Manhattan Love Story (VHS) Testbericht
ab 9,49 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
Erfahrungsbericht von Bjoern.Becher
*Schnulz* *Schnulz* *Schnulz* *Schnulz*
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Wer kennt denn nicht das schöne Märchen von Cinderella, das man als Kind immer wieder gehört hat und das uns doch so schön gezeigt hat, dass auch das ärmste Mädchen seinen Traumprinzen finden kann. Oft wurde danach dieses tolle Märchen in irgendeiner Art und Weise verfilmt und so machte sich auch der Regisseur Wayne Wang daran diese schöne Märchen in einer modernen Form dem Zuschauer zu präsentieren.
I N H A L T
°°°°°°°°°°°°
Marisa Ventura (Jennifer Lopez) ist eine typische Cinderella. Sie arbeitet hart in einem Nobelhotel in New York, um sich und ihren kleinen Sohn Ty (Tyler Posey) ernähren zu können. Dabei ist ihre Hauptaufgabe unsichtbar bleiben, um die noblen Gäste des Hotels nicht zu stören, aber auch im richtigen Moment sichtbar zu sein, um dem Gast jeden noch so dämlichen Wunsch zu erüllen.
Innerlich träumt sie aber von einem Aufstieg ins Management des Hotels, und vor allem ihre Mitarbeitern Stephanie (Marissa Matrone) versucht sie zu überzeugen, sich auch für den vakanten Posten im Management zu bewerben.
Doch eines Tages trifft die Cinderella ihren Traumprinzen: Den reichen republikanischen Abgeordneten Chris Marshall (Ralph Fiennes), der sie für einen reichen Gast des Hotels hält und gleich ausführt.
Doch Marisa weiß, dass dies alles ein Schwindel ist, und zieht sich schnell wieder in ihre Identität als Zimmermädchen zurück und versucht nun alles um Chris aus dem Weg zu gehen. Doch dieser hat sich verliebt und sucht jetzt, wie der Traumprinz mit dem Schuh Cinderella, verzweifelt nach seiner Angebeteten!
Doch noch viele Knüppel werden den Beiden zwischen die Beine geworfen, bis sie endlich zueinander finden!
M E I N U N G
°°°°°°°°°°°°
„Manhattan Love Story“ ist jetzt nach „Ein Chef zum Verlieben“ (mit Sandra Bullock und Hugh Grant) innerhalb von kurzer Zeit die zweite Romantikkomödie, die ich mir anschauen durfte/musste, und somit liegt ein Vergleich der beiden nicht allzu fern und allein diesen Vergleich verliert „Manhattan Love Story“ um weiten und das liegt sich nicht an der politisch unterschiedlichen Richtung. Während „Ein Chef zum Verlieben“ sich doch an einigen Stellen über die Bush-Regierung lustig macht und eine konträre Position besitzt, könnte man einige Szenen von „Manhattan Love Story“ in einen Wahlwerbespot für die Republikaner aufnehmen, aber dies stört nur sekundär.
Primär stört etwas anderes, und das ist gar nicht einmal die abgedroschene Story (diese besitzt „Ein Chef zum Verlieben“ auch), nein, es ist der fehlende Esprit, der fehlende Witz, der fehlende Charme des ganzen Films.
Wo es bei der Konkurrenz viele wortwitzige Dialoge gibt, sprühen die Dialoge bei „Manhattan Love Story“ nur so vor Plattitüden und teilweise sträuben sich einem die Haare, wenn man sich näher mit dem Geschehen auf der Leinwand beschäftigt.
Gegen das platte Drehbuch, haben natürlich auch die großartigsten Schauspieler keine Chance, und so auch nicht Jennifer Lopez. Wobei man Jennifer Lopez sicher nicht als großartige Schauspielerin bezeichnen, zumindest ist sie mir bisher eigentlich immer nur negativ aufgefallen, außer vielleicht in „U-Turn“, was aber vielleicht auch daran liegt, dass der Film so großartig ist.
Mrs. Lopez, diese Mischung aus Schauspielerin und Sänger, und die Klatschpresse mit Eifersüchteleien wegen ihres Freundes Ben Affleck versorgende Diva, schafft es aber sogar das schwache Drehbuch zu unterbieten. Es handelt sich bei diesem Film, um eine Love-Story, und bei so was erwartet man von der Hauptdarstellerin doch ein paar Emotionen. Lange Zeit Fehlanzeige, und wenn dann endlich mal ein paar Emotionen kommen, wirken sie doch recht steril und aufgesetzt.
Aber immerhin ist Frau Lopez in guter Gesellschaft, denn auch ihr Filmpartner Ralph Fiennes mag nicht zu überzeugen. Genau der Ralph Fiennes, der vor kurzem noch in „Roter Drache“ sehr überzeugend einen Killer spielte und immerhin schon zwei Oscar-Nominierungen vorweisen kann (für „Der englische Patient“ und für „Schindlers Liste“), spielt hier zum Vergessen. Immer gleich grinsend stolpert er durch den Film und als er einmal sein Grinsen absetzt, weil er gerade erfahren hat, das Marisa ein Zimmermädchen ist, schaut er so wie sein großer Hund, der neben ihm rumläuft.
Immerhin wird der Film in den Nebenrollen etwas besser. Der Standard-Nebenrollenspieler Stanley Tucci hat schwer mit dem Drehbuch zu kämpfen, macht aber immerhin gute Miene zum bösen Spiel und schafft es wenigstens dem Zuschauer ein paar mal ein Lächeln zu entlocken und Bob Hoskins als Hotelbutler ist schon fast ein Genuss, was aber sicher damit zusammenhängt, das der Rest so schlecht ist. Auch Natasha Richardson als arrogante, reiche und versnobte Caroline Lane, die Chris Marshall für sich gewinnen will, spielt ganz passabel.
Positiv kann man noch anmerken, dass es sogar eine kleine Nette Idee im Drehbuch gibt, nämlich zwei Französinnen, die im Hotel wohnen, und immer zu klauen. Diese führten am Ende wenigstens noch zu einem Lacher von mir. Und auch der Soundtrack kann stellenweise begeistern (Norah Jones, Simon & Garfunkel), an anderen Stellen aber auch wieder weniger (vor allem die Mischung aus Oldies und Black-Music erscheint mir hier etwas zweifelhaft)
F A Z I T
°°°°°°°°°°°°
„Manhattan Love Story“ ist Schnulz pur, absoluter Schnulz. Wer auf so was steht gerne, aber ich fand das ganze schrecklich und die Konkurrenz von „Ein Chef zum Verlieben“ beweist, dass man diesen Schnulz auch noch mit etwas Humor verpacken kann, und damit erträglich, sogar sehenswert machen kann. Auch die beiden Hauptdarsteller Jennifer Lopez und Ralph Fiennes unterliegen der Konkurrenz deutlich.
Insgesamt 3 unaufgeräumte Punkte auf meiner 10er Skala!
D A T E N
°°°°°°°°°°°°
Titel Deutschland: Manhattan Love Story
Originaltitel: Maid in Manhattan
Genre:Liebesschnulze
USA 2002, FSK: keine Altersbeschränkung, Laufzeit: 105 Minuten
Darsteller: Jennifer Lopez (Marisa Ventura), Ralph Fiennes (Christopher Marshall), Natasha Richardson (Caroline Lane), Stanley Tucci (Jerry Siegel), Tyler Posey (Ty Ventura), Bob Hoskins (Lionel Bloch), Frances Conroy (Paula Burns), Chris Eigeman (John Bextrum), Amy Sedaris (Rachel Hoffberg), Marissa Matrone (Stephanie Kehoe), Priscilla Lopez (Veronica Ventura), Lisa Roberts (Cora), Maddie Corman (Leezette), Sharon Wilkins (Clarice), Jayne Houdyshell (Carmen)
Regie: Wayne Wang
Produzenten: Elaine Goldsmith-Thomas, Paul Schiff, Deborah Schindler
Drehbuch: Kevin Wade, Edmond Dantes
Musik: Alan Silvestri
Kamera: Karl Walter Lindenlaub
Schnitt: Craig McKay
Kostüme: Albert Wolsky
W E I T E R F Ü H R E N D E *I N F O R M A T I O N E N
°°°°°°°°°°°°
Offizielle Homepage: http://www.manhattan-love-story.de
Internet Movie Database: http://german.imdb.com/Title?0252076
Online Filmdatenbank: http://www.ofdb.de/view.php?page=film&fid=28835
© Björn Becher 2003
I N H A L T
°°°°°°°°°°°°
Marisa Ventura (Jennifer Lopez) ist eine typische Cinderella. Sie arbeitet hart in einem Nobelhotel in New York, um sich und ihren kleinen Sohn Ty (Tyler Posey) ernähren zu können. Dabei ist ihre Hauptaufgabe unsichtbar bleiben, um die noblen Gäste des Hotels nicht zu stören, aber auch im richtigen Moment sichtbar zu sein, um dem Gast jeden noch so dämlichen Wunsch zu erüllen.
Innerlich träumt sie aber von einem Aufstieg ins Management des Hotels, und vor allem ihre Mitarbeitern Stephanie (Marissa Matrone) versucht sie zu überzeugen, sich auch für den vakanten Posten im Management zu bewerben.
Doch eines Tages trifft die Cinderella ihren Traumprinzen: Den reichen republikanischen Abgeordneten Chris Marshall (Ralph Fiennes), der sie für einen reichen Gast des Hotels hält und gleich ausführt.
Doch Marisa weiß, dass dies alles ein Schwindel ist, und zieht sich schnell wieder in ihre Identität als Zimmermädchen zurück und versucht nun alles um Chris aus dem Weg zu gehen. Doch dieser hat sich verliebt und sucht jetzt, wie der Traumprinz mit dem Schuh Cinderella, verzweifelt nach seiner Angebeteten!
Doch noch viele Knüppel werden den Beiden zwischen die Beine geworfen, bis sie endlich zueinander finden!
M E I N U N G
°°°°°°°°°°°°
„Manhattan Love Story“ ist jetzt nach „Ein Chef zum Verlieben“ (mit Sandra Bullock und Hugh Grant) innerhalb von kurzer Zeit die zweite Romantikkomödie, die ich mir anschauen durfte/musste, und somit liegt ein Vergleich der beiden nicht allzu fern und allein diesen Vergleich verliert „Manhattan Love Story“ um weiten und das liegt sich nicht an der politisch unterschiedlichen Richtung. Während „Ein Chef zum Verlieben“ sich doch an einigen Stellen über die Bush-Regierung lustig macht und eine konträre Position besitzt, könnte man einige Szenen von „Manhattan Love Story“ in einen Wahlwerbespot für die Republikaner aufnehmen, aber dies stört nur sekundär.
Primär stört etwas anderes, und das ist gar nicht einmal die abgedroschene Story (diese besitzt „Ein Chef zum Verlieben“ auch), nein, es ist der fehlende Esprit, der fehlende Witz, der fehlende Charme des ganzen Films.
Wo es bei der Konkurrenz viele wortwitzige Dialoge gibt, sprühen die Dialoge bei „Manhattan Love Story“ nur so vor Plattitüden und teilweise sträuben sich einem die Haare, wenn man sich näher mit dem Geschehen auf der Leinwand beschäftigt.
Gegen das platte Drehbuch, haben natürlich auch die großartigsten Schauspieler keine Chance, und so auch nicht Jennifer Lopez. Wobei man Jennifer Lopez sicher nicht als großartige Schauspielerin bezeichnen, zumindest ist sie mir bisher eigentlich immer nur negativ aufgefallen, außer vielleicht in „U-Turn“, was aber vielleicht auch daran liegt, dass der Film so großartig ist.
Mrs. Lopez, diese Mischung aus Schauspielerin und Sänger, und die Klatschpresse mit Eifersüchteleien wegen ihres Freundes Ben Affleck versorgende Diva, schafft es aber sogar das schwache Drehbuch zu unterbieten. Es handelt sich bei diesem Film, um eine Love-Story, und bei so was erwartet man von der Hauptdarstellerin doch ein paar Emotionen. Lange Zeit Fehlanzeige, und wenn dann endlich mal ein paar Emotionen kommen, wirken sie doch recht steril und aufgesetzt.
Aber immerhin ist Frau Lopez in guter Gesellschaft, denn auch ihr Filmpartner Ralph Fiennes mag nicht zu überzeugen. Genau der Ralph Fiennes, der vor kurzem noch in „Roter Drache“ sehr überzeugend einen Killer spielte und immerhin schon zwei Oscar-Nominierungen vorweisen kann (für „Der englische Patient“ und für „Schindlers Liste“), spielt hier zum Vergessen. Immer gleich grinsend stolpert er durch den Film und als er einmal sein Grinsen absetzt, weil er gerade erfahren hat, das Marisa ein Zimmermädchen ist, schaut er so wie sein großer Hund, der neben ihm rumläuft.
Immerhin wird der Film in den Nebenrollen etwas besser. Der Standard-Nebenrollenspieler Stanley Tucci hat schwer mit dem Drehbuch zu kämpfen, macht aber immerhin gute Miene zum bösen Spiel und schafft es wenigstens dem Zuschauer ein paar mal ein Lächeln zu entlocken und Bob Hoskins als Hotelbutler ist schon fast ein Genuss, was aber sicher damit zusammenhängt, das der Rest so schlecht ist. Auch Natasha Richardson als arrogante, reiche und versnobte Caroline Lane, die Chris Marshall für sich gewinnen will, spielt ganz passabel.
Positiv kann man noch anmerken, dass es sogar eine kleine Nette Idee im Drehbuch gibt, nämlich zwei Französinnen, die im Hotel wohnen, und immer zu klauen. Diese führten am Ende wenigstens noch zu einem Lacher von mir. Und auch der Soundtrack kann stellenweise begeistern (Norah Jones, Simon & Garfunkel), an anderen Stellen aber auch wieder weniger (vor allem die Mischung aus Oldies und Black-Music erscheint mir hier etwas zweifelhaft)
F A Z I T
°°°°°°°°°°°°
„Manhattan Love Story“ ist Schnulz pur, absoluter Schnulz. Wer auf so was steht gerne, aber ich fand das ganze schrecklich und die Konkurrenz von „Ein Chef zum Verlieben“ beweist, dass man diesen Schnulz auch noch mit etwas Humor verpacken kann, und damit erträglich, sogar sehenswert machen kann. Auch die beiden Hauptdarsteller Jennifer Lopez und Ralph Fiennes unterliegen der Konkurrenz deutlich.
Insgesamt 3 unaufgeräumte Punkte auf meiner 10er Skala!
D A T E N
°°°°°°°°°°°°
Titel Deutschland: Manhattan Love Story
Originaltitel: Maid in Manhattan
Genre:Liebesschnulze
USA 2002, FSK: keine Altersbeschränkung, Laufzeit: 105 Minuten
Darsteller: Jennifer Lopez (Marisa Ventura), Ralph Fiennes (Christopher Marshall), Natasha Richardson (Caroline Lane), Stanley Tucci (Jerry Siegel), Tyler Posey (Ty Ventura), Bob Hoskins (Lionel Bloch), Frances Conroy (Paula Burns), Chris Eigeman (John Bextrum), Amy Sedaris (Rachel Hoffberg), Marissa Matrone (Stephanie Kehoe), Priscilla Lopez (Veronica Ventura), Lisa Roberts (Cora), Maddie Corman (Leezette), Sharon Wilkins (Clarice), Jayne Houdyshell (Carmen)
Regie: Wayne Wang
Produzenten: Elaine Goldsmith-Thomas, Paul Schiff, Deborah Schindler
Drehbuch: Kevin Wade, Edmond Dantes
Musik: Alan Silvestri
Kamera: Karl Walter Lindenlaub
Schnitt: Craig McKay
Kostüme: Albert Wolsky
W E I T E R F Ü H R E N D E *I N F O R M A T I O N E N
°°°°°°°°°°°°
Offizielle Homepage: http://www.manhattan-love-story.de
Internet Movie Database: http://german.imdb.com/Title?0252076
Online Filmdatenbank: http://www.ofdb.de/view.php?page=film&fid=28835
© Björn Becher 2003
Bewerten / Kommentar schreiben