötig war.
Zweiter großer Pluspunkt ist die interne Papierkassette mit einem Fassungsvermögen von 150 Seiten. Ein Einstauben des Papiers und Druckerinnenlebens ist dadurch quasi ausgeschlossen, auch wenn der Drucker längere Zeit nicht in Betrieb ist. Als zweite Möglichkeit gibt es auch eine Einzelblattzufuhr, die leider nur sehr kompliziert zu nutzen ist (Treiber Einstellungen und manuelles Einstellen am Drucker).
Für einen Laserdrucker braucht der Kyocera FS-680 relativ wenig Platz auf dem Schreibtisch: mit 35x35 cm kann er sogar in ein Regal gestellt werden, da er wie oben erwähnt eine Papierkassette besitzt und somit kein Platz über den Drucker benötigt wird.
Wie leider üblich wird der Drucker ohne Druckerkabel geliefert, auch einen USB-Anschluß sucht man vergebens. Dafür gewährt Kyocera aber 12 Monate Austauschgarantie für den gesamten Drucker und sogar 36 Monate für die Druckeinheit.
_____ P r a x i s
Dank der durchaus gelungenen deutschsprachigen Bedienungsanleitung ist der Drucker sehr schnell aufgebaut und installiert. Nur Windows 2000-Nutzer müssen sich zuerst einen aktuellen Treiber aus dem Internet herunterladen. Windows XP wird derzeit noch nicht unterstützt. Linux-Nutzer haben es am einfachsten, da der Drucker Postscript-fähig ist und somit unter Linux gar nicht installiert werden muß.
Nach dem Einschalten braucht der FS-680 ca. 30 Sekunden, um Betriebstemperatur zu erreichen. Danach druckt er die erste Seite nach ca. 10 Sekunden aus. Bei reinem Textdruck schafft der FS-680 die versprochenen 8 Seiten pro Minute mühelos. Insgesamt ordentliche Werte.
Bedient wird der FS-680 über vier Tasten am Drucker, oder über diverse Treibereinstellungen. Bemerkenswert sind dabei das Vorhandensein eines einstufigen Tonersparmodus (der den Ausdruck allerdings arg erblassen läßt und deshalb von mir extrem selten genutzt wird) und das Fehlen eines Multipage-Druckmodus (andere Drucker können mehrere Druckseiten auf eine ausgeben, was besonders bei umfangreichen Dokumente einen enorme Papierersparnis zur Folge hat).
Qualitativ gibt es an den (Text)-Ausdrucken wenig zu meckern. Laserüblich ist die Schrift tiefschwarz und gestochen scharf. Bei Fotos und Grafiken offenbart der Kyocera FS-680 allerdings einige Schwächen. Zum einen reichen die 4 Megabyte Speicher einfach nicht aus, um großflächige Bilder in höchster Auflösung zu drucken, zum anderen löst der Drucker graustufen nicht optimal auf, was einerseits zu einem sehr dunklen Ausdruck führt, zum anderen z.T. eine erkennbare Streifenbildung nach sich zieht. Angeblich (also NICHT von mir überprüft) läßt sich dieses Manko dadurch beheben, daß der Speicher erweitert wird und dadurch auch in 600 dpi gedruckt werden kann.
Der Kyocera FS-680 druckt bei mir ca. 100-200 Seiten am Tag (zumeist Bestellisten, Statistiken, Verkaufsübersichten, wenige Geschäftsbriefe, so gut wie keine Bilder/Grafiken), was einem monatlichen Druckaufkommen von ca. 3.000 Seiten entspricht. Und tatsächlich entspricht dies auch (ganz grob gesagt) der Haltbarkeit der mir 3.600 Ausdrucken bezifferten Kapazität einer Tonerkartusche. Umgerechnet auf einen Preis von knapp unter 100,- DM pro Tonerkartusche ergibt sich ein Preis von unter 3 PF pro Ausdruck. Zwar gibt es im Verbrauch günstigere Drucker auf dem Markt, trotzdem ist der Kyocera FS-680 allemal günstiger als vergleichbare Drucker von HP oder Brother, die Druckkosten von mehr als 4 (machmal 6-7) Pfennig pro Druckseite erreichen.
Bisher druckt der Kyocera FS-680 ohne einen Ausfall und ohne jeden Papierstau jeden Arbeitstag seit 1,5 Jahren.
_____ F a z i t
Der Kyocera FS-680 macht in Sachen Textdruck einen rundum positiven Eindruck. Dank der extrem lange haltbaren Drucktrommel sind die Druckkosten erfreulich niedrig. Einziger Schwachpunkt ist die mäßige Leistung im Bild/Grafik-Druck. Wer auf der Suche nach einem günstigen Bürodrucker ist, kann meiner Meinung nach bedenkenlos zugreifen und wird wesentlich weniger Ärger und Kosten haben als mit den Mainstream-Modellen von HP oder Brother.
so long
An meinem Arbeitsplatz arbeite ich seit ca. 1,5 Jahren mit einem Laserdrucker der Firma Kyocera, genauer gesagt mit dem Kyocera FS-680. Bisher hat mich dieser Drucker vollkommen überzeugt, da er sowohl extrem zuverlässig, sehr günstig, als auch mit durchaus akzeptabler Qualität seinen Dienst verrichtet.
Neu wird der FS-680 zwar nicht mehr so leicht zu bekommen sein, dafür gibt es z.B. bei Ebay Angebote für unter 500,- DM ("Sofort kaufen"). Als Auslaufmodell sollte der Preis nicht über 800,- DM liegen (wenn man ihn überhaupt noch bekommt).
_____ A u s s t a t t u n g
Der Kyocera FS-680 erreicht nicht die technischen Werte eines aktuellen Neudruckes, trotzdem kann sich eine Auflösung von 600 dpi (Punkte pro Inch) und 8 Seiten Druckgeschwindigkeit pro Minute auch heute noch sehen lassen. Die standardmäßigen vier Megabyte Speicher lassen sich über ein einzelnes SIMM (altes Speichermodul) auf bis zu 36 Megabyte erweitern. Überzeugender klingt da schon die Kyocera-Belichtungstrommel, die eine Lebensdauer von 100.000 Drucken haben soll, was ich nach 1,5 Jahren Dauereinsatz nur bestätigen kann, da ein Ausstausch bisher nicht nötig war.
Zweiter großer Pluspunkt ist die interne Papierkassette mit einem Fassungsvermögen von 150 Seiten. Ein Einstauben des Papiers und Druckerinnenlebens ist dadurch quasi ausgeschlossen, auch wenn der Drucker längere Zeit nicht in Betrieb ist. Als zweite Möglichkeit gibt es auch eine Einzelblattzufuhr, die leider nur sehr kompliziert zu nutzen ist (Treiber Einstellungen und manuelles Einstellen am Drucker).
Für einen Laserdrucker braucht der Kyocera FS-680 relativ wenig Platz auf dem Schreibtisch: mit 35x35 cm kann er sogar in ein Regal gestellt werden, da er wie oben erwähnt eine Papierkassette besitzt und somit kein Platz über den Drucker benötigt wird.
Wie leider üblich wird der Drucker ohne Druckerkabel geliefert, auch einen USB-Anschluß sucht man vergebens. Dafür gewährt Kyocera aber 12 Monate Austauschgarantie für den gesamten Drucker und sogar 36 Monate für die Druckeinheit.
_____ P r a x i s
Dank der durchaus gelungenen deutschsprachigen Bedienungsanleitung ist der Drucker sehr schnell aufgebaut und installiert. Nur Windows 2000-Nutzer müssen sich zuerst einen aktuellen Treiber aus dem Internet herunterladen. Windows XP wird derzeit noch nicht unterstützt. Linux-Nutzer haben es am einfachsten, da der Drucker Postscript-fähig ist und somit unter Linux gar nicht installiert werden muß.
Nach dem Einschalten braucht der FS-680 ca. 30 Sekunden, um Betriebstemperatur zu erreichen. Danach druckt er die erste Seite nach ca. 10 Sekunden aus. Bei reinem Textdruck schafft der FS-680 die versprochenen 8 Seiten pro Minute mühelos. Insgesamt ordentliche Werte.
Bedient wird der FS-680 über vier Tasten am Drucker, oder über diverse Treibereinstellungen. Bemerkenswert sind dabei das Vorhandensein eines einstufigen Tonersparmodus (der den Ausdruck allerdings arg erblassen läßt und deshalb von mir extrem selten genutzt wird) und das Fehlen eines Multipage-Druckmodus (andere Drucker können mehrere Druckseiten auf eine ausgeben, was besonders bei umfangreichen Dokumente einen enorme Papierersparnis zur Folge hat).
Qualitativ gibt es an den (Text)-Ausdrucken wenig zu meckern. Laserüblich ist die Schrift tiefschwarz und gestochen scharf. Bei Fotos und Grafiken offenbart der Kyocera FS-680 allerdings einige Schwächen. Zum einen reichen die 4 Megabyte Speicher einfach nicht aus, um großflächige Bilder in höchster Auflösung zu drucken, zum anderen löst der Drucker graustufen nicht optimal auf, was einerseits zu einem sehr dunklen Ausdruck führt, zum anderen z.T. eine erkennbare Streifenbildung nach sich zieht. Angeblich (also NICHT von mir überprüft) läßt sich dieses Manko dadurch beheben, daß der Speicher erweitert wird und dadurch auch in 600 dpi gedruckt werden kann.
Der Kyocera FS-680 druckt bei mir ca. 100-200 Seiten am Tag (zumeist Bestellisten, Statistiken, Verkaufsübersichten, wenige Geschäftsbriefe, so gut wie keine Bilder/Grafiken), was einem monatlichen Druckaufkommen von ca. 3.000 Seiten entspricht. Und tatsächlich entspricht dies auch (ganz grob gesagt) der Haltbarkeit der mir 3.600 Ausdrucken bezifferten Kapazität einer Tonerkartusche. Umgerechnet auf einen Preis von knapp unter 100,- DM pro Tonerkartusche ergibt sich ein Preis von unter 3 PF pro Ausdruck. Zwar gibt es im Verbrauch günstigere Drucker auf dem Markt, trotzdem ist der Kyocera FS-680 allemal günstiger als vergleichbare Drucker von HP oder Brother, die Druckkosten von mehr als 4 (machmal 6-7) Pfennig pro Druckseite erreichen.
Bisher druckt der Kyocera FS-680 ohne einen Ausfall und ohne jeden Papierstau jeden Arbeitstag seit 1,5 Jahren.
_____ F a z i t
Der Kyocera FS-680 macht in Sachen Textdruck einen rundum positiven Eindruck. Dank der extrem lange haltbaren Drucktrommel sind die Druckkosten erfreulich niedrig. Einziger Schwachpunkt ist die mäßige Leistung im Bild/Grafik-Druck. Wer auf der Suche nach einem günstigen Bürodrucker ist, kann meiner Meinung nach bedenkenlos zugreifen und wird wesentlich weniger Ärger und Kosten haben als mit den Mainstream-Modellen von HP oder Brother.
so long
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