Schattenspiel (Taschenbuch) / Charlotte Link Testbericht
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Erfahrungsbericht von MrsFabulous
5 Geschichten. 5 Motive. 1 Mord.
Pro:
Aufmachung, Schreibstil, preis
Kontra:
Die Handlung war nicht so mein Fall
Empfehlung:
Ja
Der Titel „Schattenspiel“ klang vielversprechend und auch der Klappentext war überzeugend:
Fünf Menschen kennen für ihre verlorenen Träume nur einen Schuldigen: David Bellino – reich, skrupellos und ohne Freunde. Doch der Tag der Abrechnung ist nah. Gemeinsam versuchen die fünf, den Teufelskreis der Vergangenheit zu durchbrechen, getrieben von dem Wunsch, die Schatten der Vergangenheit abzuwerfen und sich aus dem Netz gefährlicher Liebschaften und dunkler Geheimnisse zu lösen...
Ein fesselnder psychologischer Spannungsroman von Bestsellerautorin Charlotte Link: „Eine der ganz großen Erzählerinnen der Gegenwart!“ (Journal für die Frau)
==*Produktinformationen*==
Seitenzahl: 528 Seiten
Art: Taschenbuch
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (erschienen am 16. Mai 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442377323
ISBN-13: 978-3442377329
Größe: 18,6 x 11,8 x 4,4 cm
Autor: Charlotte Link
Preis: 8,99 Euro
==*Zum Inhalt*==
Dieses Buch beginnt mit der Geschichte von Andreas Bredow, der am Silvesterabend in New York, Manhattan in seinem Penthouse an einem Herzinfarkt starb.
Andreas Bredow, geboren in Deutschland und als seine Mutter früh starb, war er alleine mit seinem Vater, der aber Leutnant im Krieg war und immer Kindermädchen für ihn einstellte. Da nie eine länger blieb, kam schließlich sein Tante Gudrun, die ihm dann irgendwann kaltherzig mitteilte, dass sein Vater gefallen sei.
Auf der einen Seite war es ein furchtbares Schicksal, auf der anderen Seite wurde er daraufin bald zu dem Cousin von Tante Gudrun geschickt.
Rudolf Bredow war vor langer Zeit nach Amerika ausgewandert und hatte ein riesiges Vermögen. Er und seine Frau wünschten sich seit langer Zeit ein Kind, konnten aber keines bekommen. Somit war es ein riesiges Glück für beide Seiten.
Nach vielen Jahren, als seine Adoptiveltern tot waren, reiste er nach England, da er über einen Privatermittler herausgefunden hat, dass dort seine damalige beste Freundin Christine aus Deutschland lebt. Die beiden trafen sich wieder und es stellte sich heraus, dass Christine einen Sohn namens David von ihrem, mittlerweile verstorbenen, Mann hatte.
Da Andreas keine eigenen Kinder bekommen würde, versprach er Christine, David als Erben einzusetzen und ihm die beste Ausbildung zu bezahlen, die es auf diesem Planeten gibt.
**********
David kam also nach Saint Claire, wo er Gina, Natalie, Mary und Steven kennenlernte.
Viele Jahre darauf als Andreas Bredow starb und David Alleinerbe war, lädt er alle diese Freunde zu sich ein, da er seit kurzem Drohbriefe bekam, in dem ihm jemand mit Mord drohte. Er war sich sicher, dass es einer seiner früheren Freunde sein musste, da nur sie einen Grund dafür haben konnten.
An dem Abend wo sie alle zusammen aßen und jeder in sein Zimmer ging, wurde David aber schließlich erschossen. Seine Freundin Laura lag gefesselt im Wohnzimmer. Als die Inspektoren Kelly und Bride eintreffen, scheint der Fall zunächst klar zu sein. Aber Kelly merkt schnell, dass David nicht von den Einbrechern erschossen wurde.
So kommen schnell die Motive von allen Anwesenden ans Licht:
Gina verlor auf Grund einer dämlichen Aussage von David die Liebe ihres Lebens und sitzt nun mit einem Mann den sie nicht liebt auf einem riesigen Berg von Schulden.
Steven war im Gefängnis, weil David sich weigerte seine Aussage vor dem Gericht zu machen, Steven verlor damit alles wovon er geträumt hatte.
Natalie wurde mehrfach vergewaltigt und beinahe ermordet, weil David einfach davonlief, seither ist sie Tablettenabhängig und hat vor allem Angst.
Und Mary wurde durch einen unglücklichen Zufall, weil David sie alleinließ, mit 17 schwanger und ist seither mit einem Mann verheiratet, der sie schlägt und betrügt.
Und Laura, Davids Freundin, sollte nichts erben, weil sie aus der Bronx kommt und „Ratten immer mit Ratten verkehren“, so Davids Meinung.
Im Endeffekt kommt dann aber heraus, dass die Geschichte doch etwas komplexer ist. Der Mörder oder die Mörderin (ich will das hier mal offen halten, damit ich das Ende nicht schon verrate) gesteht und nimmt sich anschließend das Leben.
==*Über die Autorin*==
Charlotte Link ist die erfolgreichste deutsche Autorin der Gegenwart. Ihre psychologischen Spannungsromane (u.a. „Das Haus der Schwestern) stehen regelmäßig über Monate an den Spitzen der Bestsellerlisten und wurden bereits in mehrere Sprachen übersetzt.
Die zumeist mehrteiligen Verfilmungen ihrer Bücher werden mit riesigem Erfolg im Fernsehen ausgestrahlt. Zuletzt verfilmt wurde Das Andere Kind von Urs Egger mit deutschen und englischen Schauspielern. Die Verfilmung wird 2012 in der ARD ausgestrahlt.
Auch „Das Andere Kind“ eroberte wieder auf Anhieb Platz 1 aller deutschen Bestsellerlisten.
Charlotte Link, geboren in Frankfurt/Main lebt heute mit ihrer Familie immer noch dort in der Nähe.
Allein in Deutschland wurden bislang rund 16,5 Millionen Bücher von ihr verkauft, ihre Romane wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt.
==*Leseprobe*==
Als der Krieg begann und der Oberstleutnant an die Front mußte, wurde Andreas' Einsamkeit noch größer. Sein Leben war zwar ausgefüllt mit Schule und Jungvolk und Christine, aber es gab keinen erwachsenen Menschen mehr, dem er Vertrauen und Liebe entgegenbringen, an dem er sich orientieren konnte. Alles, woran er festhielt, war der Gedanke: Bald ist der Krieg vorbei und Vater kommt zurück!
Nun war Vater tot. Für sein ganzes Leben würde ihm die Szene dieses Abends gegenwärtig bleiben. Der blaßblaue Abendhimmel jenseits des Fensters, ein paar rot angestrahlte Wolken, drinnen der Geruch nach Eintopf und Schweiß. Tante Gudrun verausgabte sich immer vollkommen bei der Arbeit. Andreas sah nur ihren breiten Rücken, die dicken, roten Arme, die sich beinahe wütend bewegten. Ohne ihn anzusehen sagte sie: »Die Frage ist, was nun aus dir werden soll!«
Nie würde er das Gefühl völliger Hilflosigkeit vergessen, das ihn in diesem Augenblick befiel.
Eine Woche später erschien ein junger Soldat im Hause Bredow. Er hatte die letzten Minuten des Oberstleutnants miterlebt und berichtete, die Gedanken des Sterbenden hätten dem Sohn gegolten.
»Er war besorgt um dich. Er sagte mir, ich solle dich von ihm grüßen und dir sagen, daß er dich sehr liebt. Und er gab mir das hier für dich.« Der Soldat griff in seine Jackentasche und zog etwas hervor. Es war der goldene Ring, den der Vater immer getragen hatte und der in der Familie Bredow schon seit Generationen vom Vater an den jeweils ältesten Sohn weitergegeben wurde. »Der ist jetzt für dich, hat er gesagt. Und du sollst ihn nie vergessen.«
Nie. Nie würde er ihn vergessen.
Kurz darauf begann Tante Gudrun immer öfter zu jammern, sie sei zu alt und zu müde, um ein Kind allein aufzuziehen, außerdem habe sie viel geleistet in ihrem Leben, und es sei ihr Recht, jetzt endlich auch einmal an sich zu denken.
»Wenn ich nur wüßte, was man mit dir macht!« sagte sie immer wieder zu Andreas, der keine Ahnung hatte, was er darauf erwidern sollte.
Glücklicherweise gab es da noch einen Verwandten, einen Cousin von Tante Gudrun und dem Oberstleutnant. Rudolf Bredow war als ganz junger Mann nach Amerika ausgewandert und hatte es dort innerhalb kurzer Zeit zu einem Vermögen gebracht; er war clever und risikofreudig und verwaltete inzwischen ein Imperium, Bredow Industries, wozu eine Hotelkette, Restaurants, Ölfelder in Texas und eine private Fluggesellschaft gehörten. Andreas hatte den legendären Onkel Rudolf nie gesehen, wußte aber, daß er als schwarzes Schaf galt, denn soviel Geschäftemacherei war in der Familie als ordinär verpönt. Das hinderte Tante Gudrun aber natürlich nicht daran, Kontakt mit ihrem Cousin aufzunehmen und ihm brieflich so lange zuzusetzen, bis er sich bereit erklärte, die Vollwaise bei sich aufzunehmen. Er hatte keine eigenen Kinder, seine Frau Judith wünschte sich jedoch lange schon eines, und so schien das eine vernünftige Lösung. Tante Gudrun war ganz aufgeregt. »Du ziehst das große Los, Andreas, das ist dir hoffentlich klar! Am Ende erbst du einmal alles. Vielleicht denkst du dann mal an deine Tante Gudrun! Du hast ja keine Ahnung, wie dankbar du mir sein kannst!«
Benommen erlebte Andreas die sich überschlagenden Ereignisse. Ehe er es sich versah, war eine Schiffspassage für ihn gebucht, standen seine Koffer gepackt im Hausflur. Er war außer sich vor Kummer, weil er Christine verlassen mußte, um die er sich Sorgen machte und die er am liebsten mitgenommen hätte, anstatt sie im Hitler-Deutschland zurückzulassen. Die Gestapo war noch einmal erschienen und hatte sie und ihre Mutter verhört. Es kam Andreas fast wie ein Verrat vor, sich über den Atlantik hinweg abzusetzen.
Rudolf und Judith Bredow nahmen ihn mit offenen Armen auf, und besonders Judith liebte ihn von der ersten Sekunde an mit aller Zärtlichkeit. Tragischerweise kam diese Liebe zu spät, um Andreas aus seiner Einsamkeit und Verstörtheit zu befreien, um gutzumachen, was er als Kind an Verlassenheitsgefühlen und Kälte hatte durchstehen müssen. Immer häufiger befielen ihn schwermütige Stimmungen. Er bemühte sich, sein Traurig-sein nicht zu zeigen, weil er wußte, daß Judith darunter litt, aber es war ihm an den Augen abzulesen. Manchmal dachte er, es wäre vielleicht besser, wenn er Christine bei sich hätte, und dann dachte er an die Nachmittage, die sie miteinander verbracht, an die Geheimnisse, die sie geteilt hatten, und Sehnsucht und Kummer überwältigten ihn. Überdies hörte man immer Schlimmeres aus Deutschland, je mehr die Zeit voranschritt, die Städte wurden bombardiert, Tausende starben bei Luftangriffen. Beklommen fragte er sich immer wieder, ob Christine und ihre Mutter immer noch in Berlin säßen oder ob sie sich auf dem Land in Sicherheit gebracht hätten.
New York bedeutete für Andreas den Eintritt in eine neue Welt, ein Leben hoch über dem Central Park, Ferientage auf Martha's Vineyard oder auf der texanischen Ranch, es bedeutete Private School und später ein wirtschaftswissenschaftliches und juristisches Studium in Harvard, feine Restaurants und Bälle, Chauffeur, eigenes Bad und Tennisstunden. An seinen Geburtstagen durfte er seine Schulfreunde einladen, und für alle gab es Eis und Glückslose, und Judith selbst unterhielt die ganze Gesellschaft mit Spielen. Alles, was sie an Gefühlen zu geben hatte, schenkte sie dem fremden Kind. Andreas dankte es ihr mit Anhänglichkeit und Treue, und das einzige, was er ihr nicht geben konnte, und was sie sich so sehr gewünscht hätte, war die natürliche, unbeschwerte Fröhlichkeit eines heranwachsenden Jungen.
»Du bist zu ernst für dein Alter«, sagte sie oft. »Was macht dich so traurig?«
Er lächelte nur, aber er hätte ihr antworten können: Meine Traurigkeit wird mich begleiten, solange ich lebe.
An seinem achtzehnten Geburtstag - es war im Mai 1945, und Deutschland hatte gerade kapituliert - ließ Rudolf seinen Stiefsohn in sein Arbeitszimmer kommen und reichte ihm einen dicken Briefumschlag. »Für dich, Andreas«, sagte er, »eine Kopie meines Testaments. Ich habe dich zu meinem Alleinerben gemacht. Alles, was mir gehört, sollst du einmal bekommen.«
Alles, was ihm gehörte, waren Millionen. Andreas wollte etwas sagen, aber Rudolf winkte ab. »Ich täte es nicht, wenn ich nicht wüßte, daß du damit umgehen kannst. Du hast immer wieder deinen Verstand und deine Zuverlässigkeit bewiesen. Ich habe großes Vertrauen in dich, Andreas.«
»Glaubst du wirklich, ich bin all dem gewachsen?« fragte Andreas zweifelnd.
»Ich bin felsenfest davon überzeugt«, erwiderte Rudolf. Andreas war fünfundzwanzig, als Judith an einem Gehirntumor starb. Vier Jahre später kam Rudolf bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben. Er lag noch einen Tag lang schwerverletzt in einem texanischen Krankenhaus, und als er, kurz bevor er starb, noch einmal das Bewußtsein erlangte, sah er Andreas, der sofort aus New York gekommen war und nun an seinem Bett saß. »Andreas, du solltest heiraten«, sagte er, »und Kinder haben. Allein sein ist nicht gut.«
Andreas erinnerte sich dieser Worte in den folgenden Jahren immer wieder, wenn ihm die Einsamkeit weh tat und er mit zusammengebissenen Zähnen durch seine Depressionen ging. Er stürzte sich in seine Arbeit, sorgte dafür, daß er auch an den Wochenenden keinen Moment unbeschäftigt war. Seine Sekretärinnen stöhnten, weil er soviel Streß verursachte. Im Sommer 1967, Andreas war gerade vierzig, erlitt er einen Herzinfarkt. »Wenn's geht«, sagte sein Arzt betont, »dann möglichst keinen zweiten, Mr. Bredow. Sie sind zu jung, als daß Ihre Pumpe jetzt schon schlappmachen sollte.«
==*Die Idee*==
Dieses Buch macht eine ganz wichtige Aussage, die einer der Figuren zum Schluss auf den Punkt bringt: „Wir können nicht anderen die Schuld für unser Leben geben.“
Alle Protagonisten schieben die Schuld für ihr Unglück immer auf den ermordeten David Bellino. Er ist Schuld an allem Schlimmen was in ihrem Leben passiert ist. Auf die Idee, dass jeder sein eigenes Schicksal irgendwie steuern kann, kamen sie bis dahin nicht.
Ich finde es gut, dass Charlotte Link hier auf dieses Thema zurückgreift, da viele Menschen irgendjemand blind hassen und demjenigen die ganze Schuld für ihr scheitern geben.
Dennoch kommen die Figuren in dem Buch nur vom Kopf her zu dieser Einsicht, hassen David aber weiterhin.So wie es auch meist im richtigen Leben ist.
==*Meine Meinung*==
Dieses Buch ist wirklich etwas für jeden etwas.Charlotte Link versteht es Liebe, Action und Freundschaft unter einen Hut zu bringen und vermittelt einem so gut die Geschichte, dass man beinahe glauben könnte, es handelt sich um eine wahre Begebenheit.
Dabei bleibt das Niveau gleichbleibend hoch und sie verstrickt sich nicht in irgendwelchen kleinen Nebenerzählungen. Jede ihrer Nebenhandlung ist für die Geschichte wichtig und sie kommt früher oder später immer wieder darauf zurück.
Ihr Charaktere sind realistisch dargestellt und glaubhaft in ihrer Persönlichkeit, die Charlotte Link ihnen „aufgezwungen“ hat.
Auch wenn ihr Schreibstil ausschmückend ist, so nervt er dennoch nicht, da sie sich nicht in langweiligen Details verliebt, sondern die Haupthandlung bei ihr immer im Vordergrund steht.
Dieses Buch ist, wie alle ihre Bücher, die ich bisher gelesen habe, sehr gut geschrieben. Ihre Texte sind so unterhaltsam, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Auch wenn, wie das bei diesem Buch der Fall ist, die Geschichte nicht ganz so interessant ist.
Von der Handlung habe ich mir im Übrigen auch wesentlich mehr versprochen. Der Klappentext klang wesentlich interessanter, als die Geschichte dann letztendlich war. Dadurch das die Autorin aber dieses unglaubliche Talent zum Schreiben hat, ist es nicht ganz so tragisch, dass die Handlung nicht allzu sehr mein Fall war, denn das Buch war immer noch gut.
Die Geschichte berührt einen schon ein wenig. Besonders wenn man die Schicksale der einzelnen Protagonisten vor Augen geführt bekommt, die Charlotte Link hier sehr eingehend beschreibt.
==*Fazit*==
Mit diesem Buch beweist Charlotte Link mal wieder ihr unglaubliches Talent zum Schreiben.
Die Geschichte fand ich eher nicht so gut, da dass ganze irgendwie ein bisschen an das Spiel Cluedo erinnert hat – wer war der Mörder? Per Ausschlussverfahren sollte man es dann herausbekommen. Nun gut, ganz soist es natürlich nicht, aber ich bekam diesen Vergleich trotzdem nicht mehr aus dem Kopf.
Dennoch hat Charlotte Link es mal wieder geschafft mich mitzureißen. Zwei Tage brauchte ich für dieses Buch, was eindeutig sehr schnell bei mir ist, wenn mich die Handlung nicht sonderlich interessiert.
Dieses Buch war ausnahmsweise auch mal nicht ganz so grausam, da einige ihrer Romane ja doch ganz schön gruselig sind.
Interessant finde ich auch, dass der Mord in diesem Buch nicht an erster Stelle steht, er bietet lediglich die Bühne um die Geschichten der einzelnen Protagonisten zu erzählen. Eine spannende Idee, die alle Geschichten dadurch sehr gut miteinander verknüpft.
Einen kleinen negativen Punkt möchte ich an dieser Stelle aber dennoch anbringen: Gelegentlich fand ich die Erzählung ein wenig hektisch. Link wechselte schnell zwischen Gegenwart und Vergangenheit und erzählt in einem Absatz von dem was gerade jetzt passiert und einen Satz später schon von dem was damals passiert ist. Das fand ich ein wenig verwirrend, nimmt aber dem Roman trotzdem nichts von seinem tollen Stil.
Also alles in allem ein Buch für die sich die knapp 9 Euro lohnen. Ein Buch für jeden der auf gut geschriebene Bücher steht und mal über zwei, drei gruselige Stellen hinwegsehen kann.
Dieses Buch würde ich ohne Bedenken weiterempfehlen, so wie auch (fast) alle anderen Romane von Charlotte Link.
43 Bewertungen, 10 Kommentare
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17.10.2012, 14:45 Uhr von knuddelfire
Bewertung: besonders wertvolleinen schönen Mittwoch LG
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26.07.2012, 10:03 Uhr von catmum68
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreicher Bericht, LG
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26.07.2012, 09:30 Uhr von anonym
Bewertung: besonders wertvollBW und einen Gruß aus dem Schaumburger Land
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26.07.2012, 07:58 Uhr von katjafranke
Bewertung: sehr hilfreichLiebe Grüße von der KATJA
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26.07.2012, 05:02 Uhr von Lale
Bewertung: besonders wertvollAllerbesten Gruß *~*
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26.07.2012, 03:42 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichlg. ^^^^^^^^^^^^^petra
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26.07.2012, 00:24 Uhr von XXLALF
Bewertung: sehr hilfreich....und einen schönen abend
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26.07.2012, 00:16 Uhr von Miraculix1967
Bewertung: sehr hilfreichSchönen lauen Sommerabend und LG aus dem gallischen Dorf Miraculix1967
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26.07.2012, 00:07 Uhr von atrachte
Bewertung: sehr hilfreichsh. lg
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25.07.2012, 22:51 Uhr von Baby1
Bewertung: sehr hilfreichSchade, das so wenig gegen gelesen wird .•:*¨ ¨*:•. Liebe Grüße Anita .•:*¨ ¨*:•.
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