LBS Landesbausparkasse Testbericht
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Erfahrungsbericht von angelika46
Bausparen sinnvoll oder nicht?
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Da wir vorhatten, evtl. eine Eigentumswohnung zu erwerben und weil wir dachten, ein Bausparvertrag kann auf gar keinen Fall Schaden, schlossen wir vor ca. 7 Jahren einen Bausparvertrag über 40.000,-- DM bei der LBS ab.
Der Berater rechnete uns aus, dass wir bei Einzahlung der Mindestsumme (167,-- DM monatlich) in ca. 6 Jahren mit der Zuteilung der Bausparsumme rechnen könnten. Diese Mindesteinzahlungssumme ist erforderlich, um Anspruch auf die Bausparprämie zu haben (pro Person DM 100,-- pro Jahr, d.h. in unserem Fall DM 200,--). Da außerdem ein Jahreseinkommen von 100.000,-- DM nicht überschritten werden darf, um diese Prämie zu erhalten, ist seit 2 Jahren die Bausparprämie bei uns nicht mehr aktuell.
Nachdem wir etwa 12000,-- DM auf den Bausparvertrag eingezahlt hatten, wurde der Wohnungskauf aktuell. Um ein Darlehen zu bekommen rief ich also bei der LBS-Hauptstelle in München an und ließ meinen Vertrag auf Gewährung eines Darlehns überprüfen.
Der entsprechende Sachbearbeiter fragte mich zunächst, ob ich schon bei einer normalen Bank nach den Zinskonditionen gefragt hätte, um das für mich günstigere zu wählen. Damals beliefen sich die Darlehnszinsen auf 4,6 % Effektiver Jahreszins auf der Basis eines normalen Hypothekendarlehns auf 10 Jahre Laufzeit.
Da können sie nicht mithalten, meinte der Sachbearbeiter der LBS. Erstens ist mein Bausparvertrag noch nicht zuteilungsreif und selbst, wenn die fehlende Summe zwischenfinanziert werden würde, müsste ich mit derzeit ca. 5 % Zinsen rechnen.
Er empfahl mir, lieber das Hypothekendarlehn meiner Hausbank in Anspruch zu nehmen.
Etwas erbost, denn zu was schließt man denn sonst einen Bausparvertrag ab, überlegte ich mir, ob ich aufgrund dessen, den Bausparvertrag nicht ganz kündigen sollte. Jedoch würde ich dann die Abschlussgebühren in Höhe von 400,-- DM + die bis jetzt vom Finanzamt gewährten Bausparprämien in Höhe von 800,-- DM verlieren. Unter dem Strich käme also weniger raus, als das was eingezahlt worden ist.
Ich habe nun das Hypothekendarlehen von meiner Bank (natürlich nach eingehenden Vergleichen) in Anspruch genommen und auf den Kredit von LBS verzichtet. Damit keine Verluste entstehen, bezahle ich jetzt noch bis zur Zuteilung, d.h. bis die 40 % erreicht sind, meine Beiträge ein. Danach werde ich jedoch meinen Bausparvertrag ungenutzt auflösen und in Zukunft die Finger von derartigen Verträgen lassen.
Der einzige Grund für einen Bausparvertrag ist sowieso nur die Bausparprämie, die man ab 16 Jahre erhalten kann. Pro Person erhält man jährlich DM 100,--, wenn die Einkommensgrenze von DM 100.000,-- nicht überschritten wird. Man sollte dann aber lediglich die Mindesteinzahlung von 167,-- DM monatlich vornehmen, da eine Inanspruchnahme zu günstigen Konditionen des Bauspardarlehns mehr als fraglich erscheint.
Kein Grund sind jedoch Vermögenswirksame Leistungen. Diese DM 78,-- monatlicher Beitrag (meist trägt der Arbeitgeber einen Teil) können besser in einen Aktionfond o.ä. investiert werden.
Alles in allem: Finger weg vom Bausparvertrag, es gibt bessere und effektivere Alternativen.
Der Berater rechnete uns aus, dass wir bei Einzahlung der Mindestsumme (167,-- DM monatlich) in ca. 6 Jahren mit der Zuteilung der Bausparsumme rechnen könnten. Diese Mindesteinzahlungssumme ist erforderlich, um Anspruch auf die Bausparprämie zu haben (pro Person DM 100,-- pro Jahr, d.h. in unserem Fall DM 200,--). Da außerdem ein Jahreseinkommen von 100.000,-- DM nicht überschritten werden darf, um diese Prämie zu erhalten, ist seit 2 Jahren die Bausparprämie bei uns nicht mehr aktuell.
Nachdem wir etwa 12000,-- DM auf den Bausparvertrag eingezahlt hatten, wurde der Wohnungskauf aktuell. Um ein Darlehen zu bekommen rief ich also bei der LBS-Hauptstelle in München an und ließ meinen Vertrag auf Gewährung eines Darlehns überprüfen.
Der entsprechende Sachbearbeiter fragte mich zunächst, ob ich schon bei einer normalen Bank nach den Zinskonditionen gefragt hätte, um das für mich günstigere zu wählen. Damals beliefen sich die Darlehnszinsen auf 4,6 % Effektiver Jahreszins auf der Basis eines normalen Hypothekendarlehns auf 10 Jahre Laufzeit.
Da können sie nicht mithalten, meinte der Sachbearbeiter der LBS. Erstens ist mein Bausparvertrag noch nicht zuteilungsreif und selbst, wenn die fehlende Summe zwischenfinanziert werden würde, müsste ich mit derzeit ca. 5 % Zinsen rechnen.
Er empfahl mir, lieber das Hypothekendarlehn meiner Hausbank in Anspruch zu nehmen.
Etwas erbost, denn zu was schließt man denn sonst einen Bausparvertrag ab, überlegte ich mir, ob ich aufgrund dessen, den Bausparvertrag nicht ganz kündigen sollte. Jedoch würde ich dann die Abschlussgebühren in Höhe von 400,-- DM + die bis jetzt vom Finanzamt gewährten Bausparprämien in Höhe von 800,-- DM verlieren. Unter dem Strich käme also weniger raus, als das was eingezahlt worden ist.
Ich habe nun das Hypothekendarlehen von meiner Bank (natürlich nach eingehenden Vergleichen) in Anspruch genommen und auf den Kredit von LBS verzichtet. Damit keine Verluste entstehen, bezahle ich jetzt noch bis zur Zuteilung, d.h. bis die 40 % erreicht sind, meine Beiträge ein. Danach werde ich jedoch meinen Bausparvertrag ungenutzt auflösen und in Zukunft die Finger von derartigen Verträgen lassen.
Der einzige Grund für einen Bausparvertrag ist sowieso nur die Bausparprämie, die man ab 16 Jahre erhalten kann. Pro Person erhält man jährlich DM 100,--, wenn die Einkommensgrenze von DM 100.000,-- nicht überschritten wird. Man sollte dann aber lediglich die Mindesteinzahlung von 167,-- DM monatlich vornehmen, da eine Inanspruchnahme zu günstigen Konditionen des Bauspardarlehns mehr als fraglich erscheint.
Kein Grund sind jedoch Vermögenswirksame Leistungen. Diese DM 78,-- monatlicher Beitrag (meist trägt der Arbeitgeber einen Teil) können besser in einen Aktionfond o.ä. investiert werden.
Alles in allem: Finger weg vom Bausparvertrag, es gibt bessere und effektivere Alternativen.
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