Magdeburg Testbericht

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Erfahrungsbericht von egonman

Stadt mit Geschichte und Zukunft !

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

„Magdeburg“


Die grüne Dom-Stadt , im Gleichgewicht zwischen Gotik und Natur !



Lange Jahrzehnte war „Magdeburg“ aus dem Gleichgewicht geraten . Da stimmte etwas nicht zwischen den beiden „Stadt-Ansichten“ beiderseits der Elbe . Das linke Elb-Ufer war immer die „Schokoladen-Seite“ der Stadt . Hier liegen die berühmten „Sehenswürdigkeiten“ , wie zum Beispiel : Der Dom zu allererst , das Kloster Unser Lieben Frauen , der Alte Markt mit dem Rathaus und der „Magdeburger Reiter“ .

Das rechte Elb-Ufer trat dagegen ins Hintertreffen . Doch die „Magdeburger“ haben die Chance ergriffen und mit der „Bundes-Garten-Schau“ zur Jahrtausend-Wende dem rechten Ufer ganz neue Impulse gegeben , grüne Impulse . Auf dem 140 Hektar großen Gebiet des „Cracauer Angers“ , auf dem zu DDR-Zeiten eine russische Panzer-Einheit stationiert war ,
entstand ein neues , grünes „Magdeburg“ . Die BUGA von einst hat bleibende Werte geschaffen .

So konnte die Stadt nun ein Gleichgewicht finden zwischen den steinernen Zeugen ihrer großartigen Geschichte und der lebendigen , im besten Sinne wuchernden Zukunft auf beiden Seiten des Flusses . Otto der Große war der erste , der die Vorzüge dieser Stadt erkannt hatte . Unter den zahlreichen „Kaiserpfalzen“ erklärte er sie zu seinem „Lieblings-Aufenthalt" . Und die Bischöfe der Dom-Stadt haben aus ihrer Kathedrale eine der bemerkenswertesten Kirchen Deutschlands gemacht . Ganz nach dem Vorbild der großen französischen Kathedralen , zeitweise auch von französischen Handwerkern und Künstlern geschaffen , brachte Erzbischof Albrecht kurz nach 1 200 die neue gotische Baukunst in deutsche Lande . Generationen haben an diesem kühnen Bauwerk geschaffen , es reich ausgestattet mit feinen „Porphyr-Säulen“ italienischer Herkunft und zahllosen Statuen und Grab-Plastiken .

Eine Fortsetzung fand die geniale Architektur der Gotik im 19. Jahrhundert . Damals entdeckte man die „Wölbe-Technik“ mit feinen Rippen wieder und setzte sie nun in einem neuen Material um , dem Eisen . Jetzt konnte ein Gebäude ganz aus Glas gebaut werden . Und wieder steht mit den „Gruson-Gewächs-Häusern“ ein berühmtes Beispiel in „Magdeburg“ . Hier findet sich eine herausragende Sammlung exotischer Pflanzen , hier schwelgt der Besucher in der Formen- und Farben-Vielfalt fremder Kontinente .


Wer sich für die Deutsche Geschichte interessiert , für den gibt es in „Magdeburg“ sehr viel zu sehen und entdecken . Aber auch für die Natur-Freunde ist die Elb-Landschaft ein wahres Paradies . Und nicht zu vergessen die Bundes-Garten-Schau mit ihrer herrlichen Anlage ist auch jederzeit einen Besuch wert . Mir bleibt nur noch allen „Magdeburg-Besuchern“ viel Spaß zu wünschen !

11 Bewertungen, 1 Kommentar

  • anonym

    07.04.2002, 12:00 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    Schau mal in dein GB, Gruß kalli46