Crazy (Taschenbuch) / Lebert Benjamin Testbericht

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Erfahrungsbericht von n-Tech
Ein literarisches Meisterwerk?...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Heute werde ich einmal über ein Buch schreiben, was meiner Meinung nach nicht gerade der Renner ist. Auch habe ich den Film zu diesem Buch gesehen und fand diesen auch nicht gerade übernatürlich gut. Jedenfalls berichte ich über das Buch \"Crazy\".
Wer hat noch nicht davon gehört: \"Crazy\", der autobiographische Roman von dem 16-jährigen Benjamin Lebert aus Schwabing.
Dieses Buch wurde überall himmelhoch jauchzend gelobt, im \"Spiegel\" (kleine Schleichwerbung) sprach man von einer \"zärtlichen, uneitlen, erstaunlichen und ganz und gar wunderbaren Geschichte\", verfasst von einem \"hochtalentierten Autor\".
\"Muss ja echt ein Wunderwerk sein\", dachte ich mir, und lieh mir das Buch von meiner Freundin und begann zu lesen. Und um ehrlich zu sein: ich war maßlos enttäuscht! Als, in irgendeiner Weise, aussergewöhnlich kann ich diesen Roman wirklich nicht bezeichnen. Ich frage mich, weshalb all die Kritiker so begeistert waren.
Handlung
*********
Im Grunde dreht sich alles in diesem Buch um einen Jungen namens Benjamin, der einseitig gelähmt ist und mit seinen 16 Jahren noch immer in der 8. Klasse hockt. Nach mehreren vergeblichen Versuchen auf normalen Schulen wird er von seinen Eltern auf ein Internat geschickt. Dort gelangt er in eine Jungenclique, die aus fünf seltsamen, undurchschauberen Figuren besteht. Mit seinen neuen Freunden fürt er ein paar möchtegern-philosophische Gespräche. Diese variieren in den Gedankengängen und Ausdrucksweisen immer ein wenig, aber laufen letzendlich alle auf das Gleiche hinaus:
\"Leben ist, das zu tun, worauf man gerade Lust hat!\"
Aber um das zu erfahren, muss man sich doch nicht durch eine 175-seitige Autobiographie arbeiten.
Zudem ist der Text mit extrem vielen Dialogen gespickt, sodass man als Leser leicht den Überblick verliert. Diese Tatsache verleitet einen dann immer wieder dazu, die Zeilen nur zu überfliegen, und so den Sinn gar nicht wahrzunehmen (wobei ich bezweifle, dass es einen solchen überhaupt gibt).
Wörter wie \"Schwanz\", \"Titten\", \"geil\" und \"ficken\" (in diesem Bericht nicht zensiert) findet man in jedem zweiten Satz und auch sonst gibt es häufig Wiederholungen von Satzteilen. Auf Dauer nervt das ganz schön, wenn man es auch am Anfang recht belustigend findet!
Gelegentlich versucht der Autor dann, die Geschichte durch \"flotte Sprüche\" aufzulockern, was allerdings eher das Gegenteil bewirkt.
Als Leser kann man sich auch schlecht in die Situationen hineinversetzen, da keine Figurso ausführlich beschrieben ist, dass man die Möglichkeit hat, sich mit ihr zu identifizieren.
Fazit
*****
Wegen all dieser Aspekte ist das Buch meiner Meinung nach nicht gerade angenehm zu lesen, und bei jeder neuen Seite hofft man auf Besserung, die aber nicht eintrifft.
Alles in allem ist der Roman \"Crazy\" nicht so misslungen, wie es jetzt scheint, aber vom \"Literarischem Meisterwerk\" oder ähnliches ist es, wie ich finde, meilenweit entfernt.
Dies ist jedoch nur meine Meinung, und jeder sollte sich ja eine eigene Meinung bilden. Meiner Meinung nach ist dieses Buch aber nicht empfehlenswert.
Gruß
©n-Tech
Wer hat noch nicht davon gehört: \"Crazy\", der autobiographische Roman von dem 16-jährigen Benjamin Lebert aus Schwabing.
Dieses Buch wurde überall himmelhoch jauchzend gelobt, im \"Spiegel\" (kleine Schleichwerbung) sprach man von einer \"zärtlichen, uneitlen, erstaunlichen und ganz und gar wunderbaren Geschichte\", verfasst von einem \"hochtalentierten Autor\".
\"Muss ja echt ein Wunderwerk sein\", dachte ich mir, und lieh mir das Buch von meiner Freundin und begann zu lesen. Und um ehrlich zu sein: ich war maßlos enttäuscht! Als, in irgendeiner Weise, aussergewöhnlich kann ich diesen Roman wirklich nicht bezeichnen. Ich frage mich, weshalb all die Kritiker so begeistert waren.
Handlung
*********
Im Grunde dreht sich alles in diesem Buch um einen Jungen namens Benjamin, der einseitig gelähmt ist und mit seinen 16 Jahren noch immer in der 8. Klasse hockt. Nach mehreren vergeblichen Versuchen auf normalen Schulen wird er von seinen Eltern auf ein Internat geschickt. Dort gelangt er in eine Jungenclique, die aus fünf seltsamen, undurchschauberen Figuren besteht. Mit seinen neuen Freunden fürt er ein paar möchtegern-philosophische Gespräche. Diese variieren in den Gedankengängen und Ausdrucksweisen immer ein wenig, aber laufen letzendlich alle auf das Gleiche hinaus:
\"Leben ist, das zu tun, worauf man gerade Lust hat!\"
Aber um das zu erfahren, muss man sich doch nicht durch eine 175-seitige Autobiographie arbeiten.
Zudem ist der Text mit extrem vielen Dialogen gespickt, sodass man als Leser leicht den Überblick verliert. Diese Tatsache verleitet einen dann immer wieder dazu, die Zeilen nur zu überfliegen, und so den Sinn gar nicht wahrzunehmen (wobei ich bezweifle, dass es einen solchen überhaupt gibt).
Wörter wie \"Schwanz\", \"Titten\", \"geil\" und \"ficken\" (in diesem Bericht nicht zensiert) findet man in jedem zweiten Satz und auch sonst gibt es häufig Wiederholungen von Satzteilen. Auf Dauer nervt das ganz schön, wenn man es auch am Anfang recht belustigend findet!
Gelegentlich versucht der Autor dann, die Geschichte durch \"flotte Sprüche\" aufzulockern, was allerdings eher das Gegenteil bewirkt.
Als Leser kann man sich auch schlecht in die Situationen hineinversetzen, da keine Figurso ausführlich beschrieben ist, dass man die Möglichkeit hat, sich mit ihr zu identifizieren.
Fazit
*****
Wegen all dieser Aspekte ist das Buch meiner Meinung nach nicht gerade angenehm zu lesen, und bei jeder neuen Seite hofft man auf Besserung, die aber nicht eintrifft.
Alles in allem ist der Roman \"Crazy\" nicht so misslungen, wie es jetzt scheint, aber vom \"Literarischem Meisterwerk\" oder ähnliches ist es, wie ich finde, meilenweit entfernt.
Dies ist jedoch nur meine Meinung, und jeder sollte sich ja eine eigene Meinung bilden. Meiner Meinung nach ist dieses Buch aber nicht empfehlenswert.
Gruß
©n-Tech
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