Der gelbe Vogel (Taschenbuch) / Levoy Myron Testbericht
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Erfahrungsbericht von crazygirl046
Schrecken des Krieges
Pro:
realistische, sehr beschäftigende Geschichte
Kontra:
Das Buch hört auf, als es am spannendsten ist.
Empfehlung:
Ja
Zuerst ein paar Informationen zum Buch
Das Buch heißt \"Der gelbe Vogel\" und wurde von Myron Levoy geschrieben. Es hat circa 190 Seiten und wurde zu einem Preis von 5.50 Euro verkauft.
Die Originalausgabe \"Alan and Naomi\" ist 1977 bei dem Verlag Harper Collins in New York erschienen. Die erste deutsche Auflage erschien im Jahre 1981 beim Arena Verlag in Würzburg. Im Mai 2004 erschien dann die 24. Auflage des Buches, die man heute vom dtvjunior (Deutscher Taschenbuch Verlag) kaufen kann. Bei der Herstellung und Gestaltung wirkten unter anderem Tabea Dietrich und Jorge Schmidt mit.
Das Werk wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem American Book Award und dem deutschen Jugendliteraturpreis. \"Der gelbe Vogel\" ist ab 14 Jahren geeignet.
Hier in paar Informationen zum Autor
Myron Levoy wurde 1930 in New York geboren und wuchs in einem ethnisch-gemischten Milieu im New Yorker Stadtteil Queens auf. Seine Mutter ist Ungarin und sein Vater stammt aus Hannover. Levoy studierte Ingenieurswissenschaften und arbeitete bei der Raumfahrttechnik. Später begann er Gedichte, Theaterstücke, Kurzgeschichten für Kinder und einen Bilderbuchtext zu schreiben. Als sich damit erste Erfolge erzielen ließen, konzentrierte er sich auf die Schriftstellerei und brachte viele Jugendbücher heraus. Heute lebt Myron Levoy mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in New Jersey. Er engagiert sich politisch und humanitär und ist in der amerikanischen Friedensbewegung tätig.
Nun eine kurze Inhaltsangabe des Buches
Das Buch spielt in New York gegen Ende des zweiten Weltkriegs.
Es geht um Alan, einen jüdischen Jungen, der sich um Naomi, ein jüdisches Mädchen kümmern soll. Naomi ist mit ihrer Mutter in die USA geflohen. Sie musste mit ansehen, wie ihr Vater von den Nazis erschlagen wurde. Seit diesem Ereignis steht sie unter Schock.
Nun wird Alan gebeten sich um Naomi zu kümmern. Nur widerwillig lässt er sich auf diese Aufgabe ein, denn sie bringt ihn in Konflikt mit seinen Freunden, da er sich wegen Naomi nicht mehr so oft mit ihnen treffen kann. Doch dann versucht Alan mit allen Mitteln Naomis Vertrauen zu gewinnen, das erweist sich jedoch als sehr schwer, da sie das schlimme Geschehen in ihrer Vergangenheit nicht verkraften kann. Allmählich gelingt es Alan Zugang zu ihr zu finden und ihr Schweigen zu lösen. Die beiden werden richtig gute Freunde. Shaun bekommt jedoch heraus, das sich Alan mit Naomi abgibt. Er ist sauer, dass er ihn angelogen hat und die beiden zerstreiten sich. Doch Alan macht es nicht sehr viel aus. Er und Naomi verstehen sich besser, als sich Alan je zuvor mit Shaun verstanden hat.
Eines Tages prügelt sich Alan jedoch mit Joe Condello, einem judenfeindlichen Jungen. Als Naomi das beobachtet kommen die schrecklichen Erinnerungen an den Tod ihres Vaters wieder hervor, und sie wird wieder so verstört wie früher.
Alan kann sich nicht damit abfinden. Doch Naomi braucht jetzt viel Zeit. Vielleicht wird sie nie wieder mit Alan reden können.
Das Buch zeigt am Beispiel eines Jungen Mädchens, welche schlimmen Folgen der Krieg haben kann. Es setzt sich mit den Schrecken des Nationalsozialismus auseinander. Das Werk
betrachtet die Ereignisse des Zweiten Weltkrieges aus einer ganz anderen Perspektive, es stellt die Ängste und Hoffnungen, Sorgen und Sehnsüchte der Kinder mit einer sehr großen Sensibilität dar.
Meine Meinung
Ich finde das Buch sehr gut. Es ist realistisch und spannend geschrieben. Außerdem ist das Buch sehr interessant, da es vom 2. Weltkrieg handelt und ja hätte geschehen können. Ich finde auch, dass die Gefühle von Alan und Naomi sehr gut zum Ausdruck gebracht werden. Man kann sich durch den guten Schreibstil von Myron Levoy auch hervorragend in die einzelnen Personen hineinversetzen. Zwischendurch ist es jedoch ein bisschen langweilig, da es in manchen Kapiteln immer nur um das Gleiche geht, nämlich das Alan Naomi helfen will, es aber nicht schafft. Den Schluss finde ich auch nicht sehr gut, weil
er sehr traurig ist. Da es ein offener Schluss ist, muss man nachdenken wie es weiter gehen könnte. Ich finde auch, dass das Buch aufhört, als es am spannendsten ist.
So, ich hoffe ich konnte euch etwas weiterhelfen
53 Bewertungen, 9 Kommentare
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13.07.2008, 01:11 Uhr von Striker1981
Bewertung: sehr hilfreichSH und Liebe Grüße vom STRIKER
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25.07.2007, 01:45 Uhr von Django006
Bewertung: sehr hilfreichsh & *lg* Alan ;>))))
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10.08.2006, 14:41 Uhr von lil_do
Bewertung: sehr hilfreichsehr schöner Bericht....von mir ein sh...liebe grüße *** Dorit ***
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01.05.2006, 19:30 Uhr von schnekuesschen
Bewertung: sehr hilfreichKlasse Bericht, dafür gibt es ein sh...LG Sandy :-))))
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07.04.2006, 19:31 Uhr von absinth_girl
Bewertung: sehr hilfreichsehr schöner bericht!
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26.03.2006, 16:59 Uhr von kakaue
Bewertung: sehr hilfreichsh lg chris
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12.03.2006, 18:25 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich <br/>
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02.03.2006, 18:18 Uhr von Alphanova1
Bewertung: sehr hilfreichLG!!! Lukas PS: Gegenlesungen werden von allen gerne gesehen!
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13.02.2006, 23:07 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichGruß Björn
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