Las Vegas Testbericht


ab 20,90 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Erfahrungsbericht von schlumpf-ine
"Die spinnen die Amis...!"
Pro:
Eine "Traum"stadt
Kontra:
KANN teuer werden...
Empfehlung:
Ja
Hallo zusammen!
Dieses Mal möchte ich über eine Stadt schreiben, die... Tja, lest selbst:
Las Vegas
~~~~~~~
Im Süden von Nevada, mitten in der Mojave Wüste, liegt die Spielerstadt Las Vegas!
Mit dem Bus fuhren wir parallel am „Las Vegas Strip“ vorbei und sahen von Weitem die berühmten Hotels.
An diesem 6,5 Kilometer langen Teil des Las Vegas Boulevard South stehen 7 der 10 größten Hotels der Welt!
Auch viele weiße Hochzeitskapellen mit Neonreklame findet man entlang des Strips.
Früher war die Freemont Street in Downtown das Herz der Stadt. Hier standen die teils noch vorhandenen ersten Hotels, die die Stadt berühmt machten.
Auch wir waren in so einem Hotel untergebracht:
dem Fitzgeralds Casino & Holiday Inn.
Es hatte wie die berühmten Hotels am Strip einen Swimmingpool zu bieten, der einzigste Unterschied war, dass es im ich weiß nicht wievielten Stock des Hochhauses war.
Unterkunft und Essen sind in Las Vegas erstaunlich preiswert; man will so Besucher in die Stadt locken, die dann ihr Geld in den Casinos verzocken sollen.
In Las Vegas ist es üblich, dass man durch das Casino zur Rezeption, zum Zimmer, zum Frühstücksraum oder wohin auch immer kommt.
Es ist faszinierend, die vielen bunten blinkenden Lichter an den Slot - Maschinen zu sehen und das Klappern der Geldmünzen zu hören.
Außer den unzähligen einarmigen Banditen gibt es natürlich noch die Klassiker:
Roulette, Black Jack und die Würfeltische.
Leute aller Schichten, ob jung oder alt, dick oder dünn, versuchten ihr Glück. Sie saßen rund um die Uhr vor den Apparaten, den Becher in der Hand und hofften auf den großen Gewinn.
Zum Überqueren der breiten Fahrbahnen in Las Vegas gab es riesige Fußgängerbrücken. Wer treppenfaul ist, kann auch einen gläsernen, klimatisierten Aufzug benutzen.
Jede Fahrt mit dem Bus am Strip kostete 2 $.
Nun zu den Hotels:
Stratosphere Tower
~~~~~~~~~~~~~~
Wie gesagt, durch das Casino hindurch gingen wir hinein. Viele Shops befanden sich im Inneren, ansonsten nichts Spektakuläres.
Der Tower ist 356 Meter hoch und Amerikas höchster freistehender Turm. Als wir aus dem Aufzug stiegen, erwartete uns eine super Sicht über Las Vegas. Der Eintritt zum Stratosphere Tower kostete 6 $.
Für Wagemutige gibt es dort oben eine Achterbahn, die rundherum um den Tower fährt.
Es ist die höchste Achterbahn der Welt, mehr als 270 Meter hoch!
Außerdem ist noch ein „Big Shot“ oben, für diejenigen, denen die Bahn immer noch nicht Nervenkitzel genug ist.
Mit ihm wird man dann nochmals 48 Meter in die Höhe geschossen, mit 4 G. Wir taten uns aber beides nicht an!
Wieder unten angekommen schlenderten wir den Strip hinauf.
Sahara
~~~~
Das erste Themen-Hotel, das wir sahen, war das Sahara.
Eine Achterbahn fuhr mit hoher Geschwindigkeit um das Hotel herum, dann kerzengerade nach oben und das ganze dann wieder zurück.
Hier mussten wir ewig warten, bis die Bahn wieder einmal vorbeigeschossen kam, so dass wir wenigstens ein Foto machen konnten! Aber auch das war nichts für uns! *grins*
Schon eher das Buffee (all-you-can-eat-buffet) für 6,99 $, für diesen Preis konnten wir essen,
was und wie viel wir wollten.
Gestärkt gingen wir weiter.
Tipp: Die meisten Büffees in Las Vegas sind spottbillig, ebenfalls manche Unterkunft.
Las Vegas ist allein aufs Glückspiel ausgelegt.
Auch die Kleiderordnung ist hier anders als in Deutschland. In Las Vegas sieht man kaum jemanden mit Anzug und Krawatte, sondern eher im Freizeitlook: kurze Hosen, T-Shirts, Badelatschen (die zur jenen Zeit sowieso total „in“ waren.)
Riviera
~~~~~
Im Hotel Riviera versuchten wir dann unser Glück und zockten, verließen aber leider nicht reicher das Casino. Inzwischen ist es dunkel geworden.
Treasure Island
~~~~~~~~~~~~~
Vor dem Treasure Island konnten wir eine Piratenshow miterleben. Auf dem Wasser wurde mit Hilfe von Feuer eine Schlacht aufgeführt, die mit der Versenkung eines Schiffes endete.
Erfrischt wurde man durch leichten Sprühregen, der von Pfosten auf einen herabnieselte.
Eine kühle Erfrischung, bei 39°C!
Auch im Casino kann man jede Menge Säbel, Schatzkisten und Skelette entdecken.
Tipp: Die Show ist kostenlos. Es lohnt sich, früh da zu sein, um einen vorderen Platz zu ergattern, da die Show immer extrem besucht ist!
Mit dem Bus fuhren wir schließlich zurück in unser Hotel. Die Fahrt durch das nächtliche Las Vegas war
faszinierend, da es sich in ein buntes Lichtermeer verwandelt hatte.
Am nächsten Morgen, 7 Uhr, ließen wir uns wecken. Ein Blick auf die Temperaturanzeige des Nachbarhotels zeigte uns, dass es schon 34°C hatte. Und das um
7 Uhr morgens! Wahnsinn...
Nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Bus zu dem am weitesten entfernten Hotel: Das Mandalay Bay.
Mandalay Bay
~~~~~~~~~~
Dieses Hotel bietet ein Shark Reef als Attraktion.
Es ist mehr als nur ein typisches Aquarium: Ungewöhnliche Wassertiere aus aller Welt gibt es dort zu sehen. Eintritt: 14,95 $!
Auch der Pool, 40 000 m² tropische Lagune mit Sandstrand wurde mehrfach zum besten Pool in Las Vegas gewählt.
Wir begnügten uns aber damit, durch das Casino zu schlendern.
Luxor
~~~
Die nächste Sehenswürdigkeit war das Luxor, ein riesiges Hotel in Form einer schwarzen verspiegelnden Pyramide. Davor? Na klar, die Sphinx!
Nachts wird ein Laserstrahl aus der Pyramidenspitze in den Himmel geschickt, den man vom Flugzeug aus noch in Los Angeles sehen soll!?
Im Innenraum der 110 Meter hohen Pyramide befinden sich auf mehreren Ebenen das Casino, Restaurants und Geschäfte.
Excalibur
~~~~~~
Daneben befindet sich das Excalibur, ein richtiges Märchenschloss mit bunten Türmen, in rosarot und hellblau. Schön kitschig!
Das Thema ist die mittelalterliche Sagenwelt um König Artus, auch die Läden sind einem mittelalterlichem Dorf nachempfunden.
Diese 3 Hotels (Mandalay Bay, Luxor und Excalibur) sind durch eine Hochbahn miteinander verbunden, die man kostenlos nutzen darf. Eine Monorail verbindet auch das MGM mit dem Ballys, sowie das Treasure Island mit dem Mirage.
MGM Grand
~~~~~~
Das Thema ist natürlich den Kinofilmen von MGM gewidmet.
Der Komplex ist dermaßen groß, dass man fast Pfadfinder sein muss um sich nicht zu verirren. Bei seiner Eröffnung 1993 war das MGM mit über 5.000 Zimmern das größte Hotel der Welt.
Bis 1997 betrat man das Casino durch einem großen Löwenkopf. Da Asiaten den Löwen aber als Unglücksbringer sehen, wurde der ganze Eingangsbereich umgebaut.
Jetzt gibt es „normale\" Eingänge und seitlich vor dem Gebäudekomplex steht eine neue große Löwenstatue.
Von dort aus werden oft Boxkämpfe, Konzerte und sonstige Ereignisse in alle Welt übertragen.
Von außen sieht das MGM Grand aber eher einfach aus, drinnen jedoch sang ein Elvis - Double, dem wir eine
Weile zuhörten. So konnten wir uns auch ein wenig abkühlen...
New York New York
~~~~~~~~~~~~~
Das Hotel New York New York bietet innen und außen eine großartige und sehr realistische Kulisse.
Vor dem Hotel steht eine maßstabsgetreue Freiheitsstatue und die Brooklyn Bridge wurde ebenfalls nachgebaut.
Im Innern befinden sich u.a. Nachbildungen des Broadways, des Times Square, der Park Avenue sowie von Little Italy.
Natürlich mit entsprechenden Restaurants und Geschäften.
Um die 12 Wolkenkratzer der Manhattan Skyline windet sich die Achterbahn \"Manhattan Express\".
Für uns eindeutig zu hoch! :-)
Aladdin
~~~~~
Die \"Desert Passage\" im Aladdin ist mittlerweile die größte Hotel-Einkaufspassage von Las Vegas.
Sie beherbergt mehr als 130 Geschäfte und Restaurants.
Ein schöner Effekt ist das künstliche Gewitter im Hafen.
Hotel Paris Las Vegas
~~~~~~~~~~~~~~~
Davor befindet sich – wie kann es auch anders sein – der Eiffelturm!
Allerdings „nur“ im Maßstab 1:2, ansonsten wie das Original.
Daneben steht der Arc de Triomphe, auf deutsch der Triumphbogen, der Louvre und die Pariser Oper,
ebenfalls im Maßstab 1:2.
Auch das Casino ist sehr beeindruckend. Ein Fuß des Eiffelturmes geht durch die Casinodecke, die einen
hellblauen Himmel mit weißen Wolken darstellt. Genial!
Bellagio
~~~~~~
Gegenüber dem Hotel Paris befindet sich das Bellagio, meiner Meinung nach das schönste Hotel am Strip.
Es war das erste 5 – Sterne Hotel in Las Vegas, mein absoluter Favorit!
Wie sich später herausstellen sollte, natürlich auch das teuerste, exclusivste und luxuriöseste Hotel der Stadt...!
An einem großen künstlichen See wurde vor dem Hotel die Landschaft des Comer Sees stilvoll nachempfunden.
Super Show: Die Bellagio Fountains!
1.200 extrem starke Wasserdüsen und 4.500 Scheinwerfer tanzen computergesteuert zu klassischen Arien und moderner Musik. Die Fontänen spritzen bis zu 75 m hoch.
Diese gigantischen Wasserspiele werden alle halbe Stunde vorgeführt.
Dabei entsteht ein lauter Knall, ähnlich einem Peitschenhieb. Am beeindruckensten ist das Ganze nachts, da das Wasser und auch das Hotel, in verschiedenen Farben angestrahlt wird!
Sollte man nicht versäumen...
Caesars Palace
~~~~~~~~~~~
Im Caesars Palace lohnt sich besonders die Shopping – Meile, die ist nämlich riesig.
Begrüßt wird man von Caesar und Cleopatra, die auch gerne für ein Foto posieren.
Ansonsten ist das Hotel ganz im altrömischen Stil gehalten, mit vielen Säulen und Statuen.
Mirage
~~~~
Von außen ist das Mirage, in dem Siegfried und Roy zu Hause sind, eigentlich nichts Besonderes.
Außer der Vulkan in der Lagune vor dem Hotel. Naja, kein richtiger Vulkan, sondern eher Wasserfontänen und Spezialeffekte erwecken den Eindruck, einen lavaspuckenden Vulkan vor sich zu haben.
Alle halbe Stunde findet das Spektakel statt!
Im Inneren sorgen jede Menge Palmen und Wasserfälle für tropisches Klima - eine schöne Abwechslung zur sonst so trockenen Klimaanlagen- und Wüstenluft.
Weiße Tiger bekamen wir leider nicht zu Gesicht, sondern nur normale, die faul hinter einer Scheibe im Eingangsbereich des Hotels lagen.
Auch hatten wir keine Chance, Eintrittskarten für Siegfried und Roy zu ergattern, da diese nämlich schon Wochen im voraus ausverkauft sind. Aber auch ohne Show ist Las Vegas immer eine Reise wert!
Venetian
~~~~~
Venedig in der Wüste:
Mit unglaublicher Liebe zum Detail wurden u. a. der Campanile, der Dogen-Palast und die Rialto-Brücke nachgebaut.
Im mächtigen Hotelturm befinden sich mehr als 3.000 Suiten. Ja genau, Suiten , keine Zimmer!
Eine Gondelfahrt über den \"Canale Grande\" ist ebenfalls möglich!
The Desert Inn
~~~~~~~~~~
Im The Desert Inn musste ein Feuer ausgebrochen sein, wir sahen noch die Brandspuren an manchen Fenstern.
Das Hotel stand sozusagen nur noch auf den Säulen und wurde zum Sprengen fertiggemacht.
Obwohl es ansonsten eigentlich noch ganz passabel aussah, aber in Las Vegas ist es üblich, des Öfteren veraltete Hotels abzureißen, um so Platz für neue, modernere zu machen.
Noch ein Tipp: Waren wir durstig - bei der Hitze sowieso klar - setzten wir uns irgendwo an einen Slot und spielten kurz. Bedienungen kamen sofort, und fragten uns nach unseren Wünschen.
Denn jetzt kommt\'S, alle Getränke in den Casinos von Las Vegas sind frei!
Klitzekleiner Haken: Man muss sich (z.B. an eine Slotmachine) setzen und spielen!
Aber wo sollte das Problem sein? *grins*
(so lange man natürlich nicht seine Reisekasse verzockt...)
Abends aßen wir uns an einem Buffee für 15,99$ im Mirage satt.
Hier gab es reichlich Auswahl, u.a. Hummer, Shrimps, Austern, Lachs, Steaks...
Ein beleuchteter Vulkanausbruch aus Wasser erwartete uns dann draußen.
Nochmal ging es dann ins Hotel Paris Las Vegas. Diesmal wollten wir rauf auf den Eiffelturm.
Ähnlich seinem großen Vorbild in Paris führt in der Mitte des Turmes ein Aufzug zur Spitze.
Der Eintritt kostete 9 $.
Als wir oben ausstiegen, haute es uns schier um. Uff! Denn es war sehr hoch, und außerdem sehr eng.
Wir mit unserer Höhenangst...
Wir schauten uns von oben die Wasserfontänen des Bellagios an. Riesenschläge waren zu hören, als das Wasser wieder auf der Oberfläche aufprallte.
Wir machten noch 2 schnelle Bilder und dann gings schnell wieder runter!
Downton Las Vegas
~~~~~~~~~~~~~~
Spät in der Nacht gingen wir langsam und geschafft zu unserem Hotel in Downtown Las Vegas zurück.
Alt-Las Vegas hat ebenso bekannte Spielcasinos, wie z.B. das Horseshoe oder das Golden Nugget.
Auch der winkende Cowboy ist hier zu Hause.
Hauptattraktion ist jedoch das Fremont Street Experience.
Eine ganze Straße wurde hier überdacht und mit rund 2,1 Millionen Glühbirnen ausgestattet. An dieser Decke wird dann mittels den bunten Glühbirnen eine Art Trickfilm, mit Musik untermalt, gezeigt.
Jeden Abend laufen hier dann verschiedene Lightshows, wir müssen nicht sagen, dass es die größten der Welt sind....
Im Hotel dann angekommen, sind wir mindestens 10 cm kleiner: alles abgelaufen! *lach*
..und das an einem Tag!
Fazit
~~~
Las Vegas ist eine Stadt, die man entweder mag oder nicht! Die einen sind total begeistert, die anderen denken wohl eher \"Die spinnen, die Amis!\"
Wir jedoch gehören auf jeden Fall der ersten Kategorie an!!!
Trotzdem kann man diese Casinostadt nicht mit anderen amerikanischen Großstädten vergleichen, da Las Vegas eine bunte Glitzerwelt für sich ist...
Für uns einfach faszinierend!
Vielen Dank für\'s Lesen!
Es grüßt Euch schlumpf-ine
Dieses Mal möchte ich über eine Stadt schreiben, die... Tja, lest selbst:
Las Vegas
~~~~~~~
Im Süden von Nevada, mitten in der Mojave Wüste, liegt die Spielerstadt Las Vegas!
Mit dem Bus fuhren wir parallel am „Las Vegas Strip“ vorbei und sahen von Weitem die berühmten Hotels.
An diesem 6,5 Kilometer langen Teil des Las Vegas Boulevard South stehen 7 der 10 größten Hotels der Welt!
Auch viele weiße Hochzeitskapellen mit Neonreklame findet man entlang des Strips.
Früher war die Freemont Street in Downtown das Herz der Stadt. Hier standen die teils noch vorhandenen ersten Hotels, die die Stadt berühmt machten.
Auch wir waren in so einem Hotel untergebracht:
dem Fitzgeralds Casino & Holiday Inn.
Es hatte wie die berühmten Hotels am Strip einen Swimmingpool zu bieten, der einzigste Unterschied war, dass es im ich weiß nicht wievielten Stock des Hochhauses war.
Unterkunft und Essen sind in Las Vegas erstaunlich preiswert; man will so Besucher in die Stadt locken, die dann ihr Geld in den Casinos verzocken sollen.
In Las Vegas ist es üblich, dass man durch das Casino zur Rezeption, zum Zimmer, zum Frühstücksraum oder wohin auch immer kommt.
Es ist faszinierend, die vielen bunten blinkenden Lichter an den Slot - Maschinen zu sehen und das Klappern der Geldmünzen zu hören.
Außer den unzähligen einarmigen Banditen gibt es natürlich noch die Klassiker:
Roulette, Black Jack und die Würfeltische.
Leute aller Schichten, ob jung oder alt, dick oder dünn, versuchten ihr Glück. Sie saßen rund um die Uhr vor den Apparaten, den Becher in der Hand und hofften auf den großen Gewinn.
Zum Überqueren der breiten Fahrbahnen in Las Vegas gab es riesige Fußgängerbrücken. Wer treppenfaul ist, kann auch einen gläsernen, klimatisierten Aufzug benutzen.
Jede Fahrt mit dem Bus am Strip kostete 2 $.
Nun zu den Hotels:
Stratosphere Tower
~~~~~~~~~~~~~~
Wie gesagt, durch das Casino hindurch gingen wir hinein. Viele Shops befanden sich im Inneren, ansonsten nichts Spektakuläres.
Der Tower ist 356 Meter hoch und Amerikas höchster freistehender Turm. Als wir aus dem Aufzug stiegen, erwartete uns eine super Sicht über Las Vegas. Der Eintritt zum Stratosphere Tower kostete 6 $.
Für Wagemutige gibt es dort oben eine Achterbahn, die rundherum um den Tower fährt.
Es ist die höchste Achterbahn der Welt, mehr als 270 Meter hoch!
Außerdem ist noch ein „Big Shot“ oben, für diejenigen, denen die Bahn immer noch nicht Nervenkitzel genug ist.
Mit ihm wird man dann nochmals 48 Meter in die Höhe geschossen, mit 4 G. Wir taten uns aber beides nicht an!
Wieder unten angekommen schlenderten wir den Strip hinauf.
Sahara
~~~~
Das erste Themen-Hotel, das wir sahen, war das Sahara.
Eine Achterbahn fuhr mit hoher Geschwindigkeit um das Hotel herum, dann kerzengerade nach oben und das ganze dann wieder zurück.
Hier mussten wir ewig warten, bis die Bahn wieder einmal vorbeigeschossen kam, so dass wir wenigstens ein Foto machen konnten! Aber auch das war nichts für uns! *grins*
Schon eher das Buffee (all-you-can-eat-buffet) für 6,99 $, für diesen Preis konnten wir essen,
was und wie viel wir wollten.
Gestärkt gingen wir weiter.
Tipp: Die meisten Büffees in Las Vegas sind spottbillig, ebenfalls manche Unterkunft.
Las Vegas ist allein aufs Glückspiel ausgelegt.
Auch die Kleiderordnung ist hier anders als in Deutschland. In Las Vegas sieht man kaum jemanden mit Anzug und Krawatte, sondern eher im Freizeitlook: kurze Hosen, T-Shirts, Badelatschen (die zur jenen Zeit sowieso total „in“ waren.)
Riviera
~~~~~
Im Hotel Riviera versuchten wir dann unser Glück und zockten, verließen aber leider nicht reicher das Casino. Inzwischen ist es dunkel geworden.
Treasure Island
~~~~~~~~~~~~~
Vor dem Treasure Island konnten wir eine Piratenshow miterleben. Auf dem Wasser wurde mit Hilfe von Feuer eine Schlacht aufgeführt, die mit der Versenkung eines Schiffes endete.
Erfrischt wurde man durch leichten Sprühregen, der von Pfosten auf einen herabnieselte.
Eine kühle Erfrischung, bei 39°C!
Auch im Casino kann man jede Menge Säbel, Schatzkisten und Skelette entdecken.
Tipp: Die Show ist kostenlos. Es lohnt sich, früh da zu sein, um einen vorderen Platz zu ergattern, da die Show immer extrem besucht ist!
Mit dem Bus fuhren wir schließlich zurück in unser Hotel. Die Fahrt durch das nächtliche Las Vegas war
faszinierend, da es sich in ein buntes Lichtermeer verwandelt hatte.
Am nächsten Morgen, 7 Uhr, ließen wir uns wecken. Ein Blick auf die Temperaturanzeige des Nachbarhotels zeigte uns, dass es schon 34°C hatte. Und das um
7 Uhr morgens! Wahnsinn...
Nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Bus zu dem am weitesten entfernten Hotel: Das Mandalay Bay.
Mandalay Bay
~~~~~~~~~~
Dieses Hotel bietet ein Shark Reef als Attraktion.
Es ist mehr als nur ein typisches Aquarium: Ungewöhnliche Wassertiere aus aller Welt gibt es dort zu sehen. Eintritt: 14,95 $!
Auch der Pool, 40 000 m² tropische Lagune mit Sandstrand wurde mehrfach zum besten Pool in Las Vegas gewählt.
Wir begnügten uns aber damit, durch das Casino zu schlendern.
Luxor
~~~
Die nächste Sehenswürdigkeit war das Luxor, ein riesiges Hotel in Form einer schwarzen verspiegelnden Pyramide. Davor? Na klar, die Sphinx!
Nachts wird ein Laserstrahl aus der Pyramidenspitze in den Himmel geschickt, den man vom Flugzeug aus noch in Los Angeles sehen soll!?
Im Innenraum der 110 Meter hohen Pyramide befinden sich auf mehreren Ebenen das Casino, Restaurants und Geschäfte.
Excalibur
~~~~~~
Daneben befindet sich das Excalibur, ein richtiges Märchenschloss mit bunten Türmen, in rosarot und hellblau. Schön kitschig!
Das Thema ist die mittelalterliche Sagenwelt um König Artus, auch die Läden sind einem mittelalterlichem Dorf nachempfunden.
Diese 3 Hotels (Mandalay Bay, Luxor und Excalibur) sind durch eine Hochbahn miteinander verbunden, die man kostenlos nutzen darf. Eine Monorail verbindet auch das MGM mit dem Ballys, sowie das Treasure Island mit dem Mirage.
MGM Grand
~~~~~~
Das Thema ist natürlich den Kinofilmen von MGM gewidmet.
Der Komplex ist dermaßen groß, dass man fast Pfadfinder sein muss um sich nicht zu verirren. Bei seiner Eröffnung 1993 war das MGM mit über 5.000 Zimmern das größte Hotel der Welt.
Bis 1997 betrat man das Casino durch einem großen Löwenkopf. Da Asiaten den Löwen aber als Unglücksbringer sehen, wurde der ganze Eingangsbereich umgebaut.
Jetzt gibt es „normale\" Eingänge und seitlich vor dem Gebäudekomplex steht eine neue große Löwenstatue.
Von dort aus werden oft Boxkämpfe, Konzerte und sonstige Ereignisse in alle Welt übertragen.
Von außen sieht das MGM Grand aber eher einfach aus, drinnen jedoch sang ein Elvis - Double, dem wir eine
Weile zuhörten. So konnten wir uns auch ein wenig abkühlen...
New York New York
~~~~~~~~~~~~~
Das Hotel New York New York bietet innen und außen eine großartige und sehr realistische Kulisse.
Vor dem Hotel steht eine maßstabsgetreue Freiheitsstatue und die Brooklyn Bridge wurde ebenfalls nachgebaut.
Im Innern befinden sich u.a. Nachbildungen des Broadways, des Times Square, der Park Avenue sowie von Little Italy.
Natürlich mit entsprechenden Restaurants und Geschäften.
Um die 12 Wolkenkratzer der Manhattan Skyline windet sich die Achterbahn \"Manhattan Express\".
Für uns eindeutig zu hoch! :-)
Aladdin
~~~~~
Die \"Desert Passage\" im Aladdin ist mittlerweile die größte Hotel-Einkaufspassage von Las Vegas.
Sie beherbergt mehr als 130 Geschäfte und Restaurants.
Ein schöner Effekt ist das künstliche Gewitter im Hafen.
Hotel Paris Las Vegas
~~~~~~~~~~~~~~~
Davor befindet sich – wie kann es auch anders sein – der Eiffelturm!
Allerdings „nur“ im Maßstab 1:2, ansonsten wie das Original.
Daneben steht der Arc de Triomphe, auf deutsch der Triumphbogen, der Louvre und die Pariser Oper,
ebenfalls im Maßstab 1:2.
Auch das Casino ist sehr beeindruckend. Ein Fuß des Eiffelturmes geht durch die Casinodecke, die einen
hellblauen Himmel mit weißen Wolken darstellt. Genial!
Bellagio
~~~~~~
Gegenüber dem Hotel Paris befindet sich das Bellagio, meiner Meinung nach das schönste Hotel am Strip.
Es war das erste 5 – Sterne Hotel in Las Vegas, mein absoluter Favorit!
Wie sich später herausstellen sollte, natürlich auch das teuerste, exclusivste und luxuriöseste Hotel der Stadt...!
An einem großen künstlichen See wurde vor dem Hotel die Landschaft des Comer Sees stilvoll nachempfunden.
Super Show: Die Bellagio Fountains!
1.200 extrem starke Wasserdüsen und 4.500 Scheinwerfer tanzen computergesteuert zu klassischen Arien und moderner Musik. Die Fontänen spritzen bis zu 75 m hoch.
Diese gigantischen Wasserspiele werden alle halbe Stunde vorgeführt.
Dabei entsteht ein lauter Knall, ähnlich einem Peitschenhieb. Am beeindruckensten ist das Ganze nachts, da das Wasser und auch das Hotel, in verschiedenen Farben angestrahlt wird!
Sollte man nicht versäumen...
Caesars Palace
~~~~~~~~~~~
Im Caesars Palace lohnt sich besonders die Shopping – Meile, die ist nämlich riesig.
Begrüßt wird man von Caesar und Cleopatra, die auch gerne für ein Foto posieren.
Ansonsten ist das Hotel ganz im altrömischen Stil gehalten, mit vielen Säulen und Statuen.
Mirage
~~~~
Von außen ist das Mirage, in dem Siegfried und Roy zu Hause sind, eigentlich nichts Besonderes.
Außer der Vulkan in der Lagune vor dem Hotel. Naja, kein richtiger Vulkan, sondern eher Wasserfontänen und Spezialeffekte erwecken den Eindruck, einen lavaspuckenden Vulkan vor sich zu haben.
Alle halbe Stunde findet das Spektakel statt!
Im Inneren sorgen jede Menge Palmen und Wasserfälle für tropisches Klima - eine schöne Abwechslung zur sonst so trockenen Klimaanlagen- und Wüstenluft.
Weiße Tiger bekamen wir leider nicht zu Gesicht, sondern nur normale, die faul hinter einer Scheibe im Eingangsbereich des Hotels lagen.
Auch hatten wir keine Chance, Eintrittskarten für Siegfried und Roy zu ergattern, da diese nämlich schon Wochen im voraus ausverkauft sind. Aber auch ohne Show ist Las Vegas immer eine Reise wert!
Venetian
~~~~~
Venedig in der Wüste:
Mit unglaublicher Liebe zum Detail wurden u. a. der Campanile, der Dogen-Palast und die Rialto-Brücke nachgebaut.
Im mächtigen Hotelturm befinden sich mehr als 3.000 Suiten. Ja genau, Suiten , keine Zimmer!
Eine Gondelfahrt über den \"Canale Grande\" ist ebenfalls möglich!
The Desert Inn
~~~~~~~~~~
Im The Desert Inn musste ein Feuer ausgebrochen sein, wir sahen noch die Brandspuren an manchen Fenstern.
Das Hotel stand sozusagen nur noch auf den Säulen und wurde zum Sprengen fertiggemacht.
Obwohl es ansonsten eigentlich noch ganz passabel aussah, aber in Las Vegas ist es üblich, des Öfteren veraltete Hotels abzureißen, um so Platz für neue, modernere zu machen.
Noch ein Tipp: Waren wir durstig - bei der Hitze sowieso klar - setzten wir uns irgendwo an einen Slot und spielten kurz. Bedienungen kamen sofort, und fragten uns nach unseren Wünschen.
Denn jetzt kommt\'S, alle Getränke in den Casinos von Las Vegas sind frei!
Klitzekleiner Haken: Man muss sich (z.B. an eine Slotmachine) setzen und spielen!
Aber wo sollte das Problem sein? *grins*
(so lange man natürlich nicht seine Reisekasse verzockt...)
Abends aßen wir uns an einem Buffee für 15,99$ im Mirage satt.
Hier gab es reichlich Auswahl, u.a. Hummer, Shrimps, Austern, Lachs, Steaks...
Ein beleuchteter Vulkanausbruch aus Wasser erwartete uns dann draußen.
Nochmal ging es dann ins Hotel Paris Las Vegas. Diesmal wollten wir rauf auf den Eiffelturm.
Ähnlich seinem großen Vorbild in Paris führt in der Mitte des Turmes ein Aufzug zur Spitze.
Der Eintritt kostete 9 $.
Als wir oben ausstiegen, haute es uns schier um. Uff! Denn es war sehr hoch, und außerdem sehr eng.
Wir mit unserer Höhenangst...
Wir schauten uns von oben die Wasserfontänen des Bellagios an. Riesenschläge waren zu hören, als das Wasser wieder auf der Oberfläche aufprallte.
Wir machten noch 2 schnelle Bilder und dann gings schnell wieder runter!
Downton Las Vegas
~~~~~~~~~~~~~~
Spät in der Nacht gingen wir langsam und geschafft zu unserem Hotel in Downtown Las Vegas zurück.
Alt-Las Vegas hat ebenso bekannte Spielcasinos, wie z.B. das Horseshoe oder das Golden Nugget.
Auch der winkende Cowboy ist hier zu Hause.
Hauptattraktion ist jedoch das Fremont Street Experience.
Eine ganze Straße wurde hier überdacht und mit rund 2,1 Millionen Glühbirnen ausgestattet. An dieser Decke wird dann mittels den bunten Glühbirnen eine Art Trickfilm, mit Musik untermalt, gezeigt.
Jeden Abend laufen hier dann verschiedene Lightshows, wir müssen nicht sagen, dass es die größten der Welt sind....
Im Hotel dann angekommen, sind wir mindestens 10 cm kleiner: alles abgelaufen! *lach*
..und das an einem Tag!
Fazit
~~~
Las Vegas ist eine Stadt, die man entweder mag oder nicht! Die einen sind total begeistert, die anderen denken wohl eher \"Die spinnen, die Amis!\"
Wir jedoch gehören auf jeden Fall der ersten Kategorie an!!!
Trotzdem kann man diese Casinostadt nicht mit anderen amerikanischen Großstädten vergleichen, da Las Vegas eine bunte Glitzerwelt für sich ist...
Für uns einfach faszinierend!
Vielen Dank für\'s Lesen!
Es grüßt Euch schlumpf-ine
Bewerten / Kommentar schreiben