Schmidt Spiele Ligretto Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 12/2006
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Summe aller Bewertungen
- Präsentation:
- Spielanleitung:
Erfahrungsbericht von stimpy
Macht ohne Ende Spaß
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Normlerweise spiele ich nicht besonders oft Kartenspiele, weil sie meistens recht langweilig sind, so zumindest meine Erfahrungen, aber als ich vor gut zwei Jahren das Spiel Ligretto geschenkt bekam, habe ich zuerst gedacht, was ist das denn für ein Spiel, das soll Spaß machen. Doch schon nach dem ersten Spiel habe ich gemerkt, wie toll dieses Spiel ist. Schon zu zweit hat man irre viel Spass. Zu viert wird es noch viel interessanter, denn da muß man schon genau aufpassen. Nach kurzer Zeit hat sich herausgestellt, daß in meinem Freundeskreis auch ein Ligretto vorhanden war und glücklicherweise war es das „grüne“ (ich habe das „blaue“). Für alle Nicht-Ligretto-Kenner sei hier ein kurzer Überblich über das Spiel gegeben.
Zu Anfang erhält jeder ein Set aus 40 Karten, deren farbige Rückseite es von den Sets der anderen Spieler unterscheiden lassen. Die 40 Karten bestehen wiederum aus 4*10 Karten, wobei es eben vier verschiedene Farben und Nummern von 1 bis 10 gibt. Nach dem obligatorischen Mischen legt jeder Spieler 10 Karten verdeckt vor sich hin und deckt dann drei weitere auf, die daneben gelegt werden. Die restlichen Karten behält man verdeckt in der Hand.
Ziel ist es nun, den Stapel mit den 10 Karten möglichst schnell loszuwerden. Man kann eine Karte aus der Hand oder aus den drei offen liegenden Karten legen. Dabei darf man aber eben nur auf eine gleichfarbige Karte in der Mitte legen, wenn man genau die nächsthöhere Karte (oder eine \\\"1\\\" hat) hat. Beispiel: der Spieler A hat eine grüne \\\"1\\\" vor sich offen liegen, legt diese in die Mitte des Tisches und legt die oberste Karte des verdeckten 10er-Stapels offen vor sich hin, so daß es wieder drei offene Karten sind. Spieler B sieht dies, hat aber keine grüne \\\"2\\\" offen liegen. Er hebt nun aus den verdeckten Karten in seiner Hand die dritte von oben ab (es wird immer die dritte von oben genommen), stellt fest daß er trotzdem nicht legen kann und ordnet alle drei Karten unten in den Handstapel ein. Gleichzeitig hat Spieler C mit seinen Karten die gleiche Aktion durchgeführt u nd dabei eine grüne \\\"2\\\" in seiner Hand aufgedeckt. Diese kann er nun auf die grüne \\\"1\\\" in der Mitte legen, die übersprungenen zwei Karten werden wieder unten in den Handstapel eingeordnet. An seinem 10er Stapel hat sich dabei aber nichts verändert.
Aller Spieler prüfen also gleichzeitig ob sie eine passende Karte vor sich offen liegen haben oder ob sich möglicherweise etwas passendes in der Hand befindet. Da oft auch gleichzeitig gelegt wird ist man gezwungen, den Überblick über die Situation der Kartenstapel auf dem Tisch zu behalten und trotzdem die eigenen Karten nach passenden Farben respektive Ziffern zu durchsuchen. Schnelligkeit ist Trumpf. Hat einer der Spieler seinen 10er Stapel komplett gelegt, dann ruft er \\\"Ligretto\\\" und das Spiel wird beendet. Nun wird ausgezählt, wie viele Karten jeder von seiner Set gelegt hat und wie viele des 10er Stapels noch verdeckt vor ihm liegen. Daraus resultieren die letztendlichen Gewinnpunkte.
Das hört sich ziemlich kompliziert an, ist es aber eigentlich nicht. Zugegeben jeder Anfänger hat in einer Gruppe von Fortgeschrittenen erst einmal Probleme dem Spiel zu folgen, da sich der Anfänger erst an die Schnelligkeit dieses Spiels zu gewöhnen, aber schon nach einigen Runden hat sich auch der Anfänger angepaßt.
Das Spiel kostet bis 10 €, teurer darf es auch nicht sein, da die Karten sehr leiden und sicherlich nach intensiver Nutzung mal erneuert werden müssen. Meine Karten haben schon deutliche Spuren, halten aber hoffentlich noch einige Zeit.
Wenn man zwei verschiedenfarbige Spiele zusammenwirft kann man das Spiel auch zu acht spielen, was den Spaßfaktor noch weiter erhöht. Allerdings wird es jetzt schon etwas unübersichtlich, wenn so viele Kartenhaufen auf dem Tisch liegen, sieht man nicht mehr alle Möglichkeiten, aber keine Angst, es geht allen so. Man hört immer wieder den Ausruf: „Jetzt liegt dieser Stapel schon so lange vor meine r Nase und ich habe nicht gesehen, daß ich anlegen kann!“
Seitdem vor nicht allzu langer Zeit ein weiterer Satz (Kartonfarbe rot) herausgekommen ist, kann man das Spiel auch mit zwölf Personen spielen, was das Chaos noch weiter erhöht, aber auch den Spaßfaktor.
Ein Hinweis noch an alle, die ich jetzt hiermit neugieríg gemacht habe, nehmt einen möglichst großen Tisch und entfernt alles, was nicht für das Spiel notwendig ist vom Tisch, ansonsten fällt es garantiert irgendwann herunter. Kleinere Blessuren an den Händen sind garantiert.
Zu Anfang erhält jeder ein Set aus 40 Karten, deren farbige Rückseite es von den Sets der anderen Spieler unterscheiden lassen. Die 40 Karten bestehen wiederum aus 4*10 Karten, wobei es eben vier verschiedene Farben und Nummern von 1 bis 10 gibt. Nach dem obligatorischen Mischen legt jeder Spieler 10 Karten verdeckt vor sich hin und deckt dann drei weitere auf, die daneben gelegt werden. Die restlichen Karten behält man verdeckt in der Hand.
Ziel ist es nun, den Stapel mit den 10 Karten möglichst schnell loszuwerden. Man kann eine Karte aus der Hand oder aus den drei offen liegenden Karten legen. Dabei darf man aber eben nur auf eine gleichfarbige Karte in der Mitte legen, wenn man genau die nächsthöhere Karte (oder eine \\\"1\\\" hat) hat. Beispiel: der Spieler A hat eine grüne \\\"1\\\" vor sich offen liegen, legt diese in die Mitte des Tisches und legt die oberste Karte des verdeckten 10er-Stapels offen vor sich hin, so daß es wieder drei offene Karten sind. Spieler B sieht dies, hat aber keine grüne \\\"2\\\" offen liegen. Er hebt nun aus den verdeckten Karten in seiner Hand die dritte von oben ab (es wird immer die dritte von oben genommen), stellt fest daß er trotzdem nicht legen kann und ordnet alle drei Karten unten in den Handstapel ein. Gleichzeitig hat Spieler C mit seinen Karten die gleiche Aktion durchgeführt u nd dabei eine grüne \\\"2\\\" in seiner Hand aufgedeckt. Diese kann er nun auf die grüne \\\"1\\\" in der Mitte legen, die übersprungenen zwei Karten werden wieder unten in den Handstapel eingeordnet. An seinem 10er Stapel hat sich dabei aber nichts verändert.
Aller Spieler prüfen also gleichzeitig ob sie eine passende Karte vor sich offen liegen haben oder ob sich möglicherweise etwas passendes in der Hand befindet. Da oft auch gleichzeitig gelegt wird ist man gezwungen, den Überblick über die Situation der Kartenstapel auf dem Tisch zu behalten und trotzdem die eigenen Karten nach passenden Farben respektive Ziffern zu durchsuchen. Schnelligkeit ist Trumpf. Hat einer der Spieler seinen 10er Stapel komplett gelegt, dann ruft er \\\"Ligretto\\\" und das Spiel wird beendet. Nun wird ausgezählt, wie viele Karten jeder von seiner Set gelegt hat und wie viele des 10er Stapels noch verdeckt vor ihm liegen. Daraus resultieren die letztendlichen Gewinnpunkte.
Das hört sich ziemlich kompliziert an, ist es aber eigentlich nicht. Zugegeben jeder Anfänger hat in einer Gruppe von Fortgeschrittenen erst einmal Probleme dem Spiel zu folgen, da sich der Anfänger erst an die Schnelligkeit dieses Spiels zu gewöhnen, aber schon nach einigen Runden hat sich auch der Anfänger angepaßt.
Das Spiel kostet bis 10 €, teurer darf es auch nicht sein, da die Karten sehr leiden und sicherlich nach intensiver Nutzung mal erneuert werden müssen. Meine Karten haben schon deutliche Spuren, halten aber hoffentlich noch einige Zeit.
Wenn man zwei verschiedenfarbige Spiele zusammenwirft kann man das Spiel auch zu acht spielen, was den Spaßfaktor noch weiter erhöht. Allerdings wird es jetzt schon etwas unübersichtlich, wenn so viele Kartenhaufen auf dem Tisch liegen, sieht man nicht mehr alle Möglichkeiten, aber keine Angst, es geht allen so. Man hört immer wieder den Ausruf: „Jetzt liegt dieser Stapel schon so lange vor meine r Nase und ich habe nicht gesehen, daß ich anlegen kann!“
Seitdem vor nicht allzu langer Zeit ein weiterer Satz (Kartonfarbe rot) herausgekommen ist, kann man das Spiel auch mit zwölf Personen spielen, was das Chaos noch weiter erhöht, aber auch den Spaßfaktor.
Ein Hinweis noch an alle, die ich jetzt hiermit neugieríg gemacht habe, nehmt einen möglichst großen Tisch und entfernt alles, was nicht für das Spiel notwendig ist vom Tisch, ansonsten fällt es garantiert irgendwann herunter. Kleinere Blessuren an den Händen sind garantiert.
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