London Testbericht
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Erfahrungsbericht von dieda
London - zwar teuer, aber dennoch eine klasse Stadt
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Vor einigen Tagen weilte ich für 5 Tage in London und ich muss sagen, ich habe es nicht bereut. Außer dass ich mich über die hohen Geldausgaben nicht so gefreut hatte, war es ein einmaliger Trip und ich möchte Euch chronologisch darüber schreiben, was wir alles so unternommen hatten.
Der Flug mit der British Airways ging von Frankfurt nach London Heathrow und dann mit der UBahn zu unserem Hotel, das in der Cromwell Road lag, fast im Herzen Londons.
Unser Hotel war ganz okay, es lag in einer ruhigen Gegend, alles war sauber. Leider war es während unseres Aufenhaltes von mehreren Schulklassen frequentiert, hauptsächlich welche aus Italien. Mir machte es weniger aus, da ich nachts mit Oropax schlafe, aber mein Reisepartner beschwerte sich über die nächtliche Ruhestörung.
Wir kamen in unserem Hotel nachmittags um 15 Uhr an, räumten unsere Koffer aus und machten uns sogleich mal auf den Weg zur Westminster Abbey und zum House of Parliament. Leider war es an diesem Tag recht kühl, aber dies konnte uns nicht davon abhalten, auf Tour zu gehen. Mit der UBahn erreicht man in London jeden erdenklichen Fleck. Da wir eine Travelcard für 4 Tage hatten, mussten wir nicht jedes Mal eine neue Karte ziehen. Das ganze System der UBahn-Verbindungen ist einfach zu durchschauen.
Wir fuhren wie gesagt an diesem Tag bis zur Station Westminster, stiegen da aus und gelangten zu dem monumentalen House of Parlament mit dem Big Ben. Dieses Gebäude läst sich allerdings besser vom anderen Themse-Ufer fotografieren.
Ganz in der Nähe befindet sich auch die Westminster Abbey, die wir leider nicht von innen anschauen konnten, da die Öffnungszeiten nur begrenzt sind und an diesem Tag schon vorüber waren. Wir schlenderten dann noch weiter die Whitehall Road runter und kamen an die Downing Street. Leider war kein Toni Blair zu sehen. Nur ein paar Bobbies bewachten das Tor zum Eingang in die Downing Street. Unmittelbar nach dem Eingang zur Downing Street ist die Horse Guards. Hier steht wird der Eingang zum ehemaligen Königspalast bewacht. Geht man durch den Torbogen hinein, so kommt man zur Horse Guards Parade, wo die Wächter hoch zu Roß sonntags um 10 Uhr ihre Parade abhalten. Aber leider war es nicht Sonntag und auch keine 10 Uhr mehr, also nix mit Parade. Am Ende des Geländes kommt man in den St. James Park. Dies ist der Park, in dem sich auch der Buckingham Palast befindet. Aber da wollten wir heute nicht mehr hin, denn wir hatten inzwischen ziemlichen Kohldampf. Da kam uns die Hinweisschilder auf der Straße, dass man Hier Pasta essen kann wie gerufen. Aber ich sage Euch, das war nichts. Es schmeckte so ziemlich be……, inklusive der Cappuchino und das Ganze kostete auch noch ein Heidengeld. Wenn ich daran denke, schüttelt es mich noch immer.
So, für heute hatten wir genug, denn morgen war auch noch ein Tag.
Für den Samstag hatten wir beschlossen, uns den Tower anzuschauen.
Aber vorher wollten wir uns noch die St. Pauls Kathedrale ansehen. Diese Kathedrale gilt als eine der schönsten Europas überhaupt. Sie ist 122 m hoch und die höchste Kirche der Stadt.Gebaut wurde sie in verschiedenen Baustilen. Sehr interessant fand ich die wunderbaren Deckenmalereien, die noch mit Goldeinrahmungen verziert waren. Nach unserem Rundgang erklommen wir noch einige Stufen zur Whispery Gallery. Von hier hat man einen wunderbaren Blick auf den Innenraum der Kathedrale.
Als wir die Kathedrale verließen, schien Gott sei Dank die Sonne, also mal kein Regen. Es war sogar schon so warm, dass man zeitweise die Jacke ausziehen konnte. Nun ging es weiter zum Tower.
Der Tower of London hat ja eine bewegte Geschichte hinter sich. Er dienste als Festung, Gefängnis, Richtstätte, Garnisonsquartier und Königspalast. Der White Tower wurde 1078 gebaut und ist das größte der Gebäude. Heute ist darin ein Waffenmuseum untergebracht.
Im so genannten Jewel-House sind die Kronjuwelen untergebracht. Leider darf dort drinnen nicht fotografiert werden.
Um sich den Tower of London anzuschauen, sollte man schon viel Zeit mitbringen.
Neben dem Tower befindet sich die Tower-Bridge, eines der bekanntesten Wahrzeichen Londons. Gebaut wurde sie von 1886 bis 1894.
Danach machten wir mit einem Vergnügungsdampfer eine Fahrt auf der Themse nach Westminster.
Am Sonntag nahmen wir dann den Buckingham Palace in Angriff. Der Weg dorthin führte uns durch den St. James Park. Zahme Eichhörnchen und Pelikane säumten die Wege und den schönen See.
Schon von weitem sahen wir das Queen-Victoria-Memorial und unmittelbar dahinter der Buckingham Palast. Über dem Palast wehte die englische Flagge, d.h. also, dass die Queen anwesend war. Leider bekamen wir sie nicht zu Gesicht, dafür aber waren genügend andere Menschenmassen da, die wir zu Gesicht bekamen, obwohl es noch so einigermaßen ging.
Ich muss sagen, ich war von dem Buckingham Palast etwas enttäuscht. Habe ihn mir wesentlich pompöser vorgestellt. Wir hielten uns noch eine geraume Weile auf, bevor so ganz langsam wieder den Park verließen.
Jetzt ging es weiter zum Picadilly Circus. Wow, hier war echt was los. Prunkstück auf dem Picadilly ist der Eros-Brunnen und drum herum im Kreisverkehr stauten sich Taxis, Doppeldeckerbusse und sonstige Autos. Der Lärmpegel ist sehr hoch und lange hält man es hier nicht aus. Unser Weg führte uns dann weiter zum Trafalgar Square. Wir wollten uns die 52 m hohe Nelson Säule mal ansehen.
Dort angekommen staunten wir erst mal nicht schlecht, denn heute war St. Patrick’s Day. Dieser Tag wurde mit viel Alkohol, Popmusik und traditioneller Musik und Umzügen gebührend von den Londonern gefeiert. Tausende von Menschen drängten sich auf dem Trafalgar Square und Lord Nelson schaute von seiner Säule ganz cool auf die johlende Menge.
Zum Schuss machten wir
noch einen Trip in den Covent Garden Market. Dieser Platz und diese Einkaufsmeile hat internationales Flair. Hier kann man nach Lust und Laune einkaufen, lunchen oder sich im freien gemütlich niederlassen und den Straßengauklern zuhören und zusehen. Dies dürft ihr auf keinen Fall versäumen, denn selbst an diesem noch etwas kühlen Tag, befanden sich genug Straßenmusikanten und sonstige Gaukler auf den Fußgängerpassagen.
Diesen Tag beschlossen wir in einem sehr schönen Pasta-House. Wir waren müde und hungrig. Auf dem Heimweg kamen wir noch am hellerleuchteten Harrod’s vorbei. Was die Öffnungszeiten von den Geschäften anbelangt, so gibt in London auch sonntags offene Geschäfte.
An unserem letzten Tag wollten wir noch ins Wachsfigurenkabinett von Madame Tussaud und ins Londoner Aquarium.
Vor Jahren sah ich schon das Wachsfigurenkabinett in Amsterdam. Daher waren mir diese Figuren aus Wachs nichts Neues. Nur die Anzahl der Wachsfiguren hat mich sehr überrascht.
Neben den deutschen Figuren wie Kohl, Hitler und Gottschalk (nette Mischung, gell?) gibt es jede Menge internationale und nationale Figuren anzuschauen im Madame Tussaud’s.
Das London Aquarium liegt direkt an der Themse neben dem London Eye. 75 Mio DM hat es gekostet und jetzt ist es eines der größten und schönsten Aquarien Europas. Das schillernde Leben in drei der vier großen Ozeane versetzt Sie in eine faszinierende und exotische Welt. Elegante Seepferdchen, bei denen nur die Männchen schwanger werden, Tintenfische mit drei Herzen aber auch Piranhas und sieben gefährliche Haie können bewundert werden.
Am allerschönsten und faszinierendsten fand ich jedoch das Streichelaquarium. Ja, echt. In diesem Becken schwimmen Rochen an der Oberfläche. Man kann reinfassen und die Rochen streicheln. Sie kommen sogar zu einem hingeschwommen und tänzeln so lange an der Oberfläche rum, bis man sie berührt.
Nach diesem Ereignis machten wir eine Fahrt mit dem London Eye. Extra erbaut zum Milleniumswechsel bietet es einem während der Fahrt einen wunderbaren Blick über London, vorausgesetzt, das Wetter spielt mit. Aber leider nicht bei uns, denn es regnete. Die verglasten Gondeln waren mit Regentropfen benetzt und über London zogen sich immer mehr dunkle Wolken zusammen. Leider gelang mir kein Foto mehr.
Dies war dann unser vorletzter Tag, denn am nächsten Tag mussten wir London verlassen.
Die Tage in London waren einfach wunderschön. Eine klasse Stadt, in der es einem ganz sicher nicht langweilig wird. Das einzig negative am Ganzen waren leider die hohen Preise.
22 Bewertungen, 7 Kommentare
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24.08.2002, 15:20 Uhr von Huwie
Bewertung: sehr hilfreichHallo, ich grüße Dich herzlich und verabschiede mich für 3 Wochen. Gruß Huwie
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21.05.2002, 13:37 Uhr von LaMagra
Bewertung: sehr hilfreichdanke für die Infos
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03.05.2002, 14:09 Uhr von uteker
Bewertung: sehr hilfreichMönsch, in London war ich auch noch nie. Ich glaube, ich habe noch einiges nachzuholen. Gruß Ute
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04.04.2002, 21:26 Uhr von Janet
Bewertung: sehr hilfreichschön dich hier zu sehen.
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28.03.2002, 10:33 Uhr von Goldband
Bewertung: sehr hilfreichDu weckst wieder Wünsche und wunderschöne Erinnerungen. Wenn es nicht so teuer wäre ....
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27.03.2002, 18:48 Uhr von maertens
Bewertung: sehr hilfreichIch will auch mal hin, wenn wieder etwas Geld auf Konto ist, grins...
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22.03.2002, 20:54 Uhr von zettikonfetti
Bewertung: sehr hilfreichSehr ausführlich. Wird einigen Usern zweifelsfrei weiterhelfen...der zettikonfetti
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