Märchengarten, Ludwigsburg Testbericht

ab 6,92
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Erfahrungsbericht von AnnaH

Abenteuer im Märchengarten

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Abenteuer im Märchengarten
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Es war ein verregneter Sonntag , eigentlich kein Ausflugwetter .Aber wir fuhren trotzdem los und erreichten bald Ludwigsburg . Das Wetter war wirklich nicht verlockend , aber es war schon der 3.11. , die letzte Gelegenheit für einen Besuch im Märchengarten , der nun bis zum Frühjahr in Dornröschenschlaf verfällt .Als Inhaber des Landesfamilienpasses dürfen wir einmal im Jahr umsonst in Märchengarten . Den Landesfamilienpass bekommt man in Baden-Württemberg auf dem Rathaus , wenn man alleinerziehend ist , oder kinderreich ( also mindestens drei Kinder ) oder wenn man ein behindertes Kind unter 18 Jahren hat . Den gibt es ganz unabhängig vom Einkommen . Das Wetter war wie gesagt recht wüst und auch ziemlich stürmisch . Als wir das Auto verließen und uns mit Schirmen bewaffneten , drehte es selbige unschön nach oben . Da wir Angst hatten , dass die schirme kaputt gehen könnten oder gar davon fliegen könnten , schlossen wir sie gleich wieder .
Wir liefen durch die Gärten des blühenden Barocks , zum Märchengarten . Dort ging es durch das eiserne Tor direkt in die Märchenwelt .Es sah zauberhaft aus . Feiner Nieselregen , buntes Laub , und ein geheimnisvoller Wind . Man könnte meinen , man sei selbst im Märchen . Wir schritten durch eine Allee mit Bäumen und Oleander-Pflanzen , in großen Töpfen . Immer wieder flog einer um . Der Wind war gewaltig . Wir wollten uns unser Sonntagsvergnügen aber nicht entgehen lassen und gingen weiter . Nach einer weile verschwanden die Regenwolken wieder , wie durch Zauberhand . Gegen später kam dann sogar Sonnenschein hervor . Es wurde noch ein schöner Herbsttag im Märchengarten . Am Eingang hatte es einige Kioske , und eine Würstchenbude , sowie Süßwarenverkauf . Man konnte da auch ein Foto schießen lassen , und gleich aufs T`Shirt drucken lassen . Lauter herrliche Sachen gab es da , aber da wir als kinderreiche Familie sparen müssen , drängten wir schnell weiter . Nun kam der Seerosenteich . In der Mitte ist ein Thron , ein Sitz auf den ein Kind sitzen kann , oben ist ein Bogen mit Krönchen . Der Stuhl wird immer weiter hoch gedreht , währenddessen steigt drum herum ein Kranz aus Springbrunnenfontainen in die Höhe . Das sieht schön aus , und ist immer wieder ein beliebtes Foto Motiv . Gleich daneben ziehen kleine gelbe Boote ihre Runden .Erst lag alles im Dornröschenschlaf . Aber dann kam doch noch ein Mann und säuberte den Weg der Boote vom Laub .Die Boote waren auch überhaupt nicht nass ( wie ich ja schon befürchtet hatte ) , da sie in einem tunnel aufbewahrt waren .Man konnte damit gemütlich eine Runde durch Märchenkulissen ( Sieben auf einen Streich , die kluge Else ) drehen . Nach den Booten ging es weiter . An einem Märchenhaus aus Hänsel und Gretel konnten die Kinder an der Tür rütteln , dann kam die Hexe raus und rief :“Knusper-Knusper-Knäuschen ,wer rüttelt an meinem Häuschen “ .Danach folgten noch schöne gerichtete Märchenhäuser , in denen nach Knopfdruck Max- und Moritz-Szenen gespielt wurden . Die Kleinen standen fasziniert und staunend davor . Nun kam ein kleiner Streichelzoo , in den man rein gehen und Ziegen streicheln konnte . Auch Gänse gackerten stolz umher . Mit einer kleinen Eisenbahn konnten Kinder , oder Auch Erwachsene ihre runden drehen . Nur Kinder unter 2 Jahren sind frei . Schade , dass sollte eigentlich im Eintrittspreis enthalten sein . Aber diese kleine Eisenbahnanlage mit Bahnhof , und vielen weichen ist auch wunderschön .Die Herzogschaukel ist noch eine ältere Attraktion . das gab es schon als ich noch ein Kind war . Das ist ein Häuschen , in dem auf beiden Seiten Bänke sind , wie in einer riesigen Schiffschaukel . Diese schaukeln dann hoch , während sich rund herum die wände drehen . Man meint , man schaukel rund herum im Salto , da man die Tür vorbei ziehen zieht , und der Boden plötzlich oben ist . Meine drei jährige Tochter Annika hatte ganz schön geweint , und die fünf jährige Johanna kniff sich die Augen zu . Nur Daniel ( 7 Jahre ) und Michael ( 14 J.) hatten Spaß daran . Diese Schaukel ist eben mehr etwas für größere . Aber irgendwie steigen meist alle recht blas aus . Mir wurde es auch fürchterlich schlecht . Diese Schaukel knarrt so entsetzlich , das man meint sie schaffe es nicht mehr .Nach dieser Schaukel kommt die Imbissbude von Schnitzel Fritze , und wir freuten uns schon auf ein warmes Mittagessen . Aber dort war um 15 Uhr Feierabend , wohl wegen des schlechten Wetters am morgen . Die hatten sicherlich gedacht , dass sich das Wetter nicht mehr bessert . Neben dieser Imbissbude sind einige Grillstellen , diese sind aber stets abgeschlossen . Man muss sich bei Schnitzel Fritze die Schlüssel holen . Die Idee mit den Grillstellen ist an sich schon toll . Wenn ich aber in der Imbissanlage einen Schlüssel holen muss ,dann ist mir das schon peinlich .Die Grillstellen sind auch so sehr vorne dran am Weg , gerade da wo sehr viele Leute vorbeilaufen . Das wäre mir dann doch zu peinlich , dass die Leute einen blöd anschauen , ob man sich keine Wurst von der Imbissbude leisten kann . An den Grillstellen habe ich deshalb auch noch nie Leute sitzen sehen . Auch nicht bei schönem Wetter . Der Weg geht nun weiter an zahlreichen Märchenstationen vorbei . Zum Beispiel Sterntaler . Es war ein kleines zierliches blondes Mädchen , in einem weißen Kleid zu sehen , und rings herum funkelnden Sterne . Auf Knopfdruck bewegte es sich , und das Märchen wurde erzählt . Es war einmal ein kleines Mädchen , ihm waren Vater und Mutter gestorben . Es hatte nur noch das was es am Leib anhatte , und ein Stück trockenes Brot . Das Mädchen ging im Vertrauen auf Gott hinaus aufs freie Feld .Als es darum gebeten wurde , half es , schenkte sein Brot und seine Kleider her , bis es selbst gar nichts mehr anhatte . Nun vielen die Sterne vom Himmel . Und es waren lauter blanke Taler . Es bekam ein schönes Kleid an ihren Leib , und sammelte nun alle Taler auf . So war es reich bis an sein Lebensende . Außer diesem schönen Märchen waren noch viele zu sehen : Rotkäppchen , Frau Holle , der Wolf und die sieben Geißlein , Schneeweißchen und Rosenrot , die Bremer Stadtmusikanten , Rumpelstilzchen , die tanzenden Schuhe , der Riese Goliath , Tischlein deck dich . Dann kam man noch an einem Münzautomaten vorbei , bei dem man als Andenken , für einen Euro , eine 5 Cent Münze als Souvenirmedaille prägen lassen kann . Ein Müllschlucker , einen Drachen aus Stein war noch zu bestaunen , der immer fort „ Bitte Papier“ rief .Eine Station war noch da , mit zwei Froschkönigen , die Wasser spucken , wenn man vorbeiläuft . So dass man geschickt gehen muss , um nicht nass zu werden . Als Kind bin ich da selbst schon rein gepurzelt . Dann kommt noch der Rapunzel-Turm . Bei dem Rapunzel ihren Zopf herunterlässt . Und eine Aschenputtel Figur , bei der an ihrer Futterschale , die sie in der Hand hält , alle paar Minuten nach einem Signalton Futter rausgeschüttet wird , so dass die Tauben dann immer wieder angeflattert kommen , was ja ein schönes Schauspiel ist . Anlagen mit Vögeln sind noch zu bestaunen , ein romantischer Staudengarten und ein Palmengewächshaus . Und vor dem Schloss im blühenden Barock war noch ein historischer Jahrmarkt , mit rekonstruierten ganz alten Schaukelgeräten .Zum Beispiel ein Schaukelhaus mit Cabrioletschaukel . Ein schönes Karusell mit stolzen Rössern und Pferdekutschen , da kostet die Fahrt aber auch extra noch ein Euro pro Kind .
Von 30.August bis zum 3 . November 2002 war dort auch die weltgrößte Kürbisausstellung , wie im Jahr zuvor auch .Da gab es eine riesige Farben- und Formenvielfalt mit über 400 Sorten . Sovielerlei verschiedene Kürbisse hatte ich noch nie zuvor gesehen . Im Halloween-Schlosskeller spukten die Gespenster und leuchteten die Kürbisgesichter . Ein Kürbis Labyrinth gab es noch . Und besonders schön waren auch die Sphingsalleen von Luxor und Kernak , Kleopatras geheimnisvolle Kürbisswelt . Die Sphingsfiguren waren alle aus Sand geschaffen .Es gab Kunstwerke der besonderen Art . Der weltbekannte kolumbianische Kürbiskünstler Humberto Salazar begeisterte mit seinen Kürbisskulpturen .In einer riesigen Pyramide wurden Kurbisse , und allerlei zu dem Thema und zum Thema Halloween verkauft .



Die Öffnungszeiten und Eintrittspreise :
Der Park ist täglich von 7.30-20.30 Uhr geöffnet
Märchengarten täglich von 9,00 Uhr-18.00 Uhr
Allerdings ist er über Winter zu , und erst wieder von Ende März 2003-Anfang November dann wieder geöffnet .


Blühendes Barock (mit Märchengarten )
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Erwachsene 6,50 €
Kinder, Schüler, Studenten 3,00€
Gruppen ab 20 Personen 5,00€
Familienkarte 1 ( Eltern und deren Kind ) 15,00€
Familienkarte 2 (Eltern und deren Kinder )17,00€


Barocke Erlebniskarte (mit Schlossbesichtigung)
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Erwachsene 10,00€
Kinder ,Schüler, Studenten 4,50€
Gruppen ab 20 Personen 8,50€



Die Adresse ist Blühendes Barock Ludwisburg
Mömpelgardstrasse 28 ,71640 Ludwigsburg
Tel.:07141/975650 , Fax :07141/9756533
[email protected] www.bluehba.de


Sabine Luz,Kirchentellinsfurt den 3.Januar 2002 für ciao und yopi

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