Madeira Testbericht

Madeira
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Erfahrungsbericht von Friedmann

Ausflugsbericht Funchal und Umgebung

Pro:

Das Klima, die botanischen Gärten

Kontra:

nichts...

Empfehlung:

Ja

Auf unserer Aidatour "Kanarische Inseln" haben wir für 2 Tage Station gemacht. Wir lagen mit der Aidablu im Hafen von Funchal. Ich berichte hier, über Sehenswertes und über die Eindrücke der Stadt.

Die Stadt "Funchal" ist die Hauptstadt der Insel Madeira, die zu Portugal gehört. Man sagt das Madeira die "Blumeninsel der Kanaren" wäre. Das stimmt wirklich. Auf unsere Kanarentour war keine Insel so grün und blühend wie Madeira.

Wir waren am 1. und am 2.Weihnachtsfeiertag da.

Das Schiff lag sehr idylisch im Hafen und bei Nacht strahlt die Stadt in voller Lichterpracht.
Berühmt ist die Stadt, wegen der vielen Lichter zur Weihnachtszeit. Die Palmen, die Hauswände, die Felswände,sogar die Talbrücken sind mit Lichterketten behängt. Sehr sehenswert sind die riesigen Weihnachtskugeln die im Hafen liegen. Schade , das dort kein Schnee liegt, so wirken die Weihnachtmänner unter Palmen doch ein wenig albern.
Berühmt ist die Stadt auch wegen der vielen botanischen Gärten.Im Zentrum der Stadt befindet sich der Garten, den die Kaiserin Elisabeth anlegen lies. Er liegt im Stadtzentrum und ein Besuch lohnt sich, der Eintritt ist kostenlos. Vor dem Eingang steht eine Bronzeskulptur der zarten "Sissi". Die bekannten Filmszenen des "Sissi"Films wurden übrigens nicht auf Madeira sondern in Italien gedreht.
Aber man weiß, das die Kaiserin von Östereich wegen des tollen Klimas auf der Insel wohnte und jenen Garten anlegen lassen hat.
Das Zentrum der Stadt ist sehr modern. Es gibt einen kleinen aber eher unscheinbaren Weihnachtsmarkt . Zahlreiche Boutiquen, Schuhläden und Beautyläden reihen sich durch die Straßen.
Wir haben auch noch einen anderen tollen Botanischen Garten besucht . Der "Jardin de botanico" befindet sich auf halber Strecke von Funchal bis nach Monte. Hier haben wir etwa 7 Euro Eintritt pro Person bezahlt. Wer sich für die Flora der Insel interessiert, sollte hier unbedingt hingehen. Hier gibt es zahlreiche riesige Kakteen , Hortensienbäume und den "Weihnachstern" als Baum. Zwischen den Rundgängen bietet sich immer wieder ein fantastisches Panorama auf die Stadt Funchal.
Der Ausgang des "Jardin botanico" führt direkt zum Anschluß einer Kabinenseilbahn die nach Monte führt. Monte ist ein kleiner Ortsteil oberhalb von Funchal. Hier gilt es die Walfahrtskirsche oberhalb des Hauptplatzes zu besuchen. Übrigens sind 90 Prozent der Inselbewohner katholisch.
Aus den Medien kannten wir schon die bekannten Korbschlittenfahrer. Starke Männer laden die Touristen ein im großen Korbschlitten ins Tal hinab zu sausen. Die Männer schieben an , sind gleichzeitig Bremse und Lenker. Trotz der kostspieligen Angelegenheit von etwa 12 Euro pro Person ist es ein Mordsgaudi.

Am zweiten Tag unseres Aufenthaltes haben wir die Bergwelt von Madeira besucht. Wir haben einen Abstecher auf den "Picco des Torres" gemacht. Von dort hatten wir einen weiten Blick in das Nonnental. Die Geschichte sagt, das in früheren Zeiten nur Nonnen in diesem einsamen Tal gelebt haben. Heute ist daraus ein kleiner Ortsteil geworden. Danach waren wir noch am "Cabo Girao" dem berühmten Kap der Umkehr. Mit 500 Metern handelt es sich dabei um die höchste Steilküste Europas. Von dort oben hat man einen einzigartigen Blick über den Atlantik. Ganz tief unten im Tal hat ein einziger Bauer seine Felder, die von oben ein tolles Teppichmuster hergeben. Die Baubehörden sind momentan dabei dort einen "Skywalk" zu bauen.

Die zweitgrößte Stadt "Camera de lobos" ist ein wichtiger Fischereistützpunkt. Hier wird der berühmte Degenfisch gefangen und getrocknet. Hier wurde auch das berühmte Getränk "ponscha" erfunden. Die Fischer dieser Stadt sind wahnsinnig stolz darauf , dieses Getränk erfunden zu haben. Bei dem Getränk handelt es sich um einen Likör aus Zitronensaft, Honig und Zuckerrohrschnaps. ( war extrem sauer)

Mitbringsel die ich empfehle: Fenchel - und Eukalyptusbonbons. Die gibt es überall zu kaufen. Oft kann man vorweg probieren. Es sind riesige Bonbons, man hat den ganzen Mund voll. Sie schmecken angenehm mild. Eine Tüte kostet lediglich 1- 1,50 Euro.

30 Bewertungen, 9 Kommentare

  • paula2

    15.01.2011, 16:36 Uhr von paula2
    Bewertung: sehr hilfreich

    liebe Grüße

  • l.x.klar@gmx.net

    11.01.2011, 05:15 Uhr von [email protected]
    Bewertung: sehr hilfreich

    greetz from wallcity beartown

  • cleo1

    10.01.2011, 13:49 Uhr von cleo1
    Bewertung: sehr hilfreich

    Schöner Bericht. LG claudia

  • catmum68

    10.01.2011, 13:41 Uhr von catmum68
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreicher Bericht, LG

  • morla

    10.01.2011, 13:37 Uhr von morla
    Bewertung: sehr hilfreich

    lg. ^^^^^^^^^^^^^petra

  • uhlig_simone@t-online.de

    10.01.2011, 12:33 Uhr von [email protected]
    Bewertung: sehr hilfreich

    ich würde mich sehr über deine gegenlesungen freuen.liebe grüße aus halle v.simone

  • anonym

    09.01.2011, 23:20 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    Prima beschrieben! Freue mich über Gegenlesung!

  • katjafranke

    09.01.2011, 23:13 Uhr von katjafranke
    Bewertung: sehr hilfreich

    Liebe Grüße von der Katja

  • Lale

    09.01.2011, 22:54 Uhr von Lale
    Bewertung: sehr hilfreich

    Allerbesten Gruß *~*