Magen & Darmkrankheiten Testbericht

No-product-image
ab 11,00
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 05/2005

5 Sterne
(0)
4 Sterne
(0)
3 Sterne
(0)
2 Sterne
(1)
1 Stern
(0)
0 Sterne
(1)

Erfahrungsbericht von tina65

Magenspiegelung(ÖGD)

Pro:

halb so wild!

Kontra:

man darf 6 Stunden vorher nichts essen

Empfehlung:

Nein

Ösophago-Gastro-Duodenoskopie, kurz ÖGD, also echt, bei dem Wort, kommt mir schon die Galle hoch!
Ach ja, um auf die Galle zurückzukommen, die mein Mann diesen Mittwoch entnommen bekommen hat, diese Gallenoperation führte bei ihm zwangsläufig hin zu einer Magenspiegelung, man sagte ihm im Krankenhaus, dass vor dieser OP der Magen, die Speiseröhre, sowie der Zwölffingerdarm gespiegelt werden müsse.

Und die Panik bei meinem Mann war groß! Er hatte sich bereits damit abgefunden, dass man ihm die Gallenblase rausnehmen wollte, aber dass er vorher auch noch den Magen gespiegelt bekommen sollte, war ihm ja nicht geheuer. Von Bekannten hatten wir früher schon wahre Horrorgeschichten aufgetischt bekommen, von Erbrechen, Würgen, Besinnungslosigkeit usw. Sehr schön!

Mein Mann bekam im Krankenhaus einen Zettel in die Hand gedrückt, mögliche Nebenwirkungen usw. und wurde dann wieder nach Hause geschickt. Ein paar Tage später mußte er dann in die Klinik, und wurde direkt eingewiesen, weil einen Tag später auch die Gallen-OP stattfinden sollte.
Vor dieser OP hatte er keine Angst, aber vor der Magenspiegelung!

Die Spiegelung des Magens ist eine der häufigsten Unersuchungsmethoden, um Erkrankungen im oberen Verdauungstrakt abzuklären. Mit einem Endoskop, das ist ein biegsames, dünnes Instrument, wird der obere Verdauungstrakt untersucht. Mit einem Spezialgerät(Biopsiezange)kann man kleine Gewebeproben schmerzlos entnehmen.
Die Spiegelung ist eigentlich schmerzlos, trotzdem kann man mit unangenehmen Nebenwirkungen rechnen, z. B. Würgereiz. Das Endoskop wird über den Mund und Rachen in die Speiseröhre eingeführt, und unter Sicht in den Magen und Zwölffingerdarm weitergeschoben.
Der Magen wird, zur besseren Sicht, mit Luft aufgepumpt.(Ich darf gar nicht daran denken!). Die Spiegelung ist eine schnelle Sache, meistens nicht länger als 10 Minuten(10 Minuten können eine Ewigkeit bedeuten).
Solch eine Magenspiegelung wird jedes Jahr millionenfach durchgeführt und ist im allgemeinen risikoarm. Der Arzt arbeitet unter Sicht und Verletzungen der Speiseröhre, Magen usw. sind daher sehr selten. Selten sind auch Zahnschädigungen, die durch das Instrument oder den Beißring entstehen können.

In der Regel muß man ca. 6 Stunden vor einer Spiegelung nüchtern sein. Falls der Rachen örtlich betäubt wird, darf man auch danach 2 Stunden nichts essen. Aber nun zurück zu meinem Mann.

Er wurde am Dienststag schließlich zur Spiegelung abgeholt und machte sich auf das Schlimmste gefasst. Er sagte den Ärzten nur, er möchte absolut nichts von dieser Spiegelung merken und man gab ihm ein Schlafmittel! Somit hatte sich die Magenspiegelung für ihn erledigt. Er hat einfach gar nichts mitbekommen. Auch nachdem er wieder wach war, hatte er weder Schmerzen im Hals, war nicht heiser, noch sonst irgendwelche Beschwerden. Essen durfte er sowieso nichts, da er ja am nächsten Tag die Galle enfernt bekam, aber dazu später noch!

Also, nur keine Panik vor einer Magenspiegelung. Wenn man möchte, kann man sich ein Schlafmittel geben lassen, so dass man nichts mitbekommt. Nur anschließend, falls man nach Hause darf, sollte man kein Auto fahren, oder arbeiten gehen. Man sollte sich lieber abholen lassen, wegen des Medikaments.

Trotz dieser eigentlich harmlosen Untersuchung, die durch Beruhigungs bzw. Schlafmittel ihren Schrecken verloren hat, wenigstens bei meinem Mann, halte ich das alles nicht für sehr empfehlenswert!!

36 Bewertungen, 14 Kommentare

  • Estha

    16.06.2006, 22:44 Uhr von Estha
    Bewertung: sehr hilfreich

    .•:*¨¨*:•. ... sh ... .•:*¨¨*:•.

  • schnekuesschen

    10.04.2006, 14:35 Uhr von schnekuesschen
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ein klasse Bericht....LG Sandy :-)))

  • LucaDickmops

    07.04.2006, 02:31 Uhr von LucaDickmops
    Bewertung: sehr hilfreich

    das ganze kann auch anders laufen, ich lasse mich ungefähr alle 2-3 Monate spiegeln, wegen meiner Dauermedikamente darf ich kein Schlafmedittel,wertde also nicht sediert, da ich ebenfalls krankheitsbedingt nicht auf der Seite liegen kann wird im Sitzen gep

  • Flute

    19.11.2005, 20:04 Uhr von Flute
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich hatte schon 5 Magenspigelungen, 3 Darmspiegelungen und eine Bronchoskopie, für die habe ich mir eine kurze Narkose geben lassen, aber das Andere lässt sich gut ertragen. <br/>Lg. Dunja

  • nele83

    10.10.2005, 13:01 Uhr von nele83
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh, toller Bericht

  • bienemaja1972

    09.10.2005, 13:10 Uhr von bienemaja1972
    Bewertung: sehr hilfreich

    Klasse :)

  • Nightmare

    09.10.2005, 11:31 Uhr von Nightmare
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ein sehr schöner Bericht LG Bernd

  • redwomen

    09.10.2005, 01:16 Uhr von redwomen
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich habe selbst auch schon eine Magen-Darm-Spiegelung hinter mir und kann dir nur beipflichten. Auch uns wurden damals unterschiedliche Erzählungen und Erfahrungen dargestellt. Gott sei Dank hatte mein Mann seine Spiegelung damals schon als Erster hinter s

  • anonym

    09.10.2005, 00:45 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr schön

  • irmi1967

    09.10.2005, 00:42 Uhr von irmi1967
    Bewertung: sehr hilfreich

    das ist wohl der Schrecken von jedem, der sowas bekommen soll :-( Aber durch deinen Bericht hat man dann nicht mehr soviel Angst, danke :-) sh, LG. Irmi.

  • marina71

    09.10.2005, 00:28 Uhr von marina71
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreich

  • anonym

    08.10.2005, 22:39 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreich

  • Sternenhimmel

    08.10.2005, 21:41 Uhr von Sternenhimmel
    Bewertung: sehr hilfreich

    stimmt es ist gemein was man da alles hört und dann angst bekommt, meine mutter hatte zwar keine angst und sagte auch dass ist gar nicht schlimm ,jetzt hat sie es schon öfters in der arztpraxis gemacht bekommen und konnte danach nach hause, es gab beruhigu

  • morla

    08.10.2005, 21:34 Uhr von morla
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreich