Les Misérables - Gefangene des Schicksals (DVD) Testbericht
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Erfahrungsbericht von rufri
Das Gute gegen das Böse
Pro:
Recht, Unrecht, Moral
Kontra:
etwas verträumt, manchmal leicht unglaubwürdig
Empfehlung:
Ja
Es handelt sich hier um eine Geschichte aus dem Frankreich des 19. Jahrhunderts.Als Klassiker bekannt, vielfach verfilmt und auch als Musical erfolgreich.
Der Autor ist Victor Hugo (1802-1885) der sich sozialkritisch mit den nicht immer humanen, sogar sehr inhumanen Verhältnissen und Lebensbedingungen dieser Zeit in Frankreich auseinander setzt.
Daher wohl auch der Titel „Les Miserables“, übersetzt als
„Die Elenden“. Der original Roman ist ca. 1.500 Seiten stark, an statt sich da durchzukämpfen, wird hier über den ca. 2 h langen Fernsehfilm berichtet.
Zum Inhalt:
Zu 20 Jahren Haft mit Zwangsarbeit war Valjean (Liam Neeson) wegen Brotdiebstahles verurteilt. Er wird freigelassen und ein Bischof hilft ihm mehr oder weniger freiwillig in die Gesellschaft zurück.10 Jahre später, mit neuer Identität, hat er es zum Fabrikbesitzer und Bürgermeister der Kleinstadt Vigau gebracht.
(Wie er wirklich zu dem hierfür notwendigen Startkapital gekommen ist, bleibt im Dunkeln)
In seiner Fabrik sorgt er für humane Arbeitsbedingungen und unterstützt auch die Leute, wenn sie krank werden, oder sonstige Probleme haben.
So verspricht er einer jungen, sterbenden Frau (Uma Thurman), sich um deren etwa 6-jährige Tochter zu kümmern.
Nun tritt der Polizeiinspektor Javert (Geoffrey Rush) auf den Plan, der glaubt Valjean wiedererkannt zu haben und ihn abermals verhaften will (weshalb, wird eigentlich nicht ganz klar).
Valjean flieht und holt die Tochter ab, die in einem Gasthaus unter miserabelen menschenunwürdigen Bedingungen gehalten wird. Die Herausgabe erfolgt gegen Geld. Sie werden weiter verfolgt und finden Unterschlupf in einem Kloster in Paris. Valjean nennt das Mädchen seine Tochter und sorgt auch so für sie.
10 Jahre später, das Mädchen Colette ist jetzt ein hübscher Teenager, und verliebt sich auch prompt in einen jungen Revolutionär.
So treffen Valjean und der Polizeiinspektor wieder zusammen.
Obwohl der Inspektor mit der bevorstehenden Revolution befasst ist, nimmt er den Konflikt mit Valjean sofort wieder auf. Valjean schenkt ihm das Leben. Aber das ist nicht genug, der Polizeiinspektor lässt nicht locker. Der Showdown findet an der Seine statt, der Polizeiinspektor löst die Handfesseln bei Valjean, fesselt sich selber und springt ins Wasser. Damit scheint der Gerechtigkeit Genüge getan.
Es geht um Gut und Böse.
Zu dieser Zeit in Frankreich herrschte eine zweifelhafte Rechtsauffassung, die Leute für Brotdiebstahl mit 20 Jahren Haft und Zwangsarbeit bestrafte. Die Arbeitgeber zahlten Hungerlöhne, wenn überhaupt, Menschenhandel war an der Tagesordnung und die Administranten und öffentlich Bediensteten eigener Gnaden herrschten wie die Könige, ungerecht und streng. Das Gute war da unsichtbar, oder wenn doch, blieb es schnell auf der Strecke. Wenn das Leben so elend war, ist man dankbar, heute zu leben.
Mit Liam Neeson, ist die Rolle des Valjean perfekt besetzt.
Mit seinem Gegenspieler Geoffrey Rush, als Polizeiinspektor
und Uma Thurman hat der Regisseur Bille August einwandfreie Schauspieler für die weiteren Hauptrollen in dem Film eingesetzt.
Ein authentisches Umfeld in schönen Bildern wird gezeigt.Und man lernt noch etwas über die Geschichte.
2 h pure Spannung.
9 von 10 Punkten wegen einiger ungeklärter Details, s.o.
Zusammenfassung:
Originaltitel: Les Misérables
Land/Jahr : USA 1998
Regie: Bille August
Darsteller: Liam Neeson, Geoffrey Rush, Uma Thurman, und Andere
Länge: ca. 130 min.
rufri, 09.02.04,
526 Wörter auch gepostet bei Ciao
Der Autor ist Victor Hugo (1802-1885) der sich sozialkritisch mit den nicht immer humanen, sogar sehr inhumanen Verhältnissen und Lebensbedingungen dieser Zeit in Frankreich auseinander setzt.
Daher wohl auch der Titel „Les Miserables“, übersetzt als
„Die Elenden“. Der original Roman ist ca. 1.500 Seiten stark, an statt sich da durchzukämpfen, wird hier über den ca. 2 h langen Fernsehfilm berichtet.
Zum Inhalt:
Zu 20 Jahren Haft mit Zwangsarbeit war Valjean (Liam Neeson) wegen Brotdiebstahles verurteilt. Er wird freigelassen und ein Bischof hilft ihm mehr oder weniger freiwillig in die Gesellschaft zurück.10 Jahre später, mit neuer Identität, hat er es zum Fabrikbesitzer und Bürgermeister der Kleinstadt Vigau gebracht.
(Wie er wirklich zu dem hierfür notwendigen Startkapital gekommen ist, bleibt im Dunkeln)
In seiner Fabrik sorgt er für humane Arbeitsbedingungen und unterstützt auch die Leute, wenn sie krank werden, oder sonstige Probleme haben.
So verspricht er einer jungen, sterbenden Frau (Uma Thurman), sich um deren etwa 6-jährige Tochter zu kümmern.
Nun tritt der Polizeiinspektor Javert (Geoffrey Rush) auf den Plan, der glaubt Valjean wiedererkannt zu haben und ihn abermals verhaften will (weshalb, wird eigentlich nicht ganz klar).
Valjean flieht und holt die Tochter ab, die in einem Gasthaus unter miserabelen menschenunwürdigen Bedingungen gehalten wird. Die Herausgabe erfolgt gegen Geld. Sie werden weiter verfolgt und finden Unterschlupf in einem Kloster in Paris. Valjean nennt das Mädchen seine Tochter und sorgt auch so für sie.
10 Jahre später, das Mädchen Colette ist jetzt ein hübscher Teenager, und verliebt sich auch prompt in einen jungen Revolutionär.
So treffen Valjean und der Polizeiinspektor wieder zusammen.
Obwohl der Inspektor mit der bevorstehenden Revolution befasst ist, nimmt er den Konflikt mit Valjean sofort wieder auf. Valjean schenkt ihm das Leben. Aber das ist nicht genug, der Polizeiinspektor lässt nicht locker. Der Showdown findet an der Seine statt, der Polizeiinspektor löst die Handfesseln bei Valjean, fesselt sich selber und springt ins Wasser. Damit scheint der Gerechtigkeit Genüge getan.
Es geht um Gut und Böse.
Zu dieser Zeit in Frankreich herrschte eine zweifelhafte Rechtsauffassung, die Leute für Brotdiebstahl mit 20 Jahren Haft und Zwangsarbeit bestrafte. Die Arbeitgeber zahlten Hungerlöhne, wenn überhaupt, Menschenhandel war an der Tagesordnung und die Administranten und öffentlich Bediensteten eigener Gnaden herrschten wie die Könige, ungerecht und streng. Das Gute war da unsichtbar, oder wenn doch, blieb es schnell auf der Strecke. Wenn das Leben so elend war, ist man dankbar, heute zu leben.
Mit Liam Neeson, ist die Rolle des Valjean perfekt besetzt.
Mit seinem Gegenspieler Geoffrey Rush, als Polizeiinspektor
und Uma Thurman hat der Regisseur Bille August einwandfreie Schauspieler für die weiteren Hauptrollen in dem Film eingesetzt.
Ein authentisches Umfeld in schönen Bildern wird gezeigt.Und man lernt noch etwas über die Geschichte.
2 h pure Spannung.
9 von 10 Punkten wegen einiger ungeklärter Details, s.o.
Zusammenfassung:
Originaltitel: Les Misérables
Land/Jahr : USA 1998
Regie: Bille August
Darsteller: Liam Neeson, Geoffrey Rush, Uma Thurman, und Andere
Länge: ca. 130 min.
rufri, 09.02.04,
526 Wörter auch gepostet bei Ciao
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