Madeira Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von wanda28
Madeira – Kleinod im Altlantik
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Madeira, die immergrüne Insel im Atlantik ist wahrlich ein Ort der Kontraste: Steil aufragende, schroffe Lavaberge wechseln sich ab mit tiefen Tälern und wild umtosten Felsenküsten.
Im letzten Frühjahr hatte ich das Vergnügen einen Kurzurlaub auf dieser schönen Insel zu verbringen.
Das nur 741 Quadratkilometer große Eiland hat einfach etwas Nostalgisches. Wer hierher kommt, reist unweigerlich der Vergangenheit entgegen. Und er will, ja besser gesagt er muss ganz einfach wandern: entlang den fast 5000 Kilometer langen so genannten Levadas-Wasserleitungen durchs Gebirge im Insel-Inneren, durch immergrüne Täler, zu den spitzgiebeligen Strohhäusern von Santana, der malerischsten Ortschaft der Insel. Man muss diese pitoreske Ortschaft einfach gesehen haben. Madeira ist wie ein großer Tuschkasten, ein impressionistisches 3-D-Gemälde, durch das man allerdings spazieren kann.
Im krassen Gegensatz dazu steht die viel zu kurz geratene Piste des Santa Catharina Flughafens im Osten der Insel, dessen Landebahn wegen des zu geringen Platzangebotes auf Betonstelzen übers Meer verlängert werden musste.
Auch das Dorf Camara de Lobos an der Südküste der Insel muss man unbedingt gesehen haben: ein Ort, der sich zu Füßen der bananenbewachsenen Steilhänge ans Meer kauert. Ein Dorf wie gemalt. Jeden Abend gibt es hier ein Schauspiel der ganz besonderen Art, wenn die Boote von Camara de Lobos aufs Meer hinaus ziehen, Lichtpunkte bis der Horizont sie schluckt. Jeden Abend stehen die Frauen vor den Häuschen am Caminho de Calhau und beten, dass ihre Männer zurückkommen mögen, wenn sie zur nicht ungefährlichen Fangfahrt auf die Jagd nach Schwert-, Thun- und Papageienfisch gehen.
Ihre Ausbeute kann man jeden Morgen in den überbordenden Auslagen des „Mercado dos Lavradores“ in der Inselhauptstadt Funchal bewundern. Wanderer wie Einheimische finden den frischen Fisch abends auf den Speisekarten der Restaurants wieder. Es riecht nach Orangen und Bananen, nach Fisch und Fleisch, nach Blumen und Bratwurst. Als ob sich alle Gerüche der Welt in dieser Markthalle vereinigten.
Da sich der englische Einfluß auf Madeira nicht verleugnen lässt, gibt es hier auch den traditionellen Fünf-Uhr-Tee auf den Terrasse verschiedener Lokale.
Auch der abendliche Cocktail in einer Piano-Bar wird hier gepflegt.
Ein weiteres Highlight der Insel sind die Schlittenfahrern von Monte, die seit Generationen ihre Passagiere in Korbwagen auf Kufen vom Hang oberhalb von Funchal hinunter bis ins Zentrum der Inselhauptstadt schleusen. Mal ziehen sie, mal schieben sie, mal rennen sie einfach nebenher. Doch das Geschäft läuft nicht heute nicht mehr so, da im Gegensatz zu früher die meisten Urlauber halt nur noch im Wanderdress kommen und nur noch schauen wollen. Die 1750 Escudos (etwa 9 €) für die zwei Kilometer lange Fahrt talwärts pro Person sind ihnen offensichtlich zuviel. Ich muss allerdings sagen, dass es mir der Spaß und die Einmaligkeit wert war.
Madeira ist auch heute noch ein Ort der Ruhe und Beschaulichkeit, es ist als wäre hier die Zeit stehen geblieben.
Ich kann die Insel nur jedem empfehlen der Ruhe und Erholung sucht.
Im letzten Frühjahr hatte ich das Vergnügen einen Kurzurlaub auf dieser schönen Insel zu verbringen.
Das nur 741 Quadratkilometer große Eiland hat einfach etwas Nostalgisches. Wer hierher kommt, reist unweigerlich der Vergangenheit entgegen. Und er will, ja besser gesagt er muss ganz einfach wandern: entlang den fast 5000 Kilometer langen so genannten Levadas-Wasserleitungen durchs Gebirge im Insel-Inneren, durch immergrüne Täler, zu den spitzgiebeligen Strohhäusern von Santana, der malerischsten Ortschaft der Insel. Man muss diese pitoreske Ortschaft einfach gesehen haben. Madeira ist wie ein großer Tuschkasten, ein impressionistisches 3-D-Gemälde, durch das man allerdings spazieren kann.
Im krassen Gegensatz dazu steht die viel zu kurz geratene Piste des Santa Catharina Flughafens im Osten der Insel, dessen Landebahn wegen des zu geringen Platzangebotes auf Betonstelzen übers Meer verlängert werden musste.
Auch das Dorf Camara de Lobos an der Südküste der Insel muss man unbedingt gesehen haben: ein Ort, der sich zu Füßen der bananenbewachsenen Steilhänge ans Meer kauert. Ein Dorf wie gemalt. Jeden Abend gibt es hier ein Schauspiel der ganz besonderen Art, wenn die Boote von Camara de Lobos aufs Meer hinaus ziehen, Lichtpunkte bis der Horizont sie schluckt. Jeden Abend stehen die Frauen vor den Häuschen am Caminho de Calhau und beten, dass ihre Männer zurückkommen mögen, wenn sie zur nicht ungefährlichen Fangfahrt auf die Jagd nach Schwert-, Thun- und Papageienfisch gehen.
Ihre Ausbeute kann man jeden Morgen in den überbordenden Auslagen des „Mercado dos Lavradores“ in der Inselhauptstadt Funchal bewundern. Wanderer wie Einheimische finden den frischen Fisch abends auf den Speisekarten der Restaurants wieder. Es riecht nach Orangen und Bananen, nach Fisch und Fleisch, nach Blumen und Bratwurst. Als ob sich alle Gerüche der Welt in dieser Markthalle vereinigten.
Da sich der englische Einfluß auf Madeira nicht verleugnen lässt, gibt es hier auch den traditionellen Fünf-Uhr-Tee auf den Terrasse verschiedener Lokale.
Auch der abendliche Cocktail in einer Piano-Bar wird hier gepflegt.
Ein weiteres Highlight der Insel sind die Schlittenfahrern von Monte, die seit Generationen ihre Passagiere in Korbwagen auf Kufen vom Hang oberhalb von Funchal hinunter bis ins Zentrum der Inselhauptstadt schleusen. Mal ziehen sie, mal schieben sie, mal rennen sie einfach nebenher. Doch das Geschäft läuft nicht heute nicht mehr so, da im Gegensatz zu früher die meisten Urlauber halt nur noch im Wanderdress kommen und nur noch schauen wollen. Die 1750 Escudos (etwa 9 €) für die zwei Kilometer lange Fahrt talwärts pro Person sind ihnen offensichtlich zuviel. Ich muss allerdings sagen, dass es mir der Spaß und die Einmaligkeit wert war.
Madeira ist auch heute noch ein Ort der Ruhe und Beschaulichkeit, es ist als wäre hier die Zeit stehen geblieben.
Ich kann die Insel nur jedem empfehlen der Ruhe und Erholung sucht.
18 Bewertungen, 1 Kommentar
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22.08.2008, 14:37 Uhr von sonnendrachen56
Bewertung: sehr hilfreichdieser Bericht spricht mir aus dem Herzen..., die Insel ist einfach traumhaft. LG Renate
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