Labello Juicy Fantasy Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Wirkung:  sehr gut
  • Geruch:  angenehm

Erfahrungsbericht von sunnyburst

SHARP: EIGENTLICH GUT, ABER...

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Hierbei handelt es sich meiner Meinung nach noch um ein relativ neues Notebook, relativ, da es schon in einigen wenigen Haushalten zu finden ist. Sharp konnte bisher zwar noch nie richtig überzeugen, war aber auch noch nie eine Marke, die man eher im unteren Mittelfeld anordnen kann, somit können wir gespannt sein, was dieses Notebook so alles biete. Auf den ersten Blick fällt hier auf, dass es sich um ein sehr kleines Gehäuse handelt. Nicht einmal 1,5 cm ist es dick, was eigentlich schon etwas Besonderes ist. Der optische Eindruck spielt zwar keine große Rolle, jedoch wirkt dieses Gerät eher edel und elegant, allerdings wirkt die Tastatur etwas \"klobiger\", als der Rest dieses Gerätes. Macht aber nicht, Hauptsache die Leistungen stimmen, denn darauf kommt es ja eigentlich an.

Die genaue Bezeichnung dieses Notebook nennt sich \"Sharp Muramasa PC-A250, diesmal ein Name, der den Anwender nicht durch komplizierte Zahlen und Buchstaben Kombinationen schockt ;-). Der Farbton ist hier generell dunkel gehalten, Farbunterschiede sind hier an keiner Stelle zu finden, demnach das Notebook sehr einheitlich wirkt. Lediglich das Touchpad, mit welchem man die Maus auf dem Bildschirm später bewegen kann, ist etwas dunkler, was allerdings auf das Display zurückzuführen ist. Das Logo der Marke kann man rechts an der Seite erkennen, es fällt durch sein buntes Design ein wenig auf, ist aber keinesfalls störend.

Bei der Installation kann man sich eigentlich nicht beklagen. Im Angebot enthalten ist eine CD-ROM, welche man auch bei der Installation einiger Treiber benötigt, dies allerdings nur, wenn auch eine entsprechende Fehlermeldung auf dem Display erscheint. Dies war bei mir bisher nicht der Fall. Eine Sache noch schnell zum Gehäuse, das Display kann man ja herunterklappen: Ich habe mir es mehrmals angeschaut, aber auch beim erneuten Testen habe ich gemerkt, dass die Klappe nicht ganz einrastet. Es bleibt immer ein Zwischenraum frei, was für das Notebook an sich nicht unbedingt gut ist, dies könnte Kratzer am Gehäuse hervorrufen - muss aber nicht, wenn man etwas aufpasst.

Okay, zur Installation muss man eigentlich kaum etwas beachten, es kann eigentlich sofort losgehen, da hier ja praktisch alles schon vorinstalliert ist, dies ist aber auch bei den meisten Geräten momentan schon der Fall, dies erleichtert dem Anwender ja auch die Arbeit, so muss man sich nicht noch extra um die Installation und Konfiguration eines Betriebssystems oder den Treibern der Soundkarte kümmern, es kann hier also sofort losgehen.

Ausgestattet mit einem Mobile Pentium II LV kann man sich hier schon einmal nicht beschweren. Der Prozessor kann meiner Meinung nach überzeugen, ist zwar nicht ganz so schnell wie die neusten Entwicklungen aus dem Hause Intel, aber kann seinen Nutzer sicherlich zufrieden stellen, und in erster Linie wird so ein Gerät ja auch zum Arbeiten angewendet, dies ist ebenso, und da braucht man ja normalerweise nicht die aufwändigsten und besten Prozessoren. 750 MHz sind deshalb meiner Ansicht nach auch vollkommen ausreichend, hier kann man sich eigentlich nicht beschweren. Allerdings ist mir aufgefallen, dass das Notebook beim Hochlaufen unheimlich lange braucht. Trotz dieses relativ guten Prozessors wird doch mehr als eine halbe Minute (ganz genau habe ich dies nicht gemessen), bis Windows einsatzfähig ist.

Klar, die 192 MB RAM werden am Anfang getestet, dies kann man auch mit Escape abbrechen, jedoch dauert es auch mit Abbrechen noch eine ganze Weile, bis man den blanken Desktop nun vor sich hat. Der Arbeitsspeicher ist also mit 192 MB eigentlich auch recht gut, was man auch bei der Anwendung wiederfindet, wenn man mehrere Programme gleichzeitig öffnet. Für komplizierte Bildbearbeitungsprogramme reicht es dann leider aber doch nicht aus, mein ArcSoft Photostudio, welches ich hier installiert habe, hat den Test leider nicht bestanden, und stürzte ab, während ich ein Bild speichern wollte. Zum Glück wurden von Seiten der Hersteller dem Nutzer ja hier ermöglicht, den Speicher noch bis auf 256 MB zu erweitern. Speichererweiterungen gibt es in jedem Fachgeschäft zu kaufen, und sind meines Wissens nach momentan auch nicht mehr sonderlich teuer.

Das 12,1 TF Display zeigt ein ordentliches Bild, die Farbeinstellungen sind von Anfang an meiner Meinung nach ein wenig zu unscharf eingestellt, aber dies kann man ja anhand eines Menus, welches man per Knopf Druck öffnen kann, jederzeit ändern und abspeichern, so dass die Einstellungen auch beim nächsten Mal übernommen werden. Eine Auflösung von 1024 mal 768 ist in Ordnung, dies ist auch die Auflösung, die zur Zeit am meisten verwendet wird, somit kann man sich hier schon einmal nicht beschweren. Auch das Gewicht ist wirklich mal verwunderlich: Man rechnet ja normalerweise immer damit, dass 2-3 Kg schon an der Tagesordnung liegen, aber dass es hier lediglich 1,5 kg sind, ist doch schon erstaunlich. Aber umso besser, so kann man also davon ausgehen, dass sich dieses Gerät auch auf langen Reisen, oder Messegängen lohnt. Eine Akkulaufzeit von 2,2 Stunden verdirbt ein wenig den Spaß, jedoch gibt es hier noch einen Zusatz Akku den man ebenfalls aufladen kann, der dann dafür sorgt, dass man über 5 Stunden lang mit diesem Notebook arbeiten kann. Dies ist doch schon einmal nicht schlecht, dieses Extra bieten wirklich nicht sehr viele Geräte.

Ansonsten findet man hier natürlich ein CD-ROM Laufwerk sowie ein Diskettenlaufwerk vor, zudem den Grafikchip S3 Savage IX. Eine Festplatte von 18,3 GigaByte müsste eigentlich ausreichen, dies muss aber jeder selbst wissen, ich weiß ja nicht, was Ihr alles abspeichern wollt ;-). Um Euch dieses Gerät noch interessanter darzustellen, kommt noch eine 2-jährige Garantie dazu, die das Notebook noch besser dastehen lässt. Trotzdem muss ich Euch das Ganzen nun doch wieder verderben, da 3650 Euro meiner Meinung nach doch etwas zu hoch angemessen sind. Ich hätte die Topnote gegeben, jedoch sollte man bei so einer Sache auch immer noch auf den Preis achten. Da dieser hier meiner Meinung nach einen Dausi zu hoch ist, muss sich dieses Gerät leider Gottes mit 4 Sternen zufrieden geben :-).


© M.M. im August 2002

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