Luzern Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von princesse
vo Lozärn uf Wäggis zue....
Pro:
zauberhaft, wunderschön, einzigartig, absolut sehenswert
Kontra:
stark vermarktet durch Touristikbranche
Empfehlung:
Ja
vo Lozärn uf Wäggis zue brucht me weder strümpf no schue..... so fängt ein altes Kinderlied an, was da heisst zu deutsch: Von Luzern nach Weggis hin braucht man weder Strümpfe noch Schuh'. Das würde ich nicht versuchen, dazwischen liegen an die 30 Km (geschätzt) wenngleich dieser Weg wenigstens streckenweise wunderschön am Vierwaldstädtersee entlang führt. Heute, lange nachdem dieses Lied zum ersten Mal gesungen wurde, ist ein grosser Teil des Ufers leider ver- und bebaut. Was ärgerlich ist für Wanderer ist schön für Auto und Fahrradfahrer, da die Strassen oft unmittelbar am Ufer entlangführen.
Aber gehen wir zurück nach Luzern. Ich habe dort ausserhalb der Stadt 9 Jahre gelebt und war jeden Tag aufs Neue von der Bilderbuchlandschaft begeistert, Luzern und seine Umgebung ist mit die schönste Gegend der gesamten Schweiz. Die kleine Stadt ist eingebettet zwischen Bergen und hat direkt vor der Haustür einen dieser unzähligen Schweizer Seen, einen der bekanntesten, den Vierwaldstädtersee. Luzern liegt in der sogenannten Zentralschweiz, ist die Hauptstadt des Kantons Luzern (Kantone sind für die Schweiz was Bundesländer für Deutschland oder Österreich sind), zählt um die 60'000 Einwohner und liegt 436 Meter über Meer. Nichts spektakuläres bis jetzt, bis auf die wunderschöne Landschaft, aber das gibts in der Schweiz auch anderswo und schier im Überfluss. Luzern wird gnadenlos von der Touristikindustrie vermarktet, Japaner, Amerikaner, Deutsche, Holländer und soweiter werden im Stundentakt durch die Stadt gejagt, schnell die Altstadt fotografieren, ein Käsefondue mitten im Sommer herunterwürgen und husch husch wieder in den Reise-Bus, nächste Station: der Pilatus, nein kein Römer, sondern ein mächtiger Berg vor den Pforten Luzerns, 2132 m über Meer. Kein besonders hoher Berg für schweizer Verhältnisse, die sind alle so hoch oder noch höher. Der Pilatus ist ebenfalls touristisch erschlossen und den Bedürfnissen der Touris angepasst, man kann bis ganz nach oben mit der Bahn und braucht kaum zu laufen, Bergschuhe sind nicht erforderlich. Dann setzt man sich oben hin, schaut runter und lässt das Panorama auf sich wirken und trinkt einen Cappucino. Anschliessend geht die Fahrt wieder bergab.
Wer lieber unten bleibt oder nach der Bergfahrt noch Zeit hat dem bietet Luzern manch Sehenswertes.
Da wäre als erstes eine zauberhafte Altstadt direkt an der Reuss gelegen, einem Fluss der in (oder aus?) dem Vierwaldstädtersee mündet und mitten durch die Stadt führt. Die Altstadt ist in zweierlei Hinsicht zauberhaft, einerseits wegen der wunderschön restaurierten alten Häuser und zauberhaft wegen vieler Wandmalereien welche die Häuserfronten sehr oft zieren. Das auffälligste Haus ist das Fritschihaus welches in satten bunten Farben Gestalten der Fasnacht zeigt. Denn Luzern ist berühmt für seine Fasnacht und hat dementsprechend eine lange Tradition. Ein zweites auffällig bemaltes Haus ist einige Gassen weiter das Hotel des Balance.
Hier je ein Bild von beiden Häusern: http://www.stadtluzern.ch/images/bildergalerie_altstadt7_gross.jpg
http://www.stadtluzern.ch/images/bildergalerie_altstadt10_gross.jpg
Und sind wir schon mal in der Altstadt dann kommen wir nicht dran vorbei, an der Kapellbrücke. Jenes alte Bauwerk aus dem 13. Jahrhundert mit Wasserturm, Wahrzeichen Luzerns und lichterloh brennend im Jahre 1993. Die überdachte Holzbrücke brannte damals fast gänzlich ab und sogar im fernen Japan sollen sie geweint haben wegen des Verlustes dieses einzigartigen Bauwerkes, die bestückt war mit vielen Original-Gemälden in seinem Giebel. Ich auf jeden Fall habe nicht schlecht gestaunt als ich in die Stadt kam und die Brücke fast weg war.
Die Schweizer haben sie nullkommaplötzlich wieder aufgebaut und sie sieht heute fast genauso aus wie früher, nur das Holz ist noch ein bisschen heller und die Bilder sind jetzt Kopien.
Und hier ein Bild: http://www.stadtluzern.ch/images/bildergalerie_kapellbruecke1_gross.jpg
und noch eins: http://www.stadtluzern.ch/images/bildergalerie_kapellbruecke4_gross.jpg
Und weiter gehts. Von der Altstadt über die Kappelbrücke und dann links an der Reuss entlang, Richtung See kommen wir zum Kultur-und Kongresszentrum (wenn Sie mal ein Meeting in etwas anderer Umgebung abhalten wollen....) welches zum Beispiel im August jedes Jahr Schau- und Hörplatz internationaler Musikfestwochen ist (klassische Musik).
Wenn wir nun am gegenüberliegenden Seeufer (vo Lözärn uf Wäggis zue..., ja auf der Seite)entlang gehen oder fahren kommen wir nach einem ausgedehnten Spaziergang entlang der Seepromenade zum Luzerner Verkehrshaus, ein Verkehrsmuseum. Ich zitiere mal aus dem Online-Werbeprospekt: "Vielseitigstes Verkehrs- und Kommunikationsmuseum Europas. Zeigt die Entwicklung der Verkehrsmittel zu Lande, zu Wasser, in der Luft und der Kommunikation. Über hundert Original-Flugzeuge, Lokomotiven, Strassenfahrzeuge, Seilbahnen und Schiffe."
Ja, es ist schon eindrucksvoll und wenn du es dir ansehen möchtest dann bring Zeit mit, bring überhaupt Zeit mit wenn du nach Luzern kommst. Denn das was Kritiker als Disneys Heidiland abwerten, hat mehr zu bieten als die "Highlights" welche die Prospekte anpreisen. Nun denn, diese Kritiker mögen ruhig sein sofern sie dort wohnen, denn die Tourisitk ist eine der Haupteinnahmequellen dieser Gegend, überhaupt sehr wichtig für die ganze Schweiz. Und all die Arbeitsplätze für Eingeborene und Zugewanderte und Durchreisende, all das wäre ohne die Touristik nicht.
Also hat wie immer und überall die Medallie zwei Seiten und Heidiland ist so schlimm nun auch wieder nicht, immerhin liegen dort keine betrunkenen sangriaauseimersaufenden seltsame frende Gestalten herum. Nein, die Schweiz ist ordentlich, die Schweizer sind es auch und Luzern ist es allemal. Luzern ist so provinziell das es, bleibt man länger, weh tut. Nicht alle (nie alle) sind etwas kleinkariert (bünzlihaft sagt der Schweizer) und engstirnig und vermögen kaum über den Tellerrand hinauszuschauen. Nicht alle, nein.
Luzern ist eine Reise wert wenn du gut essen gehen willst, zum Beispiel Käsefondue, aber das isst man wenn's kalt ist, zum Beispiel jetzt. Und um ein ordentliches und feines Käsefondue in diversen Variationen angeboten zu bekommen geht man in die "Walliser Kanne" welche in der Altstadt liegt. Jeder Luzerner kann dir den Weg zu diesem Wirtshaus zeigen.
Für sonstige schweizer Spezialitäten empfehle ich das Wirtshaus Galliker, ein sehr traditinelles Lokal und gehört schon längstens zum Inventar (wie man so schön sagt) mit ausgezeichneter Küche, zum Beispiel habe ich da die besten Gemüse-Rösti gegessen.
Wer gerne viel Geld in teurer Umgebung für teure Speisen, serviert von schlechtbezahlten und doch freundlich lächelnden Kellnern, bezahlt, der begibt sich entweder an den See ins Hotel National (5 Sterne mit Abstand) welches das schönste im Jugendstil erbaute ist welches ich kenne.... - oder du begibst dich auf den Gütsch, ein Miniberg in Luzern mit einem Hotel drauf, das heisst auch Gütsch. Von dort hat man einen tollen Blick über die Stadt, direkt vom Tisch her.
In beiden Lokationen lässt man locker mal 100 - 150 Schweizer Franken liegen für ein Abendessen mit ein bisschen Wein, pro Person versteht sich. Nobel geht die Welt zugrunde.
Wem das zu dekandent oder zu teuer oder zu langweilig ist der schlendert durch die Altstadt und versucht dort etwas zu ergattern in einem der Lokale oder geht zu Mc Donalds.
Zum Nachtleben von Luzern kann ich nicht viel sagen, ausser dass es immer ziemlich öde war. Ich glaube kaum dass sich das geändert hat, der Luzerner ist nicht der geborene Nachtfalter und Barflys sind rar dort.
Ausserdem hat Luzern kein Puff (Bordell) und auch kein Rotlichviertel, dafür musst du in die Grossstadt, ins 50 km entfernte Zürich. In der Schweiz liegt alles nah beieinander, zumal wenn man wie in Luzern sich in der geografischen Mitte der Schweiz befindet. Dort wo es noch Kühe gibt draussen auf der Weide. Die sind übrigens nicht lila, aber das nur am Rande und ein Hinweis für verwirrte Grossstädter.
Und zuguter letzt:
Vo Lözärn uf Wäggis zue ist eine herrlich schöne Gegend, traumhaft und paradisisch anmutend. Und in Vitznau (ein Dorf weiter hinter Weggis) steht die älteste Zahnradbahn Europas welche auf den Rigi führt. (Manche sagen auch die Rigi). Ein wunderschöner Berg auf dessen Gipfel du den Dreiländerblick hast wenn das Wetter mitspielt. Mein Lieblingsberg, denn auf ihm kann man herumlaufen, von Kneipe zu Kneipe, rauf und runter. Und im Winter ist er die Hoffnung für wochenlangen Sonnenentzug durch Nebel, da fährst du rauf und irgendwann unterwegs teilt sich der Nebel und strahlend blauer Himmel und die Sonne lachen dich an. Dafür lohnt es sich zu leben, für solche Erlebnisse. Wenn du dann oben bist und runter schaust sieht das aus wie ein Meer aus Watte, die Wolken sind unter, nicht mehr über dir.
lueg do:
http://www.rigi.ch/website/index2.html
und für jene die nicht genug bekommen was zum virtuellen spazierengehen:
http://www.town.ch/luzern/index.html
http://www.luzern.org/
http://www.stadtluzern.ch/
tschau zäme und villicht gseht me sich jo emol det :-)
hab ich was vergessen? - bestimmt :-)
Aber gehen wir zurück nach Luzern. Ich habe dort ausserhalb der Stadt 9 Jahre gelebt und war jeden Tag aufs Neue von der Bilderbuchlandschaft begeistert, Luzern und seine Umgebung ist mit die schönste Gegend der gesamten Schweiz. Die kleine Stadt ist eingebettet zwischen Bergen und hat direkt vor der Haustür einen dieser unzähligen Schweizer Seen, einen der bekanntesten, den Vierwaldstädtersee. Luzern liegt in der sogenannten Zentralschweiz, ist die Hauptstadt des Kantons Luzern (Kantone sind für die Schweiz was Bundesländer für Deutschland oder Österreich sind), zählt um die 60'000 Einwohner und liegt 436 Meter über Meer. Nichts spektakuläres bis jetzt, bis auf die wunderschöne Landschaft, aber das gibts in der Schweiz auch anderswo und schier im Überfluss. Luzern wird gnadenlos von der Touristikindustrie vermarktet, Japaner, Amerikaner, Deutsche, Holländer und soweiter werden im Stundentakt durch die Stadt gejagt, schnell die Altstadt fotografieren, ein Käsefondue mitten im Sommer herunterwürgen und husch husch wieder in den Reise-Bus, nächste Station: der Pilatus, nein kein Römer, sondern ein mächtiger Berg vor den Pforten Luzerns, 2132 m über Meer. Kein besonders hoher Berg für schweizer Verhältnisse, die sind alle so hoch oder noch höher. Der Pilatus ist ebenfalls touristisch erschlossen und den Bedürfnissen der Touris angepasst, man kann bis ganz nach oben mit der Bahn und braucht kaum zu laufen, Bergschuhe sind nicht erforderlich. Dann setzt man sich oben hin, schaut runter und lässt das Panorama auf sich wirken und trinkt einen Cappucino. Anschliessend geht die Fahrt wieder bergab.
Wer lieber unten bleibt oder nach der Bergfahrt noch Zeit hat dem bietet Luzern manch Sehenswertes.
Da wäre als erstes eine zauberhafte Altstadt direkt an der Reuss gelegen, einem Fluss der in (oder aus?) dem Vierwaldstädtersee mündet und mitten durch die Stadt führt. Die Altstadt ist in zweierlei Hinsicht zauberhaft, einerseits wegen der wunderschön restaurierten alten Häuser und zauberhaft wegen vieler Wandmalereien welche die Häuserfronten sehr oft zieren. Das auffälligste Haus ist das Fritschihaus welches in satten bunten Farben Gestalten der Fasnacht zeigt. Denn Luzern ist berühmt für seine Fasnacht und hat dementsprechend eine lange Tradition. Ein zweites auffällig bemaltes Haus ist einige Gassen weiter das Hotel des Balance.
Hier je ein Bild von beiden Häusern: http://www.stadtluzern.ch/images/bildergalerie_altstadt7_gross.jpg
http://www.stadtluzern.ch/images/bildergalerie_altstadt10_gross.jpg
Und sind wir schon mal in der Altstadt dann kommen wir nicht dran vorbei, an der Kapellbrücke. Jenes alte Bauwerk aus dem 13. Jahrhundert mit Wasserturm, Wahrzeichen Luzerns und lichterloh brennend im Jahre 1993. Die überdachte Holzbrücke brannte damals fast gänzlich ab und sogar im fernen Japan sollen sie geweint haben wegen des Verlustes dieses einzigartigen Bauwerkes, die bestückt war mit vielen Original-Gemälden in seinem Giebel. Ich auf jeden Fall habe nicht schlecht gestaunt als ich in die Stadt kam und die Brücke fast weg war.
Die Schweizer haben sie nullkommaplötzlich wieder aufgebaut und sie sieht heute fast genauso aus wie früher, nur das Holz ist noch ein bisschen heller und die Bilder sind jetzt Kopien.
Und hier ein Bild: http://www.stadtluzern.ch/images/bildergalerie_kapellbruecke1_gross.jpg
und noch eins: http://www.stadtluzern.ch/images/bildergalerie_kapellbruecke4_gross.jpg
Und weiter gehts. Von der Altstadt über die Kappelbrücke und dann links an der Reuss entlang, Richtung See kommen wir zum Kultur-und Kongresszentrum (wenn Sie mal ein Meeting in etwas anderer Umgebung abhalten wollen....) welches zum Beispiel im August jedes Jahr Schau- und Hörplatz internationaler Musikfestwochen ist (klassische Musik).
Wenn wir nun am gegenüberliegenden Seeufer (vo Lözärn uf Wäggis zue..., ja auf der Seite)entlang gehen oder fahren kommen wir nach einem ausgedehnten Spaziergang entlang der Seepromenade zum Luzerner Verkehrshaus, ein Verkehrsmuseum. Ich zitiere mal aus dem Online-Werbeprospekt: "Vielseitigstes Verkehrs- und Kommunikationsmuseum Europas. Zeigt die Entwicklung der Verkehrsmittel zu Lande, zu Wasser, in der Luft und der Kommunikation. Über hundert Original-Flugzeuge, Lokomotiven, Strassenfahrzeuge, Seilbahnen und Schiffe."
Ja, es ist schon eindrucksvoll und wenn du es dir ansehen möchtest dann bring Zeit mit, bring überhaupt Zeit mit wenn du nach Luzern kommst. Denn das was Kritiker als Disneys Heidiland abwerten, hat mehr zu bieten als die "Highlights" welche die Prospekte anpreisen. Nun denn, diese Kritiker mögen ruhig sein sofern sie dort wohnen, denn die Tourisitk ist eine der Haupteinnahmequellen dieser Gegend, überhaupt sehr wichtig für die ganze Schweiz. Und all die Arbeitsplätze für Eingeborene und Zugewanderte und Durchreisende, all das wäre ohne die Touristik nicht.
Also hat wie immer und überall die Medallie zwei Seiten und Heidiland ist so schlimm nun auch wieder nicht, immerhin liegen dort keine betrunkenen sangriaauseimersaufenden seltsame frende Gestalten herum. Nein, die Schweiz ist ordentlich, die Schweizer sind es auch und Luzern ist es allemal. Luzern ist so provinziell das es, bleibt man länger, weh tut. Nicht alle (nie alle) sind etwas kleinkariert (bünzlihaft sagt der Schweizer) und engstirnig und vermögen kaum über den Tellerrand hinauszuschauen. Nicht alle, nein.
Luzern ist eine Reise wert wenn du gut essen gehen willst, zum Beispiel Käsefondue, aber das isst man wenn's kalt ist, zum Beispiel jetzt. Und um ein ordentliches und feines Käsefondue in diversen Variationen angeboten zu bekommen geht man in die "Walliser Kanne" welche in der Altstadt liegt. Jeder Luzerner kann dir den Weg zu diesem Wirtshaus zeigen.
Für sonstige schweizer Spezialitäten empfehle ich das Wirtshaus Galliker, ein sehr traditinelles Lokal und gehört schon längstens zum Inventar (wie man so schön sagt) mit ausgezeichneter Küche, zum Beispiel habe ich da die besten Gemüse-Rösti gegessen.
Wer gerne viel Geld in teurer Umgebung für teure Speisen, serviert von schlechtbezahlten und doch freundlich lächelnden Kellnern, bezahlt, der begibt sich entweder an den See ins Hotel National (5 Sterne mit Abstand) welches das schönste im Jugendstil erbaute ist welches ich kenne.... - oder du begibst dich auf den Gütsch, ein Miniberg in Luzern mit einem Hotel drauf, das heisst auch Gütsch. Von dort hat man einen tollen Blick über die Stadt, direkt vom Tisch her.
In beiden Lokationen lässt man locker mal 100 - 150 Schweizer Franken liegen für ein Abendessen mit ein bisschen Wein, pro Person versteht sich. Nobel geht die Welt zugrunde.
Wem das zu dekandent oder zu teuer oder zu langweilig ist der schlendert durch die Altstadt und versucht dort etwas zu ergattern in einem der Lokale oder geht zu Mc Donalds.
Zum Nachtleben von Luzern kann ich nicht viel sagen, ausser dass es immer ziemlich öde war. Ich glaube kaum dass sich das geändert hat, der Luzerner ist nicht der geborene Nachtfalter und Barflys sind rar dort.
Ausserdem hat Luzern kein Puff (Bordell) und auch kein Rotlichviertel, dafür musst du in die Grossstadt, ins 50 km entfernte Zürich. In der Schweiz liegt alles nah beieinander, zumal wenn man wie in Luzern sich in der geografischen Mitte der Schweiz befindet. Dort wo es noch Kühe gibt draussen auf der Weide. Die sind übrigens nicht lila, aber das nur am Rande und ein Hinweis für verwirrte Grossstädter.
Und zuguter letzt:
Vo Lözärn uf Wäggis zue ist eine herrlich schöne Gegend, traumhaft und paradisisch anmutend. Und in Vitznau (ein Dorf weiter hinter Weggis) steht die älteste Zahnradbahn Europas welche auf den Rigi führt. (Manche sagen auch die Rigi). Ein wunderschöner Berg auf dessen Gipfel du den Dreiländerblick hast wenn das Wetter mitspielt. Mein Lieblingsberg, denn auf ihm kann man herumlaufen, von Kneipe zu Kneipe, rauf und runter. Und im Winter ist er die Hoffnung für wochenlangen Sonnenentzug durch Nebel, da fährst du rauf und irgendwann unterwegs teilt sich der Nebel und strahlend blauer Himmel und die Sonne lachen dich an. Dafür lohnt es sich zu leben, für solche Erlebnisse. Wenn du dann oben bist und runter schaust sieht das aus wie ein Meer aus Watte, die Wolken sind unter, nicht mehr über dir.
lueg do:
http://www.rigi.ch/website/index2.html
und für jene die nicht genug bekommen was zum virtuellen spazierengehen:
http://www.town.ch/luzern/index.html
http://www.luzern.org/
http://www.stadtluzern.ch/
tschau zäme und villicht gseht me sich jo emol det :-)
hab ich was vergessen? - bestimmt :-)
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