London Testbericht
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Erfahrungsbericht von Baerle
das sollte man sich nicht entgehen lassen...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ich war jetzt schon einige Male in London und habe es immer genossen, die Parks, die Menschen, einfach die ganze Atmosphäre.
Ich kann allen nur empfehlen einmal in diese großartige Metropole zu fahren; das einzige Problem ist nur immer, was schaue ich mir alles an? Deshalb hier meine persönlichen Favouriten:
Ein sehr guter Ausgangspunkt zur Erkundung von Sehens-würdigkeiten ist die Underground-Station Westminster. Man ist dann direkt an den "Houses of Parliament" mit "Big Ben" und bei "Westminster Abbey". Ausserdem ist hier das berühmte "Riesenrad".
Die Quays an der Themse bieten hier auch einen idealen Ausgangspunkt für Flussfahrten z.B. Richtung "Greenwich", in diesen Stadtteil geht aus auf der Themse an den "Docklands" vorbei, dort gibt es den Teeklipper "Cutty Sark" zu besichtigen und einige nette Geschäfte gibt es auch. Bei schönem Wetter ist so eine Flussfahrt nur zu empfehlen.
Nach dem man die Houses of Parliament und den Big Ben bewundert hat geht es Richtung Westminster Abbey, hier fanden sämtliche Krönungszeremonien der britischen Monarchen statt. Die Grundmauern der Abtei stammen aus dem 11.Jh., der Hauptteil der Kirch ist allerdings aus dem 13.Jahrhundert.
Man kann nun entweder durch den wunderschönen St.James's Park mit seinen zahlreichen Eichhörnchen, Wasservögeln und Pelikanen, zum "Buckingham Palace" spazieren oder sich das Regierungsviertel "Whitehall" anschauen. Am Buckingham Palace findet regelmäßig die berühmte Wachablösung statt (man muss sehr früh dasein, wenn man etwas sehen möchte). Hunger sollte man auch nicht bekommen, denn Hotdogs und Getränke sind hier so teuer wie sonst in ganz London nicht.
In "Whitehall" sind die "Horse Guards", die "Downingstreet no. 10" und die "Cabinet War Rooms" sehenswert. Die Cabinet War Rooms waren während des zweiten Weltkrieges das unterirdische Hauptquartier des britischen Kriegskabinetts. Von hier geht es nun weiter zum "Trafalgar Square". Hier steht eine Statue von Admiral Nelson, die and die berühmte Schlacht von Trafalgar erinnern soll. Wer möchte kann hier die "National Gallery" besuchen (Mo-Sa 10-18 Uhr und So 14-18 Uhr).
Den "Tower of London" der im 14.Jahrhundert vollendet wurde darf man sich auch nicht entgehen lassen. Der Eintritt ist hier allerdings wie bei allen Sehenswürdigkeiten sehr teuer (etwa 15 € für Schüler/ Studenten). Dafür kann man aber eine Führung mit einem der Towerwächter "Beefeaters" machen. Vor den Kronjuwelen bildet sich meistens eine lange Schlange, aber es gibt auch sonst viel zu sehen, denn schließlich war der Tower Königspalast, Gefängnis, Hinrichtungsstätte und beherbert nun die Kronjuwelen. Öffnungszeiten: Mo-Sa 9-18 Uhr, So 10-18 Uhr.
Man ist nun praktisch direkt an der bekannten "Tower Bridge" und es ist auch nicht weit zur beeindrucken-den "St Paul's Cathedral", sie besitzt eine 111 m hohe Kuppel und eine Decke, die reich verziert ist.
Straßenmusik, Künstler und das Nachtleben kann man in Soho genießen, vor allem am "Leicester Square" und am "Piccadilly Circus" ist immer was los. Auch sollte man in London eines der zahlreichen Theater und Musicals besuchen, man kann das nicht mit einem Musicalbesuch in Deutschland vergleichen. Seinen Hunger kann man auch in Chinatown bei "all you can eat" stillen.
Für Shopping-Touren eignen sich besonders die Regent Street (Liberty's), die Oxford Street und Carnaby Street; Covent Garden hat auch nette Läden.
Ausruhen kann man sich hervorragend im "Hyde Park", mal schauen wer am Speaker's Corner eine Rede schwingt.
In den "Kensington Gardens" (Erweiterung des Hyde Parks) steht der Kensington Palace, in dem Lady Di bis zu ihrem Tod gelebt hat. Um die Ecke findet man das "Albert Memorial" (1876) und die "Royal Albert Hall", sie ist bekannt für ihre schlechte Akkustik.
Wer noch Geld und Zeit übrig hat sollte noch unbedingt "Madame Tussauds" und ,wer es gruselig mag, "London Dungeon" besuchen; kostet jeweils etwa 15 Euro Eintritt.
Wenn es regnet lohnt sich auch ein Besuch im "Natural History Museum", hier kann man für wenig Geld einen ganzen Tag verbringen. Von Dinosaurierskeletten über Mineralien, ausgestorbene Tiere und eine Erdbeben-simulation gibt es hier alles.
Man könnte noch viel mehr über London schreiben, aber das hole ich ein anderes Mal nach.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-02-28 14:50:51 mit dem Titel Das berühmteste Wachsfigurenkabinett der Welt
Hallo,
Ich weiß ich bin hier in der falschen Kategorie, aber das Madame Tussaud's Wax Museum ist leider noch nicht unter den Museen oder Sehenswürdigkeiten zu finden. Ich hoffe ihr nehmt mir das nicht übel.
Madame Tussaud's gibt es seit 1835 und ist das berühmteste Wachsfigurenkabinett der Welt, sowie ein wahrer Touristenmagnet, das sieht man immer an den langen Schlangen vor dem Eingang, aber das kann man umgehen. Und zwar so:
- man geht davor ins Planetarium und kauft ein Kombiticket
- man besorgt sich die Eintrittskarte schon in Deutschland über das Reisebüro
- aber auch in London gibt es verschiedene Gelegenheiten schon früher Karten zu erstehen (Augen aufhalten), um dann durch den Ticketholder-Eingang zu gehen.
Madame Tussaud's erreicht man am besten mit der U-Bahn: Baker Street aussteigen, dann steht man direkt davor. Die Eintrittspreise bewegen sich zwischen 25 Dm für Kinder und 35 DM für Erwachsene (Achtung es gibt keine Ermäßigung für Schüler oder Studenten). Also nicht gerade billig, auch das Café und der Shop sind ziemlich teuer. Geöffnet ist das Museum von 9 Uhr bis 17.30 Uhr, im Winter ist es erst ab 10 Uhr geöffnet.
Wenn man endlich drin ist, darf man erstmal Aufzug fahren, tritt man heraus gelangt man in eine Halle mit zahlreichen Persönlichkeiten, z.B. Thomas Gottschalk, Arnie, Sean Connery, und andere Show- und Sportgrößen. Etwas weiter trifft man auf James Bond und Indiana Jones, sowie Michael Jackson. Dann begegnet man der königlichen Familie, den Beatles, den Spice Girls, Winston Churchill, Gorbatschow, Helmut Kohl, Henry VIII. und vielen, vielen anderen namhaften Persönlichkeiten. In der gruseligen Ecke trifft man auf Jack the Ripper und Adolf Hitler. Nach einer Karusellfahrt durch die Geschichte Londons befindet man sich dann auch schon am Ausgang.
Das mit der Ähnlichkeit stimmt leider nicht immer, aber das nehmen wir mal nicht so genau.
Wenn man sich für gruseliges oder London im Mittelalter interessiert, solltet ihr unbedingt London Dungeon besuchen, es ist leider genauso teuer wie Madame Tussaud's, aber hier lohnt es sich auf alle Fälle, denn man kann sogar Dracula persönlich treffen. London Dungeon hat von 10 Uhr bis 16.30 Uhr geöffnet, kleine Kinder sollte man allerdings nicht unbedingt mitnehmen.
Lustig ist auch der Rock Circus am Piccadilly, die Rock Stars aus Wachs bewegen die Lippen zu ihren Liedern, einfach komisch.
Ich finde Madame Tussaud's sollte man schon mal gesehen haben, mir persönlich hat aber London Dungeon besser gefallen.
Ich kann allen nur empfehlen einmal in diese großartige Metropole zu fahren; das einzige Problem ist nur immer, was schaue ich mir alles an? Deshalb hier meine persönlichen Favouriten:
Ein sehr guter Ausgangspunkt zur Erkundung von Sehens-würdigkeiten ist die Underground-Station Westminster. Man ist dann direkt an den "Houses of Parliament" mit "Big Ben" und bei "Westminster Abbey". Ausserdem ist hier das berühmte "Riesenrad".
Die Quays an der Themse bieten hier auch einen idealen Ausgangspunkt für Flussfahrten z.B. Richtung "Greenwich", in diesen Stadtteil geht aus auf der Themse an den "Docklands" vorbei, dort gibt es den Teeklipper "Cutty Sark" zu besichtigen und einige nette Geschäfte gibt es auch. Bei schönem Wetter ist so eine Flussfahrt nur zu empfehlen.
Nach dem man die Houses of Parliament und den Big Ben bewundert hat geht es Richtung Westminster Abbey, hier fanden sämtliche Krönungszeremonien der britischen Monarchen statt. Die Grundmauern der Abtei stammen aus dem 11.Jh., der Hauptteil der Kirch ist allerdings aus dem 13.Jahrhundert.
Man kann nun entweder durch den wunderschönen St.James's Park mit seinen zahlreichen Eichhörnchen, Wasservögeln und Pelikanen, zum "Buckingham Palace" spazieren oder sich das Regierungsviertel "Whitehall" anschauen. Am Buckingham Palace findet regelmäßig die berühmte Wachablösung statt (man muss sehr früh dasein, wenn man etwas sehen möchte). Hunger sollte man auch nicht bekommen, denn Hotdogs und Getränke sind hier so teuer wie sonst in ganz London nicht.
In "Whitehall" sind die "Horse Guards", die "Downingstreet no. 10" und die "Cabinet War Rooms" sehenswert. Die Cabinet War Rooms waren während des zweiten Weltkrieges das unterirdische Hauptquartier des britischen Kriegskabinetts. Von hier geht es nun weiter zum "Trafalgar Square". Hier steht eine Statue von Admiral Nelson, die and die berühmte Schlacht von Trafalgar erinnern soll. Wer möchte kann hier die "National Gallery" besuchen (Mo-Sa 10-18 Uhr und So 14-18 Uhr).
Den "Tower of London" der im 14.Jahrhundert vollendet wurde darf man sich auch nicht entgehen lassen. Der Eintritt ist hier allerdings wie bei allen Sehenswürdigkeiten sehr teuer (etwa 15 € für Schüler/ Studenten). Dafür kann man aber eine Führung mit einem der Towerwächter "Beefeaters" machen. Vor den Kronjuwelen bildet sich meistens eine lange Schlange, aber es gibt auch sonst viel zu sehen, denn schließlich war der Tower Königspalast, Gefängnis, Hinrichtungsstätte und beherbert nun die Kronjuwelen. Öffnungszeiten: Mo-Sa 9-18 Uhr, So 10-18 Uhr.
Man ist nun praktisch direkt an der bekannten "Tower Bridge" und es ist auch nicht weit zur beeindrucken-den "St Paul's Cathedral", sie besitzt eine 111 m hohe Kuppel und eine Decke, die reich verziert ist.
Straßenmusik, Künstler und das Nachtleben kann man in Soho genießen, vor allem am "Leicester Square" und am "Piccadilly Circus" ist immer was los. Auch sollte man in London eines der zahlreichen Theater und Musicals besuchen, man kann das nicht mit einem Musicalbesuch in Deutschland vergleichen. Seinen Hunger kann man auch in Chinatown bei "all you can eat" stillen.
Für Shopping-Touren eignen sich besonders die Regent Street (Liberty's), die Oxford Street und Carnaby Street; Covent Garden hat auch nette Läden.
Ausruhen kann man sich hervorragend im "Hyde Park", mal schauen wer am Speaker's Corner eine Rede schwingt.
In den "Kensington Gardens" (Erweiterung des Hyde Parks) steht der Kensington Palace, in dem Lady Di bis zu ihrem Tod gelebt hat. Um die Ecke findet man das "Albert Memorial" (1876) und die "Royal Albert Hall", sie ist bekannt für ihre schlechte Akkustik.
Wer noch Geld und Zeit übrig hat sollte noch unbedingt "Madame Tussauds" und ,wer es gruselig mag, "London Dungeon" besuchen; kostet jeweils etwa 15 Euro Eintritt.
Wenn es regnet lohnt sich auch ein Besuch im "Natural History Museum", hier kann man für wenig Geld einen ganzen Tag verbringen. Von Dinosaurierskeletten über Mineralien, ausgestorbene Tiere und eine Erdbeben-simulation gibt es hier alles.
Man könnte noch viel mehr über London schreiben, aber das hole ich ein anderes Mal nach.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-02-28 14:50:51 mit dem Titel Das berühmteste Wachsfigurenkabinett der Welt
Hallo,
Ich weiß ich bin hier in der falschen Kategorie, aber das Madame Tussaud's Wax Museum ist leider noch nicht unter den Museen oder Sehenswürdigkeiten zu finden. Ich hoffe ihr nehmt mir das nicht übel.
Madame Tussaud's gibt es seit 1835 und ist das berühmteste Wachsfigurenkabinett der Welt, sowie ein wahrer Touristenmagnet, das sieht man immer an den langen Schlangen vor dem Eingang, aber das kann man umgehen. Und zwar so:
- man geht davor ins Planetarium und kauft ein Kombiticket
- man besorgt sich die Eintrittskarte schon in Deutschland über das Reisebüro
- aber auch in London gibt es verschiedene Gelegenheiten schon früher Karten zu erstehen (Augen aufhalten), um dann durch den Ticketholder-Eingang zu gehen.
Madame Tussaud's erreicht man am besten mit der U-Bahn: Baker Street aussteigen, dann steht man direkt davor. Die Eintrittspreise bewegen sich zwischen 25 Dm für Kinder und 35 DM für Erwachsene (Achtung es gibt keine Ermäßigung für Schüler oder Studenten). Also nicht gerade billig, auch das Café und der Shop sind ziemlich teuer. Geöffnet ist das Museum von 9 Uhr bis 17.30 Uhr, im Winter ist es erst ab 10 Uhr geöffnet.
Wenn man endlich drin ist, darf man erstmal Aufzug fahren, tritt man heraus gelangt man in eine Halle mit zahlreichen Persönlichkeiten, z.B. Thomas Gottschalk, Arnie, Sean Connery, und andere Show- und Sportgrößen. Etwas weiter trifft man auf James Bond und Indiana Jones, sowie Michael Jackson. Dann begegnet man der königlichen Familie, den Beatles, den Spice Girls, Winston Churchill, Gorbatschow, Helmut Kohl, Henry VIII. und vielen, vielen anderen namhaften Persönlichkeiten. In der gruseligen Ecke trifft man auf Jack the Ripper und Adolf Hitler. Nach einer Karusellfahrt durch die Geschichte Londons befindet man sich dann auch schon am Ausgang.
Das mit der Ähnlichkeit stimmt leider nicht immer, aber das nehmen wir mal nicht so genau.
Wenn man sich für gruseliges oder London im Mittelalter interessiert, solltet ihr unbedingt London Dungeon besuchen, es ist leider genauso teuer wie Madame Tussaud's, aber hier lohnt es sich auf alle Fälle, denn man kann sogar Dracula persönlich treffen. London Dungeon hat von 10 Uhr bis 16.30 Uhr geöffnet, kleine Kinder sollte man allerdings nicht unbedingt mitnehmen.
Lustig ist auch der Rock Circus am Piccadilly, die Rock Stars aus Wachs bewegen die Lippen zu ihren Liedern, einfach komisch.
Ich finde Madame Tussaud's sollte man schon mal gesehen haben, mir persönlich hat aber London Dungeon besser gefallen.
16 Bewertungen, 1 Kommentar
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28.02.2002, 16:23 Uhr von Alice-im-Wunderland
Bewertung: sehr hilfreichUnter City Guide ist dieser Bericht noch ganz OK. Gruß AiW.
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