Man on Fire - Mann unter Feuer (DVD) Testbericht

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Man-on-fire-mann-unter-feuer-dvd-actionfilm
ab 9,66
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Erfahrungsbericht von Superbiene20000

*Actiondrama mit fragwürdigem Inhalt*

Pro:

Denzel Washington,Dakota Fanning in der Rolle der Pita Ramos, toller Sound

Kontra:

fragwürdiger Inhalt

Empfehlung:

Ja

Liebe Leserinnen und Leser,

Denzel Washington war der Anlass das ich mir am letzten Wochenende den Film *Man on Fire* besorgte wobei der zweifache Oscarpreisträger schon seit langem zu meinen Lieblingsschauspielern zählt. Wie immer beginnt der Beitrag mit einem Überblick der Filmfeatures sowie eine grobe Übersicht des Inhaltes.

Wichtigste Filmfeatures
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Orginaltiteltitel : Man on Fire
Deutscher Titel: Mann unter Feuer

Regie: Tony Scott
Drehbuch : Brian Helgeland
Kamera: Paul Cameron
Laufzeit : 142 Minuten
FSK ab 18 Jahren

Wichtigste Darsteller:
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Denzel Washington (John Creasy),
Dakota Fanning (Pita Ramos),
Christopher Walken (Rayburn),
Giancarlo Giannini (Manzano),
Radha Mitchell (Lisa Ramos),
Marc Anthony (Samuel Ramos),
Rachel Ticotin (Mariana),
Mickey Rourke (Jordan Kalfus),
Angelina Pelaez (Schwester Anna),
Gustavo Parra (Daniel Sanchez)

Zum groben Inhalt
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Ex-CIA-Killer Creasy (Denzel Washington) kann seine schlimmen Erinnerungen an sein früheres Leben nur mit Alkohol bekämpfen dem er immer verfällt. Er besucht seinen alten Freund aus früheren Tagen Rayburn (Christopher Walken) der mittlerweile in Mexiko lebt. Das Land erlebt grade eine Entführungswelle dem besonders Kinder und Jugendliche reicher Eltern zum Opfer fallen. So vermittelt Rayburn seinem Kumpel Creasy einen Job als Leibwächter der kleinen Pita (Dakota Fanning), dessen Eltern das Ehepaar Ramos (Radha Mitchell, Marc Anthony) sind.

Zunächst wehrt der wortkarge Creasy die freundschaftlichen Annährungsversuche der "Kleinen" ab, doch bald kommen sich die beiden Emotional näher. Dann das passiert das Unerwartete, als Creasy seinen Schützling vom Klavieruntericht abholt erfolgt ein Entführungsversuch der auch gelingt. Creasy wird zusammengeschossen und landet für einen Monat im Krankenhaus.In der Zwischenzeit misslingt die Geldübergabe der Polizei die trotz Warnungen der Entführer von den Eltern eingeschaltet wurde. Es kommt zu einer wilden Schießerei zwischen der Polizei und den Entführern wobei der Neffe des großen Bosses erschossen wird. Dieser läßt den Eltern die Mitteilung zukommn das ihre Tochter daraufhin ermordet wurde. Als der wiedergenesene Creasy davon erfährt startet dieser einen Rachefeldzug sondergleichen gegen das Kartell, doch wer sind die wahren Hintermänner ???

DVD Features
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Sprachformate: Deutsch, Englisch
Tonformat : Dolby Digital 5,1
Bildformat: 16:9 / 2.35:1 anamorph
Kapitel : 29

Bonusmaterial
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Die 16,99 Euro teure Single DVD bietet kaum Bonusmaterial. Es gibt somit nur einen Audiokommentar von Regisseur Tony Scott sowie einige wenige entfallene Szenen zubestaunen. Freunde von ausgiebigen Bonusmaterial sei somit die Special-Edition ans Herz gelegt die auf einer zwiten DVD ausgiebiges Bonusmaterial enthält.

Bild / Tonqualität
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Die Bildqualität bietet eine erstaunliche Kantenschärfe und Farbenvielfalt wobei sämtliche Details erstaunlich gut zu erkennen sind. Allerdings wird fast der gesamte Film von einem lästigen Rauschen begleitet was wohl vom Regisseur beabsichtigt wurde und die zum teil äußerst hektischen Kameraschnitte unterstützen soll. Der Ton gibt keinen Anlaß zu Kritik da sämtliche Dialoge sehr klar verständlich aus dem Center-Lautsprecher strömen. Auch die reinen Action-Töne in Form von krachen Explosionen sowie fliegenden Kugeln erhöhen den Filmspass deutlich, man fühlt sich schon fast mitten im Film und hat fast Angst von einer der Kugeln ins Jenseits befördert zu werden.

Film und Darstellerkritik
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Tony Scott schaffte es tatsächlich den inhaltlichen Aufguss des Films (der Stoff wurde bereits mit Scott Glenn von Regisseur Elie Chouraqui 1987 verfilmt und floppte) einen neuen Schliff aus Drama und Actionfilm zuverpassen. Besonders die erste Stunde des Films, die die Annäherung von Creasy und Pita zeigt, zeigen einmal mehr deutlich die schauspielerischen Fähigkeiten von Denzel Washington auf. Dem in nichts nach steht die erst 11 jährige Dakota Fanning dessen jugendlicher Schwung selbst Denzel Washington wohl bei den Dreharbeiten überraschte. Danach erfährt der Film eine Wendung hin zum rasanten Actionfilm dessen Haupthema einmal mehr die Rache ist. Und Washington verwandelt sich vom väterlichen Freund hin zum Racheengel par Excellence der ohne jegliche Gemütsregung einen Entführer nach dem anderen ins Jenseits befördert. Die Wahl der Waffen hat es insich, mal dient eine Pumpgun als Objekt des Tötens was sich allerdings noch als harmlos erweist. Schon als fast pervers dagegen kann man eine in den Hintern geschobene Minibombe bezeichnen, die nach ausgiebiger Befragung explodiert.

Die anderen Darsteller versinken dabei fast im Mittelmaß was allerdings weniger an den Darstellern sondern vielmehr am Drehbuch liegt. Diese räumen einem Christopher Walken viel zuwenig Spielraum ein was sich auch auf Mickey Rourke (Jordan Kalfus) bezieht der zudem noch als kopflose Leiche im Pool endet. So ziehen sich die knapp 146 Minuten zum Teil recht zäh durch den Film was reinen Actionfans sicherlich ein Graus sein wird. Läßt man die äußerst fragwürdige Story außer Acht bekommt man mit *Man on Fire* einen recht spannenden Film zu sehen dessen Altersfreigabe zurecht von der FSK ab 18 Jahren freigegeben wurde. In diesem Sinne...

Superbiene und Pitter

56 Bewertungen, 1 Kommentar

  • MedienPanther

    30.07.2005, 21:50 Uhr von MedienPanther
    Bewertung: sehr hilfreich

    Habe mir den Film auch schon angesehen. Fande die schauspielerische Leistung von Dakota Fanning wirklich klasse. Auch Denzel Washington konnte hier sehr gut überzeugen. LG Markus