Ladykillers (VHS) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
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Erfahrungsbericht von Kuschelwuschel
Prof. Goldthwait Higginson Dorr VS Marva Munson
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Am Montag war ich in der Preview von \"Ladykillers\" im Kinopolis Kino im Main-Taunus-Zentrum (Sulzbach bei Frankfurt). Dieser Film mit Tom Hanks läuft am Donnerstag, den 29.07.2004, in den deutschen Kinos an. Vor dem Besuch hatte ich noch nichts weiteres über den Film gehört, außer dass er von den Brüder Coen stammt.
Ladykillers
Komödie
USA 2004
ca. 104 Minuten
Start: 29.07.2004
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Regie: Joel Coen, Ethan Coen
Darsteller: Tom Hanks, Marlon Wayans, J. K. Simmons, Tzi Ma, Robert Baker, Irma P. Hall, Walter K. Jordan
Drehbuch: Joel Coen, Ethan Coen
Kamera: Roger Deakins
Produzenten: Ethan Coen, Tom Jacobson, Barry Sonnenfeld, Barry Josephson, Joel Coen
Ausführende- / Koproduzenten: John Cameron
Casting: Ellen Chenoweth
Musik: Carter Burwell
Schnitt: Roderick Jaynes
Inhalt:
Marva Munson (Irma P. Hall), eine dickliche, alte, afroamerikanische Einwohnerin eines kleinen Ortes irgendwo in den Südstaaten – kommt in die kleine Polizeiwache und beschwert sich sehr aufgebracht über den Nachbarjungen. Die gerade aus ihren Schönheitsschlaf erweckten Sheriffs können der Beschwerde über zu laute Hipidy Hop Musik nicht so recht folgen. Allerdings scheint Mrs. Munson auch Stammgast zu sein, denn die örtliche Polizei wurde auch schon öfters damit beauftragt Pickles (die Katze der alten Dame) vom Baum zu „retten“. Mrs. Munson ist eine sehr fromme Frau die regelmäßig in den Gottesdienst geht und auch jeden Monat 5 Dollar für die ansässige Schule spendet! Ferner unterhält sie sich mit dem Gemälde ihres vor Jahren verstorbenen Mannes.
Bei Mrs. Munson quatiert sich eines Tages Professor (Dr. Phil.) Goldthwait Higginson Dorr (Tom Hanks) ein. Der Professor ist ein etwas komischer Kauz der immer sehr geschwollen daher redet. Allerdings hört er auch Mrs. Munson zu und kann wunderbar Lyrik (vor allem Edgar Allen Poe) vortragen. Unter dem Vorwand barocke Kirchenlieder zu proben mietet er auch den Keller als Proberaum an. Dort trifft er sich regelmäßig mit seinen Musikerkollegen.
Hintergrund des Treffens ist allerdings der Plan das örtliche Spielcasino, ein Schiff das am Ufer ankert – da das Glücksspiel zwar auf dem Festland verboten ist – aber eben nicht fünf Meter davor im Wasser, auszurauben. Das Geld wird in einem Tresor auf dem Festland, der sich im Erdreich befindet, aufbewahrt. Die Gang möchte einen Tunnel durch den relativ weichen und trockenen Lehmboden unbemerkt zu dem Tresor graben. Professor Dorr ist der Planer und der Kopf der Bande. Eigentlich kann der Plan gar nicht schief gehen, aber er hat ja noch seine trottlige Gang und auch Mrs. Munson ist noch nicht ganz so senil.
Ein asiatischer Laden wird gerade von zwei Farbigen überfallen, diese sind dabei allerdings nicht so erfolgreich, denn der Laden gehört dem General (Tzi Ma). Der General ist sehr schweigsam, ist aber als alter Kriegsveteran gut ausgebildet. Seine größtes Laster ist das Rauchen. Aufgrund seiner Erfahrung ist er natürlich genau der Richtige für diese Mission. Nur vor der resoluten Mrs. Munson hat er gehörigen Respekt, die das Rauchen auf den Tod nicht ausstehen kann. Und so versteckt er seine angezündete Zigarette auf ungewöhnliche Art und Weiße, sobald er Mrs. Munson kommen sieht.
Eine Filmproduktion kommt nicht so recht voran, denn der für Explosionen engagierte Garth Pancake (J.K. Simmons) kommt auf die glorreiche Idee dem beteiligten Hund eine Gasmaske aufzusetzen. Allerdings scheint der Hund im Umgang mit dieser Maske nicht so geübt zu sein. Nun kann sich Garth mit seinem explosiven Talent ganz dem Plan des Professors widmen. Da er aber mit einigen Aktionen sehr unbedacht ist, gibt es ab und zu mal ein kleines Unglück. Seine Freundin Mountain Girl (Diane Delano) hat er im Übrigen bei einem Reizdarm Treffen kennengelernt.
Gawain MacSam (Marlon Wayans) arbeitet im örtlichen Spielcasino, als Abfallbeseitiger und ist damit der Spitzel der Truppe. Er soll die Örtlichkeiten und Überwachungstechniken herausfinden. Leider hat er eine große Klappe und gerät somit mit jedem aneinander. Von Mrs. Munson bekommt er allerdings schmerzhaft aufgezeigt, was passiert wenn man unflätige Ausdrücke in ihrer Gegenwart benutzt.
Lump (Ryan Hurst) ein muskelbepackter Bursche versucht sein Glück beim Footballspielen, die körperlichen Voraussetzungen hat er allemal nur die geistigen scheinen für diese Spiel nicht auszureichen. Aufgrund seiner Kraft ist er prädestiniert den Tunnel zu graben, von den eigentlichen Zusammenhängen scheint er allerdings nicht viel zu verstehen.
Obwohl der Plan wirklich gut durchdacht ist, kommt es natürlich zu diversen Schwierigkeiten (Kündigung von Gawain, Fels der gesprengt werden muß, Streitereien, Verletzungen usw.) und auch Mrs. Munson scheint langsam Verdacht zu schöpfen. Schließlich kommt eine Explosion im Keller ja nicht jeden Tag vor. Auch um das Musik Vorspielen der Truppe vor Mrs. Munsons Kaffeekränzchen versuchen sie sich zu drücken. Logisch den mit dem Musizieren ist es nicht weit her.
Wie es weitergeht müsst ihr schon selbst rausfinden, sonst ist ja die ganze Spannung und der Witz des Films weg. *grins*
Wird es dem Professor und der Gang gelingen den Tresor auszuräumen? Oder kommt Mrs. Munson hinter den Plan und kann sie ihn vielleicht etwa vereiteln?
Rollen:
Goldthwait Higginson Dorr - Tom Hanks
Marva Munson - Irma P. Hall
Gawain MacSam - Marlon Wayans
Garth Pancake - J.K. Simmons
Der General - Tzi Ma
Lump - Ryan Hurst
Sheriff Wyner - George Wallace
Mountain Girl - Diane Delano
Fernand Gudge - Stephen Root
Weemack Funthes - Jason Weaver
TV Commercial Direct - Greg Grunberg
Filmographie:
Tom Hanks, eine kleine Auswahl: \"Splash\", \"Big\", \"Scott & Huutsch\", \" Schlaflos in Seattle\", \"Philadelphia\", \"Forrest Gump\", \"Apollo 13\", \"Der Soldat James Ryan\", \"E-Mail für Dich\", \"The Green Mile\", \"Verschollen\", \"Road to Perdition\", \"Catch Me If You Can“
Auszeichnungen: Zwei Oscars (drei Nominierungen) und zwei Golden Globe!
Irma P. Hall u.a.: \"Nix zu verlieren\", \"Mitternacht im Garten von Gut und Böse\", \"Patch Adams\"
Marlon Wayans u.a.: \"Meh\' Geld\", \"Dungeons & Dragons\", \"Scary Movie 1 & 2\"
J.K. Simmons u.a.: \"Der Schakal\", \"Mexican\", \"Spider-Man 1 & 2\"
Tzi Ma u.a.: \"Außer Kontrolle\", \"Dante\'s Peak\", \"Red Corner\", \"Rush Hour\", \"Der stille Amerikaner\"
Kuschelwuschels Meinung und Fazit:
Mit dem Film „Ladykillers“ trauten sich Joel und Ethan Coen an die Neuverfilmung des gleichnamigen Klassikers mit Alec Guiness aus dem Jahre 1955. Trotz des Kult-Originals mit schwarzem britischen Humors lohnt sich auch der Besuch der Neuverfilmung. Dafür sprechen vor allem zwei Hauptgründe: Tom Hanks und Irma P. Hall.
Tom Hanks in der Rolle des genialen, überkandidelten Professor Goldthwait Higginson Dorr ist wirklich spitze. Die Rolle, die Maske, die Mimik und der Text des Professors passen wie angegossen zu Tom Hanks. Ich finde man merkt ihm an, dass er als Professor bei den Dreharbeiten viel Spaß hatte. Vor allem auch seine Mono- und Dialoge sind einfach klasse. Insbesondere die in Zusammenhang mit Irma P. Hall als Mrs. Munson. Diese Rolle ist auch treffend besetzt, man nimmt Irma P. Hall die Rolle der resoluten und bibelfesten Frau einfach ab und hat unwillkürlich Respekt vor dieser alten Lady. Erst recht, wenn sie wegen Kraft- und Hipidy Hop Ausdrücken Ohrfeigen austeilt. Für mich sind diese beiden eindeutig die Highlights des Films.
Auch die anderen Rollen sind gut besetzt und jeder dieser eigentümlichen Personen ist auf die ein- oder andere Art überzeugend und witzig – bleiben allerdings gegenüber den beiden wirklich überzeugenden Hautdarstellern dann doch (selbstverständlich) etwas blaß. Über Lump kann man lachen weil er so doof ist, kann dann irgendwann auch Mitleid haben, weil es ihn nun zu oft getroffen hat und plötzlich sagt er aus seiner Naivität heraus etwas, was sich im Nachhinein als wirklich vernünftig heraus stellt. Garth Pancake ist sicherlich ein Spezialist auf seinem Gebiet und läßt sich durch seine Dummheiten auch nicht zurückwerfen, selbst wenn er sich dabei selbst verstümmelt geht es gleich weiter. Der General, der fast nichts spricht, ist der Zielstrebige und hat nur ein Laster, das Rauchen. Wenn etwas erledigt werden muß ist er zur Stelle. Gawain hat lediglich eine große Klappe und verbockt dadurch die einfachsten Aufträge. Mit so einer Truppe kann es nur so kommen, wie es letztendlich auch kommt! Aber auch die beiden Sheriffs sind wirklich lustig gemacht und verzweifeln so herrlich wenn Mrs. Munson wegen einer Kleinigkeit in ihr Büro gerannt kommt und sie deswegen aus dem Mittagsschlaf reist und von Hipidy-Hop Musik faselt. Der Ausdruck der Unverständniss ist diesen Beiden dann so recht ins Gesicht geschrieben.
Auch wenn manche Dinge im Film vorhersehbar sind, so sind doch ein paar Dinge wirklich überraschend. So zum Beispiel die Katze (Pickles) mit ihren Aktionen.
Neben den Schauspieler ist die Story auch gut und intelligent gemacht und es gibt viele kleine Details auf die man achten sollte – zum Beispiel das Gemälde des verstorbenen Ehemanns von Mrs. Munson. Vor allem aber besticht die Krimikomödie auch durch Wortwitz und den schon oben erwähnten Mono- und Dialogen.
Bis auf den Handlungsablauf wurde schon recht viel am Film gegenüber dem Original geändert, beginnend mit der Verlegung des Handlungsortes vom kalten Nachkriegs England in die heißen Flußbiegungen des Mississippi. Außerdem wurde der Film mit Gospel und HipHop Musik upgedatet.
Letztendlich kommt das Remake von „Ladykillers“ (wie so häufig) nicht an das Original heran und dabei hätte man auch ruhig auf den Reizdarm Humor (?) verzichten können. Die Coens haben schon bessere Filme gedreht . Trotzdem ist der Film durchaus interessant und witzig gemacht und daher auch empfehlenswert – zumindest für 3,50 bis 5 Euro! Mehr muß man dafür nicht ausgeben.
Ich habe versucht nicht allzu viel zu verraten und mich auch etwas vage ausgedrückt um den Witz und die Spannung nicht vorweg zunehmen.
Weitere Informationen über diesen Film könnt ihr euch auf der Homepage ansehen: http://www.movie.de/filme/ladykillers/
Viel Spaß beim Ansehen dieses Films, wünscht euch Kuschelwuschel.
Ladykillers
Komödie
USA 2004
ca. 104 Minuten
Start: 29.07.2004
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Regie: Joel Coen, Ethan Coen
Darsteller: Tom Hanks, Marlon Wayans, J. K. Simmons, Tzi Ma, Robert Baker, Irma P. Hall, Walter K. Jordan
Drehbuch: Joel Coen, Ethan Coen
Kamera: Roger Deakins
Produzenten: Ethan Coen, Tom Jacobson, Barry Sonnenfeld, Barry Josephson, Joel Coen
Ausführende- / Koproduzenten: John Cameron
Casting: Ellen Chenoweth
Musik: Carter Burwell
Schnitt: Roderick Jaynes
Inhalt:
Marva Munson (Irma P. Hall), eine dickliche, alte, afroamerikanische Einwohnerin eines kleinen Ortes irgendwo in den Südstaaten – kommt in die kleine Polizeiwache und beschwert sich sehr aufgebracht über den Nachbarjungen. Die gerade aus ihren Schönheitsschlaf erweckten Sheriffs können der Beschwerde über zu laute Hipidy Hop Musik nicht so recht folgen. Allerdings scheint Mrs. Munson auch Stammgast zu sein, denn die örtliche Polizei wurde auch schon öfters damit beauftragt Pickles (die Katze der alten Dame) vom Baum zu „retten“. Mrs. Munson ist eine sehr fromme Frau die regelmäßig in den Gottesdienst geht und auch jeden Monat 5 Dollar für die ansässige Schule spendet! Ferner unterhält sie sich mit dem Gemälde ihres vor Jahren verstorbenen Mannes.
Bei Mrs. Munson quatiert sich eines Tages Professor (Dr. Phil.) Goldthwait Higginson Dorr (Tom Hanks) ein. Der Professor ist ein etwas komischer Kauz der immer sehr geschwollen daher redet. Allerdings hört er auch Mrs. Munson zu und kann wunderbar Lyrik (vor allem Edgar Allen Poe) vortragen. Unter dem Vorwand barocke Kirchenlieder zu proben mietet er auch den Keller als Proberaum an. Dort trifft er sich regelmäßig mit seinen Musikerkollegen.
Hintergrund des Treffens ist allerdings der Plan das örtliche Spielcasino, ein Schiff das am Ufer ankert – da das Glücksspiel zwar auf dem Festland verboten ist – aber eben nicht fünf Meter davor im Wasser, auszurauben. Das Geld wird in einem Tresor auf dem Festland, der sich im Erdreich befindet, aufbewahrt. Die Gang möchte einen Tunnel durch den relativ weichen und trockenen Lehmboden unbemerkt zu dem Tresor graben. Professor Dorr ist der Planer und der Kopf der Bande. Eigentlich kann der Plan gar nicht schief gehen, aber er hat ja noch seine trottlige Gang und auch Mrs. Munson ist noch nicht ganz so senil.
Ein asiatischer Laden wird gerade von zwei Farbigen überfallen, diese sind dabei allerdings nicht so erfolgreich, denn der Laden gehört dem General (Tzi Ma). Der General ist sehr schweigsam, ist aber als alter Kriegsveteran gut ausgebildet. Seine größtes Laster ist das Rauchen. Aufgrund seiner Erfahrung ist er natürlich genau der Richtige für diese Mission. Nur vor der resoluten Mrs. Munson hat er gehörigen Respekt, die das Rauchen auf den Tod nicht ausstehen kann. Und so versteckt er seine angezündete Zigarette auf ungewöhnliche Art und Weiße, sobald er Mrs. Munson kommen sieht.
Eine Filmproduktion kommt nicht so recht voran, denn der für Explosionen engagierte Garth Pancake (J.K. Simmons) kommt auf die glorreiche Idee dem beteiligten Hund eine Gasmaske aufzusetzen. Allerdings scheint der Hund im Umgang mit dieser Maske nicht so geübt zu sein. Nun kann sich Garth mit seinem explosiven Talent ganz dem Plan des Professors widmen. Da er aber mit einigen Aktionen sehr unbedacht ist, gibt es ab und zu mal ein kleines Unglück. Seine Freundin Mountain Girl (Diane Delano) hat er im Übrigen bei einem Reizdarm Treffen kennengelernt.
Gawain MacSam (Marlon Wayans) arbeitet im örtlichen Spielcasino, als Abfallbeseitiger und ist damit der Spitzel der Truppe. Er soll die Örtlichkeiten und Überwachungstechniken herausfinden. Leider hat er eine große Klappe und gerät somit mit jedem aneinander. Von Mrs. Munson bekommt er allerdings schmerzhaft aufgezeigt, was passiert wenn man unflätige Ausdrücke in ihrer Gegenwart benutzt.
Lump (Ryan Hurst) ein muskelbepackter Bursche versucht sein Glück beim Footballspielen, die körperlichen Voraussetzungen hat er allemal nur die geistigen scheinen für diese Spiel nicht auszureichen. Aufgrund seiner Kraft ist er prädestiniert den Tunnel zu graben, von den eigentlichen Zusammenhängen scheint er allerdings nicht viel zu verstehen.
Obwohl der Plan wirklich gut durchdacht ist, kommt es natürlich zu diversen Schwierigkeiten (Kündigung von Gawain, Fels der gesprengt werden muß, Streitereien, Verletzungen usw.) und auch Mrs. Munson scheint langsam Verdacht zu schöpfen. Schließlich kommt eine Explosion im Keller ja nicht jeden Tag vor. Auch um das Musik Vorspielen der Truppe vor Mrs. Munsons Kaffeekränzchen versuchen sie sich zu drücken. Logisch den mit dem Musizieren ist es nicht weit her.
Wie es weitergeht müsst ihr schon selbst rausfinden, sonst ist ja die ganze Spannung und der Witz des Films weg. *grins*
Wird es dem Professor und der Gang gelingen den Tresor auszuräumen? Oder kommt Mrs. Munson hinter den Plan und kann sie ihn vielleicht etwa vereiteln?
Rollen:
Goldthwait Higginson Dorr - Tom Hanks
Marva Munson - Irma P. Hall
Gawain MacSam - Marlon Wayans
Garth Pancake - J.K. Simmons
Der General - Tzi Ma
Lump - Ryan Hurst
Sheriff Wyner - George Wallace
Mountain Girl - Diane Delano
Fernand Gudge - Stephen Root
Weemack Funthes - Jason Weaver
TV Commercial Direct - Greg Grunberg
Filmographie:
Tom Hanks, eine kleine Auswahl: \"Splash\", \"Big\", \"Scott & Huutsch\", \" Schlaflos in Seattle\", \"Philadelphia\", \"Forrest Gump\", \"Apollo 13\", \"Der Soldat James Ryan\", \"E-Mail für Dich\", \"The Green Mile\", \"Verschollen\", \"Road to Perdition\", \"Catch Me If You Can“
Auszeichnungen: Zwei Oscars (drei Nominierungen) und zwei Golden Globe!
Irma P. Hall u.a.: \"Nix zu verlieren\", \"Mitternacht im Garten von Gut und Böse\", \"Patch Adams\"
Marlon Wayans u.a.: \"Meh\' Geld\", \"Dungeons & Dragons\", \"Scary Movie 1 & 2\"
J.K. Simmons u.a.: \"Der Schakal\", \"Mexican\", \"Spider-Man 1 & 2\"
Tzi Ma u.a.: \"Außer Kontrolle\", \"Dante\'s Peak\", \"Red Corner\", \"Rush Hour\", \"Der stille Amerikaner\"
Kuschelwuschels Meinung und Fazit:
Mit dem Film „Ladykillers“ trauten sich Joel und Ethan Coen an die Neuverfilmung des gleichnamigen Klassikers mit Alec Guiness aus dem Jahre 1955. Trotz des Kult-Originals mit schwarzem britischen Humors lohnt sich auch der Besuch der Neuverfilmung. Dafür sprechen vor allem zwei Hauptgründe: Tom Hanks und Irma P. Hall.
Tom Hanks in der Rolle des genialen, überkandidelten Professor Goldthwait Higginson Dorr ist wirklich spitze. Die Rolle, die Maske, die Mimik und der Text des Professors passen wie angegossen zu Tom Hanks. Ich finde man merkt ihm an, dass er als Professor bei den Dreharbeiten viel Spaß hatte. Vor allem auch seine Mono- und Dialoge sind einfach klasse. Insbesondere die in Zusammenhang mit Irma P. Hall als Mrs. Munson. Diese Rolle ist auch treffend besetzt, man nimmt Irma P. Hall die Rolle der resoluten und bibelfesten Frau einfach ab und hat unwillkürlich Respekt vor dieser alten Lady. Erst recht, wenn sie wegen Kraft- und Hipidy Hop Ausdrücken Ohrfeigen austeilt. Für mich sind diese beiden eindeutig die Highlights des Films.
Auch die anderen Rollen sind gut besetzt und jeder dieser eigentümlichen Personen ist auf die ein- oder andere Art überzeugend und witzig – bleiben allerdings gegenüber den beiden wirklich überzeugenden Hautdarstellern dann doch (selbstverständlich) etwas blaß. Über Lump kann man lachen weil er so doof ist, kann dann irgendwann auch Mitleid haben, weil es ihn nun zu oft getroffen hat und plötzlich sagt er aus seiner Naivität heraus etwas, was sich im Nachhinein als wirklich vernünftig heraus stellt. Garth Pancake ist sicherlich ein Spezialist auf seinem Gebiet und läßt sich durch seine Dummheiten auch nicht zurückwerfen, selbst wenn er sich dabei selbst verstümmelt geht es gleich weiter. Der General, der fast nichts spricht, ist der Zielstrebige und hat nur ein Laster, das Rauchen. Wenn etwas erledigt werden muß ist er zur Stelle. Gawain hat lediglich eine große Klappe und verbockt dadurch die einfachsten Aufträge. Mit so einer Truppe kann es nur so kommen, wie es letztendlich auch kommt! Aber auch die beiden Sheriffs sind wirklich lustig gemacht und verzweifeln so herrlich wenn Mrs. Munson wegen einer Kleinigkeit in ihr Büro gerannt kommt und sie deswegen aus dem Mittagsschlaf reist und von Hipidy-Hop Musik faselt. Der Ausdruck der Unverständniss ist diesen Beiden dann so recht ins Gesicht geschrieben.
Auch wenn manche Dinge im Film vorhersehbar sind, so sind doch ein paar Dinge wirklich überraschend. So zum Beispiel die Katze (Pickles) mit ihren Aktionen.
Neben den Schauspieler ist die Story auch gut und intelligent gemacht und es gibt viele kleine Details auf die man achten sollte – zum Beispiel das Gemälde des verstorbenen Ehemanns von Mrs. Munson. Vor allem aber besticht die Krimikomödie auch durch Wortwitz und den schon oben erwähnten Mono- und Dialogen.
Bis auf den Handlungsablauf wurde schon recht viel am Film gegenüber dem Original geändert, beginnend mit der Verlegung des Handlungsortes vom kalten Nachkriegs England in die heißen Flußbiegungen des Mississippi. Außerdem wurde der Film mit Gospel und HipHop Musik upgedatet.
Letztendlich kommt das Remake von „Ladykillers“ (wie so häufig) nicht an das Original heran und dabei hätte man auch ruhig auf den Reizdarm Humor (?) verzichten können. Die Coens haben schon bessere Filme gedreht . Trotzdem ist der Film durchaus interessant und witzig gemacht und daher auch empfehlenswert – zumindest für 3,50 bis 5 Euro! Mehr muß man dafür nicht ausgeben.
Ich habe versucht nicht allzu viel zu verraten und mich auch etwas vage ausgedrückt um den Witz und die Spannung nicht vorweg zunehmen.
Weitere Informationen über diesen Film könnt ihr euch auf der Homepage ansehen: http://www.movie.de/filme/ladykillers/
Viel Spaß beim Ansehen dieses Films, wünscht euch Kuschelwuschel.
28 Bewertungen, 2 Kommentare
-
31.08.2004, 21:47 Uhr von Tuvok
Bewertung: sehr hilfreichehrlich gesagt mehr erwartet gute Kritik
-
11.08.2004, 12:15 Uhr von klukklukkluk
Bewertung: sehr hilfreichDen werde ich mir die tage auch "antun" ;-)
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