LARP (Live-Adventure-Role-Play) Testbericht
ab 9,82 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Erfahrungsbericht von Schariez
LARP-Schwert selbstgebaut
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Also, hallo erstmal. Ich habe mir sehr viele Schwertbauanleitungen aus dem Internet geholt, ehe ich anfing, mein erstes Schwert zu bauen.
Ich habe mir lange überlegt, womit ich nun mein Schwert bauen will. Einige sagen, man sollte eine Isomatte nehmen, andere sind der Meinung, daß die Matten, die man käuflich erwerben kann, das ultimative sind. Tja, für diesen Weg hab ich mich auch entschieden, als meine Freundin sagte, ihre Gymnastikmatte bleibe im Schrank.
Und da es langweilig ist, alleine sein Schwert zu zerschneiden, haben wir uns mit 4 Leuten hingesetzt und angefangen zu schnitzen. Aber vorher hab ich noch eine Großbestellung bei einem Anbieter von Zubehör aufgegeben. Dazu gehörten :
- Kernstäbe
- Matten (10mm, 6mm und 3mm)
- Kleber (EVO-Stick oder Patex in Dosen)
- Teppichmesser (die guten aus massivem Metall !!!!)
- Ersatzklingen
- Grundfarben (Grau, Schwarz, Rot, Bronze usw.)
- Latex (hab ich mir woanders geholt)
Und was braucht man noch ?
- eine Heißklebepistole (wenn man will)
- einen Lötkolben (für Ornamente)
- Blumendraht (wenn man will)
- Leder
- Flaggenleine (wenn man will)
- Silikon
- Schmirgelpapier
- Pinsel
- Spachtel
- Zeit
So, damit Ihr nicht mehr so lange warten müßt, fange ich mal an ...
1. Das Modell :
Ja, ein Modell, zuerst dachte ich auch, daß ein Modell nicht 100% notwendig ist, ich meine, es geht auch ohne, nur :
- wenn man ein Modell hat, geht das Schneiden schon mal schneller und genauer,
- wenn man große Matten hat, lohnt sich bei Großbestellungen, kann man den Verschnitt besser koordinieren.
- man kann im Vorfeld schon mal die Proportionen usw. feststellen
Also, es geht wirklich ganz gut mit einem 1:1 Model von dem zu erarbeitenden Schwert, am besten auf Pappe aufgemalt und ausgeschnitten.
2. Die Schaumstoffteile :
Wenn man mit mehreren bauen will, lohnt es sich, im Vorfeld große Matten, die sind dann 2m x 1m x 10mm groß, zu bestellen. Dann kann man z.B. die Klinge und die Parierstangen und wenn man will, sogar noch den Dongel aus einem Stück machen.
Ansonsten, es geht genau so gut, wenn man mehrere Teile aneinanderklebt.
Ja, hat man ein Modell, so braucht man nur dran lang zeichnen und dann ausschneiden.
Zuerst die Frage, habt Ihr rechteckige oder runde GFK-Stäbe ?
Bei rechteckigen, möglichst 10x12mm oder so, aber eine Seite immer 10mm !!!
Bei runden Stäben müßt Ihre viel auffüllen !!!
Also, die erste Schaumstoffbahn ist die 10mm starke, für oben und unten gibt’s dann eine 6mm oder je zwei 3mm starke Matten.
Aus jeder Matte wird nun ein Modell, daß die Maße des Originals hat oder mit Sicherheitszugabe, ausgeschnitten. Aus der mittleren Matte, die 10mm starke, muß man einen Streifen rauschenden, in den dann der Kernstab paßt. VORSICHT, Sicherheitsabstand vorne min. 3,5 bis 5 cm. Zu den Seiten sollten es min. 1 cm sein.
Nun muß eine der 6mm Matten und die geschnittene 10mm mit Kleber dünn bestrichen werden. Kleber klebt nicht durch Menge, sondern durch Gründlichkeit.
(Da kann schon viel schieflaufen, was dazu führt, daß das ganze Schwert nix wird ;-)
Also, beide Seiten dünn einstreichen und ca. 10 min. antrocknen lassen !
Wenn der Kleber beim drauftippen keine Fäden zieht, ist es gut.
Dann den Kernstab in die Lücke der 10mm Matte legen, man kann ruhig vorher schon mal schauen, wie er reinpaßt, dann die 6mm Matte vorsichtig und gleich richtig mit der Klebeseite auf die Klebestelle der 10mm Matte legen, ein nachrichten ist nicht möglich !!!
Dann kräftig andrücken und den Stab wieder entfernen, ehe er richtig klebt. Wenn beide Matten kleben (ca. 15 min warten), dann die Kerbe mit Kleber an allen Seiten einstreichen und wieder etwas antrocknen lassen. Natürlich auch den Stab etwas einstreichen. Hier aber nicht so lange warten,da der Stab in die Kerbe geschoben werden soll und nicht gleich kleben darf !!!
An der Spitze sollte man den Stab mit Leber umwickeln oder einen kleinen Spalt lassen und diesen mit Heißkleber oder Silikon füllen, damit der Stab nicht so schnell durchstoßen kann. Habt Ihr einen runden Stab, müßt ihr eh den Hohlraum zwischen Stab und Schaumstoff ausfüllen, das dauert aber, schließlich muß da alles trocknen !!!
So, ist nun der Kleber und das Silikon oder was auch immer trocken, die andere Matte auf den Rohling kleben, fertig.
Hat man nun eine kleine Matte, muß man noch die Parierstange ankleben, eigentlich das gleiche System, nur das man die Parierstange noch gründlich an dem Klingenrohling ankleben sollte. Auch hier gründlich sein, schließlich sollen die Parierstangen beim ersten Parieren nicht abfallen !!!
Den Griff kann man auch aus Schaumstoff oder anders machen, man kann den Stab zum dicken mit Blumendraht umwickeln oder ein Stück Holz aufstecken oder Tapen oder die Flaggenleine drumwickeln (sieht recht gut aus).
Am Ende kommt fast immer Leder drüber.
Der Dongel (das Ding am Ende) wird nun wie die Parierstange aufgeklebt, auch hier 3 bis 5 cm Sicherheitsabstand zum Stab einhalten. (Pömpfen)
3. Schneiden :
Wenn der Rohling nun trocken ist, kommt das schönste überhaupt, hier entscheidet sich, ob man neu beginnen kann oder nicht.
Also, für das Schneiden sollte man erstmal eine neue Klinge einlegen.
Dann empfiehlt es sich, Linien aufzumalen, wo die Klingenkanten langgehen werden. Also, zwei oben und an jeder Seite eine.
Ich habe auch schon versucht, daß ganze mit einem Heißdrahtschneider zu schneiden, geht aber nicht so gut (zieht Schmelzfäden).
Nun mit einer ruhigen Hand, also lieber noch nen Schluck aus der Buddel, den Linien entlangschneiden. Wenn eine neue Klinge drin ist, dann braucht man das Messer nur langziehen, ohne Schneidbewegungen. Schneidbewegungen verursachen eh nur Hubbel.
Auch die Parierstangen kann man so Ausschneiden, je nach Fantasie !!!
Wer sich verschneidet, nicht verzagen, erstmal ne 3mm Matte überkleben, warten und nachschneiden !!! Am Ende kann man die Schnittflächen noch mit 100er Schleifpapier nacharbeiten.
4. Verziehren :
So, wer nun wirklich eine ruhige Hand hat, kann sich Linien und oder Runen aufmalen, die dann mit einem Lötkolben nachgebrannt werden.
Diesen aber hin und wieder von den schwarzen Rücktänden reinigen, sonst stimmt die Temperatur nicht mehr.
Man kann auch Ornamente aus Schaumstoff aufkleben oder sich mit Abdrücken Ornamente aus Latex gießen, die dann aufgeklebt werden.
Hier ist der Fantasie nun wirklich keine Grenze mehr gesetzt, erlaubt ist, was schön ist.
5. Latexen :
Hier gibt es zwei Möglichkeiten, einemal Latexen mit Naturlatex oder Naturlatex mit Kunststoffbeschichtung (kriegt man aber nicht überall).
Naturlatex hat leider einige Nachteile :
- man muß Naturlatex dunkel, kühl und trocken lagern
- Naturlatex ist nicht UV beständig
- Naturlatex neigt dazu, mit Metallikfarben zu „krebsen“ (dann viel Spaß)
- Naturlatex muß immer eintalkumiert werden (auch zwischen den Cons)
- und bei der Verarbeitung stinkt es fürchterlich
Das alles fällt größtenteils bei Kunststoffbeschichtung weg, zusätzlich ist er 100% klar (bessere Farbmischung) und auch 100% Wasserabweisend.
Zur Verarbeitung; es empfiehlt sich, immer etwas Farbe beizumischen, dann kann man besser sehen, ob die Latexschicht schon trocken ist (billiges schwarz). Um beim Trocknen nachzuhelfen reicht ein einfacher Föhn, aber nicht zu heiß und nicht zu doll pusten !!!
Nach 5 bis 7 Schichten Grundierung, werden einige Schichten total eingefärbt aufgetragen, dann könnten Runen usw. auf dem Schwert bemalt werden und dann noch 1 bis 2 klare Deckschichten. (Fraben sollten alle wasserlöslich => beim Anmischen, sein).
Und immer erst alles komplett trocknen lassen, sonst wird aus den vielen Schichten eine dicke, und das soll nicht sein !!!
6. Der Griff :
Wer sich entschieden hat, ein Holzstück aufzubohren und über den Stab zu schieben, hat das sicherlich schon vor dem Aufkleben des Dongels getan.
Das Holz, oder der Blumendraht dient dazu, die Klinge etwas auszuwiegen, sprich, der Griff sollte etwa das Gewicht der Klinge erreichen, dann liegt die Waffe besser in der Hand.
Aber Blumendraht und Leine oder Leder sollte man erst nach dem Latexen rumwickeln.
Ich habe mich bis jetzt immer für das Umwickeln mit Flaggenleine (Bauhaus 20m für 6 Euro) entschieden. Zuerst zwei Schichten Blumendraht, dann etwas Tape und dann mit Kleber die Leine in zwei Schichten aufwickeln. Der Griff ist dann super griffig und liegt auch gut in der Hand. Man kann den Griff auch etwas oval gestallten, wenn man in der Mitte mehr Tape wickelt.
Wer lieber Leder will, der nimmt Beidseitiges Klebeband und wickelt damit, immer überlappend, Leder rundrum. Mann kann nun mit überkreuzenden Bändern das ganze noch verziehren.
Ich habe mir lange überlegt, womit ich nun mein Schwert bauen will. Einige sagen, man sollte eine Isomatte nehmen, andere sind der Meinung, daß die Matten, die man käuflich erwerben kann, das ultimative sind. Tja, für diesen Weg hab ich mich auch entschieden, als meine Freundin sagte, ihre Gymnastikmatte bleibe im Schrank.
Und da es langweilig ist, alleine sein Schwert zu zerschneiden, haben wir uns mit 4 Leuten hingesetzt und angefangen zu schnitzen. Aber vorher hab ich noch eine Großbestellung bei einem Anbieter von Zubehör aufgegeben. Dazu gehörten :
- Kernstäbe
- Matten (10mm, 6mm und 3mm)
- Kleber (EVO-Stick oder Patex in Dosen)
- Teppichmesser (die guten aus massivem Metall !!!!)
- Ersatzklingen
- Grundfarben (Grau, Schwarz, Rot, Bronze usw.)
- Latex (hab ich mir woanders geholt)
Und was braucht man noch ?
- eine Heißklebepistole (wenn man will)
- einen Lötkolben (für Ornamente)
- Blumendraht (wenn man will)
- Leder
- Flaggenleine (wenn man will)
- Silikon
- Schmirgelpapier
- Pinsel
- Spachtel
- Zeit
So, damit Ihr nicht mehr so lange warten müßt, fange ich mal an ...
1. Das Modell :
Ja, ein Modell, zuerst dachte ich auch, daß ein Modell nicht 100% notwendig ist, ich meine, es geht auch ohne, nur :
- wenn man ein Modell hat, geht das Schneiden schon mal schneller und genauer,
- wenn man große Matten hat, lohnt sich bei Großbestellungen, kann man den Verschnitt besser koordinieren.
- man kann im Vorfeld schon mal die Proportionen usw. feststellen
Also, es geht wirklich ganz gut mit einem 1:1 Model von dem zu erarbeitenden Schwert, am besten auf Pappe aufgemalt und ausgeschnitten.
2. Die Schaumstoffteile :
Wenn man mit mehreren bauen will, lohnt es sich, im Vorfeld große Matten, die sind dann 2m x 1m x 10mm groß, zu bestellen. Dann kann man z.B. die Klinge und die Parierstangen und wenn man will, sogar noch den Dongel aus einem Stück machen.
Ansonsten, es geht genau so gut, wenn man mehrere Teile aneinanderklebt.
Ja, hat man ein Modell, so braucht man nur dran lang zeichnen und dann ausschneiden.
Zuerst die Frage, habt Ihr rechteckige oder runde GFK-Stäbe ?
Bei rechteckigen, möglichst 10x12mm oder so, aber eine Seite immer 10mm !!!
Bei runden Stäben müßt Ihre viel auffüllen !!!
Also, die erste Schaumstoffbahn ist die 10mm starke, für oben und unten gibt’s dann eine 6mm oder je zwei 3mm starke Matten.
Aus jeder Matte wird nun ein Modell, daß die Maße des Originals hat oder mit Sicherheitszugabe, ausgeschnitten. Aus der mittleren Matte, die 10mm starke, muß man einen Streifen rauschenden, in den dann der Kernstab paßt. VORSICHT, Sicherheitsabstand vorne min. 3,5 bis 5 cm. Zu den Seiten sollten es min. 1 cm sein.
Nun muß eine der 6mm Matten und die geschnittene 10mm mit Kleber dünn bestrichen werden. Kleber klebt nicht durch Menge, sondern durch Gründlichkeit.
(Da kann schon viel schieflaufen, was dazu führt, daß das ganze Schwert nix wird ;-)
Also, beide Seiten dünn einstreichen und ca. 10 min. antrocknen lassen !
Wenn der Kleber beim drauftippen keine Fäden zieht, ist es gut.
Dann den Kernstab in die Lücke der 10mm Matte legen, man kann ruhig vorher schon mal schauen, wie er reinpaßt, dann die 6mm Matte vorsichtig und gleich richtig mit der Klebeseite auf die Klebestelle der 10mm Matte legen, ein nachrichten ist nicht möglich !!!
Dann kräftig andrücken und den Stab wieder entfernen, ehe er richtig klebt. Wenn beide Matten kleben (ca. 15 min warten), dann die Kerbe mit Kleber an allen Seiten einstreichen und wieder etwas antrocknen lassen. Natürlich auch den Stab etwas einstreichen. Hier aber nicht so lange warten,da der Stab in die Kerbe geschoben werden soll und nicht gleich kleben darf !!!
An der Spitze sollte man den Stab mit Leber umwickeln oder einen kleinen Spalt lassen und diesen mit Heißkleber oder Silikon füllen, damit der Stab nicht so schnell durchstoßen kann. Habt Ihr einen runden Stab, müßt ihr eh den Hohlraum zwischen Stab und Schaumstoff ausfüllen, das dauert aber, schließlich muß da alles trocknen !!!
So, ist nun der Kleber und das Silikon oder was auch immer trocken, die andere Matte auf den Rohling kleben, fertig.
Hat man nun eine kleine Matte, muß man noch die Parierstange ankleben, eigentlich das gleiche System, nur das man die Parierstange noch gründlich an dem Klingenrohling ankleben sollte. Auch hier gründlich sein, schließlich sollen die Parierstangen beim ersten Parieren nicht abfallen !!!
Den Griff kann man auch aus Schaumstoff oder anders machen, man kann den Stab zum dicken mit Blumendraht umwickeln oder ein Stück Holz aufstecken oder Tapen oder die Flaggenleine drumwickeln (sieht recht gut aus).
Am Ende kommt fast immer Leder drüber.
Der Dongel (das Ding am Ende) wird nun wie die Parierstange aufgeklebt, auch hier 3 bis 5 cm Sicherheitsabstand zum Stab einhalten. (Pömpfen)
3. Schneiden :
Wenn der Rohling nun trocken ist, kommt das schönste überhaupt, hier entscheidet sich, ob man neu beginnen kann oder nicht.
Also, für das Schneiden sollte man erstmal eine neue Klinge einlegen.
Dann empfiehlt es sich, Linien aufzumalen, wo die Klingenkanten langgehen werden. Also, zwei oben und an jeder Seite eine.
Ich habe auch schon versucht, daß ganze mit einem Heißdrahtschneider zu schneiden, geht aber nicht so gut (zieht Schmelzfäden).
Nun mit einer ruhigen Hand, also lieber noch nen Schluck aus der Buddel, den Linien entlangschneiden. Wenn eine neue Klinge drin ist, dann braucht man das Messer nur langziehen, ohne Schneidbewegungen. Schneidbewegungen verursachen eh nur Hubbel.
Auch die Parierstangen kann man so Ausschneiden, je nach Fantasie !!!
Wer sich verschneidet, nicht verzagen, erstmal ne 3mm Matte überkleben, warten und nachschneiden !!! Am Ende kann man die Schnittflächen noch mit 100er Schleifpapier nacharbeiten.
4. Verziehren :
So, wer nun wirklich eine ruhige Hand hat, kann sich Linien und oder Runen aufmalen, die dann mit einem Lötkolben nachgebrannt werden.
Diesen aber hin und wieder von den schwarzen Rücktänden reinigen, sonst stimmt die Temperatur nicht mehr.
Man kann auch Ornamente aus Schaumstoff aufkleben oder sich mit Abdrücken Ornamente aus Latex gießen, die dann aufgeklebt werden.
Hier ist der Fantasie nun wirklich keine Grenze mehr gesetzt, erlaubt ist, was schön ist.
5. Latexen :
Hier gibt es zwei Möglichkeiten, einemal Latexen mit Naturlatex oder Naturlatex mit Kunststoffbeschichtung (kriegt man aber nicht überall).
Naturlatex hat leider einige Nachteile :
- man muß Naturlatex dunkel, kühl und trocken lagern
- Naturlatex ist nicht UV beständig
- Naturlatex neigt dazu, mit Metallikfarben zu „krebsen“ (dann viel Spaß)
- Naturlatex muß immer eintalkumiert werden (auch zwischen den Cons)
- und bei der Verarbeitung stinkt es fürchterlich
Das alles fällt größtenteils bei Kunststoffbeschichtung weg, zusätzlich ist er 100% klar (bessere Farbmischung) und auch 100% Wasserabweisend.
Zur Verarbeitung; es empfiehlt sich, immer etwas Farbe beizumischen, dann kann man besser sehen, ob die Latexschicht schon trocken ist (billiges schwarz). Um beim Trocknen nachzuhelfen reicht ein einfacher Föhn, aber nicht zu heiß und nicht zu doll pusten !!!
Nach 5 bis 7 Schichten Grundierung, werden einige Schichten total eingefärbt aufgetragen, dann könnten Runen usw. auf dem Schwert bemalt werden und dann noch 1 bis 2 klare Deckschichten. (Fraben sollten alle wasserlöslich => beim Anmischen, sein).
Und immer erst alles komplett trocknen lassen, sonst wird aus den vielen Schichten eine dicke, und das soll nicht sein !!!
6. Der Griff :
Wer sich entschieden hat, ein Holzstück aufzubohren und über den Stab zu schieben, hat das sicherlich schon vor dem Aufkleben des Dongels getan.
Das Holz, oder der Blumendraht dient dazu, die Klinge etwas auszuwiegen, sprich, der Griff sollte etwa das Gewicht der Klinge erreichen, dann liegt die Waffe besser in der Hand.
Aber Blumendraht und Leine oder Leder sollte man erst nach dem Latexen rumwickeln.
Ich habe mich bis jetzt immer für das Umwickeln mit Flaggenleine (Bauhaus 20m für 6 Euro) entschieden. Zuerst zwei Schichten Blumendraht, dann etwas Tape und dann mit Kleber die Leine in zwei Schichten aufwickeln. Der Griff ist dann super griffig und liegt auch gut in der Hand. Man kann den Griff auch etwas oval gestallten, wenn man in der Mitte mehr Tape wickelt.
Wer lieber Leder will, der nimmt Beidseitiges Klebeband und wickelt damit, immer überlappend, Leder rundrum. Mann kann nun mit überkreuzenden Bändern das ganze noch verziehren.
16 Bewertungen, 2 Kommentare
-
01.07.2002, 18:53 Uhr von Cayan
Bewertung: sehr hilfreichSehr ausführliche Anleitung!
-
25.05.2002, 21:06 Uhr von Greifenklaue
Bewertung: sehr hilfreichHab auch noch ´n Bericht zum Bau eines Kampfstabes auf meiner Home!
Bewerten / Kommentar schreiben