Liebe hat zwei Gesichter (DVD) Testbericht

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Erfahrungsbericht von suwesmile

Eine wahnsinnige Ausstrahlung hat sie...

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Selten, dass mich ein Film so fasziniert, wie ein gutes Buch. Denn wenn ich denke: schade, dass es schon zuende ist, dann hat es mir wirklich gut gefallen.

Ich schaue sehr wenig fernsehen, muss ich sagen. Und wenn, dann sehe ich mir einen Film an, den ich mir wirklich ansehen will. Nicht nur zum Zeitvertreib.

\"Liebe hat zwei Gesichter\" mit Barbra Streisand und Jeff Bridges.

Die Story:

Gregory (Jeff Bridges), ein Professor mit negativer Beziehungserfahrung setzt eine Annonce auf, in der er eine Frau sucht, die intelligent ist, keinen Wert auf Sex legt und das Aussehen völlig egal ist. Er hat die Philosophie, dass eine Beziehung, d. h. eine Ehe nur dann funktioniert, wenn der Sex völlig außen vor steht.

Rose (Barbra Streisand) ist Professorin für Literatur. Ihr wurde zeit ihres Lebens vermittelt, dass sie nicht \"schön\" ist. Ihre Schwester heiratet ihren Freund. Selbstredend, dass Roses Schwester wunderbar aussieht. Rose wohnt mit ihrer Mutter zusammen in einem Haushalt. Die Mutter kommt nicht damit klar, dass sie älter wird und ist im Grunde genommen sehr froh, dass Rose zuhause wohnt und keinen Mann \"abbekommt\".

Die Schwester von Rose antwortet auf Gregorys Annonce. Rose weiß davon nichts. Die beiden lernen sich kennen. Verstehen sich wunderbar. Sie beschließen zu heiraten. Eine Vernunftehe. Weil sie sich gut verstehen, sich sehr gut unterhalten können, sich respektieren. Aber null Sex ist vereinbart.

Das geht eine Weile gut, bis Rose sich klar wird, dass sie sich selbst belügt. Sie hat immer von einer Liebe geträumt, die Leidenschaft und Liebe und Sex beinhaltet. Als sie Gregory vermittelt, dass sie ihre Vereinbarung (ohne Sex) nicht einhalten kann, eskaliert es.

Gregory fährt für ein paar Monate beruflich nach Europa; Rose nutzt die Zeit, um \"in Form zu kommen\". Sie nimmt ab, verändert ihre Frisur, benutzt Make up. Als sich die beiden wieder sehen, (Rose hat die ganze Zeit über Gregorys permanente Anrufe nicht beantwortet) findet er eine total veränderte Frau vor. Rose sieht \"toll\" aus. Schlank und schön. Doch Rose beendet die Beziehung.

Es dauert eine ganze Weile, bis Gregory begreift, dass er Rose wirklich liebt und seine \"Theorie\" nicht klappt.

Rose weiß, dass sie Gregory liebt, aber sie hofft, dass er seine Theorie begräbt. Ein kurzes Intermezzo mit Alex, ihrer eigentlich bzw. vermeintlichen großen Liebe, die mit ihrer Schwester verheiratet ist, geht schief. Ihr wird klar, dass sie sich da verrannt hat.

Als Gregory ihr endlich seine Liebe gesteht, weiß sie, dass sie nicht schön und schlank sein muss, um einem Mann zu gefallen.

Fazit:

Ein wunderschöner Film, der nicht kitschig ist. Natürlich mit Happy End. Eine Starbesetzung, die einfach nur genial ist.

Ich liebe eh die Filme mit Barbra Streisand, da sie für mich eine hervorragende Schauspielerin ist. Aber dieser Film ist mein absoluter Favorit.

Was mich ganz leicht stört: Die ganze Zeit über, während ich den Film so anschaute, dachte ich mir: Wieso wird sie als hässliche Person dargestellt? Barbra Streisand ist für mich eine Frau mit einer wahnsinnigen Ausstrahlung. Es ist egal, ob sie ein paar Pfunde mehr drauf hat am Anfang des Filmes. Das kann ihrer \"Schönheit\" keinen Abbruch tun.

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