Lost Souls - Verlorene Seelen (DVD) Testbericht

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ab 12,22
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Erfahrungsbericht von strawberrymouse

Lost Time

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Es war mal wieder Videoabend angesagt; "Shadow of the Vampire" landete "Lost Souls - Verlorene Seelen" im Videorecorder. Über den ich nun berichten werde und den ich mir gut hätte schenken können.

~ Die Story ~

Maya Larkin (gespielt von Winona Ryder) glaubt an Gott und den Satan - kein Wunder, war sie doch selbst einmal von ihm besessen. Mit dem Pfarrer Claude, was für ein Namenswitz, La Croix (John Hurt) zieht sie los um die "Lost Souls" durch Teufelsaustreibungen zu retten. Sehr cool und lässiger Men in Black-Manier geht's auf um eben eine von diesen bei einem Mörder, der seine Familie umbrachte, durchzuführen. Es kommt wie es kommen muss, die Sache geht schief. Maya kann Aufzeichnungen des Mörders aus der Psychatrischen-Anstalt hinaus schmuggeln, löst den Code der sich in innen befindet und findet damit heraus, dass der Teufel in menschlicher Gestalt wiedergeboren wird. Das Opfer ist schnell gefunden; Peter Celson (Ben Chaplin), der nicht an die Dualität von Gut und Böse glaubt. Von der Kirche kann sie keine Hilfe erwarten und ihr Pfarrer LeCroix ist am Ende selbst vom Teufel besessen. Ach ja, Celson ist natürlich ein Ungläubiger und muss erst davon überzeugt werden; wer hört auch gern, dass der Teufel in einem wiedergeboren wird?

~ Fakten ~

Genre: Thriller
FSK: 16 Jahre
Darsteller: Winona Ryder, Ben Chaplin, John Hurt,
John Diel, Elias Koteas, Sarah Winter
Regie: Janusz Kaminski
Produktion: Meg Ryan
Dauer: 100 Minuten

~ Meine Meinung ~

Insgesamt plätschert die Story nur mäßig dahin, abgesehen von ein, zwei wirklich guten Effekten (Jesus-Statue in der Kirche!). Irgendwie ist alles schonmal dagewesen und erinnert mich ein bißchen an Stigmata.
Nun gut, man könnte jetzt einwerfen, dass es sich hierbei um sehr subtile Spannung handeln soll, klar, auf Splatter-Elemente wird verzichtet, dennoch ist der Film nicht wirklich spannend und irgendwie vorhersehbar: Celson glaubt nicht an sein Schicksal und muss erst überzeugt werden, die Kirche wendet sich von alldem ab und zwischen den beiden Hauptdarstellern scheint sich eine Romanze zu entwickeln. Nur gut, dass Celsons Lebensgefährtin mit in die Sache verwickelt ist, ein Pentagramm unter seinem Bett angebracht hat und schnell mal von Maya - aus Versehen in einem Handgemenge (was stark übertrieben ist, die beiden fallen zu Boden und hin ist sie) getötet wird.
Abgesehen von den paar guten und schon angesprochenen Effekten und einer sehr guten Kameraführung hat der Film nichts zu bieten.
Insgesamt ist die Story zu sehr gesplittet; wer ist denn nun der tatsächliche Protagonist? Maya oder Peter? Mal geht es um ihre Sicht, mal um seine.
Vorallem der Schluss ist sehr enttäuschend. Ich weiß nicht wirklich ob ich es nun gut oder schlecht finden soll, dass es keinen furiosen Show-Down gibt. Einerseits recht angenehm, weil es das schon in so vielen anderen Filmen gibt, andererseits enttäuschend.
Insgesamt recht fade und meines Erachtens nach etwas unstimmig, denn vieles wird nicht wirklich aufgeklärt (warum ist die ganze Gemeinde darin verwickelt??)
Außerdem könnte man meinen das Satan himself mit härteren Bandagen kämpft.

~ Das Ende ~

Maya und Peter sitzen im Auto, die Wandlung ist nahe. Im Grunde passiert nichts, plötzlich springt die Uhr auf 6.66 h und sie erschießt ihn. Schade, denn kurz vorher hat sich der Film nocheinmal aufgebäumt und war fast spannend, doch dann endet er recht abrupt.

~ Fazit ~

Mir ist irgendwie nur ein Satz hängengeblieben: Nach 2000 Jahren Gottesherrschaft, ist er nun endlich dran. Kam mir nämlich ziemlich bekannt vor.

14 Bewertungen, 3 Kommentare

  • bewertetmichgut

    29.07.2005, 17:16 Uhr von bewertetmichgut
    Bewertung: sehr hilfreich

    Guter Bericht

  • Tuvok

    23.09.2003, 10:46 Uhr von Tuvok
    Bewertung: sehr hilfreich

    Der Film ist einfach unsinnig

  • kingsunday

    17.05.2002, 15:34 Uhr von kingsunday
    Bewertung: sehr hilfreich

    Klasse Bericht!