Lancia Lybra Testbericht

Lancia-lybra
Abbildung beispielhaft
ab 33,53
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Erfahrungsbericht von 111hammi

Neues Meisterwerk von Lancia

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Egal, ob wir mit diesem Auto auf einem großen Parkplatz stehen oder in einer kleinen Gasse...dieses Auto erkennt man schon von weiten. Das liegt daran, dass das Auto links und rechts 2 elegante Silberstreifen besitzt, die am oberen Teil des Kofferraums anfangen und kurz über der Windschutzscheibe aufhören. Sie sehen aus wie 2 Überrollbügel. Betrachtet man ihn von vorne, könnte man ihn mit einem Mercedes verwechseln, da die Schnauze ähnlich ist.

Dann ist dieses Auto mit seinen 4,46m recht lang und mit 1,7m eines der breitesten Autos, in denen ich je saß.
Doch auch die Ausstattung ist nicht ohne. Wie zum Beispiel das Radio und das dazu genau angepasste Soundsystem. Mit insgesamt 6 Boxen, die jeweils vorne an den beiden Türen und hinten auf der linken und rechten Seite des Kofferraums platziert sind und einen satten Durchmesser von ca. 25 cm haben, erreichen sie mit einem Verstärker einen satten und weichen Bass.

Auch ohne Subwoofer, den man aber gegen Aufpreis hätte nachrüsten können. Aber so reicht es auch schon. Doch hier gibt es auch schon etwas zu bemängeln. Und zwar klappert, wenn ein tiefer Bass kommt, die Scheibe an der Tür des Beifahrers mächtig und das verfälscht den Genuss der Musik.

Das Radio besteht aus einer großen Anzeige auf der man den aktuellen Sender, den Radiotext (RDS) und die eingespeicherten Sender sehen kann. Links kann man auf den 6 Knöpfen, zwischen den eingespeicherten Sendern hin und her schalten.

Der Verstärker ist für uns nicht sichtbar. Er steckt hinter dem Display. Anhand von ein paar mal Knopfdrücken gelangt man zum Menü, in dem man Bässe, Höhen und Mitten einstellen kann.

Nicht so wie in manch anderen Autos muss man hier die Füße nicht einziehen, wenn man verreist. Denn an Platz wurde hier nicht gespart. Man hat vorne genügend Platz für seine Beine, um sie auch mal lang zu strecken. Wenn man dann auch noch den Sitz nach hinten stellt, erreicht man eine perfekte Liegehaltung, in der durchaus das ein oder andere Nickerchen stattfinden kann.

Doch auch in der zweiten Reihe wurde nicht gespart. Hier hat man genau so viel Platz für seine Beine, wie in der ersten Reihe.
An warmen Sommertagen kommt auch die Klimaanlage nicht zu kurz. Vorne in der Mitte des Armaturenbrettes ist ein 15x15cm großes Display, in dem man unschwer erkennen kann, wie viel °C es außen sind. Doch leider erkennt man nirgends, wie viel es innen sind.

Links und rechts des Displays ist jeweils ein Knopf für das Regeln der Temperatur auf der entsprechenden Seite. Doch wenn man die Klimaanlage auf max. schaltet, dann ist sie mächtig laut.
Der Motor besitzt eine stolze PS-Stärke von 103 PS mit der er locker auf 180 kommt. Im Innenraum bekommt man von der Geschwindigkeit kaum etwas mit.

Der Kofferraum ist kleiner als er aussieht. Hier haben wir eigentlich einen Wagen erwartet, bei dem der Kofferraum größer als bei einem Opel ist. Doch die abnehmbare Ablage schafft noch einmal mehr Platz. Dadurch kann man den Kofferraum bis hoch packen. Doch es gibt 2 weitere Nachteile.
Erstens kann man nicht mehr nach hinten raus schauen und zweitens können die einzelnen Gepäckstücke beim starken Abbremsen nach vorne fliegen und die in der zweiten Reihe verletzen. Doch hier kann man ein Auffangnetz kaufen. Es kostet ein wenig über 300 DM, ist stabil, hält jedes Gepäck mühelos auf und ist leicht und schnell montiert.
Mit 37.800 DM ist der Wagen ein recht teurer, aber wird durch die
Ausstattung und Aussehen wieder gut gemacht.

Fazit: Viel Platz und gute Ausstattung machen den Lancia Lybra Station Wagon 1.6 trotz den 37.800 DM zu einem Auto der Spitzenklasse.

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