Man on Fire - Mann unter Feuer (DVD) Testbericht

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Erfahrungsbericht von MedienPanther

Ein Bodyguard auf Rachefeldzug

Pro:

Denzel Washington Dakota Fanning

Kontra:

Hat einige Längen Zu lange Laufzeit

Empfehlung:

Ja

Heute geht es mal wieder um eine DVD, die ich mir vor kurzem angeschaut habe. Der Film gibt sich als Actionfilm aus und nennt sich "Mann on Fire". In der Hauptrolle sehen wir Denzel Washington, doch dazu später mehr. Mein Bericht gliedert sich folgendermaßen:

1. Filmdaten
2. Der Inhalt
3. Der Regisseur
4. Die Darsteller
5. DVD-Daten
6. Eigene Meinung

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1. Filmdaten
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Filmtitel: Man on Fire - Mann unter Feuer

Produktion: USA/Mexiko 2004

Regisseur: Tony Scott

Darsteller: Denzel Washington (Creasy), Dakota Fanning (Pita), Christopher Walken (Rayburn), Giancarlo Giannini (Manzano), Rhada Mitchell (Lisa), Marc Anthony (Samuel), Rachel Ticotin (Marianna) und Mickey Rourke (Jordan)

Laufzeit: 140 min.

FSK: ab 18 Jahren

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2. Der Inhalt
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Creasy ist ein Ex-Marine. Schon lange sieht er keinen Sinn im Leben mehr und ersäuft seinen Frust im Alkohol. Als er seinen Freund Rayburn besucht, hilft ihm dieser und bietet ihm einen Job an. Er soll bei Lisa und Samuel als Bodyguard auf deren Tochter Pita aufpassen. In Mexiko ist es an der Tagesordnung, dass Menschen entführt werden, und so will Samuel auf Nummer sicher gehen. Ein anderer Grund ist der, dass seine Versicherung nur verlängert wird, wenn er einen Bodyguard vorweisen kann. Sein Versicherungsvertreter Jordan schlägt ihm vor, kurzfristig einen Bodyguard zu engagieren um ihn nach Verlängerung der Police einfach wegen Inkompetenz zu kündigen.

Schon im Vorstellungsgespräch erklärt Creasy Samuel, dass er Probleme mit dem Alkohol habe. Dieser nimmt ihn aber trotzdem, da er sich keinen anderen leisten kann. Pita, dessen Tochter, freut sich sehr, endlich wieder zur Schule zu gehen. Doch der Versuch sich mit Creasy anzufreunden schlägt fehl. Creasy will nur seinen Job machen und keine Freundschaften schließen. Dies teilt er auch umgehend Pita mit, die etwas traurig ist. Sie möchte nur eines, dass Creasy ihr Freund ist. Doch Creasy hat genug von seinem Leben und will diesem noch an diesem Abend ein Ende bereiten. Die Kugel jedoch zündet nicht, und Creasy sieht das als Zeichen Gottes an.

Nun versucht er alles um Pita ein guter Lehrer und Freund zu sein. Pita ist eine ausgezeichnete Schwimmerin, jedoch gewinnt sie nie, da sie immer vor dem Startschuss erschreckt. Creasy trainiert sie, und bei dem Wettbewerb über 150 m belegt sie dann auch den ersten Platz. Ihr Vater jedoch will nichts von dem Schwimmen wissen und schickt sie in eine Musikschule. Sie erzählt Creasy davon, und der gibt ihr Ratschläge, wie sie wieder zum Schwimmen kommt.

Doch alles kommt anders. Als sie an diesem Tag das Haus des Musiklehrers verlässt wird sie schon erwartet. Creasy erschiesst 4 der Kidnapper, von denen 2 Polizisten sind, wird allerdings mit mehreren Kugel von diesen niedergestreckt. Im Krankenhaus wird er dann angeklagt Polizisten getötet zu haben, jedoch erhält er Unterstützung von Marianna, einer Zeitungsreporterin, die von der korrupten Polizei weiß.

Die Geldforderung der Entführer lautet auf 10 Mio., und die Familie will auch zahlen. Bei der Übergabe geht allerdings etwas schief, das Geld wird gestohlen und der Neffe des Entführers dabei getötet. Auch Pita wird kurz darauf getötet. Als Creasy im Krankenhaus die Einzelheiten von Rayburn erfährt, schwört er Rache. Jeder der in die Entführung verwickelt ist, soll sterben….

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3. Der Regisseur
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Tony Scott, geboren am 21.07.1944 in Stockton-on-Tees, Newcastle, England

Action, Tempo, geschliffene Optik und Erfolg beim Publikum zeichnet alle Filme des im englischen Newcastle geborenen Regisseurs Tony Scott aus. Nach seinem für ihn eher untypischen, aber im besten Sinne sehenswerten Regiedebüt Begierde, in dem die Liebesszenen zwischen Edelvampir Catherine Deneuve und Susan Sarandon für einen kleinen Skandal sorgten, wurde er von Don Simpson und Jerry Bruckheimer für deren Fliegerspektakel Top Gun - Sie fürchten weder Tod noch Teufel als Regisseur verpflichtet.
Der Beginn einer für beide Seiten fruchtbaren Zusammenarbeit, die bisher die Kassenhits Beverly Hills Cop 2, Tage des Donners, Crimson Tide und Der Staatsfeind Nr.1 hervorgebracht hat.
Wie sein älterer Bruder Ridley Scott, den er bewundert und als seinen besten Freund betrachtet, legt Tony Scott größten Wert auf die optische Perfektion und die Verführungskraft seiner Bilder. Grund für diese dem Medium Kino bestens dienende visuelle Orientierung sind sein Kunststudium an der Sutherland Art School und ein starkes Interesse an der Kamera, das er bei einem einjährigen Aufbaustudium am Leeds College entwickelte.
Konsequenz dieser Ausbildung waren zunächst zwei für das British Film Institut realisierte Kurzfilme, One Of The Missing und Loving Memory, und eine langjährige Regie-Tätigkeit in der Werbung, für die er fast alle Preise gewann, die diese Branche zu vergeben hat.
Basis seiner damaligen Unternehmungen war seine Produktionsgesellschaft RSA, die er 1973 mit seinem Bruder Ridley Scott gegründet hatte. 22 Jahre später schlug das Duo erneut zu, und erwarb unter riesigem Presse-Echo die legendären Shepperton Studios, um der angeschlagenen britischen Filmindustrie einen starken Produktionsimpuls zu geben.
Unbeeindruckt von dem damit verbundenen Verwaltungsaufwand, inszeniert Tony Scott im Zweijahresrhytmus große Kinofilme, darunter die hochgelobte Tarantino-Adaption True Romance und das Psychodrama The Fan. Auch im Fernsehbereich ist er aktiv, produzierte mit seinem Bruder die erotisch aufgeladene Triologie Begierde.
Für die große Leinwand ist als nächstes Projekt der Abenteuerfilm Oh Baby Sky geplant, mit dem der leidenschaftliche Bergsteiger die Geschichte von vier "Adrenalin Junkies" erzählen will, die am Fels den großen Kick suchen. Außerdem will man den gefragten Regisseur für die Verfilmung von John Le Carres Roman The Tailer Of Panorama gewinnen.
Quelle: www.djfl.de

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4. Die Darsteller
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Denzel Washington, geboren am 28. Dezember 1954 in Mount Vernon, New York

In vielerlei Hinsicht hat Denzel Washington heute die Rolle eingenommen, die sein Kollege Sidney Poitier in den 60er Jahren hatte: Wo immer im Film ein Schwarzer gebraucht wird, der ausgesprochen kultiviert und aufrichtig wirken soll, wird er mit tödlicher Sicherheit herangezogen. Kein anderer Schauspieler ist so untrennbar verknüpft mit der Epoche der political correctness im Film.
Denzel Washington studierte Journalismus und Theaterwissenschaft an der Fordham University in der Bronx, absolvierte an der American Conservatory Theater School von San Francisco seine Schauspielausbildung und begann dann mit seiner Theaterarbeit. Seit 1977 war er auch beim Fernsehen aktiv. Er wurde landesweit bekannt durch die Mediziner-TV-Serie "St. Elsewhere" (1982). Sein Kinodebüt fällt ins Jahr 1981. Unter Regisseur Michael Schultz spielte er in "Eine schöne Bescherung". Für Norman Jewison stand er in "Sergeant Waters - Eine Soldatengeschichte" (1984) vor der Kamera. In diesem Film geht es bereits um einen für Washingtons Schaffen typischen Themenkreis: Rassismus. Interessanterweise ist Norman Jewison derselbe Mann, der auch Sidney Poitier mit "In der Hitze der Nacht" (1966) zu einem seiner größten Erfolge geführt hatte.
Um Rassismus ging es auch in Richard Attenboroughs "Schrei nach Freiheit" (1987) mit Kevin Kline, "For Queen & Country" von Martin Stellman, "Mississippi Masala" (1991) von Mira Nair und natürlich den Filmen von Spike Lee, der gern als "Speerspitze des afro-amerikanischen Films" tituliert wird. Denzel Washington spielte unter Lees Regie in dem Jazzfilm "Mo' Better Blues" (1990), der Filmbiographie "Malcolm X" (1991) und den Sportdrama "Spiel des Lebens" (1998). Und auch Boaz Yakins Sportdrama "Gegen jede Regel" (2000) beschäftigt sich mit dem Thema Rassismus.
Denzel Washington hatte großen Erfolg mit der Darstellung ehrlicher und anständiger Menschen jeglicher Couleur: In Jonathan Demmes Aids-Drama "Philadelphia" (1993) spielte er den Anwalt von Tom Hanks; in Tony Scotts "Crimson Tide" (1995) verhinderte er, dass Gene Hackman einen Weltkrieg anzettelt; für Penny Marshall becircte er Whitney Houston in dem süßlichen "Rendezvous mit einem Engel" (1996).
Zu den Regisseuren, mit denen er öfter arbeitet, zählt Edward Zwick. "Glory" (1989) zeigte, wie eine Kompanie schwarzer Soldaten im amerikanischen Bürgerkrieg als Kanonenfutter verheizt wurde. Bei der Kritik war der Film äußerst umstritten. Was für Wolf Donner im "tip" nur "ein widerliches, verlogenes Kriegsspektakel" und "eine Mixtur zum Kotzen" ist, bezeichnet der Fischer Film Almanach 1991 als "engagierten Einsatz gegen Rassismus." Auf jeden Fall aber ein widerliches Kriegsspektakel war "Mut zur Wahrheit" (1991). Regisseur Zwick lässt seinen Helden (Washington) den Todesfall von Soldaten im Golfkrieg aufklären. Das Ergebnis ist unverhohlener Patriotismus in Reinkultur: Washington beweist, dass die Army zwar nicht ohne Fehler ist, aber sie hat schließlich den "Mut zur Wahrheit" und ehrt am Ende ihre Helden.
Auch "Ausnahmezustand" (1998) ist von Edward Zwick. Denzel Washington spielt darin einen FBI-Ermittler, der gegen arabische Terroristen vorgeht. Dann rückt die Army in New York ein und veranstaltet eine Hexenjagd nach allem, was arabisch aussieht: wieder ein Film, dessen vorgebliche Aussage am Ende ins Gegenteil umschlägt. Alle political correctness verhindert nicht, daß Gräben vertieft werden. Denzel Washington spielte auch in einigen Krimis mit, in Sidney Lumets Polit-Thriller "Power - Weg zur Macht" (1985) mit Richard Gere, in Alan J. Pakulas Grisham-Verfilmung "Die Akte" (1993) mit Julia Roberts, in Carl Franklins Neo-Noir "Teufel in Blau" (1994) und in der blödsinnigen, sich aber immerhin antirassistisch gebenden Krimi-Komödie "Der Chaoten-Cop" (1989) von James D. Parriott.
Auch sonst ist Denzel Washington vielseitig: In der Shakespeare-Adaption "Viel Lärm um nichts" (1993) von Kenneth Branagh sah man ihn ganz klassisch, in dem Sciencefiction-Film "Virtuosity" (1995) dagegen futuristisch. Weitere Filme mit Denzel Washington sind: "Outside Man" (1986), "Big Bad Man" (1989), "Ricochet - Der Aufprall" (1991), "Bishop's Wife" (1996), der Horror-Murks "Dämon" (1998), "Der Knochenjäger" (1999), der Thriller "Training Day" (2001), das Drama "John Q." (2002) und der stark inszenierte Actionfilm "Mann unter Feuer" (2004).
Für seine verläßlichen Leistungen auch in fragwürdigen Filmen wurde Denzel Washington oft ausgezeichnet. Für "Glory" gewann er einen Oscar und einen Golden Globe als bester Nebendarsteller, für "Schrei nach Freiheit" war er damals bereits für die Trophäe nominiert gewesen; "Malcolm X" brachte ihm den Silbernen Bären der Berlinale und eine weitere Oscar-Nominierung ein. Den Golden Globe und den Silbernen Bären als bester Darsteller in Berlin erhielt Washington 2000 für seine brillante Leistung als des Mordes angeklagter Boxer Rubin "Hurricane" Carter in Norman Jewisons "Hurricane" (1999), die Verfilmung einer wahren Geschichte. Den Oscar erhielt er allerdings erst 2002 für seine überzeugende Leistung als mieser Bösewicht in dem oben bereits erwähnten "Training Day". Ebenfalls 2002 entstand seine erste Regiearbeit "Antwone Fisher", 2003 spielte er in Carl Franklins Thriller "Out Of Time - Sein Gegner ist die Zeit" einen Polizeichef im tiefsten Florida, der in eine unerhörte Affäre verstrickt wird, und 2004 sah man ihn in "Der Manchurian Kandidat" (2004).
Quelle: www.prisma-online.de

Dakota Fanning, geboren am 23.02. 1994 in Conyers, Georgia, USA

Dakota Fanning war schon von klein auf eine Schauspielerin. Mit drei Jahren spielte sie eine Schwangere, stopfte sich dafür eine Decke unte ihr Hemd und ahmte das Schreien eines Babys nach. Das Baby war ihre zwei Jahre jüngere Schwester Elle Fanning. Die Eltern erkannten ihr Talent und gingen mit ihr zu einer Agentur in Chigago. Die rieten der Familie, sich in Hollywood zu berwerben. Nach dem Dakota in einigen Werbefilme mitspielte, war ihr erster kleiner Spielfim "Father Christmas day". Da war sie etwa 5 Jahre alt. Mit sechs bekam sie dann ihre erste große Hauptrolle in "Ich bin Sam". Das war ihr Durchbruch. Als jüngste Schauspielerin gewann sie eine Auszeichnung für ihre Schauspielerische Leistung im Film. Das hatte es auch noch nicht gegeben. Seitdem spielte sie viele Hauptrollen, wie "24 Std. Angst", "Uptown Girls" oder gerade aktuell in den Deutschen Kinos "Mann unter Feuer" an der Seite von Denzel Washington.

Nachdem die junge Darstellerin Dakota Fanning vor Kurzem für die Projekte Dreamer und Alice in Wonderland verpflichtet wurde, soll sie nun auch in dem Steven Spielberg Projekt War of the Worlds eine Rolle übernehmen. In der Hauptrolle wird Tom Cruise zu sehen sein, dessen Tochter Dakota Fanning verkörpern wird. Das Projekt basiert auf dem gleichnamigen Roman von H.G. Wells, der von David Koepp (Secret Window) adaptiert wurde. Die Dreharbeiten werden Mitte November 2004 anlaufen.

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5. DVD-Daten
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DVD erschienen bei: Paramount

Sprachen : Deutsch 5.1

Bild: 2,35 : 1 Anamorph

Extras: Nur ein Trailer vor dem Hauptfilm, da Verleihfassung keine Extras

Preis: Bei Filmundo gebraucht für 9,90 €uro, neu ca. 15 - 20 €uro. Achtung: Bei Amazon direkt gibt es nur die FSK 16 Fassung zu kaufen. Eine gebrauchte FSK 18 Fassung findet man unter Sammlerstücke ab 11,- €uro.

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6. Eigene Meinung
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Zuerst will ich kurz auf die Schauspieler eingehen. Denzel Washington hat mir hier sehr gefallen. Der Wechsel zwischen dem abgehalfterten Marine, ohne Lebensmut und dem Alkohol verfallen zu dem neuen Lebensmutigen Mann ist ihm gut gelungen. Zuerst sehr sarkastisch und bärbeissig entwickelt er sich zu einem guten Freund und liebenswürdigen Menschen.

Dakota Fanning, die die junge Pita spielt, spielt ihre Rolle einfach klasse. Voller Neugierig und mit vielen Fragen will sie alles von Creasy erfahren. Als dieser sie dann zurückweißt ist sie sehr enttäuscht. Mit Augen und Mimik bringt die junge Schauspielerin dies alles sehr gelungen rüber. Ich werde mir auf jedenfall noch andere Filme von ihr anschauen, und bin sehr gespannt auf ihre Karriere. Und wenn sie so weiterspielt hat die USA einen neuen guten weiblichen Star gefunden.
Chrsitopher Walken ist leider nicht so oft zu sehen, spielt aber seine Rolle gewohnt gut. Von ihm habe ich auch nichts anderes erwartet, da er ja ein alter erfahrener Hase ist, und ich schon einige seiner Filme gesehen habe und mir seine Rollen immer gefallen haben.

Auf Mickey Rourke war ich gespannt, aber seine Rolle ist eine Enttäuschung. Er ist nur kurz zu Beginn und zwischendurch zu sehen. Er kann gar keine richtige Leistung zeigen, da seine Rolle dies gar nicht zulässt. Schade eigentlich, da er mir in "Irgendwo in Mexiko" sehr gut gefiel und ich so was in diese Richtung wieder erwartete. Aber ich bin sicher, man wird in nächster Zeit wieder öfter was von ihm hören und bin schon gespannt, was er so alles spielen wird.

Das waren so die Hauptakteure im Film, aber auch die Nebenakteure machten ihre Rollen gut bis sehr gut. Zum Film selbst kann man sagen, dass etwas Wahrheit in der Story steckt, denn es gibt tatsächlich viele Entführungen dort, und das es korrupte Polizisten gibt, kann sich auch jeder vorstellen. Doch zieht sich der Film sehr lange hin, in meinen Augen hätte eine kürzere Laufzeit dem Film sicher gut getan. Mit 140 min. ist er einfach zu lang. Es wird viel gesprochen und erst gegen Ende, also genauer nach ca. 1 Std. fängt die Action an. Trotzdem ist der Film nicht uninteressant und die Geschichte, wie er Pita beim Schwimmen trainiert und der Wettkampf sind recht spannend, doch oft hat er zwischendurch einige Hänger.

Es ist meiner Meinung nach ein guter Actionfilm, den man sich anschauen sollte. Es ist sicher kein Meilenstein des Genres, wie z.B. Con-Air, The Rock oder Stirb langsam, die mir allesamt wirklich gut gefielen und auch kaum Längen aufwiesen. Von den Darstellern ist der Film gut besetzt, und auch der Regisseur hat seine Arbeit meiner Meinung nach gut gemacht. Es war ein spannender Film, der einige überraschende Wendungen zeigt, mit denen wohl keiner rechnet. Das Ende ist nicht absehbar, und das ist das gute an dem Film. Man weiß nicht, wie er ausgehen wird und was noch passieren wird. Viele andere Filme ist das Ende schon voraussehbar und da macht es dann auch keinen richtigen Spaß mehr.

Wie sieht es mit der Gewalt aus? Die ist in dem Film vorhanden aber in einem annehmbaren Ausmaße. Man sieht keine großartigen Blutszenen. Ab und zu werden härtere Szenen angedeutet und gezeigt, wie eine Folterszene, wo er einem Gangster die Finger abschneidet. Aber dies geschieht mehr im Off, und man sieht das nicht richtig. Wenn geschossen wird sieht man den Einschlag der Kugeln , aber es spritzt nicht groß das Blut herum. Wenn ich so manch andere Filme anschaue, hätte man diesem Film sicher auch eine FSK 16 ohne Probleme geben können. Mir fällt jetzt keine Szene großartig ein, die eine FSK 18-Bewertung rechtfertigt. Aber gut die FSK ist sowieso eine Sache für sich. Da könnte man stundenlang debattieren über deren Bewertungen und Freigaben.

Ein sehenswerter Film, der leider auf der DVD keine Extras aufzuweisen hat. Nicht einmal die Originalsprache ist darauf zu finden. Da ich hier eine DVD und den Film bewerten soll, fällt es mir wirklich schwer, die richtige Bewertung zu finden. Der Film ist sicher seine 4 Sterne wert, durch seine Längen scheue ich mich einfach die 5 Sterne zu geben. Aber die Ausstattung der DVD ist unter aller Sau, da sind sogar 1 Stern schon zuviel. Ich gebe dem Film und der DVD 3 Sterne und eine Weiterempfehlung. Vielleicht kommt ja noch eine bessere Fassung raus, ansonsten empfehle ich die DVD irgendwo gebraucht zu kaufen oder einfach mal in der Videothek auszuleihen.

So das wars mal wieder. Hoffe der Bericht hat Euch gefallen. Bedanke mich fürs Lesen und Bewerten. Freue mich auch über Eure Kommentare.

Euer
Markus Voll
Der Medien-Panther

83 Bewertungen, 21 Kommentare

  • morla

    19.03.2009, 21:03 Uhr von morla
    Bewertung: sehr hilfreich

    einen schönen abend wünsch ich dir lg. petra

  • sunny2582@yahoo.de

    15.03.2009, 10:50 Uhr von [email protected]
    Bewertung: sehr hilfreich

    ich mag den Film,aber jeder hat ja eine andere Meinung

  • tk7722

    08.03.2009, 13:34 Uhr von tk7722
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ein sehr schöner Bericht, liebe Grüße

  • 78sunny

    13.10.2006, 20:51 Uhr von 78sunny
    Bewertung: sehr hilfreich

    Schöner Bericht! LG Sunny

  • junior33

    05.10.2006, 12:13 Uhr von junior33
    Bewertung: sehr hilfreich

    SH und liebe Grüße, Ingo !

  • Düsseldorf

    22.01.2006, 01:20 Uhr von Düsseldorf
    Bewertung: sehr hilfreich

    hallo :) das ist wirklich ein sehr guter bericht und dafür gebe ich dir ne supi bewertung..hoffe wir lesen uns bald mal wieder..mfg düssi

  • mami_online

    08.01.2006, 23:35 Uhr von mami_online
    Bewertung: sehr hilfreich

    Toller Bericht. Hat Spass gemacht, zu lesen... LG, Nicole

  • Nightmare

    04.01.2006, 10:31 Uhr von Nightmare
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh .lg bernd

  • anonym

    02.01.2006, 10:51 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh, LG Dani :-)

  • chapikra

    01.01.2006, 15:51 Uhr von chapikra
    Bewertung: sehr hilfreich

    LG Sandra

  • Fluetie

    21.12.2005, 21:03 Uhr von Fluetie
    Bewertung: sehr hilfreich

    :-) lg Dirk

  • Jinxx

    21.12.2005, 09:50 Uhr von Jinxx
    Bewertung: sehr hilfreich

    guter bericht (: hab den film (noch) nicht gesehen,aber der trailer und deine meinung machen irgendwie lust drauf. lg

  • anonym

    20.12.2005, 16:56 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    schöner bericht

  • Flute

    20.12.2005, 14:08 Uhr von Flute
    Bewertung: sehr hilfreich

    Lg. Dunja

  • fast_help

    20.12.2005, 12:04 Uhr von fast_help
    Bewertung: sehr hilfreich

    LG Andy

  • Baby1

    20.12.2005, 02:14 Uhr von Baby1
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr guter und ausführlicher Bericht LG Anita

  • anonym

    20.12.2005, 00:14 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    den film hab ich auch schon gesehen. lg

  • Lidlefood

    19.12.2005, 19:54 Uhr von Lidlefood
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreich

  • irmi1967

    19.12.2005, 17:49 Uhr von irmi1967
    Bewertung: sehr hilfreich

    guuuuut !!! :-)

  • topfmops

    19.12.2005, 16:44 Uhr von topfmops
    Bewertung: sehr hilfreich

    jawoll, der bericht hat gefallen, siehst du doch an der bewertung.

  • Kiki1988

    19.12.2005, 16:08 Uhr von Kiki1988
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh :-) lg Kiki