Liège (Lüttich) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von egonman
Ein Paradies für Sammler !
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
„Lüttich“
Auf Lüttichs Floh- und Antik-Märkten wird wieder fleißig gefeilscht !
In Belgien startet in diesen Tagen wieder die antik- und Floh-Markt-Saison . In fast jedem Ort gibt es jede Woche einen Floh- , Trödel oder Antik-Markt . hinzu kommen Hunderte von Märkten , die monatlich oder jährlich stattfinden . Ein 1979 in Kraft getretenes Gesetz ermöglicht es Privat-Leuten , ihre überflüssigen Haushalts-Gegenstände auf Floh- und Trödel-Märkten feilzubieten . Seitdem hat sich Belgien zu einem Paradies für Sammler und Trödler entwickelt .
Belgien war um die Jahrhundertwende einer der reichsten Staaten Europas : Die Industrialisierung setzte von England kommend auf dem europäischen Festland zuerst in Belgien ein . Zudem kam der Reichtum aus Belgisch-Kongo , einer Kolonie , die über enorme Gold- und Diamanten-Vorkommen verfügte . Belgien hat auf Grund seiner Neutralität , anders als die Nachbarländer , seinen Markt nie gegen ausländische Produkte abgeschirmt . Während andere Länder Europas mit der drückenden Schuldenlast in Folge des Zweiten Weltkrieges zu kämpfen hatten , brauchte Belgien den Einfuhrstrom in den 40er und 50er Jahren nicht stillzulegen . Auch deshalb konnte das Land in den für denTrödel-Markt so wichtigen 50er Jahren viele ausländische Waren erwerben . Die ökonomische Krise zu Beginn der 80er Jahre mit hoher Inflationsrate verteuerte den Erwerb neuer Güter , so dass ein großer Bedarf an preisgünstigen Waren bestand . Schon am 25. Januar 1979 wurde der „wilde Verkauf“ durch ein Gesetz geregelt .
Einer der bekanntesten und beliebtesten Märkte findet in „Lüttich“ statt . Jeden Sonntag-Vormittag von acht bis etwa 13 Uhr herrscht am linken Ufer der Maas zwischen der Fußgänger-Brücke „Passerelle“ und der Maghin-Brücke reges Treiben . Der Markt „La Batte“ (wallonisch für Damm) zieht so viele Menschen an , dass man als Besucher den Eindruck hat, ganz „Lüttich“ sei unterwegs . Es gibt aber nicht nur Trödel und Antikes , sondern ( fast ) alles zu kaufen .
Schon zur Eröffnung des Marktes begibt sich eine große Menschen-Menge auf die Suche nach Raritäten . Wenn dieser volkstümliche Markt sich seinem Ende nähert , feilschen die letzten Kunden immer noch fleißig . Auf einer mehr als einen Kilometer langen Strecke bekommt man als Besucher die verschiedensten Waren angeboten . wie zum Beispiel Lebens-Mittel , Gewürze aus aller Herren Länder , Secound-Hand-Waren und Trödel kann man hier ebenfalls kaufen genauso wie Pflanzen oder Tiere .
An der Fußgänger-Brücke ansässig sind die Trödler und Antiquitäten-Händler . Unter der so genannten „Bogen-Brücke“ (Pont des Arches) findet man als Klein-Tier-Züchter alles was das Herz erfreut : Hühner , Kaninchen , Käfige , Getreide-Körner und vieles andere mehr . Weiter noch entfernt , am „Quai de la Goffe“ , werden einheimische und exotische Nahrungs-Mittel auch höchste Ansprüche befriedigen können . Hier kann man als Freizeit-Gärtner zahlreiche Pflanzen-Arten und das notwendige Garten-Werkzeug hierfür entdecken und auch erwerben .
Die Vogel-Händler hingegen haben sich im Schutze der „Halle aux Viandes“ (Fleischmarkt-Halle) niedergelassen . Auf dem „Quai de la Batte“ und um dem „Quai de Maestricht“ , in Richtung des „Wallonischen Kunst-Museums“ , des „Waffen-Museums“ und des „Curtius Palstes , werden zum Beispiel Textil-Waren , Bücher , Schallplatten , Spielzeug und Süßigkeiten angeboten .
Kann den Besuch von „Lüttich“ nur empfehlen , besonders an den Tagen wenn die Märkte wie oben beschrieben , in vollem Gange sind . Das ist ein idealer Ausflug für die ganze Familie , auch die kleinen Besucher kommen zum Beispiel bei den Klein-Tier-Züchtern , beim Spielzeug und bei den Süßigkeiten voll auf ihre Kosten . Aber auch für die großen Besucher gibt es sehr sehr viel zu sehen (und natürlich auch zu kaufen) , allein in den verschiedenen Angeboten herum zu stöbern ist ein tolles Erlebnis . Deshalb noch mal , der Besuch auf „Lüttichs“ Märkten (und nicht nur auf den Märkten sondern die ganze Stadt) ist wirklich ein außergewöhnliches Ereignis , nur man muss sich etwas Zeit dafür nehmen .
Wünsche allen Fans von „Lüttich“ und den Trödel-Märkten viel Spaß dabei !
Auf Lüttichs Floh- und Antik-Märkten wird wieder fleißig gefeilscht !
In Belgien startet in diesen Tagen wieder die antik- und Floh-Markt-Saison . In fast jedem Ort gibt es jede Woche einen Floh- , Trödel oder Antik-Markt . hinzu kommen Hunderte von Märkten , die monatlich oder jährlich stattfinden . Ein 1979 in Kraft getretenes Gesetz ermöglicht es Privat-Leuten , ihre überflüssigen Haushalts-Gegenstände auf Floh- und Trödel-Märkten feilzubieten . Seitdem hat sich Belgien zu einem Paradies für Sammler und Trödler entwickelt .
Belgien war um die Jahrhundertwende einer der reichsten Staaten Europas : Die Industrialisierung setzte von England kommend auf dem europäischen Festland zuerst in Belgien ein . Zudem kam der Reichtum aus Belgisch-Kongo , einer Kolonie , die über enorme Gold- und Diamanten-Vorkommen verfügte . Belgien hat auf Grund seiner Neutralität , anders als die Nachbarländer , seinen Markt nie gegen ausländische Produkte abgeschirmt . Während andere Länder Europas mit der drückenden Schuldenlast in Folge des Zweiten Weltkrieges zu kämpfen hatten , brauchte Belgien den Einfuhrstrom in den 40er und 50er Jahren nicht stillzulegen . Auch deshalb konnte das Land in den für denTrödel-Markt so wichtigen 50er Jahren viele ausländische Waren erwerben . Die ökonomische Krise zu Beginn der 80er Jahre mit hoher Inflationsrate verteuerte den Erwerb neuer Güter , so dass ein großer Bedarf an preisgünstigen Waren bestand . Schon am 25. Januar 1979 wurde der „wilde Verkauf“ durch ein Gesetz geregelt .
Einer der bekanntesten und beliebtesten Märkte findet in „Lüttich“ statt . Jeden Sonntag-Vormittag von acht bis etwa 13 Uhr herrscht am linken Ufer der Maas zwischen der Fußgänger-Brücke „Passerelle“ und der Maghin-Brücke reges Treiben . Der Markt „La Batte“ (wallonisch für Damm) zieht so viele Menschen an , dass man als Besucher den Eindruck hat, ganz „Lüttich“ sei unterwegs . Es gibt aber nicht nur Trödel und Antikes , sondern ( fast ) alles zu kaufen .
Schon zur Eröffnung des Marktes begibt sich eine große Menschen-Menge auf die Suche nach Raritäten . Wenn dieser volkstümliche Markt sich seinem Ende nähert , feilschen die letzten Kunden immer noch fleißig . Auf einer mehr als einen Kilometer langen Strecke bekommt man als Besucher die verschiedensten Waren angeboten . wie zum Beispiel Lebens-Mittel , Gewürze aus aller Herren Länder , Secound-Hand-Waren und Trödel kann man hier ebenfalls kaufen genauso wie Pflanzen oder Tiere .
An der Fußgänger-Brücke ansässig sind die Trödler und Antiquitäten-Händler . Unter der so genannten „Bogen-Brücke“ (Pont des Arches) findet man als Klein-Tier-Züchter alles was das Herz erfreut : Hühner , Kaninchen , Käfige , Getreide-Körner und vieles andere mehr . Weiter noch entfernt , am „Quai de la Goffe“ , werden einheimische und exotische Nahrungs-Mittel auch höchste Ansprüche befriedigen können . Hier kann man als Freizeit-Gärtner zahlreiche Pflanzen-Arten und das notwendige Garten-Werkzeug hierfür entdecken und auch erwerben .
Die Vogel-Händler hingegen haben sich im Schutze der „Halle aux Viandes“ (Fleischmarkt-Halle) niedergelassen . Auf dem „Quai de la Batte“ und um dem „Quai de Maestricht“ , in Richtung des „Wallonischen Kunst-Museums“ , des „Waffen-Museums“ und des „Curtius Palstes , werden zum Beispiel Textil-Waren , Bücher , Schallplatten , Spielzeug und Süßigkeiten angeboten .
Kann den Besuch von „Lüttich“ nur empfehlen , besonders an den Tagen wenn die Märkte wie oben beschrieben , in vollem Gange sind . Das ist ein idealer Ausflug für die ganze Familie , auch die kleinen Besucher kommen zum Beispiel bei den Klein-Tier-Züchtern , beim Spielzeug und bei den Süßigkeiten voll auf ihre Kosten . Aber auch für die großen Besucher gibt es sehr sehr viel zu sehen (und natürlich auch zu kaufen) , allein in den verschiedenen Angeboten herum zu stöbern ist ein tolles Erlebnis . Deshalb noch mal , der Besuch auf „Lüttichs“ Märkten (und nicht nur auf den Märkten sondern die ganze Stadt) ist wirklich ein außergewöhnliches Ereignis , nur man muss sich etwas Zeit dafür nehmen .
Wünsche allen Fans von „Lüttich“ und den Trödel-Märkten viel Spaß dabei !
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