Maggi Ravioli Diavoli Testbericht
Erfahrungsbericht von kerlimaus99
Teuflisch scharf, aber höllisch lecker
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Gestern hatte ich leider keine Zeit, auch mit neuen Beiträgen zu beglücken, was sich aber ab heute wieder sofort ändert, wie Ihr ja hier seht.
Wie sicherlich einige von Euch bereits wissen, ist bei kerlimaus99 ja nicht jeden Tag kochen angesagt, mach ich zwar ganz gerne und denke auch ganz gut, aber oft halt keine Zeit oder auch des Öfteren keine Lust, halt irgendwie doch ein typischer Junggesellenhaushalt, so daß immer mal wieder Frittenbude, Pizza-Service oder schnelle Küche in Form von Fertiggerichten angesagt ist, und genau um ein solches Fertiggericht solles heute auch gehen, nämlich um Maggi Ravioli Diavoli, der kerlimaus99 auch heute Mittag schmackofatzen wird oder geschmackofatzt hat, je nachdem wann Ihr halt diesen Beitrag lest.
Hergestellt bzw. vertrieben wird dieses Fertiggericht von der Maggi GmbH in Singen (Hohentwiel), die aber wohl ihrerseits zum Nestlé-Konzern gehört und wird in handelsüblichen Konservendosen mit 850 ml Inhalt und einer Einwaage von 800 Gramm verkauft, wobei hier allerdings leider nur 11 Gramm Fleisch enthalten sind und es wie immer bei Konserven zu Gewichtsverlust durch Erhitzen kommen kann.
Da nun das Erhitzen schon angesprochen wurde, wie bekommt man die denn nun schön heit auf den Teller. Hierzu werden auf der Dose zwei Hinweise gegeben, auf die man aber auch selbere gekommen wäre. Zu einem kann man sie bei geringer Wärmezufuhr konventionell auf dem Herd erhitzen, natürlich vorher in einen Topf geben, wobei das mit der geringen Wärmezufuhr wirklich wichtig ist, denn die Ravioli setzen sich sonst sehr schnell an und das will man ja auch nicht, gelegentliches Umrühren natürlich nicht vergessen. Zum zweiten kann man sie natürlich auch in ein mikrowellengeeignetes Gerät geben und dann in der Mikrowelle erhitzen, wobei sie bei 600 Watt etwa 8 - 10 (meine Erfahrung) Minuten brauchen und man nach der Hälfte der Zeit einmal gründlich umrühren sollte. Prinzipiell würde natürlich auch noch eine drittte Möglichkeit der Erhitzung bestehen, nämlich der Dose im Wasserbad, aber das dauert dann noch länger und wird wohl kaum jemand machen.
Aber wenn man sie jetzt auf dem Teller hat, will man natürlich auch wissen, was man sich nun in die Futterluke steckt, sprich die technischen Angaben, also Zutaten, Inhaltsstoffe und Nährwerte. Das Gericht besteht aus Wasser, ach ne, 28 % Rivioli, die ihrerseits wiederum aus Hartweizengrieß, Wasser, Paniermehl, Schweinefleisch, Weizenkleber, Sonnenblumenöl, Weizendunst, Jodsalz, Gewürze, Hefeextrakt, Kräutern und Aromen bestehen, 21 % Tomatenmark, 6 % Paprika, Zucker, modifizierter Stärke, Jodsalz, Gewürzen, Mononatriumglutamat als Geschmacksverstärker, Weinessig mit Kräuterauszügen, Aromen, Guarkernmehl, Kanthan und Johannisbrotkernmehl als Verdickungsmittel und Sonnenblumenöl. 100 Gramm dieses Gerichtes liefern einen Brennwert von 296 kJ und beinhalten 3,1 Gramm Eiweiß, 11,5 Gramm Kohlenhydraten und 1,3 Gramm Fett und 300 Gramm (soll eine Portion sein, lächerlich) entsprechen 2,9 Broteinheiten (BE).
Da gerade schon mal das Stichwort Portion gefallen ist, mal etwas dazu. Auch wenn Ihr kerlimaus99 jetzt vielleicht für verfressen haltet, also ich habe kein Problem, so eine Dose komplett zusammen mit ein paar Schnitt Vollkorn-Toast und einem Stück Fleischwurst ganz alleine zu verputzen, gut dann bin ich auch pappsatt, aber nur 300 Gramm ohne was dazu, also das wäre auf jeden Fall viel zu wenig, aber ist halt nur bei mir so, andere kommen da vielleicht wirklich mit aus. Wie ich gerade schon schrieb, esse ich also meist etwas Vollkorn-Toast dazu, meist für die restliche Sauce, da wär es ja sonst viel zu schade drum, und meist auch noch ein Stück (150 - 200 Gramm Fleischwurst), denn in dem Gericht selbst ist ja nur sehr wenig Fleisch enthalten. Die Wurst esse ich entweder kalt dazu oder mache sie mit Heiß, dann allerdings auf dem Herd und nicht in der Mikrowelle und natürlich in Würfel geschnitten. Vielleicht noch kurz etwas zur Aussehen des Gerichtes, daß auch optisch einen guten Eindruck macht und herrlich, aber auch schon scharf, duftet, die Ravieoli sind viereckig und nicht halbmondfürmig, wie teilweise von anderen Herstellern, und in der Sosse finden sich auch richtige Paprikastückchen wieder. Heißgemacht sind die Ravioli zwar weich, aber auch nicht zerkocht, also irgendwie genau richtig, noch mit etws Biss, aber auch nicht mehr al dente.
Nun vielleicht mal zu wichtigestem, dem Geschmack, wer sich vielleicht sonst bei Ravioli darüber etwas ärgert, daß sie nicht würzig und scharf genug sind und aus diesem Grunde etwas nachwürzt, der hier allerdings alle zusätzliche Gewürze vergessen, denn diese sind wirklich würzig und sehr scharf, aber auch nicht zu scharf, dürften aber für Leute, die Scharfes nicht so gern mögen oder Probleme damit haben eher ungeeignet sein. Wem sie in dieser Form zu scharf sein sollte, dem kann ich aber auch noch empfehlen, sie mit einer anderen Sorte von Maggi Ravioli, es gibt ja noch in Tomatensauce, in pikanter Sauce, Bologneser Art oder auch Gemüse-Ravioli, zu mischen, macht dann natürlich nur Sinn, wenn man entweder zu mehreren ist, oder man hat gleich für zwei oder mehr Tage, aber dann vermischen sich halt die Geschmäcker, so daß die Schärfe sich mildert und besser verteilt, das Gericht aber halt insgesamt viel würziger wird, einfach mal ausprobieren und wenn wie mir das Fleisch zu wenig ist, einfach ein Stück Fleischwurst dazu würfeln und mit erhitzen, dann passt das auch.
Nun gegen Ende des Beitrages vielleicht noch zum Preis. Ich habe gestern Nachmittag für diese Dose beim Edeka um die Ecke im Dorf 1,35 Euro bezahlt, was ich auch noch für angemessen halte, denn es ist ja eine komplette Mahlzeit mindestens für einen, aber in Supermärkten und bei Discountern bekommt man sie natürlich auch schon 10 - 20 Cent preiswerter.
Ich jedenfalls kann diese Sorte der Ravioli nur empfehlen, weil sie mir sehr lecker schmecken und mich auch satt machen, aber dies ist natürlich nur mein persönlicher Eindruck, der ich Scharfes eh gerne esse und keine Probleme damit habe, aber es ist natürlich Geschmackssache. Trotzdem empfehle ich dieses Gericht und vergebe auch die volle Punktzahl.
In diesem Sinne, Guten Appetit.
Sollte etwas Wichtiges oder Wissenswertes fehlen, so bin ich für Hinweise und Anregungen ebenso dankbar wie für jeden anderen Eurer hoffentlich wieder zahlreichen Kommentare, die herzlich willkommen sind wie immer und gegebenenfalls in einem Update ihren Niederschlag finden werden.
Danke für Euer Interesse sowie das Lesen und Bewerten meines Beitrages.
Liebe Grüße
Euer Gerd
© kerlimaus99 27.02.2003
Wie sicherlich einige von Euch bereits wissen, ist bei kerlimaus99 ja nicht jeden Tag kochen angesagt, mach ich zwar ganz gerne und denke auch ganz gut, aber oft halt keine Zeit oder auch des Öfteren keine Lust, halt irgendwie doch ein typischer Junggesellenhaushalt, so daß immer mal wieder Frittenbude, Pizza-Service oder schnelle Küche in Form von Fertiggerichten angesagt ist, und genau um ein solches Fertiggericht solles heute auch gehen, nämlich um Maggi Ravioli Diavoli, der kerlimaus99 auch heute Mittag schmackofatzen wird oder geschmackofatzt hat, je nachdem wann Ihr halt diesen Beitrag lest.
Hergestellt bzw. vertrieben wird dieses Fertiggericht von der Maggi GmbH in Singen (Hohentwiel), die aber wohl ihrerseits zum Nestlé-Konzern gehört und wird in handelsüblichen Konservendosen mit 850 ml Inhalt und einer Einwaage von 800 Gramm verkauft, wobei hier allerdings leider nur 11 Gramm Fleisch enthalten sind und es wie immer bei Konserven zu Gewichtsverlust durch Erhitzen kommen kann.
Da nun das Erhitzen schon angesprochen wurde, wie bekommt man die denn nun schön heit auf den Teller. Hierzu werden auf der Dose zwei Hinweise gegeben, auf die man aber auch selbere gekommen wäre. Zu einem kann man sie bei geringer Wärmezufuhr konventionell auf dem Herd erhitzen, natürlich vorher in einen Topf geben, wobei das mit der geringen Wärmezufuhr wirklich wichtig ist, denn die Ravioli setzen sich sonst sehr schnell an und das will man ja auch nicht, gelegentliches Umrühren natürlich nicht vergessen. Zum zweiten kann man sie natürlich auch in ein mikrowellengeeignetes Gerät geben und dann in der Mikrowelle erhitzen, wobei sie bei 600 Watt etwa 8 - 10 (meine Erfahrung) Minuten brauchen und man nach der Hälfte der Zeit einmal gründlich umrühren sollte. Prinzipiell würde natürlich auch noch eine drittte Möglichkeit der Erhitzung bestehen, nämlich der Dose im Wasserbad, aber das dauert dann noch länger und wird wohl kaum jemand machen.
Aber wenn man sie jetzt auf dem Teller hat, will man natürlich auch wissen, was man sich nun in die Futterluke steckt, sprich die technischen Angaben, also Zutaten, Inhaltsstoffe und Nährwerte. Das Gericht besteht aus Wasser, ach ne, 28 % Rivioli, die ihrerseits wiederum aus Hartweizengrieß, Wasser, Paniermehl, Schweinefleisch, Weizenkleber, Sonnenblumenöl, Weizendunst, Jodsalz, Gewürze, Hefeextrakt, Kräutern und Aromen bestehen, 21 % Tomatenmark, 6 % Paprika, Zucker, modifizierter Stärke, Jodsalz, Gewürzen, Mononatriumglutamat als Geschmacksverstärker, Weinessig mit Kräuterauszügen, Aromen, Guarkernmehl, Kanthan und Johannisbrotkernmehl als Verdickungsmittel und Sonnenblumenöl. 100 Gramm dieses Gerichtes liefern einen Brennwert von 296 kJ und beinhalten 3,1 Gramm Eiweiß, 11,5 Gramm Kohlenhydraten und 1,3 Gramm Fett und 300 Gramm (soll eine Portion sein, lächerlich) entsprechen 2,9 Broteinheiten (BE).
Da gerade schon mal das Stichwort Portion gefallen ist, mal etwas dazu. Auch wenn Ihr kerlimaus99 jetzt vielleicht für verfressen haltet, also ich habe kein Problem, so eine Dose komplett zusammen mit ein paar Schnitt Vollkorn-Toast und einem Stück Fleischwurst ganz alleine zu verputzen, gut dann bin ich auch pappsatt, aber nur 300 Gramm ohne was dazu, also das wäre auf jeden Fall viel zu wenig, aber ist halt nur bei mir so, andere kommen da vielleicht wirklich mit aus. Wie ich gerade schon schrieb, esse ich also meist etwas Vollkorn-Toast dazu, meist für die restliche Sauce, da wär es ja sonst viel zu schade drum, und meist auch noch ein Stück (150 - 200 Gramm Fleischwurst), denn in dem Gericht selbst ist ja nur sehr wenig Fleisch enthalten. Die Wurst esse ich entweder kalt dazu oder mache sie mit Heiß, dann allerdings auf dem Herd und nicht in der Mikrowelle und natürlich in Würfel geschnitten. Vielleicht noch kurz etwas zur Aussehen des Gerichtes, daß auch optisch einen guten Eindruck macht und herrlich, aber auch schon scharf, duftet, die Ravieoli sind viereckig und nicht halbmondfürmig, wie teilweise von anderen Herstellern, und in der Sosse finden sich auch richtige Paprikastückchen wieder. Heißgemacht sind die Ravioli zwar weich, aber auch nicht zerkocht, also irgendwie genau richtig, noch mit etws Biss, aber auch nicht mehr al dente.
Nun vielleicht mal zu wichtigestem, dem Geschmack, wer sich vielleicht sonst bei Ravioli darüber etwas ärgert, daß sie nicht würzig und scharf genug sind und aus diesem Grunde etwas nachwürzt, der hier allerdings alle zusätzliche Gewürze vergessen, denn diese sind wirklich würzig und sehr scharf, aber auch nicht zu scharf, dürften aber für Leute, die Scharfes nicht so gern mögen oder Probleme damit haben eher ungeeignet sein. Wem sie in dieser Form zu scharf sein sollte, dem kann ich aber auch noch empfehlen, sie mit einer anderen Sorte von Maggi Ravioli, es gibt ja noch in Tomatensauce, in pikanter Sauce, Bologneser Art oder auch Gemüse-Ravioli, zu mischen, macht dann natürlich nur Sinn, wenn man entweder zu mehreren ist, oder man hat gleich für zwei oder mehr Tage, aber dann vermischen sich halt die Geschmäcker, so daß die Schärfe sich mildert und besser verteilt, das Gericht aber halt insgesamt viel würziger wird, einfach mal ausprobieren und wenn wie mir das Fleisch zu wenig ist, einfach ein Stück Fleischwurst dazu würfeln und mit erhitzen, dann passt das auch.
Nun gegen Ende des Beitrages vielleicht noch zum Preis. Ich habe gestern Nachmittag für diese Dose beim Edeka um die Ecke im Dorf 1,35 Euro bezahlt, was ich auch noch für angemessen halte, denn es ist ja eine komplette Mahlzeit mindestens für einen, aber in Supermärkten und bei Discountern bekommt man sie natürlich auch schon 10 - 20 Cent preiswerter.
Ich jedenfalls kann diese Sorte der Ravioli nur empfehlen, weil sie mir sehr lecker schmecken und mich auch satt machen, aber dies ist natürlich nur mein persönlicher Eindruck, der ich Scharfes eh gerne esse und keine Probleme damit habe, aber es ist natürlich Geschmackssache. Trotzdem empfehle ich dieses Gericht und vergebe auch die volle Punktzahl.
In diesem Sinne, Guten Appetit.
Sollte etwas Wichtiges oder Wissenswertes fehlen, so bin ich für Hinweise und Anregungen ebenso dankbar wie für jeden anderen Eurer hoffentlich wieder zahlreichen Kommentare, die herzlich willkommen sind wie immer und gegebenenfalls in einem Update ihren Niederschlag finden werden.
Danke für Euer Interesse sowie das Lesen und Bewerten meines Beitrages.
Liebe Grüße
Euer Gerd
© kerlimaus99 27.02.2003
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