Magen & Darmkrankheiten Testbericht
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Erfahrungsbericht von tina65
Magenspiegelung(ÖGD)
Pro:
halb so wild!
Kontra:
man darf 6 Stunden vorher nichts essen
Empfehlung:
Nein
Ach ja, um auf die Galle zurückzukommen, die mein Mann diesen Mittwoch entnommen bekommen hat, diese Gallenoperation führte bei ihm zwangsläufig hin zu einer Magenspiegelung, man sagte ihm im Krankenhaus, dass vor dieser OP der Magen, die Speiseröhre, sowie der Zwölffingerdarm gespiegelt werden müsse.
Und die Panik bei meinem Mann war groß! Er hatte sich bereits damit abgefunden, dass man ihm die Gallenblase rausnehmen wollte, aber dass er vorher auch noch den Magen gespiegelt bekommen sollte, war ihm ja nicht geheuer. Von Bekannten hatten wir früher schon wahre Horrorgeschichten aufgetischt bekommen, von Erbrechen, Würgen, Besinnungslosigkeit usw. Sehr schön!
Mein Mann bekam im Krankenhaus einen Zettel in die Hand gedrückt, mögliche Nebenwirkungen usw. und wurde dann wieder nach Hause geschickt. Ein paar Tage später mußte er dann in die Klinik, und wurde direkt eingewiesen, weil einen Tag später auch die Gallen-OP stattfinden sollte.
Vor dieser OP hatte er keine Angst, aber vor der Magenspiegelung!
Die Spiegelung des Magens ist eine der häufigsten Unersuchungsmethoden, um Erkrankungen im oberen Verdauungstrakt abzuklären. Mit einem Endoskop, das ist ein biegsames, dünnes Instrument, wird der obere Verdauungstrakt untersucht. Mit einem Spezialgerät(Biopsiezange)kann man kleine Gewebeproben schmerzlos entnehmen.
Die Spiegelung ist eigentlich schmerzlos, trotzdem kann man mit unangenehmen Nebenwirkungen rechnen, z. B. Würgereiz. Das Endoskop wird über den Mund und Rachen in die Speiseröhre eingeführt, und unter Sicht in den Magen und Zwölffingerdarm weitergeschoben.
Der Magen wird, zur besseren Sicht, mit Luft aufgepumpt.(Ich darf gar nicht daran denken!). Die Spiegelung ist eine schnelle Sache, meistens nicht länger als 10 Minuten(10 Minuten können eine Ewigkeit bedeuten).
Solch eine Magenspiegelung wird jedes Jahr millionenfach durchgeführt und ist im allgemeinen risikoarm. Der Arzt arbeitet unter Sicht und Verletzungen der Speiseröhre, Magen usw. sind daher sehr selten. Selten sind auch Zahnschädigungen, die durch das Instrument oder den Beißring entstehen können.
In der Regel muß man ca. 6 Stunden vor einer Spiegelung nüchtern sein. Falls der Rachen örtlich betäubt wird, darf man auch danach 2 Stunden nichts essen. Aber nun zurück zu meinem Mann.
Er wurde am Dienststag schließlich zur Spiegelung abgeholt und machte sich auf das Schlimmste gefasst. Er sagte den Ärzten nur, er möchte absolut nichts von dieser Spiegelung merken und man gab ihm ein Schlafmittel! Somit hatte sich die Magenspiegelung für ihn erledigt. Er hat einfach gar nichts mitbekommen. Auch nachdem er wieder wach war, hatte er weder Schmerzen im Hals, war nicht heiser, noch sonst irgendwelche Beschwerden. Essen durfte er sowieso nichts, da er ja am nächsten Tag die Galle enfernt bekam, aber dazu später noch!
Also, nur keine Panik vor einer Magenspiegelung. Wenn man möchte, kann man sich ein Schlafmittel geben lassen, so dass man nichts mitbekommt. Nur anschließend, falls man nach Hause darf, sollte man kein Auto fahren, oder arbeiten gehen. Man sollte sich lieber abholen lassen, wegen des Medikaments.
Trotz dieser eigentlich harmlosen Untersuchung, die durch Beruhigungs bzw. Schlafmittel ihren Schrecken verloren hat, wenigstens bei meinem Mann, halte ich das alles nicht für sehr empfehlenswert!!
36 Bewertungen, 14 Kommentare
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16.06.2006, 22:44 Uhr von Estha
Bewertung: sehr hilfreich.•:*¨¨*:•. ... sh ... .•:*¨¨*:•.
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10.04.2006, 14:35 Uhr von schnekuesschen
Bewertung: sehr hilfreichEin klasse Bericht....LG Sandy :-)))
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07.04.2006, 02:31 Uhr von LucaDickmops
Bewertung: sehr hilfreichdas ganze kann auch anders laufen, ich lasse mich ungefähr alle 2-3 Monate spiegeln, wegen meiner Dauermedikamente darf ich kein Schlafmedittel,wertde also nicht sediert, da ich ebenfalls krankheitsbedingt nicht auf der Seite liegen kann wird im Sitzen gep
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19.11.2005, 20:04 Uhr von Flute
Bewertung: sehr hilfreichIch hatte schon 5 Magenspigelungen, 3 Darmspiegelungen und eine Bronchoskopie, für die habe ich mir eine kurze Narkose geben lassen, aber das Andere lässt sich gut ertragen. <br/>Lg. Dunja
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10.10.2005, 13:01 Uhr von nele83
Bewertung: sehr hilfreichsh, toller Bericht
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09.10.2005, 13:10 Uhr von bienemaja1972
Bewertung: sehr hilfreichKlasse :)
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09.10.2005, 11:31 Uhr von Nightmare
Bewertung: sehr hilfreichEin sehr schöner Bericht LG Bernd
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09.10.2005, 01:16 Uhr von redwomen
Bewertung: sehr hilfreichIch habe selbst auch schon eine Magen-Darm-Spiegelung hinter mir und kann dir nur beipflichten. Auch uns wurden damals unterschiedliche Erzählungen und Erfahrungen dargestellt. Gott sei Dank hatte mein Mann seine Spiegelung damals schon als Erster hinter s
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09.10.2005, 00:45 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichsehr schön
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09.10.2005, 00:42 Uhr von irmi1967
Bewertung: sehr hilfreichdas ist wohl der Schrecken von jedem, der sowas bekommen soll :-( Aber durch deinen Bericht hat man dann nicht mehr soviel Angst, danke :-) sh, LG. Irmi.
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09.10.2005, 00:28 Uhr von marina71
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
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08.10.2005, 22:39 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
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08.10.2005, 21:41 Uhr von Sternenhimmel
Bewertung: sehr hilfreichstimmt es ist gemein was man da alles hört und dann angst bekommt, meine mutter hatte zwar keine angst und sagte auch dass ist gar nicht schlimm ,jetzt hat sie es schon öfters in der arztpraxis gemacht bekommen und konnte danach nach hause, es gab beruhigu
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08.10.2005, 21:34 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
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