Leckerlis selbst gemacht Testbericht
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Erfahrungsbericht von HappyHanny
Pferdeleckerlis - lecker und gesund!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ab und zu mal eine kleine Belohnung für sein Pferd, das ist doch ganz gut und weil Liebe ja bekanntlich durch den Magen geht, darf es auch ruhig mal ein kleiner Leckerbissen sein – das fördert doch das Verhältnis zum Tier.
Klar, Pferde freuen sich meistens über jede Art von Futter, aber sie haben natürlich auch ihre Vorlieben und Abneigungen. Hartes, trockenes Brot mögen die meisten Pferde und ich habe sie bislang auch immer damit gefüttert und belohnt. Bis mir eine Freundin das folgende Leckerlirezept zukommen lies. Aber dazu gleich mehr.
Zuerst einmal sollte man die Frage klären: Ist es überhaupt sinnvoll Leckerlis selber zu backen? Es macht schließlich nur Mühe und Arbeit und die Küche wird wieder dreckig und, und, und! Wer sich von diesen Argumenten abschrecken lässt, dem kann ich nur raten: Füttert entweder weiter langweiliges Brot oder kauft teure Leckerlis im Fachhandel. Das bleibt euch doch voll und ganz selber überlassen.
Fakt ist nur eben, dass die gekauften Leckerlis teuer sind, und die selbstgemachten den Pferden trotzdem super schmecken. Wir haben ein Pferd im Reitstall, der mag die Dinger so gerne, dass er regelrecht auf einen zugestürzt kommt, wenn man ihm dann erst mal einen Leckerli gegeben hat! (Von den gekauften hingegen ist er nicht soo begeistert!)
Kommen wir langsam mal zur Sache.
Folgende „Werkzeuge“ braucht ihr zum Backen:
- 1 Schüssel
- 1 Handrührgerät mit den normalen Schlägern (nicht die für Hefeteig)
- 1 Esslöffel
- 1 Teelöffel
- 1 Reibe
- 1 Backblech
- Backpapier oder Fett zum einfetten des Bleches
Folgende Zutaten werden benötigt:
- 500g Haferflocken
- etwas Milch (nach Gefühl)
- 2 Äpfel
- 3 Möhren
- 2 Teel. Honig
- 3 Essl. (Zuckerrüben)Sirup
Los geht’s!
Zuerst einmal nehmt ihr die Reibe und reibt die Äpfel und Möhren klein.
Dann nehmt ihr eure Schüssel, gebt die Haferflocken hinein und vermischt diese mit so viel Milch, bis ihr einen Zähen Brei bekommt. Dann gibt man nach und nach die geriebenen Karotten und Äpfel dazu, anschließend den Honig und den (Zuckerrüben) Sirup.
Die entstandene Masse (die ziemlich ekelhaft aussieht) streicht ihr dann auf das entweder gut gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Blech und lasst die Leckerlis bei ca. 100°C backen, bis sie braun und fest sind. Das dauert je nach Flüssigkeitsgehalt 45 – 90 Minuten.
Ihr könnt die Leckerlis aber auch noch an der Luft nachtrocknen, bis alles richtig fest und trocken ist. Bevor ihr die Leckerbissen verfüttert solltet ihr das wenigstens einen (besser zwei) Tage gemacht haben, sonst kann es eventuell zu einer Kolik kommen und das Risiko will wohl keiner eingehen!
Wenn dann endlich alles trocken ist, könnt ihr die Masse in Stücke brechen und nach und nach verfüttern.
Viel Spaß beim backen wünscht euch HappyHanny!
Übrigens: Mir haben die Leckerlis auch geschmeckt!
Auf einen Blick:
Vorteile: billiger, schmecken gut, gesund, man weiß genau was drin ist
Nachteile: Man muss sich etwa eine halbe Stunde Zeit nehmen um sie zu machen, aber die Zeit wird wohl jeder gerade noch aufbringen können!
17 Bewertungen, 5 Kommentare
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05.06.2002, 21:30 Uhr von Infinity2000
Bewertung: sehr hilfreichSchöner Bericht.werd ich sicher mal ausprobieren. :)
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28.05.2002, 14:06 Uhr von susperia
Bewertung: sehr hilfreichWir haben auch mal selber Leckerlies gebacken. Macht Spaß. Schöner Bericht, bye Deine Susperia
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08.04.2002, 11:33 Uhr von wilma
Bewertung: sehr hilfreichtolle sache - mir ist allerdings die Patzerei tatsächlich zu viel und ich kauf lieber die mittelteuren Leckerli in Großpackungen vom Futtermittelhändler. Man kann die Leckerli auch noch mit Rote-Rüben-Saft, oder mit Maismehl, oder mit
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07.04.2002, 14:56 Uhr von ss09876
Bewertung: sehr hilfreichSuper Idee, mal was anderes! MfG Szilvia
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06.04.2002, 23:36 Uhr von Mummy
Bewertung: sehr hilfreichIn diesem Sinne: Guten Appetit !
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