Lexmark Z33 Testbericht

Lexmark-z33
ab 11,74
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Summe aller Bewertungen
  • Druckqualität:  sehr gut
  • Geschwindigkeit:  schnell
  • Betriebskosten:  gering
  • Installation:  sehr schwierig
  • Support & Service:  gut

Erfahrungsbericht von 63alex

Ein Schuss in den Ofen ... nie wieder Lexmark

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Drucker - Lexmark Z33



Technische Daten (Herstellerangaben)
Auflösung: 2.400 x 1.200 dpi
Druckgeschwindigkeit: s/w ca. 9 Seiten/min, color ca. 5 Seiten/min
Kompatibel: Win 98/2000/ME/NT/XP, Mac, iMac OS 8.6 oder höher,
Mac OS X, USB
Anschluss: USB


Warum habe ich das Ding überhaupt gekauft.
Nachdem ich mich nach Jahren bester Zusammenarbeit von meinem ollen Laserdrucker (Brother HL8e) getrennt habe, machte die Zunahme meiner Bürotätigkeiten zu Hause die Anschaffung eines neuen Druckers notwendig. Ich suchte ein Modell das günstig in der Anschaffung und halbwegs preiswert im Unterhalt ist. Da ich in letzter Zeit alle meine Fotos einscanne und nachbearbeitete, sollte dieser Drucker auch Fotos in überzeugender Qualität drucken können.



Was er aber vor allem bieten musste: aufbauen, anschliessen, installieren, fertig!
Und da gingen die Probleme schon los. Zuerst musste ich feststellen, dass gar kein USB-Kabel beigelegt war. Gut, ich habe mir sagen lassen, das ist immer so und jetzt weiß ich auch warum der Typ, der mir den Scanner verkauft hat, zu mir sagte: „das USB-Kabel bekommst du sogar DAZU!“ Na ja, kein Problem, man kennt ja Leute, die einem kurz nach Ladenschluss noch ein Kabel verkaufen können, und so startete ich noch am selben Abend mit der Installation.

Mich begrüsst und beglückwünscht also ein fett gestyltes Installationsmenü und sagt mir Step by Step wie einfach und schön das jetzt alles wird und dass ich dann auch gleich loslegen kann. Es ging auch schön einfach, bis zur Ausrichtungsseite, darüber hinaus bis zur Testseite und dann war Schluss! Drei Zeilen hat er gedruckt und dann rührte er sich nicht mehr, während mich die Sprachausgabe darüber informierte dass ein Problem mit dem Drucker vorliegt. (Ach wirklich?! Da wäre ich so nicht drauf gekommen.) Nebenbei sagte mir der Druckerordner, dass das Dokument gedruckt wird (fragt sich nur wann). Die Druckaufträge liessen sich nicht mal löschen, da half dann nur die Holzhammer-Methode: Rechner ausmachen und neustarten.

Die folgenden zwei Tage verbrachte ich mit diversen Problembehandlungsroutinen des Druckertreibers und meines Betriebssystems, mit hunderten von Installationen und Deinstallationen, Neuinstallationen des Betriebssystems, Auf- und Zuschrauben des Rechners und dem Umräumen meiner Wohnung (ja, denn der Hersteller sagt, dass viele Probleme gelöst werden können, wenn man den Drucker direkt an eine Wandsteckdose anschliesst und der normale Mensch hat ja eine fast unbeschränkte Anzahl davon zur Verfügung! Nur ich eben nicht).

Zwischenzeitlich habe ich gemerkt, dass ich einseitige Dokumente mit etwa 90prozentiger Trefferwahrscheinlichkeit drucken kann, wenn ich Drucker und Rechner ausschalte und wieder hochfahre. Hierbei habe ich dann auch ein Foto in wirklich guter Qualität ausgedruckt, aber wirklich nur eins, danach hat das nie wieder geklappt.

Ich werde mich also, nachdem ich ein neues Betriebssystem installiert habe(!), an die Hotline des Herstellers wenden. Die ist sehr komfortabel und die Herrschaften im Callcenter sind auch wirklich nett und zuvorkommend, geben natürlich erst mal die Standard-Tips die man auch im Handbuch findet. Man sagt mir dann, dass der Chipsatz meiner USB-Karte dran Schuld sein könnte wenn er von VIA-Tech ist. Abhilfe: neuen Treiber installieren, hab ich dann gemacht, keine Besserung. Man gab mir noch verschiedene Hinweise die allesamt nichts taugten, der krönende Abschluss war dann die Ansage, dass mein PC wohl zu alt wäre und ich sollte mir doch mal einen neuen zulegen damit ich dann keine Probleme mehr habe.

63alex hat dann einfach den kürzeren Weg gewählt. Drucker zurückgegeben, hundert Mark drauf gelegt und einen Canon S450 gekauft. Super Teil, doch dazu später mehr.

Fazit: So schön und preiswert und hi-tech das Teil auch ist, im Nachhinein weiß ich nicht mehr so genau, ob das Ding PREIS-wert oder nur billig und sch... ist. Von Vorteil ist auf jeden Fall ein Gerät mit sowohl USB- als auch Parallelanschluss. Ausserdem sind bei nachgehender Betrachtung auch die Betriebskosten zu hoch, eine Farbpatrone kostet immerhin über 30 Euro. Und man kann die Farben nicht mal einzeln kaufen.

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