Maine Coon Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Familientauglichkeit:
- Futterkosten:
- Pflegeaufwand:
- Platzbedarf:
Erfahrungsbericht von nudelsuppe
Der Hund unter den Katzen
Pro:
- Charakter - Fell - Größe - Verhalten
Kontra:
- HCM Krankheit
Empfehlung:
Ja
Ich bin bereits mit Maine Coon aufgewachsen und habe mich deshalb vor einem guten Jahr dazu entschlossen mir selber welche zu holen. Leben in der Bude muss sein. Jedoch habe ich durch das jahrelange Zusammenleben mit Coonies bereits viele Erfahrungen gesammelt.
Größe und Fell
Ich bevorzuge sie zunächst einmal wegen ihrer tollen Körpergröße. Maine Coon werden im Vergleich zu anderen Katzen sehr groß. Ich persönlich habe mir zwei Brüder aus einem Wurf geholt. Männchen werden nämlich noch größer als Weibchen.
Darüber hinaus haben Coonies ein wundervolles Fell. Highlight dabei sind natürlich die Pinselchen an den Ohren, die stark an Luchse erinnern. Sehr dicht, sehr lang und toll gezeichnetes Fell, je nach Farbwahl. Das bringt natürlich auch seine Nachteile mit sich. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es besser ist die Tiere regelmäßig mit einer Bürst zu kämmen. Dabei aber bitte nicht so große Metallborsten nehmen, die reißen mehr aus als dass sie kämmen. Auf Grund der Haarlänge und der teilweise ruppigen Struktur neigen Coonies vor allem an den Achseln dazu Knoten zu bilden. Es ist wirklich kein Spaß die rauszuschneiden, da es den Katern natürlich nicht gefällt. Des Weiteren kann beim Toilettengang schon mal was in dem langen Fell hängenbleiben, das passiert allerdings eher selten, sollte dennoch erwähnt werden.
Haltung
Ich persönlich halte meine Coonies zu zweit, da ich nebenbei auch studieren gehe. Aber selbst wenn ich viel zuhause wäre, würde ich die Tiere niemals alleine halten, es sei denn sie haben ein massives Problem mit Artgenossen. Wachsen die Tiere im selben Alter auf, sollte es aber keine Probleme geben. Der Vorteil liegt klar auf der Hand: die Tiere kommen zu mir zum schmusen und bauen etwaige Aggressionen untereinander ab, statt mich zu zerlegen. Sie spielen miteinander, putzen sich gegenseitig, schlafen beieinander und käbbeln sich. Es gibt nun mal auch Dinge die man als Mensch nicht ersetzen kann.
Ich halte meine Tiere in der Wohnung mit Zugang zum Balkon der selbstverständlich mit einem Netz geschützt ist, damit die Tiere nicht herunterfallen. Sie genießen es in der Sonne zu sitzen, deswegen halte ich es schon für notwendig, dass die Tiere zumindest einen Balkon haben. Von Freigängern halte ich persönlich nicht so viel, da es in der Stadt einfach zu gefährlich ist und Coonies habe ich auch noch nie draußen gesehen, die würden wahrscheinlich eh geklaut werden.
Die Tierchen toben natürlich auch gerne mal, deswegen sollte man schon ein bisschen Platz haben, jedoch ist kein ganzes Haus nötig.
Charakter
Maine Coon sind echte Haudegen. Sie haben einen fantastischen Charakter und man entdeckt immer wieder neues an den Tierchen. Einer meiner Kater apportiert beispielsweise. Sie sind Hunden teilweise ziemlich ähnlich. Für mich die absolut tollste Katze, alleine vom Charakter her. Sie sind sehr verspielt, verschmust und an und für sich lieb. Dennoch sollte man wie bei jeder Katze am besten wenig Deko rum stehen haben, da Coonies manchmal unterschätzen wie groß sie sind und ihr Wendekreis ist. Kann zu dem einen oder anderen Scherbenhaufen führen. Coonies sind anhänglich, haben aber auch ihren eigenen Kopf und brauchen auch mal Abstand. Den sollte man dem Tier auch gönnen.
Futter
Beim Futter greife ich zu Premium-Trockenfutter. Was anderes kommt mir nicht ins Haus. Ein 10 KG reicht aber auch für ca. 2 Monate, deswegen halten sich die Kosten in Grenzen.
Zu Nassfutter greife ich nicht regelmäßig, aber wenn, dann auch nur zu Premiumfutter. Leider sind viele Sorten und Marken, darunter auch die teuren die man aus der Werbung kennt, mit ordentlich Zucker und Abfällen versetzt. Was man selber nicht essen würde sollte man seiner Katze auch nicht vorsetzen, so sehe ich das.
Ab und zu bekommen sie Leckerlis, wobei ich auch hier auf die Zusätze achte. Zucker macht die Tiere krank und sie wollen natürlich nur noch dieses Zeug essen.
Als meine beiden Kerle noch kleiner waren habe ich ihnen auch gerne mal Hähnchenbrust gekocht und kleingeschnitten, teilweise auch mit ein bisschen gutem Nassfutter vermischt und dann gegeben. Das fanden sie auch immer ganz lecker.
Wasser trinken meine Beiden vor allem aus der Badewanne. Laufendes Wasser scheint für sie ein echtes Erlebnis zu sein. Aus dem Napf trinken sie nur manchmal, am liebsten kippen sie ihn aber um.
Krankheiten
Nun kommen wir zu einem sehr großen Manko der Maine Coon Katze.
Auf Grund der Überzüchtung ist es zu typischen Krankheitsbildern gekommen.
Ganz vorne auf der Liste steht die Herzerkrankung HCM. Bis mindestens zum fünften Lebensjahr besteht die Gefahr, dass die Tiere daran erkranken, meistens erblich bedingt. Ein Gen Test vom Züchter bringt hier rein gar nichts! Lediglich ein Ultraschall gibt die Gewissheit, ob das Tier krank oder gesund ist. Sind die Elterntiere nicht geprüft, sollte man ab ca 1 1/2 Jahren mit den Tieren jährlich zum schallen gehen. Sollten sie krank sein, kann man sie dann wenigstens mit Tabletten behandeln. HCM führt dazu, dass sie Tiere plötzlich umfallen und einfach tot sind, auf Grund von Thromben die sich lösen. Am Besten ist es zu einem Züchter zu gehen der sich damit auskennt und seine Tiere regelmäßig schallen lässt um eben diese Krankheit auszuschließen. Es ist wirklich tragisch das Tier zu verlieren, wenn man es hätte vermeiden können.
Des Weiteren treten bei Coonies öfters Probleme mit dem Zahnfleisch auf. Man sollte die Zähne entweder regelmäßig selber kontrollieren und dabei den Rachen auf Rötungen untersuchen, so wie die Lechzen hochziehen und am Zahnfleisch nach Rötungen suchen. Auch starker Mundgeruch weißt auf eine Entzündung hin. Im jungen Alter ist dies erstmal nicht allzu tragisch, die Tiere dürfen auch nicht permanent Antibiotika nehmen, aber man sollte darauf achten. Im Zweifelsfall und bei zu vielen und immer wieder auftretenden Entzündungen, müssen teilweise Zähne gezogen werden. Ist die Katze an HCM erkrankt ist es noch wichtiger auf die Zähne und das Zahnfleisch zu achten, da Bakterien sonst das Herz zusätzlich belasten.
Toilette und Streu
Die Toilette sollte den großen Katern auch viel Platz bieten. Ich bin kein Fan von geschlossenen Klos, die Kater sind einfach viel zu groß dafür. Es gibt Jumbo Schalenklos, die den Kerlen genug Platz zum Scharren, Buddeln und letztlich auch fürs Geschäft bieten. Das Streu ist Geschmackssache, jedoch habe ich gute Erfahrungen mit Katzenstreu gemacht, welches mit Babypuder versetzt ist. Der Geruch ist nicht so unangenehm und es klumpt einfach gut. Bei der Bürste bin ich auf einen Geheimtipp gestoßen, eine aus den USA importierte Schaufel, bei welcher sich das lästige Sieben erübrigt. Die Schaufel gibt es natürlich auch in Deutschen Online Shops.
Größe und Fell
Ich bevorzuge sie zunächst einmal wegen ihrer tollen Körpergröße. Maine Coon werden im Vergleich zu anderen Katzen sehr groß. Ich persönlich habe mir zwei Brüder aus einem Wurf geholt. Männchen werden nämlich noch größer als Weibchen.
Darüber hinaus haben Coonies ein wundervolles Fell. Highlight dabei sind natürlich die Pinselchen an den Ohren, die stark an Luchse erinnern. Sehr dicht, sehr lang und toll gezeichnetes Fell, je nach Farbwahl. Das bringt natürlich auch seine Nachteile mit sich. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es besser ist die Tiere regelmäßig mit einer Bürst zu kämmen. Dabei aber bitte nicht so große Metallborsten nehmen, die reißen mehr aus als dass sie kämmen. Auf Grund der Haarlänge und der teilweise ruppigen Struktur neigen Coonies vor allem an den Achseln dazu Knoten zu bilden. Es ist wirklich kein Spaß die rauszuschneiden, da es den Katern natürlich nicht gefällt. Des Weiteren kann beim Toilettengang schon mal was in dem langen Fell hängenbleiben, das passiert allerdings eher selten, sollte dennoch erwähnt werden.
Haltung
Ich persönlich halte meine Coonies zu zweit, da ich nebenbei auch studieren gehe. Aber selbst wenn ich viel zuhause wäre, würde ich die Tiere niemals alleine halten, es sei denn sie haben ein massives Problem mit Artgenossen. Wachsen die Tiere im selben Alter auf, sollte es aber keine Probleme geben. Der Vorteil liegt klar auf der Hand: die Tiere kommen zu mir zum schmusen und bauen etwaige Aggressionen untereinander ab, statt mich zu zerlegen. Sie spielen miteinander, putzen sich gegenseitig, schlafen beieinander und käbbeln sich. Es gibt nun mal auch Dinge die man als Mensch nicht ersetzen kann.
Ich halte meine Tiere in der Wohnung mit Zugang zum Balkon der selbstverständlich mit einem Netz geschützt ist, damit die Tiere nicht herunterfallen. Sie genießen es in der Sonne zu sitzen, deswegen halte ich es schon für notwendig, dass die Tiere zumindest einen Balkon haben. Von Freigängern halte ich persönlich nicht so viel, da es in der Stadt einfach zu gefährlich ist und Coonies habe ich auch noch nie draußen gesehen, die würden wahrscheinlich eh geklaut werden.
Die Tierchen toben natürlich auch gerne mal, deswegen sollte man schon ein bisschen Platz haben, jedoch ist kein ganzes Haus nötig.
Charakter
Maine Coon sind echte Haudegen. Sie haben einen fantastischen Charakter und man entdeckt immer wieder neues an den Tierchen. Einer meiner Kater apportiert beispielsweise. Sie sind Hunden teilweise ziemlich ähnlich. Für mich die absolut tollste Katze, alleine vom Charakter her. Sie sind sehr verspielt, verschmust und an und für sich lieb. Dennoch sollte man wie bei jeder Katze am besten wenig Deko rum stehen haben, da Coonies manchmal unterschätzen wie groß sie sind und ihr Wendekreis ist. Kann zu dem einen oder anderen Scherbenhaufen führen. Coonies sind anhänglich, haben aber auch ihren eigenen Kopf und brauchen auch mal Abstand. Den sollte man dem Tier auch gönnen.
Futter
Beim Futter greife ich zu Premium-Trockenfutter. Was anderes kommt mir nicht ins Haus. Ein 10 KG reicht aber auch für ca. 2 Monate, deswegen halten sich die Kosten in Grenzen.
Zu Nassfutter greife ich nicht regelmäßig, aber wenn, dann auch nur zu Premiumfutter. Leider sind viele Sorten und Marken, darunter auch die teuren die man aus der Werbung kennt, mit ordentlich Zucker und Abfällen versetzt. Was man selber nicht essen würde sollte man seiner Katze auch nicht vorsetzen, so sehe ich das.
Ab und zu bekommen sie Leckerlis, wobei ich auch hier auf die Zusätze achte. Zucker macht die Tiere krank und sie wollen natürlich nur noch dieses Zeug essen.
Als meine beiden Kerle noch kleiner waren habe ich ihnen auch gerne mal Hähnchenbrust gekocht und kleingeschnitten, teilweise auch mit ein bisschen gutem Nassfutter vermischt und dann gegeben. Das fanden sie auch immer ganz lecker.
Wasser trinken meine Beiden vor allem aus der Badewanne. Laufendes Wasser scheint für sie ein echtes Erlebnis zu sein. Aus dem Napf trinken sie nur manchmal, am liebsten kippen sie ihn aber um.
Krankheiten
Nun kommen wir zu einem sehr großen Manko der Maine Coon Katze.
Auf Grund der Überzüchtung ist es zu typischen Krankheitsbildern gekommen.
Ganz vorne auf der Liste steht die Herzerkrankung HCM. Bis mindestens zum fünften Lebensjahr besteht die Gefahr, dass die Tiere daran erkranken, meistens erblich bedingt. Ein Gen Test vom Züchter bringt hier rein gar nichts! Lediglich ein Ultraschall gibt die Gewissheit, ob das Tier krank oder gesund ist. Sind die Elterntiere nicht geprüft, sollte man ab ca 1 1/2 Jahren mit den Tieren jährlich zum schallen gehen. Sollten sie krank sein, kann man sie dann wenigstens mit Tabletten behandeln. HCM führt dazu, dass sie Tiere plötzlich umfallen und einfach tot sind, auf Grund von Thromben die sich lösen. Am Besten ist es zu einem Züchter zu gehen der sich damit auskennt und seine Tiere regelmäßig schallen lässt um eben diese Krankheit auszuschließen. Es ist wirklich tragisch das Tier zu verlieren, wenn man es hätte vermeiden können.
Des Weiteren treten bei Coonies öfters Probleme mit dem Zahnfleisch auf. Man sollte die Zähne entweder regelmäßig selber kontrollieren und dabei den Rachen auf Rötungen untersuchen, so wie die Lechzen hochziehen und am Zahnfleisch nach Rötungen suchen. Auch starker Mundgeruch weißt auf eine Entzündung hin. Im jungen Alter ist dies erstmal nicht allzu tragisch, die Tiere dürfen auch nicht permanent Antibiotika nehmen, aber man sollte darauf achten. Im Zweifelsfall und bei zu vielen und immer wieder auftretenden Entzündungen, müssen teilweise Zähne gezogen werden. Ist die Katze an HCM erkrankt ist es noch wichtiger auf die Zähne und das Zahnfleisch zu achten, da Bakterien sonst das Herz zusätzlich belasten.
Toilette und Streu
Die Toilette sollte den großen Katern auch viel Platz bieten. Ich bin kein Fan von geschlossenen Klos, die Kater sind einfach viel zu groß dafür. Es gibt Jumbo Schalenklos, die den Kerlen genug Platz zum Scharren, Buddeln und letztlich auch fürs Geschäft bieten. Das Streu ist Geschmackssache, jedoch habe ich gute Erfahrungen mit Katzenstreu gemacht, welches mit Babypuder versetzt ist. Der Geruch ist nicht so unangenehm und es klumpt einfach gut. Bei der Bürste bin ich auf einen Geheimtipp gestoßen, eine aus den USA importierte Schaufel, bei welcher sich das lästige Sieben erübrigt. Die Schaufel gibt es natürlich auch in Deutschen Online Shops.
40 Bewertungen, 5 Kommentare
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01.10.2012, 07:56 Uhr von campino
Bewertung: sehr hilfreichLG AndreA
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30.09.2012, 18:53 Uhr von nikila1985
Bewertung: sehr hilfreichüber eine Gegenbewertung wäre ich dir sehr Dankbar.
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30.09.2012, 18:37 Uhr von sigrid9979
Bewertung: sehr hilfreichWünsche einen schönen Sonntag..
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30.09.2012, 17:10 Uhr von Baby1
Bewertung: sehr hilfreich.•:*¨ ¨*:•. Liebe Grüße Anita .•:*¨ ¨*:•.
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30.09.2012, 16:16 Uhr von katjafranke
Bewertung: sehr hilfreichGrüße von der Katja....
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