Maggi Fix für Geschnetzeltes Züricher Art Testbericht

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ab 4,02
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Summe aller Bewertungen
  • Geschmack:  sehr gut
  • Geruch:  sehr gut
  • Zubereitung:  schwierig

Erfahrungsbericht von danysahne123

Der Vogelgrippe zum Trotz!

5
  • Geschmack:  sehr gut
  • Geruch:  sehr gut
  • Zubereitung:  sehr schwierig
  • Kaufanreiz:  Verpackung

Pro:

einfache Zubereitung, leckeres Ergebnis

Kontra:

nichts

Empfehlung:

Ja

Wer zu Hause Tiere hält, muss immer wieder mal mit Überraschungen rechnen. In diesem Jahr kam die Überraschung in Form der Vogelgrippe. Da wir für den Winter Broiler, Enten, Gänse und Hühner halten, mussten wir diese nun allesamt einsperren. Grausige Vorstellung! Zusammengefercht im dunklen Stall, und das für mindestens 8 Wochen?! Nein, dann lieber gleich ein Ende für diese Tiere. Also haben wir uns beigemacht, die acht doch schon recht stattlichen Broiler zu schlachten. Zur Erklärung: Broiler sind keine Erfindung der Ossis, sondern eine spezielle fleischige, dafür wenig Eier legende, Hühnerart.

Wir haben die geschlachteten Broiler auf Grund ihres beträchtigen Schlachtgewichts von durchschnittlich 5 Kilo in Stücke zerlegt. Die Brust, die Keulen und die Flügel wurden abgetrennt und portionsweise eingefroren. Die Gerippe wurden für Brühnudeln eingefroren. Da das Fleisch von so schweren Hühnern doch recht trocken ist, empfiehlt sich eine Zubereitung der Brust als Geschnetzeltes oder in Sauce. Angebote an Fertiggewürzmischungen gibt es da ohne Ende. Meine Wahl fiel beim letzten Einkauf auf

Maggi fix für Geschnetzeltes "Züricher Art"

Der Preis
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Zu kaufen gibt es diese Würzmischung überall dort, wo es Maggiprodukte gibt. Der Preis liegt in der Regel bei 0,69 Euro. Der Inhalt dieser Tüte reicht für 250 g Geschnetzeltes von z.B. Kalb oder Geflügel und 150 g Champies. Die Tüte braucht man eigentlich nicht großartig beschreiben. Sie sieht aus wie jede andere Maggifix-Tüte.

Der Hersteller
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Maggi GmbH
78221 Singen

Was ist drin?
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In dieser Tüte sind 48 g Würzmischung enthalten, welche aus folgenden Zutaten bestehen:
Pflanzliches Öl (gehärtet)
Molkenerzeugnis
Stärke
Maltodextrin
Weizenmehl
Jodsalz
Aroma (mit Soja)
Champignonextrakt
Milcheiweißerzeugnis
Röstzwiebelpulver
Sonnenblumenöl
Gewürze
Geschmacksverstärker
Verdickungsmittel Yanthan
Säuerungsmittel Citronensäure
Emulgator Mono-. und Diglyceride
Spuren von Eier, Sellerie und Senf

Der Geruch, das Aussehen
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Die Würzmischung sieht in etwa senfgelb aus und riecht angenehm nach Champies und Zwiebeln. Die Gewürze sind nicht übermäßig kräftig und machen schon Appetit auf das fertige Essen.

Die Zubereitung
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Bei der Zubereitung halte ich mich immer weitesgehend an die Vorgaben auf der Verpackung. Schließlich wurde das Produkt von erfahrenen Leuten erprobt und für gut befunden. Für unsere Familie reicht natürlich eine Portion nicht. Also nehme ich einfach zwei Packungen der Würzmischung, etwa 500 g Broilerbrust und 2 Dosen Champies á 210 ml. Das Fleisch schneide ich in kleine Würfel, ähnlich wie Gulasch, und brate es in heißem Öl an. Wenn es dann leicht angebräunt ist, nehme es mit einem Pfannenwender hinaus. Inzwischen habe ich die Champies abtropfen lassen. (Man kann das Gericht natürlich auch mit frischen Champies zubereiten, aber die Dosenchampies tun es auch.) Die Pilze werden nun in dem Bratenfett des Fleisches angebraten. Das dauert schon ein Weilchen, denn auch nach gründlichem Abtropfen ist noch Flüssigkeit an den Pilzen, die erst einmal verdampfen muss. Dann gut 1/4 Liter ( in meinem Fall ein guter halber Liter ) Wasser zugießen und den Beutelinhalt einrühren. Das ganze zum Kochen bringen und eine Minute lang kochen. Lecker sieht es jetzt schon aus! Schön cremig, appetitlich einfach. Es duftet wunderbar nach Champies mit Zwiebeln. Nun das angebratene Fleisch noch dazu tun und heiß werden lassen. Ich lasse es immer etwa eine viertel Stunde stehen, dann ist das Gericht zum einen nicht mehr so heiß, was gerade bei Kindern eine wichtige Rolle spielt. Zum anderen ist das Fleisch dann schön durchgezogen und schmeckt einfach besser. Und da ich ja zu diesem Gericht gekochte mehlige Kartoffeln (meine bevorzugte Sorte ist nach wie vor Adretta!) reiche und die ja auch erst fertig kochen müssen, kommt es ohnehin zu dieser Wartezeit. Alles in allem brauche ich für die Zubereitung dieses Gerichtes inklusive Vorbereitungszeit in etwa 45 Minuten, Kartoffeln schälen und kochen inbegriffen. Für mich ist es zudem ein sehr kostengünstiges Gericht. Das Fleisch habe ich ja in der Truhe, die Kartoffeln haben wir auf dem Feld angebaut und die Pilze gibt es für unter 50 Cent pro Dose.

Was sagt meine Familie dazu?
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Wer selbst Kinder hat, weiß wie schwierig es mitunter ist, diese zufrieden zu stellen und doch eine ausgewogene Mahlzeit für sie zusammengestellt zu haben. Unsere große Tochter ist absolut pingelig, wenn es um Fleisch geht. Aber dieses Gericht findet sie lecker und sortiert nichts aus. Unsere kleine Tochter mag Pilze nicht unbedingt. Der Geschmack von Pilzen ist in Ordnung, sie mag halt einfach nicht dieses weiche Gemüse. Also tue ich einfach nur Fleisch mit Sauce auf. So ist auch sie glücklich. Na und unser Jüngster ist ja sowieso alles, was Mama zaubert. Und das in Unmengen. Mein Mann mag dieses Geschnetzelte in allen Varianten, natürlich auch in dieser mit Champies. Ohne Kartoffeln für ihn allerdings undenkbar. Und ich finde es auch total lecker. Der Topf wird immer restlos geleert.

16 Bewertungen, 3 Kommentare

  • morla

    11.12.2005, 01:20 Uhr von morla
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreich

  • Chrillemaus

    09.12.2005, 01:13 Uhr von Chrillemaus
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreich

  • Dr.Claudia

    08.12.2005, 18:14 Uhr von Dr.Claudia
    Bewertung: sehr hilfreich

    Nix für mich ... LG Claudia